| BeSt | Schatten liegt mir auf der Seele wie der Morgentau auf dem Gras. Wenn die Sonne schiene, wäre ER weg in Windeseile. Regnet es aber, so wird das Gras nasser und der Schatten auf der Seele größer. ER frisst sie auf, wie eine Überschwemmung das Land frisst durch die sie zieht. Wenn es nicht aufhört wird es zu dunkel in der Seele und jedes Licht wird abgewiesen. Alles um dich herum ist Dunkel und du wirst zum Schatten deiner Selbst. |
| BeSt | Sie steht da ganz allein Was tut sie dort? so einsam. Jetzt züngelt Sie auch noch herum, ganz allein Sie ist so Heiß ganz allein Man könnte sich an Ihr die Finger verbrennen, ganz allein So hell wie ein Stern am Himmel so einsam So scharf wie der Blick durch ein Fernglas ganz allein Ihre Schönheit erlischt so einsam Es wird wieder Dunkel um Sie ganz allein Nun ist Ihr Licht verblasst Es tat gut Ihre wärme zu spüren so einsam und ganz allein |
| BeSt | Trauer Es ist jemand verstorben. Wir kannten uns kaum. Wir waren vom selben Blut Die Trauer umklammert mein Herz, umschlingt meinen Körper. Will mich dagegen wehren, es geht aber nicht. All meine Gedanken sind bei deinem freien Geist. Die Stimmung gedrückt, Tränen überall. Sie gelten dir, Du bist nun Frei. Kümmere dich nicht um uns sterbliche, denn du hast das ende deiner Reise schon erreicht. Finde deinen Frieden in unseren Herzen. Bye Bye Ruhe in Frieden. |
| BeSt | Eine Kerze soll brennen für verstorbene Seelen. Sie soll sagen wir denken an dich In den schweren Tagen der Trauer. Soll sagen wir vergessen dich nicht Unsere Herzen haben immer einen Platz für dich. Die Flamme soll ewig Brennen Ewig bestehen wie die Erinnerungen an dich. Ewig auch deine Seele ihren Frieden finden soll, in der neuen Welt. |
| BeSt | Schweigen um mich herum. Alles ist so still. Hallo? Ist dort jemand? Die antwort ist schweigen. Die Stille macht mich verrückt. Nichts! Nichts außer dem monotonem schweigen. Es bringt mich um. Sprecht zu mir. Jeder der mich hören kann. Spreche! Keine Antwort! Wieso hört mich niemand an? Wieso reagiert niemand? Warum? Was ist das Problem? Wieso versteht mich den niemand? Keine Antwort auf meine Fragen. Niemand will was mit mir zu tun haben. Weil ich anders bin als Sie? Die Gesellschaft! Sie bringt mich um. Sie lässt mich sterben! |
| BeSt | Dunkle Blicke wandern durch die Welt. So schwarz. So enttäuscht vom Leben. Sie verstehen es nicht. Schwarz gekleidet wander ich unter dem Himmel. Schwarz wie die Nacht. So enttäuscht vom Leben. Ich verstehe es nicht. Freundliche Leute wandern durchs leben. So Hell. Sie verstehen mich nicht. Sie lachen und freuen sich. Vorurteile überall. Sie erdrücken mich. Begraben mich unter ihnen Nehmen mir die Luft zum atmen Ich sterbe weil andere nicht akzeptieren was ich bin. |
| BeSt | Laufe durch die Straßen Alles verdunkelt sich um mich Die Sonne hat mich verlassen und ihr Bruder der Mond steigt auf Ein fahler Schimmer des weißen Lichts liegt in den Straßen. Es zieht Nebel auf Man sieht nichts mehr. Schatten kommen auf mich zu. Menschen die anders denken Freunde die anders denken Sie laufen um mich herum Beachten mich nicht Lassen mich allein im dunklen trüben Nebel. Allein mit mir selbst Mit meinen Sorgen, Zweifeln, Ängsten. |
| BeSt | Sitze regungslos da Schaue Bilder an. Bilder die erinnern An schöne Tage Freunde Spaß Zufriedenheit Was ist passiert? Warum hat sich alles geändert? Ein Gefühl sagt mir das ich es bin. Warum? Was für einen grund hat es? Hab keine angst sag, ich zu mir Es wird wieder alles gut Ein letzter blick auf die schönen Erinnerungen meiner zeit Sitze regungslos da Die Tabletten wirken Sie zeigen die erwünschte Wirkung der Erlösung Willenlos rafft es mich dahin Der Wunsch nach dem Seelenfrieden ist so nah Doch nicht jeder hat mich vergessen Sie werden mich retten Meine Freunde, ja Ich hoffe es Denn die Hoffnung stirbt zuletzt So heißt es. |
| BeSt | Still sitze ich da Auf der Brücke Beine baumeln über dem Abgrund Sie fühlen sich schwer an Sie ziehen mich in die tiefe Den Blick nach unten gerichtet Dem Wasser entgegen Die Leute sagen das man eine schöne Aussicht habe Ich stimme ihnen zu Man sieht wie man fliegt Einfach nach unten Frei! Nichts kann mich aufhalten War es die richtige Entscheidung? JA Es hätte auch anders sein können Aber warum überhaupt? Wieso sollte ich mich umbringen? Rache an denen die mich lieben? Nein es gibt ja niemanden. Erlösung für die, die mich hassen? Vielleicht Aber es ist nun egal Ich habe meinen Weg beschritten Es gibt kein zurück Freierfall Aufschlag TOT |
| BeSt | Trüb waren sie geworden Meine Augen Sie erkannten nur noch umrisse Graue Schatten in einer schwarzen Welt Aber mit der Zeit sehe ich klarer Und ich wünsche mir die trübe wieder Ich ertrage die Realität nicht Ich breche unter ihrem gewicht zusammen Am boden liegend Zitternd vor schmerzen Ich krümme mich bei dem Gedanken zu leben Erlösung wäre schnell gefunden Aber mein Körper weigert sich meine Seele loszulassen Und so Quäle ich mich weiter Mit offenen Augen durch diese Welt. |
| BeSt | Von Dunkelheit umringt trete ich ans licht Hoffnung liegt vor mir Einen vom Schicksal bestimmten Weg werde ich gehen Ins Helle licht Zur Erfüllung meiner Pflicht Das licht blendet mich Ich sehe nichts mehr Angst kommt über mich Ich Zitter Panik in mir Was soll ich tun? Wegrennen? Wie mein ganzes Leben schon? Ich bleibe stehen Nehme die Herausforderung an Kämpfend in den tot Ich komme zurück auf die Welt Ich werde Schmerz über euch bringen So wie ich ihn mein leben lang empfand. |
| BeSt | Ich habe mich gefunden Ich war die ganze zeit da Der Spiegel hat es mir gezeigt Meine Augen verrieten es. Das Feuer was in ihnen einst erloschen Ist wieder da Voller Mut. Ich habe mich gefunden Ich war die ganze zeit da Der Spiegel hat es mir gezeigt Mein Körper verriet es mir Die gebückte Haltung von einst ist weg Aufrecht stehend Voller Stolz. Ich habe mich gefunden Ich war die ganze zeit da Der Spiegel hat es mir gezeigt Mein Gesicht verriet es mir Einst voller Trauer Jetzt strahlend Voller Ehre. |
| BeSt | Ich stehe da Unter mir die Gefallenen Habe sie alle getötet Sie waren meine Opfer Es herrscht Krieg. Krieg in meinem Herzen Denn sie griffen was an Etwas was mir viel bedeutete Sie haben es getötet. Getötet und gequält habe ich auch sie Meine Opfer der Gewalt Nun bin ich fertig Fertig mit der Welt Jemand schreit mich an Ich schaue in die ferne Ins Nichts Vom Kugelhagel durchsiebt falle ich zu boden Es ist aus! Von Schmerzen befallen Liege ich sterbend am boden Strecke die hand aus Merke wie jemand an ihr zieht Sie wird taub Das ende ist nah. Ich schaue auf meinen Grabstein Lese was auf ihm steht: Er lebte wie er starb, mit Qualen die niemand verstehen wird! |
| BeSt | In die ferne Blicken Stehend am Abgrund Blicke ich zurück Auf mein leben Auf meine Freunde meine Feinde War es das wert? Das ich geboren wurde war der Anfang des Leidens Der Tod das langersehnte Ende. Ein Leben voller Qualen Voller Traurigkeit Keinen Mut mehr Gebrochener Wille. Einmal frei sein Ohne Gesellschaft Allein in den Tod. |
| BeSt | Tränen fallen auf dein grab Sie sind alle gekommen um sich von dir ein letztes mal zu verabschieden Du hast eine Lange reise vor dir Der Wind bläst durch die Bäume Ich weiß das du da bist und mich beobachtest Ich spüre deine nähe Die Stille um dein Grab macht mir Angst Wann werde ich auf diese Reise gehen? Wir werden uns wieder sehn Und dann voreinander stehn. |
| BeSt | Blut vor Augen Eine Waffe in der Hand Du gehst hinfort Ins dunkle und lässt sie zurück Mutter und Vater Sie wussten zuviel Sie waren schuld nicht du Jeden tag haben sie dich missachtet Nicht wie die anderen Deine Freunde im Kopf Sie haben dir gesagt was du tun musst Stimmts? Der Schimmer in deinen Pech schwarzen Augen Sagt es mir Was reden die Stimmen zu dir? Ich verstehe dich Mir ging es auch so Bis die Stimmen mich erlösten Sie sagten: „Erlöse dich selber“ Blut vor Augen Eine Waffe in der Hand Du gehst hinfort Ins dunkle und lässt sie zurück Die Stimmen Am Ende gewinnen wir immer Höre auf uns |