| Me-chan | Also , das erste , was ich hier hochladen will ist seit Monaten mein "liebling" ^^. Unendlich Er durchbricht das Schild, das auf meiner Seele wacht. Er zielt auf meine Stärke, er nimmt mir die Kraft. Er zerstört mein Leben, er kommt auf mich zu, sieht wie sich meine Knochen müde noch regen. Er kommt zu mir hin, bleibt kurz stehn, sieht mir in die Augen, will nicht gehen. Er öffnet seinen Mund, doch spricht er Worte nicht, stattdessen fängt er an zu lachen. Er wird immer bei mir verweil´n, doch wird ich ewig einsam sein. Erinnerung die ewig bleibt, länger als ein Mensch diese Geschichte unendlich oft schreibt. |
| Me-chan | Verschwommene Gedanken Verschwommene Gedanken die in mir entstehn, sie sind verschwommen und doch kann ich sie sehn. Sie beschreiben Angst, sie beschreiben Leid, sie beschreiben Freud und Glücklichkeit. Jeder Gedanke ist einmalig, denn zweimal den gleichen Gedanken denkst du nicht. |
| Me-chan | Verzweiflung Ich stehe neben dir, du nimmst mich kaum wahr. Ich höre deine Schreie, du klagst mir dein Leid. Wie soll ich dir helfen? Wie soll ich dich trösten? Jedes Wort das ich sage macht dich sauer. Jedes Wort das ich sage macht dich trauriger. Ich stehe hier, mein Mitleid hast du erregt, doch ich bin hilflos. Alles was ich sage verschlimmert deine Lage. Du denkst, dass ich deine Schreie nicht hör, doch sie hallen doppelt und dreifach in mir wieder. Meine Lage ist schlimmer als deine, weil ich an den Versuchen dir zu helfen mehrfach verzweifele, du jedoch verzweifelst nur einmal. Ich stehe hilflos da, du jedoch kannst etwas machen. |
| Me-chan | Sinnloses Leben Die Dunkelheit die mein Herz auffrisst, meinen Körper einnahm, meine Seele zerriss, mein Leben annahm, meine Zeit vergisst, meine Taten nachahmt und mein Leben genießt. Meine neue Seele schwarz, im Finsteren tappt, wie verbranntes Harz, die Schönheit gekappt. Von allen verachtet, von allen gehasst, mein Leben vernichtet, den Sinn schon verpasst. |
| Me-chan | Wenn ich zum Nachthimmel schau wenn ich zum Nachthimmel schau, dann seh ich die Sterne funkeln. so weit entfernt und doch so nah, doch den schönsten von allen nehm ich nicht wahr. er ruft und schreit mir Worte zu, doch kein Wort durchdringt die endlose stille und leere in meinem herzen. ich erinnere mich nur noch schwach an die zeit, als die Freude mein herz erfüllte und ich jedes Wort verstand. ich werde zerspringen mit dir und ich werde zerspringen ohne dich. was soll ich tun? es geht nicht mit dir und es geht nicht ohne dich! meine schreie sind wie spuren im Sand, sie verwischen und doch kann ich mich an jeden einzelnen erinnern. stumme schreie, du hörst sie nie, und doch wirst du nicht vergessen, dass ich schrie. wenn ich zum Sternenhimmel aufschau vergess ich das alles, eine leere macht sich in meiner Seele breit. nun erinnere ich mich, meine Seele starb schon lange vor dieser zeit. |
| Me-chan | Bann des Eises Wunderschöne Augen schauen mich an, wunderschöne Augen ziehn mich in ihren Bann. Der Bann ward gebrochen von einem Wort: Hass weilt an diesem Ort! Eiskalte Augen sehen mich an, gebrochen ward nicht nur mein Herz, auch der Bann. Wie eisige Blumen, Augen aus Stahl, Mein Leben gebrochen in endloser Qual. Dieses Gedicht befand sich größtenteils länger als eine Woche in meinem Kopf , es ist das erste mal , dass ich mich seit so langer Zeit noch an so viel von einem Gedicht erinnern kann , was mir mal einfällt , sonst sind alle gedichte sofort weg! Ich finde , es ist mir gelungen ^^. |
| Me-chan | Stille Zeit Die Zeit, die meine Wunden heilt, die Zeit, die meine Qual vertreibt, die Zeit, die dieses Land beschützt, die Zeit, die mir nun nichts mehr nützt. Gefroren in der Unendlichkeit, die Zeit nie wieder hier verweilt. Welke Blüten, stumm und starr, keine Bewegung in dieser Welt, der Fluss steht still, der Bäume Blätter wie ein Zelt. Reglos die Wesen dieser Welt, kein Mensch mehr eine Entscheidung fällt. Die Zeit kann nicht weiter, steht nur still, das tote Land seine Ruhe will. |
| Me-chan | Nacht Schwärze erhebt sich über mein Haupt, der Wind wirbelt herum loses Laub. Wispernd schmiegen sich die Blätter aneinander um dann wieder zu fallen auseinander. Der Wind, er flüstert Geschichten aus fremder Zeit, diese zu wissen ist kein Mensch nun bereit. Nacht, wunderschöne, blaue Nacht, die du mich gefangen hältst, löse deine nebligen Finger von meinem Leib, denn heute nacht wird sterben der Mensch den ich am meisten veracht! |