| Frostwolf | So, hoffe mal ich hab den richtigen Thread ausgewählt? Wenn nicht, dann löscht diesen Post von mir halt! Ich blicke mit voller Leidenschaft auf den Blutroten Mond. Ich sehne mich danach endlich meine ruhe zu finden. Doch ich kann sie nicht finden. Ich bin müde! Herrin Luna, warum erfüllt ihr meinen Wunsch nach Schlaf nicht, warum lasst ihr mich immer noch auf Erden umherwandeln? Ich bete jede Nacht, dass ihr mein Flehen endlich erhört und mir meinen Schlaf schenkt. Auch diese Nacht hört ihr wieder mein Klagendes Lied des Schmerzes im Mantel der Dunkelheit. Könnt ihr den Schmerz fühlen? Könnt ihr sehen was ich habe durchgemacht? Ich vergieße Tränen des Schmerzes. Tränen gefüllt mit Kummer und entstanden aus dem Wunsch nach dem vollkommenem Schlaf. Bitte nehmt mich in eure Armee und haltet mich fest! Tragt mich aus diesem trostlosen Leben und schenkt mir euer Erbarmen. Ein leichter Lufthauch streichelt meine Wangen. Er ist so angenehm warm... solch eine Wärme habe ich noch nie empfunden. Mein Körper, ich merke seinen Schmerz nicht mehr! Es ist so schön, endlich habt ihr mich erhört Luna. Ich danke euch für euer Geschenk, endlich werde ich den langherbeigesehnten Schlaf finden, nach dem ich schon so lange suche. Der Kirschbaum am See Ein dunkler Waldrand in einer schwarzen Nacht, in der kein Mondlicht scheint. Stille herrscht. Nur das schlagen von kleinen Wellen ist zu vernehmen. Ein Rabe sitzt auf einem kargen Ast eines alten Baumes und blickt mit Interesse hinunter zum See. Dort am Ufer liegt ein junges Mädchen. Ihr leuchtend weisses Kleid liegt zur Hälfte im Wasser und wird von den Wellen hin und her bewegt. Ihre Haut so rein und weiss wie sie nur eine Jungfrau besitzt. Ihre Hände haben sich in den Sandigen Boden gegraben und wollen ihn nicht mehr loslassen. Ihre langen, schwarzen Haare, die zu einem Zopf zusammen geflochten, sind mit Blättern und Sand verdreckt. Ihre Smaragdblauen Augen starren leblos in den dunklen Nachthimmel hinauf. Ihre Lippen die einst noch das Rot von Blut trugen, tragen nun mehr, die blasse Farbe eines Fergissmalnicht. Die Wellen im See schlagen immer höher und reichen dem Mädchen fast bis zum Hals. Doch verharrt sie weiter und bewegt sich kein Stück. Der Rabe auf dem alten Baum spreizt seine Flügel und mit einem hallendem Krächzen erhebt er sich in die Luft. Die Hände des jungen Mädchens lösen sich langsam aus dem Sand und das Wasser steigt immer höher. Mit seiner Macht, nimmt es das Mädchen mit sich. Friedlich tragen sie die Wellen hinaus auf den See. Aus den Augen fließen Tränen, doch sind sie Tränen von Leid, Angst und Schmerz. Sie laufen die zarten Wangen herunter und vereinigen sich mit dem Wasser des Sees. Langsam schließen sich ihre Augen. Behutsam versinkt das Mädchen im See. Das weisse Kleid schimmert noch einige Zeitlang, bis auch dieser Schimmer von dem dunklen Wasser eingeschlossen wird und verschwindet. Auf der Wasseroberfläche treiben kleine rosa Blüten, die alle zu der Stelle treiben, an der das Mädchen versank. Auch die Blüten sinken nun langsam auf den Grund des Sees und schenken dem Mädchen eine Decke, die sie schützen soll. Am anderen Ende des Sees steht ein Alter Kirschbaum, auf einem kargen Ast des Baumes schimmert in der Dunkelheit eine kleine rosa Kirschblüte, die der Wind mit sich nimmt und auf den See hinausträgt By Frostwolf |
| Frostwolf | Ein dunkler Schatten zieht über das Land. Er bringt Leid, Verderben und den Tod mit sich. Alles was er berührt, stirbt. Niemand weiß woher er gekommen war, doch eins war sicher, niemand könnte ihn aufhalten. Dort wo einst Kinder lachten und spielten, war nur noch Stille zu vernehmen. Der Himmel der einst in einem wunderschönen blau erstrahlte, war nun schwarz und mit dicken grauen Wolken überseht in denen Blitze zuckten und Donner rumorte. Die Städte und Dörfer brannten. Die Menschen die noch nicht von Hungersnot oder Seuchen dahingerafft worden waren, mussten dem Dunklen dienen und ihm mit ihrem Leid erfreuen. Ein großer Berg aus Toten war am Horizont zu erkennen. Am fuße des Berges floss ein Fluss aus Blut und Eingeweiden. Die toten Leiber aus denen der Berg erschaffen war stöhnten und schrieen vor Schmerz und der Gewissheit nie von ihrem Leid erlöst werden zu können. Hinter dem Berge war eine große kahle Ebene. Sie war von vielen Feldzügen gezeichnet. Je tiefer man in die Ebene lief, um so mehr hatte man das Gefühl das man noch das Kampfgeschrei und das aufeinander prallen der Waffen hören könne. Man ist ängstlich, doch irgend etwas drängt einen tiefer und tiefer in die Ebene. Der Berg ist nun auch kaum noch zu erkennen. Man ist nun so tief in die ebene hineingeraten ohne zu merken wie weit man schon gelaufen war. Langsam kann man einige Schämen in der Ferne erkennen. Sie sehen aus wie Kahle Bäume und Felsen. Doch kommt man ihnen näher, so erkennt man Gepfählte Krieger an denen sich die Geier laben. Und die Felsen sind Aufhäufungen von abermals tapferen Kriegern, die nun nur noch ein Schatten ihrer Selbst sind. Der Gestank der Verwesung kriecht in die Nase und man möchte sich am liebsten übergeben. Doch ist eines sehr verwunderlich. Obwohl diese Leichen schon sehr lange hier gelegen haben müssen, scheint es das sie sich erst vor wenigen Minuten in den ewigen Schlaf gelegt haben. Ihre Haut ist noch feucht, man könnte sogar bei näherem betrachten meinen das die toten geschwitzt haben. Doch was sollten sie vor ihrem Ableben noch getan haben ? und wieder schaut man zu den Gepfählten Kriegern. Sollte dies möglich seihen? Sollten sie dies etwa getan haben? Nein, dies ist unmöglich. Doch blieb ein Unwohlseihen. Man verlasse lieber diesen Ort, den er brachte Unbehagen. Nach vielen Stunden marsch war nun endlich das Ende dieser großen und weiten Ebene zu erkennen. Ein Wald wart zu sehen. Große Bäume erstreckten Ich, ich bin der, der dir Schmerzen bringt. Ich quäle dich. Bringe dich um deinen Verstand. Labe mich an deiner Angst und Wut auf mich. Werde dir immer wieder ein Lied des Verderbens vorsingen, um den letzten Rest deines Verstandes in den Wahnsinn zu treiben. Dein unberührter Körper wird bald mir gehören. Schmerzen die du dir nicht vorstellen kannst, werden dich bald heimsuchen. Deine Unschuld und Jungfräulichkeit wird bald ein jähes Ende finden. Dein makelloses Gesicht, das wunderschön wie ein Engel ist, wird bald grausame Taten wahrnehmen und zu einem Abbild des Leides werden. Fürchte dich, denn selbst der Tod wird keine Erlösung für dich bringen. Deine Seele wir auf immer in der Hölle bleiben und die schlimmsten Voltehrmethoden kennen lernen. Die Schmerzen werden dich nach einer Weile in den Wahnsinn treiben, und das wahre Böse wird immer an deiner Seite seihen. Niemand kann dich retten, den alle die du kennst sind meine Sklaven. Sie amüsieren mich mit ihrem Geschreihe und flehen, sie endlich sterben zu lassen. Du armes Mädchen. Du siehst also, du kannst mir nicht entkommen. Den ich bin dein Herr und Meister. So steht es geschrieben So wird es seihen. Nichts kann deine Zukunft ändern. Niemand wird dich retten. Du wirst alleine sein. Niemand wird dich weinen hören. Bist ganz alleine mit deiner Angst. Armes, armes Mädchen. Sie wahr wie ein Engel. Wunderschön und Makellos. Vom Himmel entsandt um mich zu retten. Ihr langes blondes Haar, weht im winde. Und wenn die Sonnenstrahlen durch die Haare schienen, schien es, das sie sich in Gold zu verwandeln vermögen. Augen so Blau wie der tiefste Ozean. Ihre Blicke sind eine Wohltat. Ich fühle mich geborgen und sicher. Deine Stimme gibt mir halt, halt nicht aufzugeben. Engel der du mich gefunden hast, ich werde dir überall hin folgen. Gib mir deine Hand! Doch sie wahr verschwunden. Alles um mich herum wurde schwarz und kalt. Meine Kraft verließ mich. Ist das meine Ende? Noch ein letztes mal möchte ich diese Wärme spüren. Ein letztes mal ihr Gesicht sehen. Es wir immer Kälter, ich spüre wie mich die Kraft nun völlig verlässt. Bald werden wir uns wieder sehen. Bald................... du wunderschönes Geschöpf. By Frostwolf P.S. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr im KRitik Forum mal was zu meinen Geschichten schreiben könntet. Ich versuche mich grade wieder am schreiben und da währen so manche Hilfreiche Kritiken, was meine Art und Style beschreibt, sehr Hilfreich |
| Frostwolf | Närrin, die du glaubst mich zu verstehen. Ich werde dich lehren! Komm in mein Reich und lerne von mir! So zeig mir, ob du es wert bist. Niemand soll mich, den Herrn der Herrn für dumm verkaufen. Also, warum bleibst du stehen? Hast du Angst? Du brauchst keine Angst zu haben! Ja, so ist es gut. Nimm meine Hand! Komm mit mir in mein Reich! Du wirst sehen, ich will nur dein gutes. Warum zitterst du? Ängstigt dich mein Äußeres? Warum seht ihr Wesen der Erde nur immer auf das Äußere? Warum fürchtet ihr alles, was euch fremd ist? Wenn ich euch hätte töten wollen, hätte ich euch nicht erst angesprochen. Ich hätte euch auf der Stelle mit meinen Zähnen euer Zartes Fleisch von den Knochen gerissen. Also, wollt ihr dort weiter in der Ecke verweilen oder mir folgen? Bitte hört auf zu weinen! Ich wollte euch nicht mit meinem Geschwätz zum Weinen bringen! So ist es gut, hört mit dem Tränenvergießen auf. Nun nehmt meine Hand! Ich werde euch nun mitnehmen, auf das ihr für immer an meiner Seite bleibt. Einsam sitze ich hier und bewundere den Sternenhimmel. Frage mich wer ich bin. Frage mich, was ich zu suchen habe hier. Mein Kopf ist voller Fragen. Fragen die mich quälen. Fragen die mich Ängstigen. Wer kann sie mir beantworten? Ist niemand da, mir sie zu beantworten? Oh ihr Sterne am Nachthimmel, bitte. Könnt ihr sie nicht beantworten? Ihr, die seit Anbeginn der Zeit im großen Raum verweilen und unzähliges Wissen gesammelt haben. Seit nicht so streng mit mir! Ich möchte nur wissen, was mich in dieses Leben gerufen hat? Warum fühle ich Tag für Tag diesen Schmerz in mir? Oh bitte, beantwortet meine Fragen! Warum wollt ihr mir nicht Antwort geben? Warum schweigt ihr? Sind meine Belangen eurer etwa nicht würdig? Mein Kopf schmerzt so sehr von all diesen Gedankengängen! Kann kaum noch klar denken. Will endlich leere in meinem Kopf! Wer kann mir diese geben? |
| Frostwolf | Nächte Der Erinnerung Es war Nacht, der Wald war in Dunkelheit gehüllt. Nur an einem Fleck des Waldes drang Licht durch die Bäume hindurch. Ein junges Mädchen saß ganz alleine an einem Lagerfeuer und blickte in die Flammen. Sie hatte Pech schwarze Augen, in denen sich die Flamme des Feuers wiederspiegelten. Ihr langes Blaues Haar war zu einem Zopf zusammengebunden und dieser lag über ihrer rechten Schulter. Sie trug ein rotes ledernes Top, an desem Schulterenden Panzerungen aus Metall befestigt waren. Am Leder waren Kampfspuren zu erkennen und an einigen stellen wurde es schon einige male geflickt. Auch am silbernen Blech des Schulterpanzers waren spuren von Kämpfen zu erkennen. Auf ihrem Bauch war eine Tätowierung von einem Drachen mit ausgebreiteten Schwingen zu erkennen. Und einige Runen zierten ihren Ledernen, Knielangen Rock, der die Farbe des dunklen Nachthimmels trug. Sie hatte ein altes Schwert neben sich auf dem Baumstamm liegen, es hing noch etwas altes Blut am Ende der Klinge. Auch waren an einigen stellen des Schwertes Stücke abgebrochen. Es machte also einen sehr schäbigen Eindruck. Das junge Mädchen blickte immer noch wie erstart in die Flammen. Plötzlich, aus dem Dunklen des Waldes, trat eine schwarze Gestallt hervor und ging auf das Mädchen zu. Als das Licht des Feuers den Mann erfasste, konnte man erkennen, das er in seiner rechten Hand ein Katana hielt und damit etwas in der Luft herumfuchtelte. Er trug einen schwarzen, fast bis zum Erdboden reichenden Ledermantel. Sein Gesicht wurde von einem schwarzen Ledernen Hut verdeckt. Man konnte nur ein hämisches Grinsen erkennen, das er dem Mädchen zuwarf. Er ging noch einige Schritte auf das Mädchen zu und sprach: „ Hab ich dich endlich gefunden Zyaha. Ich habe schon lange darauf gewartet mit dir zu sprechen.“ Zyaha stand auf packte im gleichen Augenblick ihr Schwert und ging in eine Angriffsstellung über und sagte mit erboster Stimme: „ Du dreckiger Hund, warum sollte ich mit dem Mann, der mein ganzes Dorf ausgelöscht hat, und mich Geschändet hat, auch nur ein Wort sprechen? Willst du mich etwa weiter demütigen? Du bist in meinen Augen nur Dreck unter meinen Schuhen.“ Der Mann nahm seinen Hut vom Gesicht und warf ihn in eine Ecke des Waldes. Nun konnte man sein Gesicht erkennen. Er hatte Blaue Augen und eine lange Narbe, die vom rechten Ohr bis zum Kinn ging. Er musterte Zyaha einige Sekunden lang und fing plötzlich laut an zu lachen. „ Was soll das, warum lachst du über mich du Dreckskerl?“ Worauf er antwortete: „ Ach, so eine wie du soll meine besten Männer getötet haben? Wenn ich dich so ansehe. Haa, das kleine Kratzerchen was du mir zugefügt hast, hat mich ja auch nicht getötet.“ Er deutete mit der Spitzen Klinge seines Katanas auf die Narbe im Gesicht! „ Kommst einfach zu mir und attackierst mich, anstatt mir zu danken.“ „ Für was sollte ich dir danken, etwa dafür, das du mich am Leben gelassen hast? Lieber wehre ich gestorben.“ Zyaha rannte in diesem Moment auf den Mann zu und versuchte ihn mit dem Schwert in den Bauch zu treffen. Doch dieser wich mit Leichtigkeit dem Angriff aus und schlug Zyaha mit der flachen Seite des Katanas auf ihr Genick. Diese fiel mit einem Schmerzensschrei zu Boden und kauerte dem Boden vor sich hin. Der Mann ging zu ihr hin, beugte sich über sie und flüsterte ihr folgende Sätze ins Ohr: „ Du solltest mir dankbar sein, das ich dich zu einer Frau gemacht habe! Warum wehrst du dich überhaupt? Du weißt das ich stärker bin als du. Also, gib auf und als Belohnung werde ich deine Erinnerung an unsere gemeinsame Nacht, wieder auferstehen lassen. Über Zyahas Gesicht flossen Tränen, als der Mann anfing mit seinen Händen ihren Lederrock herunter zu ziehen. Zyaha flüsterte ganz leise, das er sie in Ruhe lassen solle und das er Sie lieber töten solle, als das sich das Geschehene noch einmal wiederhole. Doch die Worte prallten an dem Mann ab. Er hatte den Rock nun von Zyaha ausgezogen, und fing damit an, sich seiner Hose zu entledigen. Zyaha schrie auf, sie schrie voller Angst und Schmerz. Doch auch diese Schreie konnten den Mann nicht zur Vernunft bringen. Er beugte sich über sie, und glitt mit seinem Glied über den Oberkörper von Zyaha. In dieser kamen nun all die Erinnerungen hoch, die sie in ihrem tiefstem Inneren verborgen hatte. Sie erinnerte sich an die Nacht, in der ihre Mutter geschändet und getötet wurde. An der ihre Geschwister dem Schwert und dem Feuer zu Opfer vielen. Die Nacht, in der ihr Dorf zu einem Schauplatz des Todes wurde. Nie wollte sie, das diese Erinnerungen sie wieder heimsuchten. Doch nun war es geschehen. Grade als der Mann ihr die Hose vom Leibe reißen wollte, klang eine Stimme aus einer dunklen Ecke des Waldes. Sie sprach: Ihr seiht doch nur ein armseliger wicht, vergreift euch an unschuldigen, und Labt euch an ihnen.“ Der Mann wandte sich erschrocken von Zyaha ab und blickte in die Richtung, aus der die Stimme kam. „ Wer seiht ihr? Dies hier ist nicht eure Angelegenheit Fremder. Also verschwindet, bevor ich euch meine Klinge schmecken lasse!“ Zyaha schaffte es in diesem Moment, unter ihrem Peiniger sich wegzurollen. Ihr war diese Stimme vertraut, aber sollte dies wirklich er sein? Nun trat neben dem Feuer eine Gestallt hervor. Ihr plötzliches Erscheinen aus den Flammen ließ den Mann einen Augenblick erstarren. Als Zyaha sah, wer die Person war, die aus den Flammen erschien, fing sie Laut an zu weinen. Es war Zertur. Ihr alter Freund aus Kindestagen. Zertur hatte einen langen, schwarzen Kapuzenmantel an, auf dessen Rückenseite ein Symbol eines Drachen zu erkennen war, der genau wie die Tätowierung auf Zyahas Bauch aussah. Drum herum waren Namen in Runenschrift zu erkennen. Zerturs Gesicht war von der Kapuze verdeckt. Er ging einige Schritte auf den Mann der mit herabgelassener Hose auf dem Waldboden kniete, zu. Zyaha klammerte sich an einem Baum fest und beobachtete das nun folgende Schauspiel. Der Mann zog sich wieder an, packte sein Katana und das Schwert von Zyaha und ging mit bedachten Schritten auf Zertur zu. „ Wer seit ihr Fremder und warum wollt ihr, das ich diese Luder da drüben verschone? Zertur antwortete: „ Jemandem wie euch muss ich keine Rechenschaft abgeben, wer ich bin und was meine Gründe sind. Denn ihr werdet nicht lange genug leben, um darüber nachzudenken.“ Als Zertur diese Worte gesprochen hatte, erhob er seine Rechte Hand und das Schwert von Zyaha entwich den Händen des Mannes. Diesem glitten nun Schweißperlen über die Stirn, als er merkte das er sich mit einem Magus angelegt hatte. Mit stotternder Stimme sprach er zu Zertur: „ Ihr beherrscht also die Kunst der Magie, findet ihr nicht, das ein Mann von eurer Ehre, es nicht schäbig finden müsste, jemanden wie mich, der nicht mit der Magie umgehen kann, anzugreifen?“ „ Nun, ich werde keine Magie benötigen um euch zu töten, wir werden die Klingen sprechen lassen. Ihr dürft anfangen!“ Überrascht, aber nun sehr aufgebracht, stürmte er sofort auf Zertur los um ihn mit einem einzigen gezielten Schlag zu töten, doch zur Verwunderung parierte Zertur den Schlag mit Leichtigkeit. Der Mann versuchte mit aller Kraft Zerturs Schwert auf den Boden zu drücken. Als Zertur merkte was der Mann vorhatte, lies er ganz locker und tat so, als würde er seine ganzen Körpermuskeln anziehen, um sich auf den Schlag vorzubereiten. Mit seiner ganzen Kraft schlug der Mann auf das Schwert von Zertur ein. Doch dadurch, das Zertur das Schwert ganz locker hielt und keine Gegenwehr aufbrachte, rutschte der Mann mit seiner Klinge ab, und schlug sie tief in den Waldboden. In diesem Moment schlug Zertur mit der flachen Seite des Schwertes dem Mann so stark ins Gesicht, das er mit blutender Nase und ausgeschlagenen Zähnen zu boden fiel. Er hielt sich mit seiner Hand im Gesicht fest. Zertur trat ihm nun auch sein Katana aus den Händen. Nun fing der Mann an zu wimmern und sprach mit ängstlicher Stimme: „ Bitte last mich am Leben Magus, ihr habt bewiesen das ihr der Stärkere seit. Ich werde mich für das was ich getan habe entschuldigen. Aber bitte verschont mein Leben.“ „ Ich bin es nicht, der über euer Leben richten wirt, den ihr habt mir nicht meine Familie, und meine Freunde genommen.“ Zertur warf des Schwert zu Zyaha hinüber und ging einige Schritte von dem Mann weg. Zyaha hatte sich in dieser Zeit wieder bekleidet und ging nun auf ihren einst so starken Peiniger zu. Als sie über ihm stand, hielt sie einige Minuten inne. „ Nun bist du es, der vor mir liegt und winselt, nun kann ich endlich Wiedergutmachung für mein Leid bekommen.“ Mit diesen Worten stach Zyaha ihr Schwert in das Herz des Mannes, der unter Schmerzensschreien seinen wollverdienten Tod fand. Zyaha ließ das Schwert los und ließ sich mit Tränen in den Augen, in Zerturs Arme fallen. |