| Nudel | leere wege geh ich entlang alleine zwischen licht und schatten und trotz der stille höre ich keine engel singen UND GOTT SPRACH: ich weiß noch, als die welt noch in ordnung war, ja, damals, in der dunkelheit, war ich sicher. heute, jetzt, wo die welt so ist, wie sie ist, werde ich im licht sterben UND GOTT STARB dunkle Wolken über dunkler Strasse ein dunkler Turm neben einem dunklem Haus doch das Licht ist immer noch Hell |
| Nudel | Habe jetzt einen Thread für Kritiken eröffnet. [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=28030]Kritik zu meinem Garten[/URL] |
| Nudel | Das Licht Todesengel, mit schwarzen Flügeln stehst du über mir. Wartest darauf, dass ich den letzten Schritt gehe, zu dir. Angst, mit letztem Grauen verfolgst du mich und hoffst doch der Mut in mir besiegt dich. Die Stille, zu meiner Rechten, nie hast du mich verlassen. Doch in all der Zeit habe ich es nicht gelernt, dich zu hassen. Schmerz, zu meiner Linken, mein teurer Freund, du warst da, wenn ich rief, auf dich konnte ich zählen, immerzu. Wahnsinn, in deine Arme will ich fallen noch ehe der Tod mich holt und meine letzten Worte verhallen. Doch in der Dunkelheit, in der ich stehe, glüht ein letztes Licht, hoffend, dass ich es sehe. Darum, meine ewigen Begleiter, muss ich fort, um zu sehen, ob noch Hoffnung ist, bei dem Licht, ja, dort. Hoffnung, als erste von allen Guten bist du bereit zurückzukommen. Denn ich sehe das Licht, wenn auch nur verschwommen. Ich muss wissen, ob es eines Tages klarer wird, darum, Hoffnung, übergebe ich mich dir, sei du mein Hirt! Führe mich hinaus, hin zum Licht, bringe Glück herbei, dass die Verzweiflung bricht. Dass die Verzweiflung bricht... |
| Nudel | Die Dunkelheit, die mich umgibt Die Dunkelheit, die mich umgibt... Schwärzer, als die schwärzeste Nacht... Düsterer, als das düsterste Loch... Ewiger, als alle Zeit... Nun bin ich hier. Am Ende. Ist das endgültig? Muss ich nicht mehr weitergehen? Habe ich mein Ziel erreicht? Die Dunkelheit, die mich umgibt... Dukler, als jeder Schatten. Flackernder, als jedes Licht. Greifbarer, als jeder Traum. Ist das das Ende? Mein Ende? Aller Welten Ende? Oder bricht bloß meine Welt zusammen? Bricht sie denn zusammen? Die Dunkelheit, die mich umgibt... Lauter, als alle Schreie. Stiller, als alles Schweigen. Einsamer, als alle Isolation. Bin ich wirklich hier? Am Ende? Des Weges? Hört hier der Weg wirklich auf? Geht es nicht mehr weiter? Die Dunkelheit, die mich umgibt... Heller, als das Licht der Hölle. Lebendiger, als das Lachen aller Kinder. Und so tot wie der Himmel. Nun bin ich hier. Am Ende. Endgültig. Der Wahnsinn klopft an meine Tür. Und ich... Ich werde ihn empfangen. Lachend. |
| Nudel | Diese Nacht Ich gehe ein weiteres Mal den Weg, den ich so oft ging. Ein sanftes Rauschen lässt mich auf- lässt mich umblicken. Es sind die Gräser der Wiesen, die im Wind tanzen Und zum Lied der Nacht singen. Ich gehe weiter, den alten Weg entlang. Ein kräftiges Brausen lässt mich den Kopf heben. Es sind die Bäume der Wälder, die den Wind preisen. Von der Nacht sanft umhüllt singen sie. Noch weiter schreite ich in diese Nacht hinein. Ein stilles Zirpen lässt meine Augen suchen. Es sind die Laute der Grillen, die einladen. Zu einem Liebestanz in der Nacht locken sie. Und ich gehe noch weiter, dem Weg folgend. Ein blasser Lichtschimmer lässt mich zum Himmel blicken. Es sind die Blumen der Nacht, die klar hinunter leuchten. Und alle Sterne dieser Nacht schimmern. In und für die Nacht geboren, lassen sie mich träumen. Ich gehe weiter. Immer weiter. Weiter. Und selbst wenn ich nie ankomme, so macht das nichts. Solange diese Nacht mich nicht verlässt... |