| Dark Ara | Zündet das Feuern an! Ja bindet mich fest, steinigt geschundenes Fleisch! Hier habt ihr noch einen Wurf frei! Noch nicht genug? Dann lasst die Pferde ziehen, gebt ihnen die Peitsche! Oh gerne mach ich den Spass mit! Scharf sind die Spitzen euerer Räder! Los schneller, den Abhang hinunter! Quält mich mit offener Pein! Stellt mich an die Wand! Ladet die Gewehre! Ich will mein Blut sehen! Geht es euch nun besser? Schön langsam soll es laufen. Befriedigen will ich eure Mordlust! Stellt mich auf den Scheiterhaufen! Ihr schafft es nicht ,mich zu entzünden! Verloren habt ihr dieses Spiel! Mein Streichholz fällt! Ich war schneller, es ist mein Sieg! [URL=www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=30397]Lob und Kritik hier[/URL] |
| Dark Ara | Der Clown Clownsmaskerade, als Fassade. Blutiges Rot, verdeckt mein Gesicht. Jetzt stehst du hier, das jüngste Gericht, wird deine Zier! Verzerrte Angst, Adrenalin, spürst du dein Zittern? Merke Lust aufziehen. Kann es wittern. Du wirst nieder knien. Nimm meine Härte, saugend auf! Berühr ihn, pack doch an! Hör auf zu bitten! Gleich bist du mein, werd dich ficken, sollst leiden dann! |
| Dark Ara | Zartes Begehren Der Stoff den du trägst, ein Hauch von Nichts, verschlägt mir den Atem. Mein Blick auf dich gerichtet, beginnend zu locken. Anfang der Verführung. Vor dir sitzend, verlangende Gier. Du machst mich verrückt. Streichelst dich, gleitest in Tiefe Zonen. Das kleine süße Hemdchen, aus schwarzem Satin, auf bebenden Körper, kann deine Geilheit nicht verbergen. Deine prallen Knospen, scheinen aus blankem Stahl gefertigt. Mit Fingernägeln, kratzt du mir blutige Linien, auf erhitze Haut. Jetzt gibt es für dich kein Zurück mehr, du wirst flehen! Nimm was du beschworen hast, fürchte dich! Schwarzer Fluch, begehrt dein Verlangen höllisch! [url]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=30397[/url] Meinungen, Kritik bitte hier rein. |
| Dark Ara | [center]Raus damit! Es ist wie es ist, zum kotzen geboren, vollkommener Mist schlägt mir um die Ohren! Ich schreib es in Zeilen, den Hass die Wut, will nicht verweilen in diesem wallend,brennend Blut! Greif mich an, verweise meine Seele stockend, wieder und immer mit Wortlosigkeit blockend. Schreien möcht ich, brüllen wie es mir geht, doch ist es unwichtig, was dazu quälend steht. Die Peitschen geb ich mir selbst, tief gräbt sie häutend, zerfrisst was übrig ist, durchzieht was in mir geläutert, so schwer verschlossen, dass nur Wut erlangt die Freiheit, welch Ironie umgiebt gehasste, mordend Unachtsamkeit. Schlachte mich mit eignen Messern, triefe schon des Blutes wegen, hab so oft geschwiegen, erbrochen vor mir selbst im Leben. So unmöglich betäubt, den Schädel an die Wand gedroschen, doch wütend Feuer sind noch immer nicht erloschen... [url]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=30397[/url] Meinungen, Kritik bitte hier rein.[/center] |
| Dark Ara | Der Dirigent der Vollendung Mit Messern und dem starken Todeswillen, spiel ich eigne Oper um endlich zu Vollenden. Werde meine Blutlust freudig, stechend stillen, Klingen mit Metalleskühle dirigierend verwenden. Dem Musikstück meiner tiefen Seele Qualen, werd ich in Ohnmacht, still im Jetzt entfliehen. Mit meinem eignen Körper teuere Preise zahlen, mir schälend, langsam, blutige Haut abziehen. Die Overtüre will ich mit Einstichen beginnen. Wenig nur berühren mit der spitzen Schneide. Will merken wie das Leben wird verrinnen. Wie es krampft, zerstückelt meine Eingeweide. Das Solo kann nicht mehr so recht gelingen. Mein Verstand setzt aus, mit kunstvollen Bildern. Gedankenflut, kann diese nie mehr bezwingen, jede Taste des Klaviers schlägt Klingen wilder. Mein eigenes Orchester spielt nirgends wieder, ein letztes trauriges Mal verneige ich mich, und danke für die schönen Messerklingenlieder beende es grausam, mit dem letzten Stich...... |
| Dark Ara | DINNER Ihr fordert mich raus, mit eurer geilen Gier! So binde ich Ketten vor schwarzes Verlangen, werde mit Federn heftig, streichelnd bezwingen, meinen Schwanz enthalte ich noch zur Zier, ihr werdet hilflos schreien in Metal gefangen, und lustvoll stöhnend mit Orgasmen ringen! Noch immer in Enthaltung sollt ihr flehen, mir mehr als nur diese leisen zögernd Schreie, mit Hingabe dieser schwarzen Seele flüstern, ich treibe euch zur Hölle, werdet es sehen, denn auch so jung bin ich kein weißer Laie, aber aufs Ficken müsst ihr warten, lüstern! Mein Begehren wir zur maßlos, treibend Qual, zuerst mit Fingern, stoßend, saftig kreisen, dann die Zunge, feucht, wirbelnd, schlecken, eure Orgasmen kommen in fliegend Überzahl, wenn endlich meine Zähne, heiße Haut, beißen, meine Nägel bringen fast teuflisch verrecken. Jetzt treib ich Stahleshärte, in feuchte Liebeshöhlen, wechsel im wilden Spiel die Plätze der vollen Lust, stöhn im Gleichklang eurer reizend, kratzig Stimmen, werde endlich erlösend, wirksame, Worte wählen, und begegnen dem Verlangen hemmungslosen Frust, nur so kann es mit solch herrlichen Dämonen gelingen. (für zwei sehr geile Schnecken) ggg [url]http://www.nachtwelten.de/vB/showth...&threadid=30397[/url] Meinungen und Kritik bitte hier rein. |
| Dark Ara | Schattentränen Fallen unbemerkt, heiß glühend, ziehen sie Furchen, in gefrorene, Gesichtszüge sind schmerzhafte, Wahrheit in Zentimeter, getautem, blassem Fleisch fließen, bis eiskaltes Erstarren, die Konsistenz, kühl verändert [url]http://www.nachtwelten.de/vB/showth...&threadid=30397[/url] Meinungen und Kritik bitte hier rein. |
| Dark Ara | Messerklingenlied Jeder Blick in meine Augen, enthüllt euch grausam meine Taten. Ihr wisst es doch, was einst geschah, so lasst mein Leben enden. Könnten Rechtslagen verändert werden, würdet ihr es erkennen? Deswegen stellt mich an den Pranger, eurer wilden Dauerfragen. Gebt mir das Ende, ich kann einfach nicht mehr kalt verdrängen. Entbindet meine Rückenärmel, gebt mir Wände der Qualen frei! So bändigt ihr nur auf Zeit, könnt auslassen eure Hassgedanken. Es berührt mich nicht, ich bin schon den Höllenfeuern sehr nah. Die Tränen, die ihr seht, sind nichts als grelle Lachenstyrannei. Beherrschen kann mich keiner, nie wieder gelten eure Schranken. Brav blende ich meinen Maskenwärter, gebt mir etwas Bewegung. Langsam packt mich Sehnsucht, nach Schmerzen schwarzer Art. Schenke meinem Körper, was Geistesfluch zwingend wünscht. Mit scharfen Messerklingen, erschaffe ich künstlerisch Erniedrigung. Dring ein in mein Reich, zitternd ritze ich Bilder aus Linien zart. Das Gefühl herrschaftlicher Erhabenheit, gibt mir Wundenfreude. Genieße grausames Klingenspiel, bin mein eigener dunkler Richter. Hass wird mein neuer Freund, ergeben liege ich am Zellenboden. Dunkelrotes Blut, ist herrlich auf Matten klebend ganz ohne Reue. Gibt Abdruck für die Ewigkeit, durch erhellende Morgenlichter. [url]http://www.nachtwelten.de/vB/showth...&threadid=30397[/url] Meinungen und Kritik bitte hier rein. |
| Dark Ara | [center]Rose aus Stein Wie so oft, laufe ich durch die Nacht. Renne bis meine Lunge zu bersten droht. Alle Glieder schmerzen, ein vertrautes Gefühl. Eigentlich ziellos, lande ich doch immer, nur bei dir. Jetzt zu solch später Stunde, hätten wir uns geliebt. Du würdest dich winden und jauchzen vor Vergnügen. Ich gehe durch das schwere Eisentor. Alte Trauerweiden stehen schwarz, im Schatten der nächtlichen Dunkelheit. Mein Atem, so schnell, es dröhnt mir im Schädel. Ich umarme dich, kalt lässt du mich spüren, dass du da bist. Auf Knien bereite ich unser Bett. Halte die Luft an, bis ich in deinen Armen liege. Als ich erwache, hat sich deine steinerne Rose, auf meiner Wange verewigt. Reiß mein gefrorenes Fleisch vom Stein. Jetzt muss ich eilen, so kann ich deine Berührung, im Spiegel noch sehen....... Wie du mich gehalten hast, in dieser eisigen Nacht, in diesem bitterem Leben, mit deiner Rose aus Stein...........[/center] [url]http://www.nachtwelten.de/vB/showth...&threadid=30397[/url] Meinungen und Kritik bitte hier rein. |
| Dark Ara | [center]Flucht der Gefühle (30.03) Wieder ist ein Jahr vergangen. Meine Zeitrechnung schwindet, seit diesem Tag der Angst. Natürlich hab ich wieder gut gespielt, gedemütigt, verdrängt. Gestern hab ich noch gut verborgen, alle hinters Licht geführt! Grausam lässt du mich erwachen. Ich sitze in meinem Büro, das einzigste Geräusch, das Summen des Rechners. Des Tages erste Stunde schlägt. Ich fühl dich so stark! Denkst du ich hätte dieses Datum, je vergessen können? Mir steht das Wasser bis zum Hals! Wollte dir so viel erzählen, bringe es einfach nicht fertig. Es geht uns gut! Natürlich habe ich Jus, pünktlich ins Bett. Er wächst und gedeiht! Sogar Pizza bestellt er alleine! Ein großartiger Junge! Seine Augen, sind die deinen. Tief wie ein Ozean..... Wir sind ein gutes Team. Meine Karriere läuft wunderbar! Da, siehst du meinen lederbezogenen Sessel? Warum erzähl ich das nur alles... Es bringt dich doch nie zurück! Habe die Zeilen des Artikels, verdammt deutlich, wie eingebrannt in mir. JUGENDLICHER RASER BRINGT DEN TOD Schuldig, fallen meine Tränen....... Verschwommen der Augenblick..... Erst jetzt kann ich dich sehen, auch du weinst bitter...................... (für R.)[/center] |
| Dark Ara | [center]Für ein Paar Schuhe (30.01.04) Unser Glück, zu dieser Zeit, ohne Grenzen jubelnd, lachend, den ganzen Tag! Du hattest Dich in diese Schuh verliebt! Komm! Wir ziehen los, Du machst mich ja sonst fertig! Dein lachendes Gesicht, noch immer vor mir! Im Geschäft, bist Du nicht zu bremsen. Fragst nach meiner Meinung und willst sie doch nicht hören! Machst doch eh was Du willst! Ich erfreue mich daran, Dich so glücklich zu sehen! Kann das Glück selbst nicht fassen, nur spüren! Wir müssen los, der Kleine wartet schon! Du schmunzelst, küsst mich vor Freude! Träumend ins Auto gestiegen. Lovesongs im Ohr! Ein Geisterfahrer! Bin zu schnell, kann nicht bremsen!!!!!! Komme zu mir, sehe, dein schmerzverzerrtes Gesicht! Doch lächelst Du mich an! Ich sagte ein letztes Mal, Ich liebe dich! Nun, 2 Jahre später! Ich nehme das kleine, zarte Händchen. Wir besuchen Dich zum ersten mal! Es nieselt leicht. Wir bedecken Dich mit Rosen! Ich habe Deine Schuhe dabei, sie sind noch neu!!!!!!!! (für R)[/center] |
| Dark Ara | [center]Stille der Nacht Ich schlage die Augen auf. Was ist geschehen? Schweißgebadet liege ich wach, zittere am ganzen Körper. Täuscht mich die Sehnsucht, oder hör ich deinen Atem? Der Platz neben mir, erscheint mir warm. Ist es meine eigne Wärme, die meine Hand fühlt? Falle in meinen Traum zurück, Schlaf foltert, wenn Gedanken einen Weg suchen. Verzweifelt greift meine Hand ins Leere. Die Schattenwelt nimmt mich in ihren Bann. Sirenen heulen, ich will sie nicht hören, winde mich verzweifelt. Gesichter im Nebelschleier, wahnsinniges Durcheinander. .....immer wieder...... ATMEN .....ATMEN.... Schrei durch die Nacht, lautlos in der Stille. Verfluchte dich, schwarzer Traum! Erlöse mich aus deinen Zwängen! Lass mich zurück ins Leben! Kein Laut entfleucht dem Munde des Schuldigen! Ihr Richter der Dunkelheit, sprecht euer Urteil, ordnet an der Strafe Qual, richtet! Leben oder Tod....... .......erwache im ersten Tagesgrau.......[/center] |
| Dark Ara | [center][img]http://www.beepworld.de/memberdateien/members48/sanguisdraconis/smilieteufel.gif[/img][img]http://www.beepworld.de/memberdateien/members48/sanguisdraconis/smilieteufel.gif[/img][img]http://www.beepworld.de/memberdateien/members48/sanguisdraconis/smilieteufel.gif[/img][img]http://www.beepworld.de/memberdateien/members48/sanguisdraconis/smilieteufel.gif[/img][img]http://www.beepworld.de/memberdateien/members48/sanguisdraconis/smilieteufel.gif[/img] Der Tanz Im Traum lieg ich schlafend, gefoltert im Sein. Dunkle Tore öffnen sich zur ewigen Nächtequal, ich begehre fürchterlich und trete die Türen ein. Erschrocken sieht sie, was ich freudig entdeckte. Ein hartes, metallschimmerndes Todesspielzeug, was in ihrem wahrlich schönen Körper steckte. Mir gefällt dein weinerliches Flehen an mich. Willst du wirklich den Dämon in meiner Seele? Dann bettel! Nur so ficke ich fluchend in dich. Doch Göttin, bedenke das Ende lüsterner Nacht! Was du fordernd jetzt noch willig wirst ertragen, endete schon oft in reinster, roter Blutesschlacht. Niemand verlangt unschuldig, den Teufelsschwanz. Er wird dich knechten, haltlos zum Schreien bringen. Ich zeig es dir voll schwarzer Freude im Satanstanz! [/center] |
| Dark Ara | [center]Selbstmitleid Es gibt wahrlich schon Genug, manche Manipulation berührt. Den blanken, dummen Selbstbetrug, hab ich zu oft gespürt. Der Hass steht mir in glänzend Augen, mein Gift versprüht stechend, es wir den letzten Willen aufsaugen, Hirnesschranken brechend. Zu viel stand ich am Felsenhang, blickte hinab, grausam bedacht, es war mir der allerliebste Zwang, was hättet ihr gemacht? Nur ein keiner Schritt ins Leere, beendet hätte ich dieses Leben, was ist wenn’s so gewesen wäre? Würdet ihr nach Mitleid streben? Da lache ich mit Zornesblick, was brauch ich eure Tränen? Für mich gab es nie ein Zurück, jetzt tu ich mich nur schämen. Denn Tränen hab ich genug geweint, gesprungen bin ich nie aus eignem Leid, das ist einzig was mich mit euch vereint, doch irgendwann kommt sie, meine Zeit! [/center] |
| Dark Ara | [center][b]Lieder[/b] Das Notenblatt noch in der Hand, zutiefst berührt der Zeilen Klang. Den Flügel hatte ich verbannt, doch Meisterwerke halten Zwang Sanft gleiten , zitternde Finger, auf alten, eingespielten Tasten. Puplikum fast ruhig wie immer, den Sinn der Töne leis erfasst. Premiere der lautlosen Stille. Lasst Euch in Sesseln nieder! Spielen werd ich, es ist mein Wille. Erklingen nun die neuen Lieder. Geist lebt in diesen Stücken, Gefühle spielen zärtlich auf, besinn mich der ruhigen Lücken, setz den Paukenschlag darauf. Warum schaut ihr hart geschockt? Es ist die Schicksalsmelodie, bei Beethoven hat sie auch gelockt, falle vor euch auf die Knie. Standing Ovations bleiben heute aus, imaginäre Nadel kann ich leise hören. Es ist seltsam, renne fliehend raus, möchte das Weltbild nicht zerstören.[/center] |
| Dark Ara | [center][b]Freude am Leben[/b] Dreckig lachen mir die Schmerzen. Oh welche Lust verspürt der Hass. Schwarz dringt er nun zum Herzen. Zum überlaufen voll ist dieses Fass. Gift ist angerührt zum Seelentrank. Der Aderlass ist mir der dunkle Sinn. Meine Freude nunmehr völlig krank. Nichts wird stoppen, wenn ich beginn. Flüssigkeit rinne durch meine Kehle! Langsames Begehren steigt mir hoch. Das Ende was ich mir lachend erwählte? Fallen in ein mit Speeren gespicktes Loch! [img]http://www.beepworld.de/memberdateien/members48/sanguisdraconis/smilieteufel.gif[/img][img]http://www.beepworld.de/memberdateien/members48/sanguisdraconis/smilieteufel.gif[/img][img]http://www.beepworld.de/memberdateien/members48/sanguisdraconis/smilieteufel.gif[/img][img]http://www.beepworld.de/memberdateien/members48/sanguisdraconis/smilieteufel.gif[/img][img]http://www.beepworld.de/memberdateien/members48/sanguisdraconis/smilieteufel.gif[/img][img]http://www.beepworld.de/memberdateien/members48/sanguisdraconis/smilieteufel.gif[/img][/center] |
| Dark Ara | [center][b]SKORPION[/b] Liegend im heißen Wüstensand, mutig wartet mein leerer Körper, Hautfetzen schälen sich verbrannt. Wo bleibt der schwarze Zerstörer? Die Gottheit von so geringer Größe, begibt sich leise auf ihr Todesopfer. Nimm meine nackte hässliche Blöße, bin absolut ruhig, halte Willen tapfer. Sie gräbt sich in offene Wunden, die gibt es in reichlicher Überzahl. Habe genug die Hülle geschunden, demütig übergebe ich sie der Qual. Nun gib mir endlich die Erlösung! Bin zu schwach, fordernd zu reizen, bewege mich, die Schnitte spreizen. Dring ein in flehende Entblößung! Schon angefressene Wundenränder, unrein, Sand in trockener Verwesung. Ich will Gift, bin kein Verschwender, es bringt mir begehrte Todeserlösung. Meine Augen im hellen Sonnenlicht, sind leer, verglüht und still erloschen. Der stupide, kaltblütige Höllenblick, wird niemals mehr lebend gebrochen. Die schönste Empfindung am Ende. Gefressen werden durch Skorpione. Jenes Gift vergibt nie Willenswende, was mich sonst gefährlichst schonte. So kann ich spüren diese Mordslust, ohne willenlos, gebrochen zu werden, ein Biss in kalte Lippen, letzter Kuss, versinken im Wüstensturm der Erde. [/center] |
| Dark Ara | [b]Kristallenes Mädchen[/b] Am quellenreinen Flüsschen, ein Mädchen weinend sitzt, mit kleinen, zarten Füßchen, im kalten Wasser spritzt. Sie denkt an schlafende Liebe, erst einmal war sie erwacht, der Frühlingsknospe Triebe, begehrten in dunkler Nacht. Sie schenkte ihren süßen Leib, dem lüstern, wandernd Knecht. Er vergaß vor Wonne alle Zeit, dem Weib erging es schlecht. Nicht nur Gefängnisfesselqual, erlitt die wunderschöne Braut. Ein kleines Tier stach sie brutal, in jüngferlich, unberührte Haut. Ein kleines, rotes Bächlein rann, an engelszarten, zitternd Gliedern. Er war es, der den Kampf gewann, schmerzte sie süßlächelnd nieder. Seine Gier war sanft entfacht, der lustvollen Schreie erlegen. Soll ich dir zeigen ganze Macht? Darfst du dich nicht bewegen! Hanf, bindet die schönen Hände, bringt heftigste, kühle Träume dir! Wenn Königliches, ruhig vollendet, das ehrfurchtsvolle, Wüstentier! Die kalten Schauer deines Rückens, ergießen hitzige Wollust für mich. Was einst noch lieblich entzückte, beendet dieser schmerzhaft Stich. Mit Tränen vor Glückesleiden, sank die Magd in seine Arme. Gedachte ihm alle ihre Zeiten, es tropften seine Lippen warm. Er fiel zu Boden der Erlösung nah. Zerbrach ihr Herz aus Feuerkristallen, denn wusste sie nicht, wie ihr geschah, sah ihn nur furchtlos niederfallen. Am quellenreinen Flüsschen, ein Mädchen weinend sitzt, mit kleinen, zarten Füßchen, im kalten Wasser spritzt. |
| Dark Ara | Morgenwunsch 13.5.04 © Aragorn Ich geh hinaus in graue Nebelschwaden, die taufrische Wiesen zärtlich, wie eine samtweiche Decke, überziehen. Wie lange habe ich den Morgen nicht gesehen? Der Geruch ähnlich warmen Sommerregen. Ich trete ein ins schwebende Feld. Es umhüllt mich einer Umarmung gleich. Manchmal wünschte ich du würdest warten. Einfach am Ende dieses dichten Schleiers stehen. Deine Augen glänzend vor Freude Sicher hielte ich die Arme auf.... Elfengleich ist heute dein Aussehen. Verborgen ist mir dein Angesicht. Du bist blass an diesem Morgen.... Trügt mich mein Wunschempfinden, oder war es ein Lächeln was ich sah? Bleib doch stehen, warte auf mich! Hetzend fliegen meine Füße schnell. Ich renne dir entgegen möchte dich, ein einzigstes Mal noch berühren Hier versinken zehrend an deinem Körper. Ich pflege deine Wunden heilend.... Es ist gar nicht mehr so schlimm anzusehen. Deinen Kopf bette ich auf meinem Schoß. Warum weinst du, ich bin doch hier für dich! Stehe wartend im Nebel und du siehst mich nicht. In Gedanken streichel ich deine Wange. So zart fühl ich sie bereits unter meiner rauen Hand... ....ich weiss, du wartest........ |
| Dark Ara | [b]Gottlos[/b] Wenn der Ozeane Lippen, um meine Seele greifen, wenn Ihre Schaumwelt, sich um meinen Körper legt, werde ich ganz unbestritten, still entweichen, bis Das , was zählt, vor mir still schwebt. Auch der Tage Nebelschleier, die mir im Kopfe säuseln, dich mich umweben, Lieder singen, sie bringen doch nie Freiheit, ich will`s erleben, wie sie mich zum Lichte bringen! Welch gottlose Ironie, bringt mich zu denken, lässt mich endlos versinken? Den Glauben, wie soll ich ihn haben? Das ständige Ertrinken, an dem ich mich erlabe, indem ich mich nur schinde! Es bringt mir Nichts, Nichts, Nichts, was wichtig für mich werden kann, zerstört doch immer nur was Ist, nun denk ich dann, wie soll es sein, wenn Herrgott alles sehen kann und wühlet, greift an das Schafott, Gewinnt er doch nur, morbide Lustgefühle dran! © Aragorn 18.06.04 |
| Dark Ara | [b]Spielzeug der Begierde[/b] Da sehe ich, das Spielzeug der Begierde, gebunden wie es sich gehört, dein leblos Körper mir zur Zierte, den Lustschrei habe ich zerstört. Denn flehe nicht, was dich begehrt, die leisen Klingen werden bringen, den Blutrausch welchen ich verehrt, bevor ich leise Lieder singe! Auf Antwort, sinnlos wär`s zu warten, denn dein zartes, samtenes Genick, brach schon bevor es entartet, du fielst im allerersten Fick. Als ich das Haar in deinem Nacken, mir packte und so in dich drang, hört ich schon leise dieses Knacken, Verlust in deinem Lebensstrang. Da kams mir, ich schrie auf vor Schmerz, denn blutig drang der Teufelssaft, durch meinen Schwanz, es kam vom Herz, vernichtet hier im Teufelstanz! © Ara 15.07.04 |
| Dark Ara | [b]Engels Nachtlied[/b] Wenn der Abend verfliegt Leere als fahles Gesicht kalt und schauerlich dort liegt wünsch ich der Sterne helles Licht. Mein Nachtlied für Dich, sind Melodien die sanft wiegen Dein Körper wärmt auch mich kann Angst ganz leicht besiegen. Hab keine Furcht mein Kind halte kleine Engelsflügel, nimm das Träume Einhorn umfasse goldne Zügel. Reite in das Wolkenreich entdecke Engel in Scharen alles ist freudig, völlig gleich sie werden Dich bewahren. Schlaf nun, schlaf in Watteträumen, vergiss der Tage Traurigkeit, zugedeckt mit rosa Schäumen genieße hier Zufriedenheit... (für Cosi..gegen die Alpträume) © Ara 24.07.04 |
| Dark Ara | [b]Engels Nachtlied Teil ll[/b] Seht, dort oben Sternenstaub Der Glitter fliegt in Dunkelheit schnell der Atem fast geraubt Stille, Wortverschwiegenheit. Wenn Nachts die Federn ruhen, alle Schätze so sicher bewahrt in kleinen schimmernden Truhen mit Wänden samten und zart. Die Worte schlummern, wispern gegenseitig Liebe und Licht und keiner hört es flüstern das neue Sternengedicht. Am Morgen könnt Ihr sicher sein, macht Ihr den Deckel auf, liegt lieblich klein ein Zettelein mit Flüsterworten drauf. (gewidmet allen Blutdrachenländlern) © Ara 25.07.04 |
| Dark Ara | Messerklingenlied II Im Theater Deines Lebens hältst Du starr die Maske fest, gelingt Dir nie, vergebens, in Dir ruht die Seelenpest. Die Haut nur angezogen, alles unwahr, auch die Farben, das Warten auf die Antwort läßt Dich ohne Gnade darben. Versteckspiel, Vorhang auf, ein Lachen zu dem Publikum subtil, fast ohne Angst und Deine Augen bringen um, Du weinst, verrätst Dich, Tränen rinnen, bluten Dich nun aus noch vor der ersten Szene nimmst Dein Messer Du heraus. Schaust traurig in die Menge, kennst, was kommt, schon gut genug, Du weißt um Hass und Zwänge, lebtest nie in Selbstbetrug. Die Schnitte, keiner hält sie auf, sie fliegen schattenwärts, ein Grinsen im Gesicht begleitet lachend Deinen Schmerz. Du willst die Blicke bannen, schaffst es nur auf diese Weise, Kristallentränen rannen hier zu Deiner letzten Reise, beginnst Dich wild im Kreis zu drehen, Schreie, Todeswerben keine Winde, die noch wehen, sehen je Dein Sterben (mit einem lieben Dank an DeGie, der es zu einem lesbaren Gedicht arbeitete und mir mit Wort und Melodie zu dem verhalf, was hier drüber steht) |
| Dark Ara | [b]Teamwork @ Sneaky & Ara 26.08.04[/b] Vorweihnachtliche Gedanken...(gegenseitige Inspiration) Ein ausgebrannter Panzer steht noch heute in Celles als Mahnmal für ein Weihnachten das rot den Schnee verfärbte, letzte Schlachten in den Ardennen, Adolfs Christfest; Leute. Nicht weiß genug der Schnee für all die Beute, nicht kalt genug für die, die weitermachten, aus welchen Gründen auch, die Engel lachten zwar nicht so sehr , die frohe Botschaft freute die Menschen dennoch, mancher schmückte Tannen mit seinen Eingeweiden, weil Lametta grad knapp war, goß aus vollen roten Kannen die immergrünen Zweige. Mit viel Ratata gabs Kugeln, leere Augenhöhlen rannen vor Schnee, denn Christ der Retter war ja da. (c) Sneaky Die eisige Kälte im Kugelhagel der christlichen Zeit, spüren in Hungersnot des letzten Brotes Laib, fressen wie Tiere am guthölzernen Tisch, Götterspeise aus Menschenknochen, Geruch nach Fisch Angerichtetes Schlachtmahl dieser Gläsernen Nacht, gebeugte Alte, heute nichts Sinniges vollbracht, die Jungen töten, töten, töten nur zur Ehre, ganz als wenn es Christis Kreuzigung nun wäre. Doch sind die Bäume wieder geschmückt mit Blut, herrübergeträufeltes Rostbraun im Metall, keine Wärme in der restlichen schweren Feuerglut. Und hängen die Kugeln unter der Dürre des Baumes, jene die Körper zerfetzen im Kerzenschein, Leichengeruch überdeckt die Weihnacht dieses Raumes. (c) Ara Man muss die Feste feiern wie sie fallen die Hauptsach ist es gibt genug zu fressen, die Beiner brechen, Mark ist gut zu essen, am besten warm, die Zunge darf noch lallen aus einem Mund, wenn die Granaten krallen wie Satans Feuerwerk. Die Totenmessen sind heute draußen, damit wir nicht vergessen wie die Te Deums unterm Himmel hallen. Die Stalinorgel spielt in allerhöchsten Tönen begleitet wird sie von der Hitlersäge nicht jedermanns Geschmack, doch wir verwöhnen uns heute nicht mit Chormusik, zu träge war mir die stille Nacht, jetzt kann ich stöhnen "wenn ich doch mit zwei Beinen noch hier läge" (c) Sneaky Und die Musik von Lilly Marlen im Ohr der Welt, manche sind vor Freude angetan im Glittern, anderorts nur Wassersuppe warm noch zählt, die Beruhigung vor dem Bombenzittern. Der Apell, Alle angetreten, stehen festgefroren, Zahlen, Menschen im Kartell der Gewalten, stilles Flüstern dringt an taube Ohren, Die die sterben, sind zumeist die Alten... Die Kinder singen polnische Lieder, Weihnachtliches, eine Totesmelodie, erinnern sich an Mutters Hände wieder.. vergessen auch im letzten Atem nie, wie Butterplätzchen schmecken, laufen zur Folter, Rauch der überzieht... (c) Ara |
| Dark Ara | [center][b]FlügelWorte[/b] Meine Worte flüsterleise, schicke ich auf eine Reise, die Dein Ohr so zart berührt, Dich in meine Welt entführt. Geb` Dir Flügel für den Wind, Zeit im Sturm an uns verrinnt, im erhab`nen Wolkenleben, unsre Sehnsüchte hingeben. Die Küsse zart genießen und neue Sterne sprießen, Licht, die Nacht im Scheinen, wir vor Glück nur weinen. Die Tränen als der Sterne Glut, glitzernd, schimmernd Lebensmut, neue Wünsche in uns bringen, und wir mit den Engeln singen. © Ara 1.9.04 [/center] |
| Dark Ara | [b]Patroklos[/b] Vetter, nun ich sehe die Sonne, mir scheint`s das erste Mal, Schwerter angetrieben mit Wonne, werden mir zur Qual. Niedergeschlagen stehe ich, mein Haupt furchtbar gesenkt, wie vielen Menschen habe ich, bereits den Tod geschenkt? Ist es Ziel, Diese auszurotten, zu zerstören und noch immer nicht zu wissen wozu wir gehören und flehend wimmern, weil unsere Wünsche weitabgetrieben von normal die Sterne erreichen, selbst den Mond in jeder Nacht, dazu bringt nur zu erbleichen? Mein Messer, die blaue Klinge aus Stahl, ist kalt und unnahbar, vergisst niemals das Blut, was floss und oftmals einz`ge Wärme war. Ich streife das blanke Schlangengezierte, frage mich derer Gifte schon die Augen, ähnlich dem Adler, der gefährlich sieht, den Tode bewohnt. Doch fliegt er in Freiheit, die wir nur malen in Blindheit des Lebens, erkämpfen versuchen und mordend, kühn doch vergebens, unter allen Sternen der Welt, waghalsig sind und sinnlos bluten, damit man uns nach Jahren zählt, zu den Meistern, zu den Guten! Er sieht die Berge, Meere, die uns zu oft im Rausche tiefschwarz verborgen, um Lebensgeister, die wir doch brauchen, machen wir uns die wenigsten Sorgen, doch blendete mich das Klingenlicht im Mondschein und so fahl, das mir verlangt, zu spüren, meinen eignen scharfen Messerstahl. Doch mutig seh` ich zu den Bergen, wünsche nur einmal zu fliegen, meine Wege, die Stille, das oft Verborgene bleibt am Boden liegen. Mit Stolz zu sehen was ich an Taten dem Leben bereichert habe und letztlich jagend aus den Lüften, mich am Gift der Schlange labe. 27.08.04 (c) Ara |