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  Forum: Verlassene Gärten
    Thema: Küken
Küken[i]Dunkelheit...


Einsam und verloren stehst du im dunklen Wald der Traurigkeit,
der Mond ist nicht zu sehen,
die Sterne leuchten nur sehr blass...

Neben dir eine kleine Quelle,
doch in ihr fließt kein Wasser,
es ist Blut,
das Blut derer,
die du getötet hast...

Du gehst der Quelle nach,
tiefschwarze Rosen ebnen deinen Weg,
entlang der Quelle liegen die toten Körper deiner Familie und Freunde,
Du siehst sie an, doch du fühlst nichts...

Sie alle sind dir egal,
du gehst einfach an ihnen vorbei,
sie interessieren dich nicht,
Hier an diesem Ort herrscht nur eines,
der Tod,
nur ihm gebührt dein Interesse...

Dies ist dein Ort,
ein Ort in deinem schwarzen Herzen,
in dem deine dunkle Seele wohnt...


[COLOR=royalblue]Küki[/COLOR] [/i]
Küken[I]Freund


Ich schreite durch die Dunkelheit,
So weit von dir entfernt...

Sehe hinauf zu den Sternen,
sehne mich nach dir...

Sehe hinauf zum leuchtenden Mond,
frage mich, ob du wohl auch an mich denken magst...

Der Himmel weint Tränen der Reinheit,
sanft streicheln sie meine Haut...

Ich weine Tränen der Einsamkeit,
kann sie nicht verbergen...

Alles was mir bleibt,
ist der Gedanke,
der Gedanke an dich...

Alles was mir bleibt,
ist die Hoffnung,
die Hoffnung dass du mich nicht vergisst...

Alles was mir bleibt,
ist diese kleine Kerze,
dieses kleine, verletzliche Licht...

Es leitet mich,
verbindet uns,
schenkt mir Wärme...

Wenn es leuchtet,
bist du bei mir,
du,
mein Freund...



[COLOR=royalblue]Küki[/COLOR] [/I]
Küken[I]Zeilen an dich...


Unendlich tiefer Hass ist es, was ich für dich empfinde,
Also geh! Geh und verschwinde!

Stets hast du mich gefoltert und gequält,
mich als dein wehrloses Opfer gewählt,
auf ewig werde ich dich verabscheuen,
ich schwöre dir, das wirst du bitter bereuen...

Ich gebe nicht auf, bleibe am leben,
niemals, werde ich nachgeben,
ich werde nicht gehen,
ich bleibe hier, bleibe bestehen...

Kampflos werde ich dir diese Schlacht nicht überlassen,
habe nur ein Ziel, nur ein Verlangen; dich zu hassen...

Doch dies bedeutet weiterhin zu verweilen an dunklem Orte,
beschämt zu ertragen, deine tödlich schmerzenden Worte,
zu leiden und Einsamkeit erdulden,
und sich bis zum erlösenden Tode, verzweifelt gedulden....

Egal, ich werde es nicht selbst beenden,
werde meine Wut, meinen Hass, gegen dich, gegen mich wenden,
werde mich an dir rächen, dir meine Wunden zufügen,
ich verspreche; du wirst leiden, bluten, doch wird das lange nicht
genügen...

Noch viel mehr Schmerz hast du verdient,
so lange, war ich dir hilflos ausgeliefert, habe dir gedient,
doch damit ist endgültig Schluss,
eine verzweifelte Geste, Ein zufriedener Blick, ein leidenschaftlicher
Kuss...

Tja, was kannst du mir schon geben?
Du, mein wertloses Leben,
du verfluchtes Stück Dreck,
Verdammt! Spüre den Schmerz und geh! Geh endlich weg...



[COLOR=royalblue]Küki[/COLOR] [/I]
Küken[I]Warten...


Weinend sitze ich da,
am See meiner Tränen...

Zitternd vor kälte...

Bin einsam und allein,
zurückgelassen mit dem Schmerz des Lebens...

Sie haben mich vergessen,
die, die sich einst meine Freunde nannten,
die, die sich einst meine Familie nannten...

Die ganze Welt zieht an mir vorbei,
zurück bleibt ein weinendes Kind,
eine einsame Seele voller Traurigkeit...

Ich bin umgeben von Dunkelheit,
nur der Mond und die Sterne spenden sperrlich tröstliches Licht...

Weinend sitze ich da,
dich sehnsüchtig erwartend,
wo bist du?

Ich kann nicht mehr,
habe aufgegeben...

Das Leben ergibt keinen Sinn,
alles erscheint so unendlich sinnlos...

In jeder Minute diesen Lebens erwarte ich dich,
warte auf dich...

Wann kommst du endlich zu mir?


Plötzlich spüre ich diese wärme,
bist du es?

Du schwebst über dem See,
deine Feuerschwingen erleuchten meine hoffnungslosen Gedanken,
deine schwarzen Augen blicken tief in meine dunkle Seele...

Langsam kommst du auf mich zu,
reichst mir die Hand,
berührst mein Gesicht,
streichst zärtlich über meinen hals,
über meine brust,
meinen bauch...

sanft berühren deine Lippen die meinen,
verschmelzen miteinander...

Ich schließe die Augen,
fühle mich geborgen,
zum ersten mal in meinem wertlosen Leben,
erfahre ich wahre Liebe,
zum ersten mal spüre ich diese grenzenlose Leidenschaft,
fühle mich befreit...

Ja, du bist es,
der Engel des Todes...

Endlich hast du mich erhört...

Nimm mich mit,
nimm mich mit in dein Reich...
Beende dieser Folter meiner Seele...
Lass mich hier bitte nicht zurück...

Ich schwebe,
mit dir...

Gelöst von meinem Körper,
gelöst von meinem Leid...

Du hast mich erlöst,
nun bin ich frei...



[COLOR=royalblue]Küki[/COLOR] [/I]
Küken[I]Abschied...


Hier bin ich, deine Klinge
greif nach mir, und vergiss all die schrecklichen Dinge,
lass mich dich erlösen,
aus all dem, dich umgebenen Bösen...

Vertrau mir, ich liebe dich,
ich bin nicht wie all die anderen, und lass’ dich im Stich,
ich werde dich durch hoch und tief, stets begleiten,
gib nach, und lass dich von mir ins Glück geleiten...

Hier liege ich, direkt vor dir,
komm schon, greif nach mir,
greif nach deinem Glück,
und lass all das Leid, endlich zurück...

Wieso nimmst du mich nicht?
Sieh mich an, sieh das silbern glänzende Licht!
Ich werde dich glücklich machen,
nimm mich, und du wirst endlich wieder lachen...

Du siehst mich an, willst mich besitzen, doch nimmst mich nicht,
stattdessen, rinnen bittere Tränen, über dein hübsches Gesicht,
glaubst du wirklich, du kannst mich besiegen?
Sieh mich an, siehst du mich denn nicht daliegen?

Glaubst du wirklich, du kannst mir widerstehen?
Der Versuchung, zu ritzen, aus dem Wege gehen?
Gib auf, dieser Kampf ist verlorene Zeit,
Ich werde dich verfolgen, bis in die Unendlichkeit...

Du weißt, dass du es willst,
und dir ist bewusst, dass du nur so deine Sehnsucht stillst,
Ich bin der Schlüssel, zur Glückseeligkeit,
werde dich befreien, aus der finsteren Dunkelheit...

Ich versteh dich nicht, nimm mich doch!
Und zieh dich zurück, in dein, dich schützendes Loch,
lass es zu, lass es geschehen,
es bringt doch nichts, sich gegen sein Schicksal zu wehren...

du kannst dich mir gar nicht widersetzen,
mit jeder Minute, wächst das Verlangen, dich selbst zu verletzen,
nun hör schon auf,
und lass den Dingen, ihren unveränderlichen Lauf...

Warum machst du es dir selbst so schwer?
Sie mich an, sieh doch her,
hör auf damit, sieh nicht weg,
behandle mich nicht, wie den letzten Dreck...

Ich war dir doch immer treu ergeben,
ohne mich, kannst du doch nicht weiterleben!

Ich glaube ich höre nicht recht,
sind das wirklich deine Worte, sind sie echt?
Wie kannst du so was sagen?
Worte, die soviel Trauer tragen...

„Es ist Zeit, sich zu verabschieden
auch ohne dich, gibt es innerlichen Frieden,
lang’ genug, stand ich unter deinem Einfluss,
doch jetzt nicht mehr, nun ist Schluss...

Ich bin nicht länger in deiner Abhängigkeit gefangen,
werde es besiegen, dieses schreckliche Verlangen
Nie wieder, wirst du mich streicheln, mich berühren,
Niemals wieder, werde ich deine Liebe spüren...

Doch die Erinnerung, und die Narben, werden bleiben,
werden mich den Rest meines Lebens, stets begleiten...

Doch, geliebte Klinge, es ist vorbei,
und für immer vorbei..."



[COLOR=royalblue]Küki[/COLOR] [/I]

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