| sirris | Sehnsucht Ruhig mein Herz, schweige still, nichts mehr sehen, nur noch schlafen will. Schöne Gedanken gleich wie der Wind, verschleiern den Blick, machen mich blind. Fürchte nicht Herz, schweige still, keinen Schmerz, nichts mehr fühlen will. Träume führen mich durch den Schlaf, bis zum Ende der Nacht, wenn ich dich wiedersehen darf. |
| sirris | Abschiedstanz Einst sah man ein Mädchen im Nebel und Licht, sich drehen und winden die Welt für sie bricht. Sie tanzt ihren Tanz wie noch nie zuvor, das Lied ist zwar laut, doch dringt kaum an ihr Ohr. Schön war sie, die vergessene Zeit, kommt nie mehr zurück und bringt dennoch ihr Leid. Sie tanzt ihren Tanz zum Dank für den Traum, den der Jüngling ihr gab, der nun von oben her schaut. Kein Wort in ihren Gedanken. Kein Lächeln in ihrem Gesicht. Tränen in ihren Augen, doch kommen sie niemals ans Licht. |
| sirris | Geboren im Regen gebündelt das Licht von Stürmen umgeben die Seele sich bricht. Des Feuers Wut des Windes Gewalt gebadet in Blut sein Lachen erschallt. |
| sirris | Der Himmel ist blau, so blau wie das Meer Es kommt an die Küste das tapfere Heer. Man sieht einen Mann von hagrer Gestalt sein Haar weht im Wind sein Blick ist kalt. Der Himmel wird grau, so grau wie das Meer Es steht an der Küste das wartende Heer. Die fremden Schiffe stoßen an Land Männer mit Waffen betreten den Sand. Der Himmel scheint schwarz, so schwarz wie das Meer die Küste erbebt unter dem stürmenden Heer. |
| sirris | Nach dem Schrecken, dem Moment dem freien Fall, den jeder kennt, folgt der Schlaf, dass starre Eis die Welt wird still, die Schmerzen leis. Es strahlt ein Licht, doch erst versteckt im Dunkel ist, was nicht entdeckt. Dann stockt der Strom, die Augen sehn möglich ist`s zum Licht zu gehen. Die Frage ist, wird man es tun - oder auf der Stelle ruhn? |