| Dark Seraph | Ende der Nacht Ich sitze allein, umschlungen von Nacht, versunken in Gedanken voll Trauer und Leid. Ich erinnere mich schmerzend an vergangene Zeiten, an die Liebe zu dir, wie du einst bei mir, im Dunkel meines Herzens ein helles Feuer entfacht. Doch die Flamme ist erloschen, ertränkt in Tränen des Abschieds von dir. Du bist gegangen, ließt mich allein in dieser Dunklen Welt. Nun warte ich sehnend Auf das Ende der Nacht. Beim Aufgang der Sonne wird sich der Himmel röten uns ich werde dir folgen in eine Welt ohne Abschied das Feuer neu entfacht. *Bei Fragen, Anmerkungen, Verbesserungsvorschlägen einfach [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=27941]hier[/URL] klicken Dark Seraph |
| Dark Seraph | Elemente von dir Das Feuer deiner Augen, so unauslöschlich wie die Sterne, brennt mit verzehrender Glut voll Trauer und Einsamkeit. Dein Blick, so tief wie das Meer, das mich rauschend umfängt, lässt mich ertrinken in einer Flut aus Tränen. Die Maske deines Gesichts, kälter als Eis, härter als Stein, verdeckt deine Gedanken, die aus schwarzen Samen entspringen. Der tobende Sturm in dir, entstand aus Enttäuschung, und der Hauch der Verbitterung ist dein eisiger Schutz. |
| Dark Seraph | Herz aus Stein In einem dunklen Traum gefangen, in einer Nacht ohne Morgen Der Himmel mir ewiger Schwärze behangen, ertränkt in tiefsten Sorgen Von Winters Kälte umgeben, von Freunden fallen gelassen, enttäuscht vom Leben verdammt zu hassen. Keine Liebe im herz aus Stein. Getrieben von Hass und Wut, Leid und Trauer sind der Wein, von dem ich trink. |
| Dark Seraph | Light in the dark In the depth of my heart, There is nothing left, but pain and despair. The faint Light of hope, you gave me once, glimmered and faded away. Now I’m surrounded by shadows, of grief and fear. In this Darkness a new light is born, growing day by day, glowing delightful and bright. I stumble towards it and feel released. The End is reached |
| Dark Seraph | Ich will... Ich will weinen, doch die Tränen sind lange versiegt. Ich will schreien, doch kein Ton verlässt mehr meine Lippen. Ich will, dass es aufhört in mir zu schmerzen. Ich will vergessen, was mein Herz beschwert. Ich will nicht mehr die Einsamkeit in mir spüren. Ich will mich befreien aus den Griff der Angst. Ich will fliehen aus dieser grausamen Welt. Ich will mit dir warten auf das Ende der Zeit, um dann für immer mir dir vereint zu sein. |
| Dark Seraph | Dunkler Hain Ich wandere durch dunkle Haine. Die Welt weit entfernt von hier, und niemand sieht wie ich weine, die Tränen des Schmerzes im mir. Die Tränen wollen nicht gehen, und benetzen mein verzerrtes Gesicht, die geröteten Augen wollen nicht sehn, das der Mond mir gibt, sein blasses Licht. Kalt berührt mich des Windes Hand, doch kühlt es nicht die tiefe Wut, die mir mein dunkles Herz verbrannt, und die Liebe ist nichts mehr als Asche und Glut. Krachend brechen die Zweige unter jedem Schritt, wie das Vertrauen was ich vergebens setzte. Einsamkeit und Wut sind die Wunden die ich erlitt durch den Spott und Hohn, der mich verletzte. Verbittert geh ich nun meiner Wege, durch des Waldes Dunkelheit. und die Gefühle die ich noch hege sind nichts mehr als Angst und Einsamkeit. |
| Dark Seraph | Maske und Mantel Mein ganzes Leben schon, versteck ich mein Gesicht hinter einer frohen Maske. Das Lachen als Schutz nicht verletzt zu werden. Alle glauben mich zu kennen, doch sehen nur die Maske und verstehen mich nicht, mein wahres ich, voll Angst und Einsamkeit. Den Mantel des Scheins dicht um mich geschlungen, doch schützt er nicht, vor der Kälte in mir, in den Tiefen meines Herzen. Nur der kleine Funke, der Rest der Hoffnung wartet allein auf dich, den Mantel zu durchbrechen um mich zu lieben, so wie ich bin, und mir die Wärme geben, die Liebe, die ich ersehne, in einem Leben ohne Maske. |
| Dark Seraph | Sehnsucht Im Glanze der Sonne spür ich nur die Schatten, die bleierne Schwere, die mich erdrückt. Im Meer von Menschen bin ich doch verlassen, Einsamkeit ist was bleibt und mein Herz zerreißt. Die gähnende Leere erfüllt meine Gedanken und täglich wächst das Loch, in das mein Herz versinkt. Ich fühle den Abgrund, der mich ständig umgibt ein unbedachter Tritt und ich falle ins Nichts Was bleibt, ist die Suche, nach dem Wesen der Nacht, das mir die Hand reicht und mir seine Nähe schenkt. In der Finsternis werden wir eins, fliegen mit deinen Schwingen über den Abgrund der Einsamkeit. |
| Dark Seraph | Freunde Du sagst wir wären Freunde, wir würden zusammenhalten wie Pech und Schwefel, doch bin ich grad nicht so wie du es dir vorstellst so suchst du dir Andere, die dich erheitern mögen. Nur wenn du wieder alleine ohne irgendjemand dastehst kommst du zu mir an weil du genau weißt, dass ich immer da bin, wenn du mich brauchst. Irgendwann wirst du erkennen was ich für dich war, doch dann bin ich weg und du wirst wissen wie es sich anfühlt verlassen zu sein. |
| Dark Seraph | Engelstränen Enttäuscht, verlassen und allein sitze ich mal wieder da, Wut auf mein schräges Sein und die Verzweiflung ist nah. Das Äußere ist nur schein, verloren in dunklen Gedanken, die sich um mich ranken wie Efeu den kalten Stein. Ich betaste die alten Wunden, man kann sie nicht mehr sehn, doch sind sie nicht verschwunden und können wieder aufgehen. Ein dummer Gedanke, eine alte Not und die Engelstränen fließen, die weiße Haut wird Rot, bis die Wunden sich schleißen Die roten Tränen verschwinden doch der Schmerz wird bleiben und ich werde mich winden bis sich in mir nichts mehr regt. |
| Dark Seraph | Traumwelten Im Meer des Schlafs sehe ich eine Welt, in der ich glücklich bin, zusammen mit dir lebe und wir geborgen sind. Ich sehe eine Welt in der ich so bin, wie ich’s immer wollte. Doch ich wache auf und mir wird klar das es nur ein Traum war, und immer einer sein wird. Und wieder versinke ich in unruhigen Schlaf mit einen neuen Traum. Ich sehe eine Welt voll Hass und Angst voll Einsamkeit ich fühle ihn unendlich, den Schmerz in mir und zerbreche langsam unter der großen Last dieser grausamen Welt und mir wird klar, dass es kein Erwachen gibt aus diesem Traum. |
| Dark Seraph | Dark Rain Bitter thoughts drip down, like deadly raindrops, into the red pool of my heart. The sweet poison within, flows through my veins. My soul will give in under this constant rain. It feels like acid burning in each part of me, these thoughts touch my heart like thousands of razorblades. Not long till I will drown in the rain of my thoughts and go down with my loneliness |
| Dark Seraph | Geteilte Einsamkeit Das hektische Treiben, dass mich sooft umgibt weck in mir die Sehnsucht auf Ruhe und Einsamkeit. Ich ziehe mich zurück und lasse mich treiben bis ich mich selbst verliere, und erst dann erwache wenn ich wieder alleine bin. Doch erst jetzt merke ich, dass es nicht Einsamkeit war, was ich verzweifelt suchte, sonder ein verwandtes Wesen, das meine Nähe braucht, so wie ich die Seine. Wenn wir unsere Wärme spüren, die Einsamkeit teilen unseren Schmerz vereinen, werden wir wissen, wie es ohne ist. |
| Dark Seraph | Sonnenuntergang Die sinkende Sonne durchbricht die Bäume und entzündet im Gewirr aus Ast, Laub und Zweig ein flammendes Inferno, eine Explosion der Farben. Doch langsam erstickt die Nacht die lodernden Flammen, unter einem dichten Mantel, gewoben aus Dunkelheit. Nur der Mond und die Sterne erinnern an das verlorene Licht bis sie wieder verdrängt werden vom ersten Rot der neuen Sonne. |
| Dark Seraph | For a while For a while I’ll forget the darkness and be not more the heartless. For a while I’ll see the light and I will leave the night. For a while I’ll abandon hate and make my own fate. For a while I’ll feel released and pain will be eased. For a while I’ll be strong and see what was wrong. For a while I’ll deny my life and kiss the sharp knife. |
| Dark Seraph | Schutzlos Und immer dunkler wurde der Himmel, schwarze Wolken schluckten das Licht. Mit entsetzlicher Macht tobte der Sturm Und verwüstete das schlafende Land. Blitze zuckten wild am fernen Horizont, ihr Licht entstellte die Wirklichkeit zu einer Welt aus Alptraum gemacht und ihr Feuer loderte bedrohlich heiß. Zitternd erlag die Erde dem Donner, der grausam die tiefe Stille zerriss. Menschen erwachten, von Furcht gepackt aus dem süßen Schlaf der Ahnungslosen. Unfähig zu handeln, hockten sie da, zitternd erwartend das Ende des Sturms, bitterlich ihr Schicksal verfluchend, die Hoffnung schwand wie das Licht Der Sturm peitschte die wütende See, die begierig den Boden verschlang. In den grauen Wogen verschwunden, erstickte ein jeder Lebensfunke. Von der Kraft des Windes bezwungen, brach festes Holz wie trocken Stroh und die Flammen verzehrten was blieb, von dem einst do schönem Land. Erst als es stark zu regnen begann, und die Tropfen unaufhörlich flossen, wie Tränen von tausenden Engeln, ertrank das wilde Meer aus Flammen. Und auch der Wind verebbte rasch, beruhigte die noch aufgebrachte See. Die dunklen Wolken zogen davon, und das Land sank in friedlichen Schlaf. |