| wesen | kleine wesen, die über den boden krabbeln und kriechen sich gegenseitig zerstören und dann umeinander weinen die sich gegenseitig bekämpfen, gefangennehmen, quälen und aufessen jedes krabbelt für sich allein sucht seinen eigenen weg und wird ihn nie finden. liegt etwas vor ihm auf seiner suche so wird es zerstört. sie bauen sich häuschen mit kräutern davor und wege, tragen immer steine zusammen, obwohl sie wissen, dass alles einstürzen wird irgenwann. |
| wesen | zerdrückt man so ein wesen mit der hand, spritzt es roten saft. es ist lustig, mit ihnen zu spielen, man kann ihre steinhäufchen einstürzen lassen und sehen, wie immer mehr wesen angekrabbelt kommen, kann sie gegeneinander schnippen oder zerdrücken und mit ihrem roten saft auf die straße malen. Auch wenn nch dem nächsten regen nichts mehr davon zu sehen ist. |
| wesen | ---------------- nichts umgibt mich mehr als du Nichts umgibt mich mehr als du du kamst und wuschst dir die hände in unschuld bevor du liebevoll mein herz umklammertest und es auswrangst in wasser tauchtest und den boden damit wischtest drücktest mir die lider zu und lächeltest während du das grausamste tatest was man mir antun kann denn du weißt ich fühle nichts mehr als dass ich dich liebe ich fühle das Nichts mehr, als dass ich dich liebe zerstörst mich zerfalle zergehe schmilze in deinem schmerz in deinen augen in deinem hass will nicht mehr schreien nicht mehr bluten nichts mehr fühlen nicht mehr das Gefühl haben zu fühlen, obwohl ich nichts mehr fühle obwohl ich nichts mehr fühle als dich schlägst meinen kopf gegen die wand drückst mir die kehle zu ..fühlen... schlage mir den kopf gegen die wand kratze mir die arme blutig mit meinen nicht vorhandenen fingern langsam aber sicher fresse ich mich selbst auf um zu dir zu gelangen du, den es dich nie gegeben hat denn die erinnerungen werden mich wiederbeleben aus lauter bosheit nur um zu sehen wie ich immer und immer wieder zerstochen werde von dem monotonen pochen dass mich verfolgt seitdem ich es nicht mehr höre du forderst mich heraus zu dem ewigen kampf um das vergessen aber wir sollten aufpassen sollten aufhören denn der gewinner ist immer die bank, auf der wir saßen und die Luft erwürgten erstickten den heiligen Ritter erschlugen mit den Strohhalmen aus denen einst der weise Fisch die Luft atmete die er nicht brauchte um zu leben sondern nur um zu zeigen dass er es sich leisten konnte |
| wesen | ------------------- im spiegel meines herzens gedenkt gedroht zu verschwinden das vergessen des traums den ich hoffnungsvoll erdacht des nachts ein schwarzer engel blutend an mein fenster trat nahm mich mit in eine welt in seine welt in keine welt in der ich nicht existiere weil ich nicht will weil die stille mich zersetzt zerreißt du ein splitter eines gedankens holt mich ein ungewollt viel zu schnell um es zu verhindern zu vermindern wegzuwünschen nach dir ich mich sehne so sehr seit langer zeit wieviel tränen wieviel blut wieviele träume inzwischen vergossen wurden nach dir der du lachst oder nicht der du weintest im licht um die stille zu zerbrechen mit zerbrochner stimme schriest ein stern rast herab auf uns zu verbrennt die erde das licht die luft die erhobenen finger schwankend als der Rabe des Todes in den garten eden kam um mein herz zu zerhacken zerstückeln verschlingen in der flamme der kerze im schatten des lichts im glitzern des scheins des mondes seh ich immernoch wer du warst wie du schienst deine stimme, dein lachen dein atem dein schrei du wundervoller prinz der du mich sanft vertriebst aus deinem leben mich zu streben nach unterwürfigkeit zu dir herabzulassen war nie mein wille in der stille in blut in hoffnung gebadet nach dem schimmer einer träne des vergebens der versöhnung die mein herz kann wieder schließen von dir vor dir du bist |
| wesen | --- wisse, sehr geehrter, wisse, ich brauche mich nicht mehr unter dem schwarzen Tuch der Trauer verbergen oder mein eigen Ich verurteilen denn ich sah die mit mir Sitzenden, die Leidensgenossen, Mitschreiter. Viel zu lange saß ich am Ufer des Sees des Vergessens diese Großen Sees dunkel schimmernder Flüssigkeit sich nur kräuselnd in dem Moment, da man die wunderbar glänzende Fläche sacht mit den Fingern berührt hingerissen vor Liebe doch angst, sie zu verletzen, zu zerbrechen die Stille einer sanften Berührung der Schimmer eines gülden Auges die Pfütze der Vergangenheit jedoch nicht fähig, sich umzuwenden sich wegzureißen von der Fläche und gewahr zu werden, dass man schwebt über der seidenen Decke dem dunklen Kräuseln dem wundesamen Blick so blank die Oberfläche ist flüssiger Traum verzaubernder Wellen die entspringen bei der stumm eingefügten Fingerspitze die sacht und still sichelgleich zerschneidet das dunkle Wasser man wird langsam hineingesaugt von seinen Tränen die man vergießt vor Glück vor Liebe zur Trauer, die langsam hinabschwebend silbern perlend zergehn an der Oberfläche schimmernd im Mondenlicht immer mehr, immer größer werden nasse Träume vom Vergessen fließen in den dunklen See ziehen einen hinein langsam hinabsinkend erblicken den Grund tief tief im Wasser schimmert rötlich der Welten bessrer Ausgang. tauche ein.. |
| wesen | Leere blass und kahl und weiß die stille verlöscht mit einem hauch von Leere kalt und stumm verhallt das einsame Lachen der Libelle ein atemzug zu viel |