| arphen | Der Spiegel der Seele: Scherben auf dem Boden Sie reflektieren nicht Mein Bild ist zerbrochen Mit Leim verklebte Brüchstücke der Hoffnung... ... des Lebens? Scherben auf dem Boden Blut an meinen Händen Doch welches ist es? Beim Nahen an den Schrein der Erinnerung schmerzen die Wunden... ... werden immer schmerzen Die Pein kommt spät, doch umso unbarmherziger "Spürtest du je diese Agonie, Die ICH uns beiden antat" Narben an meinen Händen Scherben auf dem Boden Längst steht eine neuer Spiegel bereit, Um ihn an die Wand zu stellen... ... den andern zu ersetzen? Niemals werden die Scherben weichen. Auf Samt gebettet, werde ich sie wahren Durch Äonen, bis zum Ende meines Denkens Meines Seins Scherben auf dem Boden Bitte nicht zu gemein, ist eins meiner ersten Gedichte. Ich wollte es aber trotzdem mal posten. Es ist einfach das, was mir heute ( und schon sehr viel länger) durch den Kopf ging. Ist vielleicht teilweise etwas wirr. Aber einfach mal eure Meinung posten. |
| arphen | Momentaufnahme Dumpfer Regen fällt hernieder. Kein Geräusch dringt an das Ohr. Dunkelheit umhüllt den ganzen Körper... ... lässt ihn nicht bewegen, Sie hält ihn sanft fest, Dringt in ihn ein... Fesseln aus Samt Auf dem Boden sitzt er, Auf feuchtem Laub Den Kopf auf die Knie gestützt. Im Gesicht keine Regung; die einsame Träne nimmt die lange Reise auf sich, in die Ewigkeit Die Gedanken kreisen ihm noch immer In den Irrgängen des Labyrinths. Längst wiederholt sich sein Weg. Das Dunkle Gemäuer ist ihm längst bekannt. Doch kennt er es wirklich? Wieviele Sackgassen mögen noch auf ihn warten? In der dunklen Einsamkeit. Erneut erreicht er den Mittelpunkt des Seins. Eine Nova gleißenden Lichts strahlt ihn an. Das Licht blendet ihn, Doch schmerzen seine Augen nicht. Die Hitze dringt in ihn ein, Doch vermag sie ihn nicht zu verbrennen. Die Nova lichtet sich... Dort steig SIE engelsgleich empor. Das Licht kommt aus ihren Augen, Dringt in ihn ein, erfüllt seinen Körper, bewegt seine Glieder, lässt ihn leben. Das Licht leitet ihn. In der Helligkeit erkennt er bemalte Wände. Nun strahlt das Licht auch aus ihm. Seine Mundwinkel ziehen sich zu einem Lächeln hoch. Er lässt sich ganz und gar führen. Vergessen ist die Dunkelheit, Die Kälte, Die Rastlosigkeit Sie lächelt sanft Er taumelt auf sie zu, Will sie erfassen, sie berührn Doch schon erlischt SIE. Dunkelheit blendet ihn. Kälte lähmt wieder sein Glieder. Er stolpert weiter durch das ihm so wohl bekannte Gefängnis Das einzige, was er weiß ist, dass er Sysiphosgleich immer wieder zurückirren wird, die Schmerzen der Hoffnung zu spüren ----------------------------------------------------------- So freue mich natürlich über Lob und Kritik. [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=37216]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=37216[/URL] |
| arphen | Lokalanästhesie Chaos umgibt mich. Kein Licht durchdringt die Dunkelheit. Schwarze Geister greifen mich an. Ich verteidige mich. Eine schiere Übermacht steht mir entgegen. Sie zwingen mich in die Knie. Ich kann nicht mehr stehn. Längst schon ist`s zu spät. Setz' die nächste Spritze an! Hau' die nächste Ampulle rein! Eine kühle Brise weht um mich. Sonnenstrahlen treffen auf mein Haupt. Wärme steigt in mir empor. Ich lass' sie in mich eindringen Ich räkle mich in der Sonne, Lege mich ins frische Gras. Ich schließe meine Augen. ... Dunkelheit ... |