| Carcas999 | Und wieder ist ein neuer,einsamer Abend hereingebrochen. Ich sitze hier,lausche der Musik und weiss nichts mit mir anzufangen,wie so oft in diesem Leben, welches nunmal leider das einzige ist was ich habe... Und ich habe mich entschlossen ein paar meiner lyrischen Pflanzen hier hinein zu setzen,auch wenn es mir bis auf totschlagen der Zeit nichts einbringt. Ich bin aus den unendlichen Wäldern meiner tiefen,beschädigten Seele bis an die Oberfläche dieser Welt gelangt und bin am zweifeln ob ich mich wieder zurückziehen oder komplett herauskommen soll. Da ich auf anderweitige Hilfe nicht hoffen kann ist mir diese Entscheidung selbst überlassen..und Entscheidungen treffen gehört gar nicht zu meinen Stärken Meine Gedanken sind gewidmet den Menschen die ich liebe und von denen ich mich habe verletzen und enttäuschen lassen Ohne sie wäre meine Seele noch in gesundem Zustand und doch will ich sie nicht aufgeben denn sie sind auch diejenigen die mich noch am leben halten... Diese Zeilen nur zur Einführung... |
| Carcas999 | Nachdem ich in meinen alten Tagebüchern geblättert habe,habe ich manche Gedichte entdeckt die mir so kindisch und naiv erscheinen,doch wenn ich schon etwas von mir mitteilen will,sollten auch diese anfänglichen Versuche nicht ausgelassen werden. Es ist noch nicht lange her,dass ich mit dem Schreiben begonnen habe,weil es mir erleichtert meine Gefühle auszudrücken und zu verarbeiten,vielleicht etwas über ein Jahr. Dieses (eines der ersten,wenn nicht sogar das erste) widme ich demjenigen, der mich auf die Idee gebracht hat zu schreiben.. Musste es wirklich so kommen? Wir sitzen an diesem endlos scheinenden Strand du hälst mich in deinen schützenden Armen als wolltest du mich nie wieder loslassen für nichts in der Welt hergeben Du lässt mich dennoch los und wir lassen uns nach hinten fallen Hand in Hand liegen wir auf dem weichen Sand schauen in die dunkle Nacht Dort-eine Strenschnuppe du drückst meine Hand und wir beide haben nur einen Wunsch und nie weider trennen zu müssen So liegen wir da und schlafen vom leisen plätschern der Wellen langsam und ruhig ein Am Morgen findet uns ein Spaziergänger und denkt sich hatten die beiden es so schwer,dass sie für ihre Liebe sterben mussten? Wenn es nur im Himmel einen Platz für uns beide gibt wenn ich nur dort für immer bei dir bleiben kann dann soll es so sein dann ist es gut,dass wir endlich gestorben sind Zwei 2 Herzen - so nah beieinander und trotzdem so weit voneinander entfernt 2 Herzen - mit den gleichen Sehnsüchten,die sich keiner auszusprechen wagt 2 Menschen - Feinde und doch tief im Innern beste Freunde 2 Körper - sich nach Wärme und Nähe sehnend 2 Seelen - nach Verständnis und Liebe suchend 2 Köpfe die nicht nach links und rechts blicken nicht in sich hinein schauen und stur aneinander vorbeilaufen ohne sich zu beachten |
| Carcas999 | Unbenannt Ich schaue in deine Augen so blau und tief sehe mein gesicht in ihnen und diese vertraute Ferne dein Mund verzieht sich zu einem warmen Lächeln und die roten Wangen schieben sich nach oben Wie vertraut du mir doch bist jede einzelne Bewegung Du nimmst meine eiskalte Hand in deine warme und wir gehen zusammen durch die Nacht setzen uns an einen alten,knochigen Baum du gibst mir einen sanften,vorsichtigen Kuss auf die Stirn wie ein Vater stehst auf drehst dich um und gehst weg verschwindest in den dunklen Schatten der Nacht ~pour toi~ Dunkler,sternenloser Himmel, gelbliche Wolken,alles überschattend, kühler,beissender Wind auf den Wangen leerer Kopf und kaltes Herz so viele Gedanken,zu viele um darüber nachzudenken schriller Schrei eines Vogels die Stille durchbrechend Du...Ein wundervoller und doch so grausamer Mensch,dem ich ohne sein Wissen mein Herz geschenkt habe und es nicht wiederbekomme, und doch auch jemand den ich nie missen möchte... Kleines Mädchen Kleines Mädchen,dunkle Augen die den Schein der kerze widerspiegeln und vor sich hin starren Starren gegen die nackte Wand in die vielen geheimnisvollen Schatten von denen ihr Leben druchzogen ist lodernde Flamme neben ihrem kleinen Kopf wärmendes Licht in der Dunkelheit erwärmt ihr kaltes herz schwere Augenlider über Augen die schon so viel Schlechtes sehen mussten erschöpft von den zuckenden Lichtern langsam zufallend Kleines Mädchen noch einmal in die langen Schatten blickend die helle Kerze nicht beachtend sich langsam hinlegend und zusammen ziehend die knochigen Knie bis an die flache Brust gezogen Die Lider sich schließend der Kopf leicht nickend zum Takt der leisen Musik die von weit her zu kommen scheint Auf nichts mehr achtend schläft sie ein mit der Hoffnung auf einen neuen Tag die Kerze niederbrennend Kleines Mädchen versunken in einsame Träume im Schlafe seufzend ein schmales Lächeln auf den Lippen wahrscheinlich das einzige an diesem Tag ~für alle denen es nicht so gut geht~ |
| Carcas999 | versunken in ein schönes Gespräch mit einem netten Kannibalen ich dachte ich mir ich könnte meine Gedanken hier fortführen.. Frühlingsnacht Er sitzt gelehnt an den Stamm der knorrigen und kahlen Apfelbaumes auf dem feuchten Gras dessen Nässe seine Hose durchdringt Der Himmel scheint hell,fast weiss Dies ist die Vorherrschaft der Wolken durch den kühlen und starken Wind wird das Heer auf Eroberungszüge geschickt Ein schwarzer Fleck bildet sich im hellen Meer Ein leuchtender Stern schaut auf ihn herab Blüten durchbrechen das Dunkel der Bäume große,weiße Blüten wie kleine Elfen sitzen sie an den Ästen Er blickt nach oben eine Eule schreit und ein einzelner Tropfen fällt auf seine Lippe Der Kampf hat begonnen und er wendet seinen Blick zu den Elfen Moonlight eyes Wunderschöne große,runde Augen in einem hübschen alterslosen Gesicht Doch der Kopf ist nach unten gesenkt der Blick geht starr auf dies Abbild des Mondes eine Traurigkeit liegt darin,die größer kaum sein könnte Der Mond spiegelt sich im flachen Wasser eine Träne entflieht ihrem Auge tropft ins Wasser und verwischt den Mond die Trauer jedoch schwindet nicht nie wieder |
| Carcas999 | Nur wer sich im Schatten befindet kann nicht von der Sonne geblendet werden Nichts Nur die schwarze,unendliche Leere gleich was ich tue,wohin ich schaue überall nur dies rabenschwarze Nichts Ich höre nichts sehe nichts spüre nichts und doch liebe ich weiter denke ich weiter weine ich weiter Niemand sieht mich Niemand hört mich alles so weit entfernt unerreichbar niemand will mich sehen ich verschwinde im Nichts ohne den Weg zurück zu kennen Lonelyness,lonelyness is killing me sometimes... ich verabscheue es das falsche Lächeln in den Gesichtern der Meute doch dahinter nur oberflächliches, verblendetes Denken Abgrenzung können sie nicht ausstehen doch allein ihr reissen und zerren führen dich dazu Kreislauf der Verachtung obwohl wir doch alle den selben Urspung haben Den Schein der heile Welt können sie für mich nicht wahren der ruhige, immer fröhliche Schein macht alles nur schlimmer Verfälschung und Hass werden Teil dieser Welt Memories ich hoffe jemand erinnert sich an mich mein Lachen,mein Weinen meine Zweifel und Sorgen mein Leid und meinen Schmerz sobald ich im Grabe liege starr und still Wie schon zu Lebzeiten gestopptes brennen des Herzens Vielleicht stellt sich jemand die Frage waum die dunklen Augen nicht mehr funkeln ertrunken an den eigenen Tränen erstickt an den doch so wahren Gedanken erstochen von der klaren Spitze des Glases Wieso leben die die mich in den Tode treiben unbeschwert weiter? Auf meinem Grabe wird stehen ihre Seele blutet weiter und das Lächeln kehrt nie wieder ihre Tränen tropfen ewig vom Himmel |
| Carcas999 | Rote Rose kurz vor dem Aufblühen rote Blütenblätter werden abgerissen bevor sie sich entfalten können werden zu Boden geworfen und zerquetscht von den schweren Sohlen der Menschheit |
| Carcas999 | Everything ist just an Illusion an unfullfilled dream of better times the only dream you can have an hopeless view to become one with you spirit and soul Just breaking apart There's nothing left for me the temptations are leaving Only silence and darkness surround me nothing will ever change Und nun sitze ich erneut hier,allein,wie fast jedes Wochenende alles eine Sache der Gewöhnung und ich bin erstaunt an wie vieles ich mich gewöhnt habe Einsamkeit,Verachtung,Verletzung,Desinteresse,Tod und Krankheit... und doch träume ich weiter trotz der Enttäuschung die meine Träume im Nachhinein hervorrufen ich bin froh hierher gefunden zu haben und meine Gedanken jemandem mitteilen zu können auch wenn sie niemanden interessieren... |
| Carcas999 | deadly lullaby Ich in deinen warmen Armen spüre deine Lippen auf meiner Haut bis wir uns endlich vereinen in endloser Leidenschaft bis das Blut aus deinem Munde tropft Tränen aus deinen Augen rinnen gespiegelt in den Scherben des Spiegels umringt von Gestalten der Schatten gefangen in Leid und Liebe Ein letztes Lächeln raube ich deinen Lippen schaue in deine Augen bis alles verschwimmt ich schmecke Blut auf meiner Zunge bin mir nicht sicher - ist es deins oder meins? Ich halte dich so fest es eben möglich ist beginne zu vergessen benebelt vom Rausch der Glückseligkeit mit der Gewissheit deinem Schoße nicht mehr zu entweichen lang hat es gedauert doch nun ist es zu spät etwas zu ändern Nie werde ich den Blick in deinen Augen vergessen voll Unendlichkeit und Vollkommenheit Ich fühle wie das Leben aus unser beider Körper weicht Es macht mir nichts aus Ich würde alles dafür tun nur bei dir zu sein Ich versinke mit dir - in dir Bis der süße Tod uns für immer gefangen hält Ein sonniger Nachmittag ist über das Reich hereingebrochen Trotz der nicht weichenden Traurigkeit geht es mir ausnahmsweise gut,vielleicht hab ich meinen Bruder gefunden, solange verschollen und da kann ich ihn am Horizont erkennen.Hoffentlich kommt er näher,dass ich ihn erkennen kann |
| Carcas999 | Trotzdem verweile ich in den Schatten eines anderen Das verlangen ihm zu entrinnen packt mich doch ich schaffe es nicht zu schwach um mich bemerkbar zu machen zu klein um mich zu wehren zu dumm um etwas zu ändern Am I too lost to be saved? Am I too lost?? Ausgeliefert Ich verschenke mein Herz, verliere Teile meiner Seele an euch die ihr in dunklen Massen mein Leben bestimmt doch nichts bekomme ich zurück nur das falsche Lachen eines bedeutungslosen Wesens Ihr verschlingt meine Träume, mein Glück und gebt es nicht wieder her her Vampire die jede Nacht aufs Neue Blut aus unschuldigen Körpern saugen und leblose Hüllen zurücklassen was lasst ihr mir übrig ausser Erinnerungen an die Liebe und den traurigen Blick in meinen Augen? Deliverance Your heart is strong and docile you soul is deep and inscrutable Never let the gloom,the pain and the sorrow tear you apart never stop your insatiable curiosity never let you eyes turn black and quiet even when the view is hopeless and the degrading words are taking over you Some faraway day there'll be a saint who reedems your soul who sets your spirit free who breaks all the chains which hold you down on the dark floor of sadness ~für Lisa~ |
| Carcas999 | Du wirst nie wissen wie sehr ich dich geliebt habe, weil niemand eine verheilte Wunde fragt ob sie jemals wehgetan hat. This truth drives me into madness... grauer Himmer,leise fallen die Tropfen herab Tränen der Götter Es könnte mir so gut gehen und doch habe ich zuviel Stoff zum Nachdenken und zuwenig Lust mich überhaupt mit etwas ernstem zu beschäftigen.. Gedanken während des Unterrichts: Mittendrin Bin ich verdammt all den glücklichen Gesichtern rosa Wangen laufenden, jungen Beinen immer,immer,immer wieder zuzusehen? fröhliche Töne die alles überklingen spritzende Wassertropfen ich mittendrin und doch so weit entfernt ein kurzer Schimmer am dunklen Himmel fechtende Hände tauchen auf vor meinen Augen kann sie nicht abwehren Ein heller Aufschrei durchbricht das unmenschliche Grölen Aber sprich nur ein Wort so wird meine Seele gesund Hope is only an illusion... |
| Carcas999 | Just hold my hand,give me strenght Gefallen 3 zierliche Gestalt einem Blatte gleich wirft große Schatten Engelsflügel so zart und weich befleckt und gebrochen trägt die Lasten der Zeit die Ketten der Freiheit des Leidens Maid regt sich nicht und allmählich verglüht die Flamme zerstreut in die Winde der Elemente Amme verschmilzt mit den Schatten die sie umgeben geht ein in das Dunkel sich längst vor dem Lichte ergeben Schattenwesen werfen keine Schatten ~für Feraz~ unbeständige Blicke hinaus in diese Welt naive und unschuldige Schönheit leichter Duft der Sommerblumen auch er hält den lebendigen Tode nicht und ich sterbe jeden Morgen aufs Neue |
| Carcas999 | Fairy tale Märchen von schönen Sommertagen frischer Luft, ungetrübtem Sonnenschein und zwitschernden Vögeln Plätschernder Fluss zieht durch das frische Grün der Wiesen doch diese Welt lässt keine Märchen mehr zu Die leichten Schwingen von kleinen Elfen werden zu Staub in unseren Augen Die goldenen Hörner der Einhörner werden zu den Waffen unserer Zeit Kinder baden im blutgetränkten Ozean einstmals blau und klar Die betörenden Tränke der Zauberer sind das Salz in unseren Wunden Wir müssen unsere Märchen selber dichten Das lodernde Feuer der riesigen Drachen wird zur erstickenden Realität unsere Träume sind dem Tode versprochen ~da,nichts ahnend,aß sie still sein glühend Herz~ |
| Carcas999 | Verletzt reisst mit deinen rohen Händen die Wunden meiner Seele auf dort wo sie gerade begannen zu heilen du weisst genau ich kann mich nicht wehren werde meine Hände nicht erheben doch du hörst nicht auf wie sollen die Wunden jemals heilen? und warum schaust du mich an aus so unschuldigen Augen? Hast es nicht verdient scheinst meine Qualen nicht zu sehen weil du selbst noch nie diesen Schmerz spüren musstest lass mich einfach in Ruhe! nichtmal das kannst du deine Klingen bohren sich immer tiefer es kümmert dich nicht dich kümmert bloß dein eigen Wohlergehen du tanzt durchs Leben ohne auf die verletzten Seelen am Wegesrand zu achten die dort liegen weil du sie niedergestochen hast ohne ihnen weider auf zu helfen Es geht dich doch nichts an sagst du könnte ich es doch bejahen Doch dafür leige ich schon zu lang am Wegesrand Warum machst du immer nur halt um mich bluten zu sehen? |
| Carcas999 | Sea of sins This lines are dedicated to the one I followed willingly the one who touched my hands once too often you have almost put me to sleep my heart lies bleeding in your hands damaged from your lies scraped from the beauty of your eyes Just let me slumber in heavenly peace I wish you to drown in this ocean the sea of mankind sins I wish you to drink my poisoned tears they are dripping on the ground to collect the ruins of the soul you've took possession of for so many centuries This lines are dedicated to the master under whose reign I suffered like a slave I am just the moth fluttering into the bright flame of your infernal waves The black velvet coat veils all the divinely atrocitites but even your lovely smile will freeze in this ocean the sea of sins |
| Carcas999 | Gefallen 2 Schwarze Mauern Gefängnis der Sinne dunkelrote,schwere Träne rinnt über die fahle wange die bleichen Lippen tropft ins Dunkel dumper Schlag in den Ohren tausendfach widerhallend langsam doch stetig schwindet das Blut in den Ritzen der Grabkammer windent auf unebenem Grund leuchtente Augen Sünde ließen sie erblinden einstmals schneeweiße Flügel gebrochen in Stolz zerfetzt unendlicher Fall in des Hölles Flamme verstoßen von hellen Winden leidend weißer Roese Blätter verfärbt von Hass das Ende eines schwerelosen Lebens nicht mal durch die Nacht geschützt Mond die zierliche Gestalt scharfer Klingen Opfer schwarz schimmern lässt die Puppenstränge ziehen Ohnmacht der Beginn des Endes |
| Carcas999 | Leerer Welten Zorn des Lammes helle Wolle liegt am Grunde des alten Brunnens des Tieres tote Augen blicken flehend zum Himmel empor vergilbtes Blatt lässt sich auf den tiefen Wunden nieder und des schwarzen Engels Schwingen zusammengezogen und verkrümmt schuldbewusst auf seine kalten Füsse herabschauend der dicken Seile Kraft hält sie schon für lange Zeit der Sekunden Kürze wandelt sich in den Dunstkreis vergangener Jahrhunderte des Baumes Äste beugen sich dem Gewicht seiner Früchte dunkelrot und saftig sich zu des Engels Munde neigend still verharrend in glühender Träume alter Ströme versunken Und des Lammes letztes Blöcken verstummt unter des Netzes Gewalt leerer Welten Zorn Dann wenn man es am wenigsten erwartet taucht aus den Schatten der Realität plötzlich jemand auf der dir das Leben ein wenig mit dem Schein des Mondes füllt Jemand dessen Mantel dich vor allen Gefahren schützen mag ein grauer Wolf der das kleine Lamm zu bewachen weiss Eine beschädigte und doch so reine Seele die ein winziges Fünkchen in die vor Trauer verblassten Augen bringt ein gutes Herz dass alle Nächte wieder lebenswert macht und die Last des hölzernen Kreuzes von deinen Schultern nimmt So verwundbar,still und klein auf die strahlende Rettung hoffend Doch die weise Stimmung der Erfahrung sagt du musst selbst deine Glieder aus der Sonne Fänge zihen denn der Wolf wird das Lamm nach einer sternenklaren Nacht hämisch verschlingen und nur die abgenagten Kochen auf dem totgetrampelten Grase überlassen Der Flamme lustiges Flackern hält nur bis der Regen einsetzt auch das Kind in Mutters Schoße wird schnell der grausamen Welt ausgesetzt und kann nur darauf hoffen nicht in ihren heftigen Stürmen um zu stürzen Denn nicht jeder Mantel hält im starken Toben der Winde ~für den grauen Wächter~ |
| Carcas999 | Der Bund ist gebrochen der Ring von tiefer Einheit aufgelöst Verbundenheit ist Vergangenheit nur Bruchstücke Scherben eines einstmal vollkommenen Bildnisses die Welt getaucht in aschfarbene Nebelschwaden ein zerbrochenes Kunstwerk ist unbrauchbar offene Wunden fragt keiner wie schön es war als sie geschlossen waren erst wenn es dir genommen wurde erkennst du wie es zuvor war so vieles hätte man noch gemeinsam erleben können doch das Brechen kam bitter und schnell Erinnerungen und Vermissen ~für A.~ |
| Carcas999 | Unter Tränen eingeschlafen unter Tränen aufgewacht seid doch still gebt mir meine Ruhe zurück will nicht lachen will nicht tanzen will mich nur den Träumen hingeben und dem Himmel seine Tränen zurückgeben alle Lichter ausschalten dunkle Welten entdecken will kein Mitleid mehr es ist doch nicht ernst gemeint denn die Hand die mich hält drückt mir im nächten Moment die Luft ab will das Höllengleiche Leben hinter mir lassen und mich in die Nebel zurückziehen unmöglich Lebenskraft wieder zu erlangen von den tanzenden Dämonen die sie mir aussagten und als ihr Spielzeug benutzten |
| Carcas999 | The dead sing their own lullabies Selbstgewählte Einsamkeit ewiges Verlangen nach Zuneigung einem heilenden Trank Les druides ne doivent pas être loin les pierres tiennent notre mystères le ciel est noir de notre peur Schweigen bringt Einsamkeit einfaches Dasein vom Himmel verstoßen von der Hölle ausgespeit beiden unwürdig auf Erden festgehalten um an den Gräbern zu wachen längst vergessene Totenlieder nur das Schweigen der Gräber zu ertragen Selbsthass der alten Jungfern Himmel schickt dir Regentropfen und Hölle Feuersgluten du schwankst auf stetem Erdboden wirst die Qualen nie vergessen können doch alle um dich herum haben es getan abgelegt...verloren..verronnen Die Sonne geht unter deinetwegen und der Mond verblasst mehr und mehr Doch die Friedhöfe sind menschenleer Keine Stimmen mehr die rufen niemand mehr Die Nacht gehört dir nicht nichts gehört mehr dir Denn es ist nichts übrig von dieser, deiner Welt bis auf die steinernen Grabmale und die Hoffnung Hoffnung darauf, dass eines fernen Tages alles wieder gut wird Doch die Stimmen wissen es wird niemals besser Tränen gestohlen Träume zerplatzt doch sie alle haben jemanden du nicht brauchst niemanden oder doch? Nichts wird sein wie es mal war Nichts war wie es mal sein wird Geht es dir gut? Gut? Warum kannst du dieses Wort nicht mal mehr aussprechen? |
| Carcas999 | *Wecket mich auf Singet mir Lieder und erhellet mir die Wege will erwachen aus diesem Traum will singen will tanzen mein Leben vergessen will gehen die Strasse zur Hölle* |
| Carcas999 | .... lasset mich doch sterben und die anderen leiden Von oben werde ich herabschauen und mich daran ergötzen schuldbewusst und schadenfroh Ihr sollt nicht mehr lachen sondern 7 Jahre unter Tränen verbringen... |
| Carcas999 | Carcas hat sich ausgeruht..ist aus ihrem langen Schlafe erwacht.. aber ihre Glieder schmerzen und sie ist übersäht von blauen Flecken und ihr Lebensmut hat sich auch nicht vergrößert Doch sie hat eine Menge geträumt.. von großer Zerstörung,scheinheiligen Gesichtern und langen Straßen..tiefen Höhlen, hohen Häusern und dem hellen Sonne Doch nun bin ich aufgewacht Samstagnacht ging ich durch einen tiefen,dunklen Wald,fernab meiner Heimat und doch fühlte ich mich in den alles umfassenden Schatten sehr wohl...die Wege waren verwachsen und überall diese wunderschönen hohen Tannen und dazwischen der sternenklare Himmel,weisse Flecken auf schwarzem Grund. Nach einiger Zeit machte ich rast, setzte meinen Körper auf eine schmale,hölzerne Brücke die über einen Bach führen sollte..doch dank der Hitze des Tages war das Flußbett fast vollkommen ausgetrocknet..zumindest soweit ich sehen konnte. So saß ich dort..allein aber nicht einsam. Als ich mich umdrehte sah ich durch den Draht, der die wacklige Brücke sichern sollte, den bleichen Halbmond zwischen den schlanken Stämmen und wie er sein fahles und doch für mich sehr helles Licht auf die letzten,schimmernden Rinnsale des Baches warf. Ich war müde und sehr erschöpft und doch konnte ich mich nicht von der Schönheit dieses Anblickes abwenden und wollte es auch nicht. Ich genoß jeden einzelnen Atemzug in dieser Umgebung auch wenn meine Augenlider zufielen... Bis ich mich irgentwann dazu zwang meinen Körper zu erheben um dort nicht Opfer nächtlicher Gestalten auf Futtersuche zu werden. So wandelte ich weiter,setzte einen nackten Fuss vor den anderen,bis ich eine weite Lichtung..einen Hang erreicht.. Dort fühlte ich mich zwar nicht sicherer als in den Schatten,aber fiel vielleicht weniger auf, wer erwartet schon ein Wesen wie mich auf freier Wiese? So legte ich mich nieder,den Blick nach oben gewand..zu den Sternschnuppen die einer nach der anderen den Himmel verlassen Meine Gedanken zogen mit ihnen..in die Ewigkeit... Und ich beendete die lange Nacht mit einem neuen Sinn für Schönheit und Unendlichkeit Und der Mond bewachte meinen tiefen Schlaf... |
| Carcas999 | Dies ist nicht von mir geschrieben..ich möchte es jedoch trotzdem hier einfügen und ich hoffe der Verfasser ist mir nicht allzu böse darüber Als die Sonne unterging... Als die Sonne unterging, in der Abendröte sie hing... Vor meinem Aug` Vor meiner Seel` Eine Träne ihr entwisch, Tod, so tröste mich.. Gib mir meine Liebe wieder, Ich sing dir grausam schöne Lieder. Gib mir meine Liebe zurück, und führe uns ins dunkle Glück. Hauch mich an mit deiner Kälte auf dass ich zwischen schwarzen Rosen zelte. Will wieder ihre Lippen spühren, will ihren Körper atmen sehn. Keine Kraft mehr die ich hab, Tod - Bring mich in mein süßes Grab. Zu meiner Liebe, zu meinem Leben... -Fallen Angel- |
| Carcas999 | ~Fallen angels at my feet Whispered voices at my ear Death before my eyes Lying next to me I fear She beckons me Shall I give in Upon my end shall i begin Forsaking all I`ve fallen for I rise to meet my end~ Langsam schaffe ich es nicht mal mehr meine Gedanken in Gedichtform zu verpacken,es ist als stecken sie alle in mir fest,ein beklemmdes Gefühl,was soll ich es schaffen meine Lasten anders loszuwerden? Losing emotion,finding devotion... mein größter wunsch eins zu werden mit den schatten die mich umgeben aufzugehen im weiten ozean |
| Carcas999 | Wege Nun ist es soweit habe der Welt den Rücken gekehrt mich von allem abgewand und blicke nur noch kurz zurück vieles liegen gelassen doch meine Seele trägt alles mit sich und sie ist es auch die mich zwang eine andere Richtung einzuschlagen Doch du kommst mit mir weichst nicht von meiner Seite wärmst mich wenn es friert hebst die Diamanten auf wenn sie aus meinen Augen fallen gibst mir dein Blut wenn es mich durstet und deinen Schatten wenn die Sonne auf mein Haupt prallt Wie konnte ich je an dir zweifeln je deinetwegen Tränen vergießen bist die Hand die mich stützt die Freiheit die mich einsperrt Mit dir würde ich jeden Weg einschlagen Oh wenn es doch so wäre wenn ich dir doch das gleiche bedeuten würde Doch so ist es leider nur in meinen Träumen ich versuche mich anzulügen und oft gelingt es gut zu gut Bin aus reinen Illusionen glücklich wie der Hasse hinter einem falschen Lächeln wie lang werde ich diese Lüge noch aufrecht erhalten wie lang Es gibt keinen Grund die Wahrheit zu sprechen wenn die Lüge so süß und wunderbar ist Komm sei mein Gefährte führe mich bis ans Tor der Ewigkeit |
| Carcas999 | [SIZE=1]Einige Wochen sind nun vergangen seitdem ich das letzte mal hier war,habe viel geschrieben in dieser Zeit,sehr viel nachgedacht und noch mehr gezweifelt und Schmerzen ertragen.. Lob für meine Worte habe ich erhalten,es ist schön zu wissen,das jemand Anteil daran nimmt wenn es auch nicht hilft...[/SIZE] Child of the moon sitting under the horizon clothed with nothing but a million stars sleeping alone in the dark weeping in thousand year old tears drifting away in graceful dreams kisses scattered in the warm air the wind takes them one to the moon one to the night one to you my long lost love my soul is trembling of the beats of hundred drums |
| Carcas999 | Nichts ist schmerzlicher als die Wahrheit nichts liegt tiefer in mir als meine Gefühle verborgen,verschlossen vor der leuchtend schwarzen Gestalt die mich lachen und lieben lehrte ohne die Liebe selbst je zu spüren verruchte Hinterhältigkeit liegt in den hellen Augen die Seele durchfährt wunderschöne Dunkelheit in der ich mich so gerne verliere |
| Carcas999 | Was bleibt mir übrig als zu seufzen und zu leiden? Nie hätte ich mir erträumen lassen das diese unendliche Liebe noch immer wachsen kann doch sie wächst und wächst füllt mich mittlerweile ganz aus ich bin unglücklich ohne dich und unglücklich wenn du bei mir bist mit dem Wissen dich nie ganz besitzen zu dürfen nur glücklich wenn du mich in deinen Armen hälst mir den letzten kleinen Kuss und ein winziges bißchen Hoffnung schenkst wie glücklich könnte ich sein wie glücklich könnten wir beide sein gäbe es die Welt um uns herum nicht mit all ihren Hindernissen ich wünschte ich könnte bei dir sein ich wünschte du könntest bei mir sein wärest nicht verschollen in den unsichtbaren Weiten doch wenn nichtmal das erreichbar ist wünschte ich wenigstens weinen zu können meiner Verzweiflung und unbegründeten Hoffnung Platz zu machen es geht nicht ich kann es nicht und du schaust von weitem zu mir die Augen voller Liebe und das Herz voller Pein wie ähnlich du mir doch bist willst du es nicht wahrhaben oder sehe ich einfach nur zu viel? und alles für diese Welt für das Glück anderer je näher du kommst desto größer wird das Verlangen,die Liebe je weiter du gehst desto größer wird der Schmerz warum ist dein Pfad so verschlungen und warum laufe ich als dein Schatten hinter dir her? es ist grausam....so grausam |
| Carcas999 | Den Tag habe ich wieder mit dir verbracht...dem einzigen Geschöpf mit dem ich meinen Tag verbringen möchte... doch gerade in deiner Gegenwart fühle ich mich so klein ich bringe die Worte die ich eigentlich sagen will nicht über meine Lippen alles was herauskommt ist unnützes Geschwätz und ablenkendes Gekicher kein Wunder das du mich nicht verstehst ich habe dir nie eine Chance dazu gegeben warum ist Schweigen dass was ich am besten kann? Ich bin so feige feige,naiv und dumm niemand kann mir helfen nicht mal ich selbst |
| Carcas999 | der Himmel ist grau und die schweren Regentropfen rinnen langsam an der Fensterscheibe vor meinen Augen herunter,neben mir ein leerer Teller..ich bin satt,gesund und doch ist mir innerlich eiskalt,ich zittere und mein Kopf scheint zu zerbrechen vor dröhnen... Sie kann wieder weinen aber das dies ein Segen ist bezweilfe ich... pure Schönheit die ich vor lauter Liebe in tausen Stücke reissen könnte einsam in der Dunkelheit geqält von Liebe traurig scheue ich das Licht Hingabe deinem schwarzen Körper Trost in deiner schwarzen Seele Liebe in der Weite der spiegelglatten Meeresoberfläche |
| Carcas999 | Unsterblich Alle Schönheit liegt in verborgener Dunkelheit der süße Tod versteckt hinter schmerzlicher Lebendigkeit getauft in einer Hand voll Tränen gespriesen durch nichts als Qualen in der Wiege neuen Lebens liegt das Neugeborene jung und zart doch die Augen sind nur noch dunkle Höhlen die Haut verwest viel zu großer Schädel auf winzigen Gliedmaßen unsterblich geboren Engelsgleiche Mutter steht an seiner Seite wiegt ihr Kind sanft in ewigen Schlaf das Lächeln der Zufriedenheit auf ihren Lippen blickt sie stolz auf ihr Eigen in Flackern der Kerzen wirkt ihre Haut noch fahler und der verblasste Heiligenschein brennt auf von einem Märchen so alt wie die Zeit erzählt sie dem Kinde ruhig und liebevoll Als wäre nichts geschehen als wäre das Knochenbündel unter ihren Händen lebendiges Fleisch |
| Carcas999 | ~ however cold the wind and rain I'll be there to ease your pain however cruel the mirrors of sin remember beauty is found within~ How much love is there in this hatred? How many dreams are dying? How many days did I dream of my own world? Is there even something else I can feel? Anytime? altes gelöscht, neues geschrieben...nicht vergessen aber verdrängt...bis zu dem Punkt an dem alles wieder erscheint, unsichtbar auf dem weissen Blatt und doch eingeritzt auf meine Stirn... Never hate again... |
| Carcas999 | Schließe deine Augen... Schließe deine Augen reiche mir deine Hand und folge mir in die rabenschwarze Nacht hinein Ich werde dich führen durch tiefstes Dickicht über Wurzeln hinweg unter dem Blätterdach hindurch das Licht des Mondes berührt kaum den Erdboden doch hab Vertrauen ich kenne unseren Weg bin ihn oft in Einsamkeit gegangen Ich bringe dich an einen fernen Ort wo du mit den Tautropfen aufwachst und im leisen Sprudeln der Quelle einschläfst unser Königreich spüre die sanfte Leidenschaft meiner Anwesenheit ich zeige dir die Welt mit meinen Augen fernab von allem nahe der Wirklichkeit nur die wispernden Bäume und der heulende Wolf sind unsere Gefährten gib dich ihnen hin schließe deine Augen reiche mit deine Hand hab keine Angst ich werde auf dich achten ~für Mindsoldier in stummen Gedanken~ |
| Carcas999 | ~If you need me baby all you gotta do is just let it go I will run to you~ Ich weiss ich bin selbst schuld,dass ich mir soll Seelenqualen zufügen lasse und mich nicht wehre...und doch verende ich daran ...Cause love hurts Now you're standing there oh sweet death you're darkenig the moonlight take me away I don't wanna stay down on earth any longer your arms are tempting be my shelter the scars never heal I'm so fragile a doll beneath the Majesty and I want it like this oh sweet death don't turn your back on me don't leave me alone I'd break apart when I can't sleep beside your scythe don't refuse my broken heart ~für Nina und all jene die den Tod mehr lieben als das Leben~ |
| Carcas999 | Weit entfernt von mir kann ich nur erahnen was du tust vielleicht sitzt du genau wie ich in deinem Bett und sehnst dich nach einer anderen Welt einer Welt in der du dich wohlfühlst in der du frei bist wie der Adler der dort droben seine Kreise zieht Vielleicht lauschst auch du den leisen Tönen der Musik ohne sie recht zu beachten Vielleicht hast du ein Foto deiner Liebsten vor dir stehen er zerreisst dich wen du hochblickt und doch kannst du nicht anders als immer wieder in diese Augen zu sehen Vielleicht liegt auch auf deinem Nachtschrank ein Buch du würdest es gern lesen doch bist viel zu abgelenkt und lässt es deshalb gleich liegen Vielleicht hast du ein paar Kerzen in deiner Nähe erloschen weil du hoffst gleich einzuschlafen mit dem Adler zu fliegen Vielleicht fallen auch dir allmählich die Augen zu doch das helle Licht blendet dich un die Angst vor dem Morgen hält dich wach Vielleicht denkst auch du einen winzigen Moment an mich und ein Schimmer der Hoffnung durchzieht die Gedanken doch erlischt schnell wieder weil du weisst wir werden niemals gemeinsam davonfliegen ~für meinen Seelengefährte~ |
| Carcas999 | Sie ist noch wach,wenn auch sehr müde,alle um sie herum schlafen friedlich und wohlbehütet..die träne die gerade zu boden getropft ist wird für einen moment zu einer leuchtend weissen blüte und vergeht dann wieder... Erwachen die Tage leer die Abende lang und einsam die Nächte hoffnungslos Lachen um die Tränen zu verbergen Glaube um die Hoffnungslosigkeit nicht größer werden zu lassen Hass um die Liebe zu verdrängen nichts hat mehr Wert umgeben von Nichtigkeiten gepeinigt vom Leben Optimismus ist fehl am Platze Dank gilt nur denen die es wussten mich zu halten mir ein Lächeln zu schenken Es tut mir so leid Es hätte nie soweit kommen dürfen und doch läuft alles weiter wie bisher Klammern an den kleinsten Schimmern beten um Gott zu vergessen schlafen um dem Tage zu entkommen warum warnte mich keiner vor den Fallen des Lebens... |
| Carcas999 | entstanden aus ein paar wunderschönen Zeilen die mich nachdenklich stimmten.... Dezembertraum später Winterabend frischer Schnee liegt auf den Straßen ein eisiger Wind weht wirbelt die leise schwebenden Flocken auf und lässt sie auf ihrem Haar fallen helles Haar auf heller Haut fahl vor Kälte wachend blickt sie in den sternenlosen Himmel mit nichts als einem weissen Kleid bedeckt verharrt sie bewegungslos wartend und hoffend bis er aus den Schatten schreitet und vor ihr steht so viel größer als sie die Haare vom Wind zerzaust fast unsichtbar in der Dunkelheit eine warme Sicherheit ausstrahlend blickt er auf sie nieder und kniet dann ehrfürchtig vor ihr gibt ihr einen Kuss auf die kalte Stirn sanfte Wärme durchzieht sie Die langen Arme heben sie hoch tragen sie stolz und glücklich der Wind kann ihr nichts mehr anhaben unwissend wohin er geht doch es stört sie nicht jede Ungewissheit verflogen die Gedanken teilen sie sich Träume der Schein des Feuers wirkt blaß gegen sie Tränen rinnen aus beider Augen werden zu silbernen Tropfen stumm glitzernd werden sie unter den Flocken begraben so verlieren sich ihre Spuren nie wieder warden sie gesehen nur die Tränen wurden zu schwarzen Rosen der Nacht gewidmet ~für M.~ |
| Carcas999 | Satisfaction Trockne meine Tränen sei zärtlich ich werde erneut zerbrechen unter deinen Füßen liegen flehend zu dir emporblicken ignoriere mich nicht schreie deine Beschwörungen heraus trinke mein Blut den warmen Lebenssaft spür wie er dich anfüllt zersteche meine Seele mit tausend blutigen Klingen zerfetze meine Haut in kleine Stücke reisse mir die träumenden Augen heraus verschlinge sie gierig vielleicht wirst du dann sehen was ich sah verfüttere mein Herz an das Ungeheuer an deiner Seite verbrenne meinen Leib sieh die Flammen lodern schaue auf dein unsterbliches Werk und ein zufriedenes Lächeln umspielt die roten Lippen ist es die Liebe die uns zerstört? Ist sie es die uns am Leben hält und zur gleichen Zeit zum Untergang zwingt? Warum lässt du die alten Wunden nicht heilen,anstatt sie wider aufzureissen? Ich hasse sie alle so dafür... |
| Carcas999 | You've seen the pain in my eyes,my face, red and hurt from all these tears. I can see you feel sorry, I can see it in your eyes. I can see you want to dry my tears, all these damned tears running down my cheek... Maybe tomorrow the world will be different, mabe better, maybe even worse. Maybe I'll take you to your cold grave. And maybe we'll never walk together, hand in hand, on our lonely path. I wish it had never become that bad..but now it's too late. I'll have to sing myself to sleep, my pillow wet from tears, my hands shivering under the weight of the truth.... "Just a fool to believe I'm anything she needs" Schlafe süß Blutregen Dornenkrone kalter Eisengriff in der Hand blanker Hass im Herz gefrorene Erde zu deinen Füßen Hohn in meinen Augen Totengräber am eignen Grab schneller! tiefer! lege dich zur letzten Ruh Reue? Vielleicht... Nun hast du ein warmes Bett kein Scharren und Kratzen an deiner Seelenhülle Nimm sie mit dir in den samtenen Sarg Ganz mit Erde bedeckt weine ich die letzten Tränen pflanze einen Baum auf deinem Herz auf das er gedeihe giftige Früchte trage Verführerisch dahinraffend jene die davon kosten Schuld? Vergebung.... "They don't know you can't leave me They don't hear you singing to me I will stay forever here with you, my love The softly spoken words you gave me Even in death our love goes on And I can't love you, anymore than I do" |
| Carcas999 | noch unvollständige Gedankenzüge... Scherben aus Glas Forever more Spiegel aus Blut come to me Wand aus Feuer deliver me from you Blüten aus Watte some wounds never heal Tränen aus Schmutz I don't care Bett aus Eis you make me what I am Kleid aus Porzellan once apart Herz aus Stahl hear this voice see this man standing before you I'm just a child Kind der Einsamkeit |
| Carcas999 | Vielleicht sollte sie sich zur Ruhe legen, vielleicht sollte sie ihre Träume aufgeben,die Träume aus denen das Klagen tönt vielleicht sollte sie sich nicht von der Zeit mitziehen lassen sondern ihre eigene Zeit bestimmen...kann sie das? Silence Never seen never touched only dreamed only cried *Oh beautiful one* with you for you *alone in this garden of pain* forever alone but the toughts of you so bright *Oh beautiful one* fear to see fear to touch *I weep to have what I fear to loose* never outside my mind dream in the wind fairy tale to begin *Another tale of infinte dreams* In me In you Silence to hide the shouts make the angel live and never die ~for the beautiful one~ |
| Carcas999 | je ne sais pourquoi, je sais rien..Mais s'il te plait, croi-moi Dunkelheit Tod Hass Schmerz my heart was singing never believe Licht Leben Liebe Freude my heart is singing believe me Schatten Dunkelheit im Licht Vereinigung von Liebe und Hass in einer Umarmung gehalten Mein Schattenkind geboren aus Gegensätzen und auf ewig gefesselt What a scene is this you tell me? You've never shown me even one mortal scene...only immortal in our hearts...but the curtain falls and maybe there won't be another scene... The theater of death...it'll never be alive All these actors... just dead bodys on the wooden stage, maybe even never born... |
| Carcas999 | Vielleicht war es ein Mensch der dort saß. Eigentlich war sie sich dessen sogar nur allzu bewusst, die Bilder bewiesen es..doch die Worte, waren es die Worte eines Lebenden? Diese Worte waren zu wunderschön um diesem Leben entsprungen zu sein, und sie dachte noch immer an einen Engel. Kein Engel wie man ihn sich vorstellt, in weissen Gewänder und ganz sicher auch kein heiliger, und dennoch etwas wunderbares. Er verstand nicht was sie ihm sagen wollte, sie wusste manchmal selbst nichts mit dem anzufangen was er in ihr weckte. Mit der melancholischen Euphorie dieser Worte weckte er, weit hinter dem schweren Holztor eine ganz eigene Welt. Sehnsüchte nache Weite und nach Vergebung. Es ging ihr besser sobald sie von ihm las und sie war ihm so dankbar und gleichzeitig ruhig und zufrieden wie lang nicht mehr aber auch aufgewühlt und unsicher. Nicht unwissend, aber unsicher... Er wusste was sie denkt und er wollte sie aus ihrer Festung locken, sie entführen in etwas nicht weniger dunkles, aber viel weiteres. Vielleicht wird sie nie entkommen,vielleicht sind die Mauern schon zu dick...aber sie freut sich dennoch immer wieder und beginnt zu weinen wie ein kleines Kind. Sie fragt sich warum sie dies alles schreibt anstatt es ihm zu sagen..es gibt keinen Grund und es kommt so aus ihr herausgesprudelt...Manchmal sind die Tage länger als sie sein sollten und manchmal kürzer als sie es sich wünscht. Schöne Momente verweilen kurz und verschwinden dann wieder im Nebel und die schlechten sind immerwährend wie der graue Himmel über der Stadt. Dennoch sind es genau diese kurzen Momente die das Leben ausmachen, die einem den Grund geben zu leben, auch wenn es die schlechten sind die einen prägen. Manchmal braucht sie einfach nur diesen Schmerz...nicht den den ihr die anderen zufügen, den die sich selbst zufügt um zu spüren dass dort noch etwas ist was mehr kann als nur weinen. Nein, es ist nicht gut... Vielleicht ist sie deshalb so froh seine Welt kennenzulernen, weil sie so anders und doch so gleich ist und weil es nicht die ihre ist...Vielleicht schafft er es die Schlösser zu knacken mit seinen Botschaften.. Die Zeit rinnt ihr davon, sie würde sich alle Zeit nehmen die sie bekommen kann, aber niemand kann sie ihr geben...Sie müsste rennen um alles mitzubekommen, doch stattdessen denkt sie an längst vergangene Tage...und Tage die niemals kommen werden...und wenn sie endlich begreift liegt alles schon so weit hinter ihr... |
| Carcas999 | "But the truth is : I miss you!!!" Story You tell me you're crying You tell me you need me You tell me you don't want to loose me *I love you You tell me you don't want to hurt me *I'm crying You tell me there has to be an end *I'm screaming You tell me something has to change *I'm speechless You tell me this is the only thing that's good for me *I'm bleeding You tell me this is the end *I'm lost staring at the deep wounds I cut into my skin just to remember you to remember there's more than just tears It's running down, down I listen to your song again and again and I remember your last words "I'm sorry" So am I... ....dying ~In remembrance of the lost~ "And the truth is : I need you!!!" |
| Carcas999 | Ich öffne meine Augen Leben durchfließt meinen kühlen Körper und ich sehe dich über mir wie du zu mir hinabstarrst Ich hebe meine Hand strecke sie nach dir doch kann ich dich nicht erreichen Ich bin dir so nahe Ich flüster, rufe, schreie aber meine Schreie werden erstickt durch das Wasser in meinem Mund und ich schwebe in kühler Schwerelosigkeit Von unten hämmern meine Fäuste gegen die Wasseroberfläche du regst dich nicht oder etwa doch... Für einen ewigen Moment siehst du mich, so scheint es mir und ich halte inne dann Löst sich eine Träne Lange fällt sie, bis sie die spiegelglatte Oberfläche trifft und durch sie kleine Wellen geboren werden die dich Verschwimmen lassen Und wieder hämmere ich hoffnungslos auf unsichtbare Härte ein Den salzigen Geschmack deiner Tränen in meinem Mund In meinen Ohren dröhnt die wässrige Stille während ich mirdie Seele aus dem Leibe brülle Erfasst von kranker Panik sehe ich wie du dich entfernst dich erhebst Und gleichsam reißt es mcih hinab langsam verschwindest du und mit dir das Licht das mich für kurze Zeit umgab Und ich schließe wieder meine Augen lauschend ~by Piero A.~ Vielleicht verstosse ich gegen die Regeln,aber auch dieses gehört in meinen Garten,zwischen meine Pflanzen, auch wenn es nicht meine eigene ist. Worte die mich so unendlich verwirren und traurig stimmen,weil es die deinen sind. so rede doch mit mir..bitte... ich kann nicht mehr als dich aus stummen Augen anzuflehen...Ich weiss du lachst nur um alles andere zu verbergen, es ist nicht leicht. Vielleicht sollte ich es wagen. Einfach den Mund aufmachen und nicht nur Blicke sprechen lassen. Ich kann nicht. Du hast doch die Ketten in deiner Hand |
| Carcas999 | Blutschloss lange gebaut hohe Mauern errichtet mit eigener Hand verschlungene Gänge fast ein Labyrinth Wendeltreppen und Türme ohne Fenster Blicke verschleiert lässt sie alles fallen was sie gerade erst halten konnte Wächter wachen vor den Toren doch das Innere betreten sie niemals Einzig einer er sitzt im höchsten Turm und badet im kostbarsten was sie geben kann eine Wann voll rotem Saft seine Blicke genauso leer wie ihre noch immer liegt sie an seiner Kette hergerufen und hinfortgepeitscht nach seinem Willen manchmal bis an die Mauern des Schlosses wo sie kurz verweilte und zurückgeschliffen wurde er braucht frisches Blut dein Wille geschehe längst Willenlos solang er sich an ihr labt kann sie zumindest nicht sterben Dass hat sie versprochen Den Geistern an der Brücke und dem Soldaten vor dem Tore Versprechen werden nicht gebrochen dass darf nur einer der den sie gerade säubert mit ihrer Zunge schluckt das eigene Blut von seiner Hand legt ihm dann den Mantel an und legt ihn zu Bett schwört sich er würde irgendwann an ihrem Blut vergiften Dann legt sie sich vor seinem Bett nieder und versucht zu schlafen |
| Carcas999 | Und wenn das Ende naht... ...der Schnee geschmolzen ist und die gefrorenen Knospen von den Stengeln fallen weiss ich es wird etwas neues kommen hinter meinem wilden Garten blüht rot der Mohn seine Blüten welken sobald sie gepflückt werden lass sie stehen so werden sie dir mehr Freude machen du brauchst keinen Pfad in das Feld zu schlagen nichts versperrt dir den Weg Du wirst gehen wohin du nur willst eine Rose in deinem Haar und ein leeres Blatt in deiner Hand Blütensaft ist die reinste Tinte reiner ist nur Blut doch dies brauchst du nicht mehr kleine Veilchen haben sich über die Quellen gelegt so sind sie doch viel schöner anzusehen als wundes Fleisch Schmetterlinge fliegen über deinen Augen lassen dich die bunte Seite sehen Blumen weinen nicht wen kümmert das Ende ...du warst der Anfang Die Worte gaben ihr zu denken, sie wusste nichtmal was sie eigentlich tat, sie schrieb einfach nieder was ihr in den Sinn kam, zusammenhangslos und wirr,aber sie war es gewohnt nicht verstanden zu werden. "No matter what the ending my life began with you" |
| Carcas999 | [SIZE=1]Nun hier zwei Skizzen..geschrieben zu einer Kurzgeschichte von N. ...für dich mein Futzel[/SIZE] Spiegelwelten 1 (13.10.03) böse Zungen haben die reine Seele verführt in die Dunkelheit einzutreten so stand er vor dem Spiegel der faszinierden Schwärze und merkte nicht dass er eins mit ihm wurde Zeig uns was wir sehen möchten und wir schenken dir Leben Höre auf meine Stimme und du wirst ewig mein sein willig, hörig, untertänig Jahrelang ein unsichtbarer Diener mit flinker Hand und maskiertem Gesicht Nur die weissen Handschuhe tauchen ein in die Herzen seiner Opfer er bringt ihnen Leid doch fühlt wie sie Alles für seine Herrin... ..seine Geliebte die ihm nichts gab und alles verlangte Doch nun ist er für alle Zeit gefangen in diesem Spiegel und dessen schwarzen Scherben 2 (16.2.04) Versklavt hat mich eines Tages eine schwarze Göttin mich zu ihrem Ebenbild gemacht einst ein blonder Jüngling war ich nichts als eine Ausgeburt ihrer teuflischen Hände meine Augen warden dunkler und dunkler mein Gesicht vermochte nichts mehr auszusagen Puppen lachen nicht Puppen weinen nicht Jede Nacht ging ich auf Jagd ihren Willen zu erfüllen das Leben raubte ich den Unschuldigen Puppen sehen nicht Puppen hören nicht Doch sie wurde besiegt und ich ich wurde zu dem was ich doch schon war all die Tage eine schwarze Scherbe mit leeren Augen Spiegel zeigen was du sehen willst Spiegel zeigen die Wahrheit? Ich bleibe hier hinter meiner Spiegelwand warte auf ihre Rückkehr bis sie kommt und ich verschmelze mit ihrer Seele Spiegel lügen nicht lügen kannst nur du |
| Carcas999 | greifbar (1.2.04) Sonnenhelle Schwingen lichterlohe Flammen I know the truth leichte Berührungen kalter Hände streifen sie mit jedem Schritt suchend geht ihr Blick jemand folgt ihr streckt seine Glieder nach ihr aus sie zu erhaschen zu ergreifen der unsichtbare Feind unvollständig und undurchschaubar wie meine Gedanken... |
| Carcas999 | JUST ME Ich wollte mich aufschneiden Die Haut vom Körper reissen damit um mich werfen suhlen im eigenen Blut so knie ich nieder ergeben und geschlagen zertrümmert mit gewaltigen Schlägen das Porzellangesicht werfe die Haut den hunrigen Mäulern zum Fraß vor schaut mich nicht so an ein krankes Hirn weiss nicht was die Hände tun wenn das Herz durchdreht lächel doch siehst du denn nicht dass es mir gut geht [SIZE=3]Verdammt[/SIZE] ES GEHT MIR NICHT GUT smile please nur für euch meine Lieben lächle ich noch auch wenn mir nicht danach zumute ist schaut mich doch an das lachende Häufchen Elend seht ihr es denn nicht? würdet ihr es sehen,läge es vor euren Augen? [SIZE=3]JA?![/SIZE] [SIZE=1]nein[/SIZE] Ist da ein Unterschied zwischen Glück und Tod? can't you hear me calling? can't you see me falling? Manche Abende sind einfach zu lang...where is the night gone? hidden behind the scenes it hurts would you even listen when I'll tell you the truth Don't ask don't hide |
| Carcas999 | Tanz im Unterholz tanzet meine Puppen,tanzet dreht euch im Kreis geschwind seht die Welt an euch vorbeirauschen Seelenlose Hüllen in schönen Kleidern nun reisst sie euch vom Leibe in eurem blinden Rausch wachsen euch da etwas kleine Hörnchen? schwarz und verdorben sind meine Kleinen Ihr seid die Jäger Ich bin euer Gott Geschrei in Ekstase taub für die Welt gehörig nur mir macht euch bereit für die nächste Jagd |
| Carcas999 | Umkehrung Unterm Schnee liege ich meine Augen sehen nur noch dies leuchtende Weiss alles begraben machst du dich auf die Suche aus der Wärme hinaus weil etwas dich ruft mit jedem Augenblick werden deine Bewegungen schneller bis du rennst ich höre wie sich deine Schritte nähern kann dich nicht mehr zu mir führen mein Mund ist voll vom eisigen Weiss bis du über mir stehst deine Hände graben immer tiefer längst blau vor Kälte doch gräbst du weiter düstere Vorahnung doch den Gedanken denkst du lieber nicht zu Ende bis du doch auf mich triffst mein Gesicht wirkt fast tansparent ich konnte dich nicht leiten Du hast deinen Weg allein gefunden ein paar herzschläge zu spät kreischend und weinend hälst du mich Ich kann wieder sehen und du bist blind |
| Carcas999 | Lebensspiel betörendes Theater Musik raubt mir alle Sinne so viele Farben prasseln auf mich nieder du stehst auf der hölzernen Bühne spielst mir etwas vor so enthusiastisch willst mich mitreissen auch ich werde berauscht sitze in meinem Sessel und blicke auf dich benebelt von deinem Tanz deinem Gift deiner Lust spielst du mir vor dein Leben Kindheit längst vergangen der letzte Vorhang wir auch über dich fallen berauschende Vergänglichkeit hier vor deiner Bühne habe ich Wachträume von deiner Freiheit du machst mir Lust auf mehr ich sehe nicht - du siehst nicht die Fäden die dich hin und her bewegen für mich - für dich alles nur ein Spiel Dein Leben ein betörendes Theater? ~weil dein Leben lebendig ist~ das hier habe ich eigentlich nur für den Deutschunterricht geschrieben..es gefällt mir nicht mal sehr... "Teach me passion for I fear it`s gone Show me love, hold the lorn So much more I wanted to give to the ones who love me I`m sorry Time will tell (this bitter farewell) I live no more to shame nor me nor you" |
| Carcas999 | Momentaufnahme Dieser Moment in dem sich zwei Seelen treffen mehr als Freundschaft mehr als Liebe Eine zeitlang teilen sie den engen Pfad einen Wunsch hänge ich für dich an den kargen Ast geschmückt schon von vielen kleinen Zetteln geschrieben von Unbekannten fremden Gesichter, fremden Sprachen wünschen sie vielleicht das gleiche? so hängt er da Jetzt ist es dein Wunsch geht verloren unter all den identisch aussehenden Blüten Ich gehe weiter meinen Weg auch wenn ich ihn nicht mal erkennen kann in all dem Treiben, den Lichtern, dem Leben Ich weiss nicht mehr warum ich dies tat warum ich dich ansprach deine Gedanken las und mehr von deiner Ruhe spüren wollte Ich weiss doch nicht mal wer ich selber bin aber eins habe ich erkannt ich bin wie du Momente ziehen vorbei wie ein kurzer Lichtblitz so schnell wie ich in ihm war war ich wieder in der Realität Und mein Wunsch lautete: manche Momente sollen ewig währen ~auf dass sich [U]dein[/U] Wunsch eines Tages erfüllen möge~ (und wir nicht [I]so[/I] auseinander gehen, denn wenn ich dich sehe will ich dich schlagen und laufen...auf und davon...Flucht. Und wenn ich weg bin will ich nichts als bei dir sein.) Für B., weil er mir geholfen hat..an diesem Tag...ohne es zu wissen und weil wir gemeinsam "lost in translation" waren |
| Carcas999 | eine meiner Unterrichtskrakeleien: Säulengang hohe Marmorsäulen in Dunkelheit gehüllt kein Ort für Leben spitze Mauern ragen hoch in hinaus einer von ihnen stand dort unten ein menschliches Wesen lange Zeit beobachtete ich sein Suchen und Irren in der Düsternis er fand keinen Weg aus dem Labyrinth verzweifelt wirkte er Ich kannte jede seiner Bewegungen ich kannte ihn besser als mich so begab ich mich hinab er konnte mich nicht sehen Ich war nur der trübe Lichtschein vor ihm noch mehr Nebel vor den Augen ich hielt es nicht mehr aus packte dich und riss dich zu mir nach oben hoch über dem Ende der Säulen bei mir |
| Carcas999 | Taggeflüster Dämmerlicht warmer frühlingswind Vogelgezwitscher Knochengerippe needed elsewhere "nevermore" said the raven in death stumme Tritte weit hinaus schwarzer See "another time" said the raven Ist dort ein Bott am Ufer morsches Holz kaputte Ruder "now?" I ask the ghost "not now" said the rauven klappern enttäuscht fährt der Wind durch die Knochen so wird er weiterwandeln am Ufer sich nach der anderen Seite sehnen Blüten ins stille Wasser schleudern Tag wird niemals hell the raven flew away |
| Carcas999 | Sunburn burning healing rays escaping your soul your eyes getting blurry the world around you is drifting away ..far, far away you’re glancing at me just for a moment too short to grab but I try to reach for it you’re getting older than daylight but your skin is still white and soft don’t let sun burn you at this stage ..far, far away still I’m crying your name how to dream of you when you don’t let me sleep staring through the sleeplessness never-ending daze motionless You’re not dead |
| Carcas999 | Away Schau mich nicht an Deine Augen greifen nach mir versuchen mich zu halten mir Geheimnisse zu entlocken Ich weiche deinen Blicken aus meine Augen sind stumpf und leer doch harre ich aus warte darauf dass deine Augen mich halten können ich nicht mehr davonlaufen muss du mich hälst wenn ich am Abgrund stehe Schau mich nicht an Ein kurzer Blick nach oben du streckst deine Hand nach mir ich will sie greifen doch zittere ich unter deiner Wärme drifte davon Away Vol.2 (2.4.04) Don't look at me I can't stand your look your eyes try to reach for me try to uncover my secrets I avoid your look my eyes dull and empty neverthelesse I'm holding out waiting until your eyes can keep me and I don't have to run away no hiding Don't look at me your hand streched out a short touch and I'm shivering under your warmth drifting further away I'm still waiting in my cold cave the day is still dark the dawn won't reach me I'm closing my eyes to open them nevermore |
| Carcas999 | Oceansoul There was the sea Waves softly touching the cliffs Like your words were touching my soul I believed in every single one of them I wanted to drown in your calm waves But like the sea Getting rough You were changing Gettin’ harder And the was this blade in your hand With a smile you came to me One step nearer Sweet caress I felt Until you cut into my skin Deeper and deeper Your grin getting happier As your hand bathed in my blood And your tongue licked it with satisfaction I didn’t say a word But you watched me breaking The flood came over me Once you said you loved me But you didn’t say You would rape my soul |
| Carcas999 | Gedanken aus dem Urlaub, am Abend im Hotel, in eine Decke gehüllt saß ich auf dem Fensterbrett und hatte einen wundervollen Ausblick auf das nächtliche Paris... Fensterblick Kopf an die kalte Scheibe gelehnt Glas Fenster ohne Öffnung schwarzer Tisch rote Rose neben dem Bett gepflückt von einem Grab verwitterte Inschrift zerbrochenes Kreuz Blick in die Tiefe 200 meter in ein dunkls Loch weit entfernt Lichter blau, rot, gelb Flecken Häusermeer alte, hohe Mauern Märchenschloß am Horizont gesetzt auf einen Hügel erhaben blickt es hernieder rechts ein schwarzes Stück Stadt quadratisch wie aus dem Lichtermeer herausgeschnitten nichts zu erkennen der alte Friedhof Grab an Grab Stein an Stein am Tage eine graue Einheit aus Gruften doch in der Nacht tritt der Tod aus den Fugen und umschwärmt den Stein legt sich wie ein Tuch bis an die Mauern .... |
| Carcas999 | Aus deinem Herzen eine Rose in der Hand ein Tropfen auf der weißen Haut allmählich anschwillend alles ist so still... ein welkes Blatt fällt nieder mit ihm rinnt das Blut über den kalten Körper es scheint immer stiller zu werden... Vollkommene Gleichgültigkeit und doch tiefe Verzweiflung Augen die in Fesseln liegen Vollkommene Ruhe und doch innerliche Aufruhr ein Mund der gewaltsam zugeschnürt Ein Schritt weiter in die Stille hinein eine Blutlache unter den Füßen woher kommt die Stille? eine Rose in der Hand spitze Dornen aus glänzendem Metall |
| Carcas999 | Luft erfüllt von Lärm unendlich laut Schwarzer Nebel undurchdringlich Schwarze Glut in deinem Auge Ein Beben in der Nacht angsterfüllte Schreie Kinder weinen werden an die Leiber der Mütter gepresst kein Schutz "Ich liebe dich" die letzten Worte das Kind fällt auf den schwarzen Grund und schließt die Augen die Mutter fort Träume rauschen vorbei der Lärm weit entfernt Ascheregen ein schönes Bild so zerstörerisch totbringend die Träume des Kindes bleiben unerhört das Herz der Mutter verbrennt leis liegt zwischen verkohlten Leibern Das Kind steht auf bald wird es aufwachsen ebenso zur Waffe greifen um seine Mutter zu rächen wie es heute ihre Mörder taten nur kurze Gedankengänge zu einem Bild...Verrat, Machtlosigkeit... Sinnlosigkeit? Kann der Hass auf einen Unbekannten so groß sein, dass sie einen zum Mörder macht? Vielleicht war ja der Mörder der Mutter genauso verzweifelt und wollte "nur" Rache. Who knows... Aber eine Rechtfertigung? nein... Aber wer blickt schon noch durch kranke Menschenherzen... |
| Carcas999 | Memories den Teufel beschworen ein Wort gebrochen ein Herz mißachtet in Stille gequält einen Menschen - gehasst und vergöttert bemitleidet und gefürchtet auf Lebenszeit Wünsche zu den Sternen geschickt doch niemals erhört Fantasie spuckt bunte Märchen aus ganz ohne Moral gerannt durche die Wälder kein Ziel vor Augen - Irrweg Glaube keinem Teufelsschwur hinterlistige Augen brechen ihn innerliche Zerissenheit kein Weg aus dem Traum Sternenstaub rieselt hernieder verglüht in der Hölle Feuern trinke das Gift einer Schlange und nimm die Fäden aus ihren Händen dein Mund wird sprechen vergessene Sprachen dein Herz wird sehen nichts als die Wahrheit warme Ströme fließen durch den Körper das Tor zu den Engeln weit geöffnet wem noch Glauben schenken singenden Engeln oder verführerischen Teufeln? erinnere dich... [SIZE=1](12.5.) Fragt nicht, wie dies hier zustande kam...ich, ein Blatt Papier, einen Stift und so viele wirre Gedanken, dass man nicht mehr weiß worum sie sich überhaupt drehen...ein paar Sätze aus der näheren Vergangenheit die noch in meinem Kopf rumspuckten... "Walk the dark path sleep with angels call the past for help" Was wenn keine Hilfe kommt? Wenn die Vergangenheit auch nicht schöner war? ... ich schließe die Augen, habe eine Gänsehaut... Kälte, Stille, Eifersucht...ja, vor allem Eifersucht die mich treibt...ins Nirgendwo. Hinfort. "So much more I wanted to give to the ones who love me I'm sorry Time will tell this bitter farewell I live no more to shame nor me nor you And you...I wish I didn't feel for you anymore"[/SIZE] |
| Carcas999 | [SIZE=1]Immer wieder stellst du mir Steine in meinen Weg...ich stolpere, falle, liege am Boden...bin allein. Diese Tage an denen niemand da ist...ich möchte euch auch nicht dauernd mit meinen dummen Problemen belasten, wiederhole mich zu oft. Doch irgendwie schaffe ich es meist mich wieder aufzurappeln..manchmal gibt es Rückstöße..zu oft eigentlich... Manchmal fühle ich mich stark, momente in denen ich mich verstanden fühle, wegsehen kann und denke ich kann es schaffen...wenn ich mich nur nicht wieder fallen lasse. Warum immer dieses Auf und Ab? Mal kein Wort, mal Sonnenschein, mal ein Tränenfluss... Ich weiß du wolltest mir nur deine Meinung sagen und auch wenn du vielleicht tief im Inneren recht hast, dieser eine Satz unter all den anderen hat mich verletzt. Ich will nicht dass du denkst es kommt alles nur von dir aus... ich weiß was ich dir zu verdanken habe, auch wenn es nicht immer einfach ist mit dir befreundet zu sein. Diese Nacht, Samstagnacht..war doch etwas besonderes...ich war nicht allein mit meiner Wut und doch verstehst auch du nicht alles...doch ich habe es geschafft mich nicht zu verkriechen sondern alles rauszulassen...es tat gut...Danke L.[/SIZE] Trugbilder Gemeinsam auf rosafarbenen Wolken geschwebt Durch Blumenfelder gerannt, dessen Blüten drohten wegzufliegen einander festgehalten damit es ewig so bleibt nie sollte einer von uns so frei sein um los zu lassen Dich anlächelnd mein Verlangen spüren lassen versuchen Dir all meine Wärme zu geben nie sollst du frieren mein Herz will dich schützen vor der Kälte, der dunklen Nacht die sich dir drohend nähert Allein umgeben von rosafarbenem Nebel auf dich zurennend Meine Augen die bitten dich zu bleiben dich an mich ziehend damit es ewig so bleibt schien nie so frei zu sein um los zu lassen Ein Lächeln sobald ihr Gesicht in deinen Gedanken erscheint ein unbändiges Verlangen Verlangen nach Wärme Dir ist kalt Ihr Herz ist nicht bei dir Sie wird Dich nicht schützen, schützen vor der dunklen Nacht die dich nun umgibt Dunkle Nächte umringend zwei einsame Träumer, Träumer die vergessen haben wie es ist in Wirklichkeit zueinander zu gehören ~Gewidmet all denen die ihre Liebe einer Illusion widmen, nichts ahnend, was es heißt wirklich zu lieben~ |
| Carcas999 | Zerrissenheit In meinem Traum bist du noch immer der der du vielleicht einst wirklich warst lange Zeit bevor du mich leiden sahst In meiner Erinnerung habe ich dich aufbewahrt in einem Gefäß aus Glas um dich immer betrachten zu können wenn Albträume mich plagen und schlaflose Nächte mein Herz heimsuchen In meinem Traum wirst du ewiglich bleiben wie in vergangener Zeit mit dem Leuchten im Gesicht deine Hand die stets in meiner ein Bild von dir geschaffen niemand vermag es mir zu nehmen In meinen Lügenmärchen erzähle ich mir von dir mit einem Lachen hinter den Augen und vergesse wie du wirklich bist Was mir einst zum Verhängnis wurde hält mich nun am leben für ein paar Augenblicke hin- und her gerissen an der verschwommenen Grenze von Wahrheit, Traum und Lüge Wem noch glauben, wenn ich mir nicht mal selbst glauben kann? |
| Carcas999 | Die Wangen rot sitzt du zu meinen Füßen doch dein Blick er geht so starr weicht dem Meinen aus wandert ins Leere und endet im Nichts [I]Wie gern würd ich sehen welch' Farben deine Augen malen Wie gern würd ich fühlen wohin deine Gedanken schweben[/I] Nach all der Zeit die verronnen bleibst du mir ein Rätsel unlösbar für jedermann Narben zieren dein Fleisch Schmerz weisst du zu verbergen vor meinem suchend' Aug' [I]Wie gern würd ich spüren den Schlag deines wilden Herzens Wie gern würd ich wandern durchs' Reich deiner Träume[/I] Augenblicke verstreichen du bist wieder gelandet auf dem häßlichen Grund lächelnd, strahlend, frei die Fassade sich mir langsam öffnet doch wer vermag dich zu halten? [I]Wie gern würd ich schmecken die Süße deines Lebens Wie gern würd ich helfen aus deinem Leid hinaus[/I] Wer sagte Schweigen sei Gold der wusste nicht dass die Kunst des Gedankenlesens mir nicht geschenkt wurde So bitte ich nur Lass mich nicht allein Es gibt diese Moment in denen Menschen abdriften, du denkst du kennst sie wie dich selbst, doch plötzlich liegt etwas in ihrem Blick was du nicht zu erklären vermagst. Die Schattenseiten des Menschen, der Schmerz den er nicht mit dir teilen will. Die Momente in denen man Angst um den anderen hat...aber nichts tun kann bis er wieder zurückkehrt in die gemeinsame Welt... |
| Carcas999 | fearing In a silent moment he comes near looking straight into her beaten face “Did you cry?” he asks slowly holding her tight to his body She tries to turn away to escape his chainlike eyes But with every second her heart is melting a bit more [I]No[/I] , she thinks. [I]No more tears for him![/I] So she’s holding the tears back once again [I]Why did I leave behind the razorblade?[/I] “Please smile, my dear! You've got such a beautiful face”, he says quietly [I]For you[/I] , she thinks and desperately, something which could be a smile appears on her pale face His warm hands holding an icy cheek in a gentle grip Her head starts trembling under his care But her heart is closing in It’s too hard to open up, to tell the truth [I]He won’t care anyway[/I] , she thinks bitterly “No” she answers without looking at him and inside her a voice begins to scream Ist es das was ich fühle? Oder würde ich gern so fühlen? No one knows...no one will ever know... I don’t miss you I just miss the feeling you took with you as you turned away ‘cause I cannot forget however long I wait [SIZE=1]Ich danke dir für deine Hilfe Yriah[/SIZE] |
| Carcas999 | Seelentinte Was siehst du wenn du meine Zeilen liest? Verse der einsamen Herzen Schaust du auch hinter des Schmerzes schön maskierte Worte? Erkennst du die stillen Schreie, Aufrufe näher zu treten? Wirst du weinen wie ich es tat mit der Feder in der Hand? Weißt du was in mir steckt weit mehr als nur unausgesprochene Worte? Was siehst du wenn du in meine Augen schaust? Versunkene Spiegelbilder eines Blinden Doch schaust du hinter die Augen die mich gefühllos machen? Erkennst du wie viel mehr ich sagen möchte? Seele der Unvergänglichkeit Kann ich weinen nur einmal in deinen Armen? Weißt du das hinter jedem Spiegel dein Ebenbild in mir verborgen? [SIZE=1]Vielleicht werde ich in alle Ewigkeit warten... vielleicht.. jedoch eins steht fest, warten werde ich...auf was auch immer kommen mag... ohne einen Blick in den Spiegel?[/SIZE] |
| Carcas999 | Vollmondnächte Einst, als der Himmel noch die Erde berührte und das Flüstern alter Väter durch jede Ritze der Häuser drang, schrak das junge Mädchen aus ihrem Traum auf. Eine lautlose Stimme rief sie zu sich, so stieg sie mitten in der Nacht aus dem warmen Bett, lief mit nackten Füßen die kalte Steintreppe hinab und öffnete, ohne den Grund zu kennen, die quietschende Tür. Ein eisiger Wind blies ihr ins Gesicht und fuhr unter das dünne, weiße Nachthemd, was nun mit ihren Beinen zu spielen schien. Noch einen Moment zögernd, verließ sie das Haus vor dessen Türen eine Welt lag, die des Nachts so viel fremder erschien als im hellen Licht der Sonne. Am schwarzen Nachthimmel waren, verdeckt von der alten Ruine und jagenden Wolken, Schemen des Mondes zu sehen. Ihr Herz pochte als die Sehnsucht nach etwas Vertrautem sie dazu brachte ihre Schritte zu beschleunigen und die noch offen stehende Türe hinter sich zu lassen. Wie von unsichtbaren Flügeln getragen rannte die den Hügel hinauf, auf deren Spitze sich die Ruine des ehemaligen Wehrturms nun eher karg und einsam als furchterregend in den Himmel erhob. Das kurze Hemdchen wehte im Wind und sie spürte die Kälte, wie sie an ihren Haaren zupfte und diese zum abstehen brachte. Der Frühling war noch nicht angebrochen und dementsprechend eisig waren die Winde. Doch dies war weniger wichtig, denn sie ahnte, etwas Großes würde sie erwarten. Oben auf der Ebene angekommen, blieb sie abrupt stehen und ließ ihren Blick schweifen. Eine ungewohnt ahnungsvolle Stille hatte die weite Wiese heimgesucht, nicht mal der Wind heulte wie sonst in den Gemäuern des Gebäudes aus einem vergangenen Jahrhundert, das nun ein Stück hinter ihr lag, als wolle die Welt das Geheimnis, welches sie nun mit jeder Faser ihres Körpers spürte, verbergen. Der unangenehm kalte Wind drehte sich als die Wolken weiter zogen und eine freie Sicht auf das bleiche Himmelsgestirn boten. Er wandelte sich in eine leichte Brise, die nun angenehm warm ihre Schenkel streifte anstatt sie mit Rissen zu durchziehen. Mit einem Mal war sie mit einer melancholischen Kraft versehen, welche sie allerdings innerlich unsicher machte. Als das Licht geheimnisvoll den Boden berührte sah sie, was sie im tiefen Unterbewusstsein geahnt hatte. Sie traute kaum ihren eigenen dunklen Augen als sie in die Stille schaute. Menschen in langen, prachtvollen Gewändern standen kreisförmig unter dem Horizont, ihre Köpfe waren zu Boden gerichtet. Obwohl sie allesamt in Dunkelheit gehüllt waren konnte man die Farbenpracht der schweren Kleider erkennen. Alles schillerte sanftmütig und die Gesichter waren gänzlich mit langen Schleiern bedeckt, welche die leeren, aber doch weisen Augen verborgen hielten. Beobachtend wartete sie auf eine Regung dieser stolzen Könige, welche in ihrer Pracht unbeweglich verharrten. Noch nie hatte sie etwas gesehen, was derart imposant war, sie selbst fühlte sich winzig in Gegenwart dieser übermenschlichen Frauen und Männer. Wie erstarrt stand sie im Schatten als sich aus der Menge ein leiser Singsang aus gemurmelten Wörtern erhob. Beschwörungsformeln in einer längst vergessenen Sprache wurden in die Leere geschickt. Mit einem unhörbaren Rauschen aus dem Innern der Welt tat sich der Himmel auf und brachte ein Wesen hervor, noch zeitloser als all jene die am Boden sich befanden. Engelsgleich stieg es hinab, bis seine Füße den Boden inmitten des Kreises berührten. Von der Größe überragte es die anderen nicht, doch waren seine Kleider nicht bunt, sondern von tieferem Schwarz als jede sternenlose Winternacht. Ehrfurcht war zu spüren, nun da dies Wesen direkt zu den Seelen der Anwesenden flüsterte ohne ein Wort zu sagen. Eine Aura der Schönheit lag über dem Haupt dieses geschlechtslosen Geschöpfes. Das Mädchen fühlte wie es fiel; tief fiel, in ein dunkles Loch hinein, als die Hand der Sehnsucht es zu sich rief. Mit langsamen Schritten trat sie näher auf den Kreis zu. Die Könige beachteten sie nicht, so sehr waren sie erneut dem fesselnden Schweigen verfallen, die Häupter noch immer gesenkt. Als sie nur noch ein paar Längen entfernt war und die Macht die von diesem ungewöhnlichen Zirkel ausging in vollen Zügen spürte war sie längst von der Sehnsucht gefangen genommen, wie ein Vogel in seinem Käfig, der voll Trauer zwitschernd sich nach Freiheit sehnt. Da erkannte sie um was sich die stumme Gesellschaft geschart hatte. In ihrer Mitte, zu Füßen des Himmelsgeschöpfes mit der uralten, aber makellosen Haut, lag in sich gekrümmt und starr ein Körper. Das blasse Licht des Mondes verschmolz übergangslos mit der Bleiche der nackten Haut. Sie wollte beginnen zu kreischen und zu rennen doch es zog sie nur gemächlich näher, mit einer erzwungenen Würde. Innerlich kämpfte sie dagegen an, doch es misslang ihr. An unsichtbaren Ketten geführt blieb ihr nichts anderes übrig. Den Kreis durchbrochen, sackte sie über dem leblosen Männerkörper zusammen und schlang ihre Arme um ihn. Das Gemurmel war wieder zu hören und wurde immer lauter, bis ihre Beschwörungen ekstatisch hinausgeschrieen wurden, die Ruhe durchbrechend. Das junge Mädchen fühlte dutzende mitleidloser Blicke wie Dolche in ihrem Rücken, ihr Mund war versiegelt und sie selbst kraftlos wie nie zuvor. Sie drehte den Körper des Jungen zu sich und sah…. Die Höhlen seiner Augen waren leer. Dort wo am Tage noch leuchtend kluge Augen gesessen, war nun nichts. Zwei schwarze Löcher in dem Gesicht, was sie vormals jeden Morgen im Schein der ersten Sonnenstrahlen betrachtet, mit dem sie die eigene Schönheit geteilt hatte. Das herabgestiegene, dämonengleiche Geschöpf schaute voll gleichgültiger Verachtung auf die so verletzlichen Körper, ergötzte sich an dem für es geschaffenen Gesang und dem Leid dieser unschuldigen Kinder… Niemand hörte das Klagen des Mädchens, niemand hörte das Kreischen der traumgleichen, imposanten Götter, das Dorf lag gebettet in süße Träume. Lange vor dem ersten Hahnenschrei tat sich erneut die klaffende Wunde im Himmel auf und nahm seine Ausgeburt mit einem siegessicheren Ausdruck in den unbeweglichen Zügen zurück. Als die Sonne wiederkehrte waren keine Spuren mehr über von dem nächtlichen Zusammentreffen der Ältesten. Das Mädchen wurde am nächsten Tage gefunden, wie es halb erfroren über dem toten Körper ihres Geliebten lag. [SIZE=1]*Manchmal sieht man weit mehr im bleichen Mondlicht, manchmal liegen fremde Königreiche hinter dem was für unsere Augen sichtbar ist, manchmal sind die Grenzen der Zwischenwelten nicht erkennbar und manchmal weiß man nicht welche Gesichter hinter den Fassaden liegen…* [/SIZE] |
| Carcas999 | inner voice Dort...schau! Am Fenster steht ein Kind Sieh, es blickt dich an! Warte einen Moment Warum gehst du weiter? Es will dir etwas erzählen Siehst du nicht wie die roten Lippen dich anflehen dass du bleibst? Tritt einen Schritt näher! Noch einen, keine Angst! Es ist allein, braucht deine Hilfe Vielleicht friert es in dem dünnen Kleid Schau! Es weint hinter dem spiegelnden Glas Natürlich ist es nicht dein Kind aber was macht das schon? Es sieht so traurig aus Ja, so ist es schon besser bald hast du das Fenster erreicht Was es dir wohl zu sagen hat? Bist du nicht auch neugierig= Da! Es legt die kleinen Finger auf die Scheibe Will es dich berühren? Tritt ein, tritt durch das Glas Es ist doch sonst niemand daheim Gib ihm deine Hand Vielleicht braucht es deine Wärme Warum so zögerlich? Hat es nicht ein reizendes Lächeln auf der kindlich-weichen Haut? Nimm es ruhig in die Arme die zerbrechlichen Knochen Dann wird es nicht mehr weinen Ja! Siehst du wie die Tränen versiegen? Es ist glücklich Halte es fest Aber... Was tust du denn da? Warum ziehst du ihm das Hemdchen aus? Warum lässt du deine Hosen fallen? Nein! Leg doch dieses Grinsen ab! O, was habe ich getan... |
| Carcas999 | You - somewhere deep beyond Lass mich spielen mit Klängen Lass mich sprechen mit Farben Lass mich zeichnen mit Worten Wer verschnürt mir den Mund? Wer zieht die Farbe aus meinem Blick? Wer verzerrt jeden Ton ins Unerträgliche? Du malst Schwarz auf Schwarz mit schwingendem Pinselstrich über farbenfrohe Meisterwerke einst geboren aus meiner Hand zuviel Farbe sagst du zuviel Gelb, Blau, Rot Du greifst ins Dunkel hinein fährst mit spitzer Nadel über blutrote Lippen einst auf die deinen gepresst zuviel Liebe sagst du zuviel Lachen, Singen, Schreien Du brüllst dir die Seele aus dem Leib endlos schrille Töne gellen an ein junges Ohr einst deinem Flüstern lauschend zuviel Musik sagst du zuviel Zwitschern, Rauschen, Pochen Zuviel Leben sagst du, denn niemand soll mich hören niemand mich verstehen Was ich spüren soll - nur dich Und was ich fühle - langsam unerträglich [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=19554&perpage=10&highlight=carcas&pagenumber=7]Textkritik[/URL] |
| Carcas999 | Träume längst vergessen brechen auf mich nieder bittere Erinnerung Ein Himmel der mich erdrückt Vernichte meine Träume Ich will vergessen Schlaflose Nächte ziehen mich zurück in den Sturm der Vergangenheit Ein Ozean aus schwarzer Leidenschaft versickert unaufhaltsam im Grunde der Wehmut Unerträgliche Traumwelt Unerträgliches Schimmern und Glänzen Vernebeltes Leuchten in deinen Augen Augen die mir eine neue Welt gezeigt Fielst hinein in meinen Traum und lässt mich nicht erwachen Laufe davon vernichte jeden Traum |
| Carcas999 | Eisesglut Erdrückende Dunstschwaden hüllen mich ein, suchen mich zu verschlingen. Ich sitze starr, ungerührt von den erstickenden Nebeln. Sie umzingeln den Leib. Nicht jeder Morgen bringt das Licht mit sich, so bringe ich nicht immer meine Tränen zum fallen. Sie glitzern tief im Inneren. Sie ruhen, warten, werden zurückgedrängt in die Tiefe. Ich bin der Schmerz, ich bin die Flamme, die kalt niederbrennt. Triste Pranken greifen nach meinem Hals, nehmen mir den Atem. Laute, unregelmäßige Geigenklänge dringen schrill an mein Ohr. Lauter, immer lauter. Meine Finger zittern und ein Paukenschlag lässt mich erbeben. Tobende Ruhe. Die Eintönigkeit zieht ihren Kreis enger um mich. Ein Tropfen in meinem Herzen. Ein ganzes Orchester erhebt seine Instrumente, die Saiten zittern unter der Reibung der Bögen. Das grau des Alltags schmilzt, fliegt davon mit ungebändigtem Gezeter. Es weicht einer Eiseskälte. Von außen krallt sie sich in meine Haut. Hohe Töne und ein flackernde Flamme. Kleine, schimmernde Eisperlen kriechen an ihr hoch, bilden tanzende Muster in reinem weiß auf der unbeweglichen Oberfläche. Es wird stiller. Ein Finger auf die Lippen gelegt. Still. Ich brenne. Tränen bahnen sich ihren Weg durch die Kraft der kalten Musik. Alle Leidenschaft bleibt in mir stecken. Eisblaues Feuer. Langsam wird es leiser, die klagenden Tropfen gefrieren gemeinsam mit meiner Flamme. Erloschen. |