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  Forum: Verlassene Gärten
    Thema: My deadly lullaby
Carcas999Und wieder ist ein neuer,einsamer Abend hereingebrochen.
Ich sitze hier,lausche der Musik und weiss nichts mit mir anzufangen,wie so oft in diesem Leben, welches nunmal leider das einzige ist was ich habe...
Und ich habe mich entschlossen ein paar meiner lyrischen Pflanzen hier hinein zu setzen,auch wenn es mir bis auf totschlagen der Zeit nichts einbringt.

Ich bin aus den unendlichen Wäldern meiner tiefen,beschädigten Seele bis an die Oberfläche dieser Welt gelangt und bin am zweifeln ob ich mich wieder zurückziehen oder komplett herauskommen soll.
Da ich auf anderweitige Hilfe nicht hoffen kann ist mir diese Entscheidung selbst überlassen..und Entscheidungen treffen gehört gar nicht zu meinen Stärken

Meine Gedanken sind gewidmet den Menschen die ich liebe und von denen ich mich habe verletzen und enttäuschen lassen
Ohne sie wäre meine Seele noch in gesundem Zustand und doch will ich sie nicht aufgeben denn sie sind auch diejenigen die mich noch am leben halten...
Diese Zeilen nur zur Einführung...
Carcas999Nachdem ich in meinen alten Tagebüchern geblättert habe,habe ich manche Gedichte entdeckt die mir so kindisch und naiv erscheinen,doch wenn ich schon etwas von mir mitteilen will,sollten auch diese anfänglichen Versuche nicht ausgelassen werden.
Es ist noch nicht lange her,dass ich mit dem Schreiben begonnen habe,weil es mir erleichtert meine Gefühle auszudrücken und zu verarbeiten,vielleicht etwas über ein Jahr.
Dieses (eines der ersten,wenn nicht sogar das erste) widme ich demjenigen, der mich auf die Idee gebracht hat zu schreiben..


Musste es wirklich so kommen?

Wir sitzen an diesem endlos scheinenden Strand
du hälst mich in deinen schützenden Armen
als wolltest du mich nie wieder loslassen
für nichts in der Welt hergeben

Du lässt mich dennoch los
und wir lassen uns nach hinten fallen
Hand in Hand liegen wir auf dem weichen Sand
schauen in die dunkle Nacht

Dort-eine Strenschnuppe
du drückst meine Hand
und wir beide haben nur einen Wunsch
und nie weider trennen zu müssen
So liegen wir da
und schlafen vom leisen plätschern der Wellen
langsam und ruhig ein

Am Morgen findet uns ein Spaziergänger und denkt sich
hatten die beiden es so schwer,dass sie für ihre Liebe sterben mussten?

Wenn es nur im Himmel einen Platz für uns beide gibt
wenn ich nur dort für immer bei dir bleiben kann
dann soll es so sein
dann ist es gut,dass wir endlich gestorben sind



Zwei

2 Herzen - so nah beieinander und trotzdem so weit voneinander entfernt
2 Herzen - mit den gleichen Sehnsüchten,die sich keiner auszusprechen wagt
2 Menschen - Feinde und doch tief im Innern beste Freunde
2 Körper - sich nach Wärme und Nähe sehnend
2 Seelen - nach Verständnis und Liebe suchend

2 Köpfe die nicht nach links und rechts blicken nicht in sich hinein schauen und stur aneinander vorbeilaufen
ohne sich zu beachten
Carcas999Unbenannt

Ich schaue in deine Augen
so blau und tief
sehe mein gesicht in ihnen und diese vertraute Ferne
dein Mund verzieht sich zu einem warmen Lächeln
und die roten Wangen schieben sich nach oben
Wie vertraut du mir doch bist
jede einzelne Bewegung
Du nimmst meine eiskalte Hand
in deine warme
und wir gehen zusammen durch die Nacht
setzen uns an einen alten,knochigen Baum
du gibst mir einen sanften,vorsichtigen Kuss auf die Stirn
wie ein Vater
stehst auf
drehst dich um und gehst weg
verschwindest in den dunklen Schatten der Nacht

~pour toi~


Dunkler,sternenloser Himmel,
gelbliche Wolken,alles überschattend,
kühler,beissender Wind auf den Wangen
leerer Kopf und kaltes Herz
so viele Gedanken,zu viele um darüber nachzudenken
schriller Schrei eines Vogels die Stille durchbrechend

Du...Ein wundervoller und doch so grausamer Mensch,dem ich ohne sein Wissen mein Herz geschenkt habe und es nicht wiederbekomme, und doch auch jemand den ich nie missen möchte...


Kleines Mädchen

Kleines Mädchen,dunkle Augen
die den Schein der kerze widerspiegeln
und vor sich hin starren
Starren gegen die nackte Wand
in die vielen geheimnisvollen Schatten
von denen ihr Leben druchzogen ist

lodernde Flamme neben ihrem kleinen Kopf
wärmendes Licht in der Dunkelheit
erwärmt ihr kaltes herz
schwere Augenlider
über Augen die schon so viel Schlechtes sehen mussten
erschöpft von den zuckenden Lichtern
langsam zufallend

Kleines Mädchen
noch einmal in die langen Schatten blickend
die helle Kerze nicht beachtend
sich langsam hinlegend und zusammen ziehend
die knochigen Knie bis an die flache Brust gezogen

Die Lider sich schließend
der Kopf leicht nickend
zum Takt der leisen Musik
die von weit her zu kommen scheint
Auf nichts mehr achtend
schläft sie ein
mit der Hoffnung auf einen neuen Tag
die Kerze niederbrennend

Kleines Mädchen
versunken in einsame Träume
im Schlafe seufzend
ein schmales Lächeln auf den Lippen
wahrscheinlich das einzige an diesem Tag

~für alle denen es nicht so gut geht~
Carcas999versunken in ein schönes Gespräch mit einem netten Kannibalen
ich dachte ich mir ich könnte meine Gedanken hier fortführen..



Frühlingsnacht

Er sitzt gelehnt an den Stamm
der knorrigen und kahlen Apfelbaumes
auf dem feuchten Gras
dessen Nässe seine Hose durchdringt
Der Himmel scheint hell,fast weiss
Dies ist die Vorherrschaft der Wolken
durch den kühlen und starken Wind
wird das Heer auf Eroberungszüge geschickt
Ein schwarzer Fleck bildet sich im hellen Meer
Ein leuchtender Stern schaut auf ihn herab
Blüten durchbrechen das Dunkel der Bäume
große,weiße Blüten
wie kleine Elfen sitzen sie an den Ästen
Er blickt nach oben
eine Eule schreit
und ein einzelner Tropfen fällt auf seine Lippe
Der Kampf hat begonnen
und er wendet seinen Blick zu den Elfen


Moonlight eyes

Wunderschöne große,runde Augen
in einem hübschen alterslosen Gesicht
Doch der Kopf ist nach unten gesenkt
der Blick geht starr
auf dies Abbild des Mondes
eine Traurigkeit liegt darin,die größer kaum sein könnte
Der Mond spiegelt sich im flachen Wasser
eine Träne entflieht ihrem Auge
tropft ins Wasser und verwischt den Mond
die Trauer jedoch schwindet nicht
nie wieder
Carcas999Nur wer sich im Schatten befindet
kann nicht von der Sonne geblendet werden


Nichts

Nur die schwarze,unendliche Leere
gleich was ich tue,wohin ich schaue
überall nur dies rabenschwarze Nichts
Ich höre nichts
sehe nichts
spüre nichts
und doch liebe ich weiter
denke ich weiter
weine ich weiter
Niemand sieht mich
Niemand hört mich
alles so weit entfernt
unerreichbar
niemand will mich sehen
ich verschwinde im Nichts
ohne den Weg zurück zu kennen


Lonelyness,lonelyness is killing me sometimes...

ich verabscheue es
das falsche Lächeln
in den Gesichtern der Meute
doch dahinter
nur oberflächliches, verblendetes Denken
Abgrenzung können sie nicht ausstehen
doch allein ihr reissen und zerren
führen dich dazu
Kreislauf der Verachtung
obwohl wir doch alle den selben Urspung haben
Den Schein der heile Welt
können sie für mich nicht wahren
der ruhige, immer fröhliche Schein
macht alles nur schlimmer
Verfälschung und Hass
werden Teil dieser Welt



Memories

ich hoffe jemand erinnert sich an mich
mein Lachen,mein Weinen
meine Zweifel und Sorgen
mein Leid und meinen Schmerz
sobald ich im Grabe liege
starr und still
Wie schon zu Lebzeiten
gestopptes brennen des Herzens

Vielleicht stellt sich jemand die Frage
waum die dunklen Augen nicht mehr funkeln
ertrunken an den eigenen Tränen
erstickt an den doch so wahren Gedanken
erstochen von der klaren Spitze des Glases

Wieso leben die
die mich in den Tode treiben
unbeschwert weiter?

Auf meinem Grabe wird stehen
ihre Seele blutet weiter
und das Lächeln kehrt nie wieder
ihre Tränen tropfen ewig vom Himmel
Carcas999Rote Rose
kurz vor dem Aufblühen
rote Blütenblätter
werden abgerissen
bevor sie sich entfalten können
werden zu Boden geworfen
und zerquetscht
von den schweren Sohlen der Menschheit
Carcas999Everything ist just an Illusion
an unfullfilled dream of better times
the only dream you can have

an hopeless view
to become one with you spirit and soul

Just breaking apart
There's nothing left for me
the temptations are leaving

Only silence and darkness surround me
nothing will ever change


Und nun sitze ich erneut hier,allein,wie fast jedes Wochenende
alles eine Sache der Gewöhnung
und ich bin erstaunt an wie vieles ich mich gewöhnt habe
Einsamkeit,Verachtung,Verletzung,Desinteresse,Tod und Krankheit...
und doch träume ich weiter
trotz der Enttäuschung die meine Träume im Nachhinein hervorrufen
ich bin froh hierher gefunden zu haben und meine Gedanken jemandem mitteilen zu können
auch wenn sie niemanden interessieren...
Carcas999deadly lullaby

Ich in deinen warmen Armen
spüre deine Lippen auf meiner Haut
bis wir uns endlich vereinen
in endloser Leidenschaft

bis das Blut aus deinem Munde tropft
Tränen aus deinen Augen rinnen
gespiegelt in den Scherben des Spiegels
umringt von Gestalten der Schatten
gefangen in Leid und Liebe

Ein letztes Lächeln raube ich deinen Lippen
schaue in deine Augen
bis alles verschwimmt
ich schmecke Blut auf meiner Zunge
bin mir nicht sicher - ist es deins oder meins?

Ich halte dich
so fest es eben möglich ist
beginne zu vergessen
benebelt vom Rausch der Glückseligkeit
mit der Gewissheit deinem Schoße
nicht mehr zu entweichen
lang hat es gedauert
doch nun ist es zu spät etwas zu ändern

Nie werde ich den Blick in deinen Augen vergessen
voll Unendlichkeit und Vollkommenheit
Ich fühle wie das Leben
aus unser beider Körper weicht

Es macht mir nichts aus
Ich würde alles dafür tun
nur bei dir zu sein
Ich versinke mit dir - in dir

Bis der süße Tod
uns für immer gefangen hält



Ein sonniger Nachmittag ist über das Reich hereingebrochen
Trotz der nicht weichenden Traurigkeit geht es mir ausnahmsweise gut,vielleicht hab ich meinen Bruder gefunden, solange verschollen und da kann ich ihn am Horizont erkennen.Hoffentlich kommt er näher,dass ich ihn erkennen kann
Carcas999Trotzdem verweile ich in den Schatten eines anderen
Das verlangen ihm zu entrinnen packt mich
doch ich schaffe es nicht
zu schwach um mich bemerkbar zu machen
zu klein um mich zu wehren
zu dumm um etwas zu ändern
Am I too lost to be saved?
Am I too lost??



Ausgeliefert

Ich verschenke mein Herz,
verliere Teile meiner Seele
an euch
die ihr in dunklen Massen mein Leben bestimmt
doch nichts bekomme ich zurück
nur das falsche Lachen
eines bedeutungslosen Wesens
Ihr verschlingt meine Träume,
mein Glück
und gebt es nicht wieder her her
Vampire
die jede Nacht aufs Neue
Blut aus unschuldigen Körpern saugen
und leblose Hüllen zurücklassen
was lasst ihr mir übrig
ausser Erinnerungen an die Liebe
und den traurigen Blick in meinen Augen?



Deliverance

Your heart is strong and docile
you soul is deep and inscrutable
Never let the gloom,the pain
and the sorrow tear you apart
never stop your insatiable curiosity
never let you eyes turn black and quiet
even when the view is hopeless
and the degrading words
are taking over you

Some faraway day
there'll be a saint
who reedems your soul
who sets your spirit free
who breaks all the chains
which hold you down
on the dark floor of sadness

~für Lisa~
Carcas999Du wirst nie wissen wie sehr ich dich geliebt habe, weil niemand eine verheilte Wunde fragt ob sie jemals wehgetan hat.
This truth drives me into madness...

grauer Himmer,leise fallen die Tropfen herab
Tränen der Götter
Es könnte mir so gut gehen und doch habe ich zuviel Stoff zum Nachdenken und zuwenig Lust mich überhaupt mit etwas ernstem zu beschäftigen..

Gedanken während des Unterrichts:

Mittendrin

Bin ich verdammt
all den glücklichen Gesichtern
rosa Wangen
laufenden, jungen Beinen
immer,immer,immer wieder zuzusehen?
fröhliche Töne
die alles überklingen
spritzende Wassertropfen
ich mittendrin
und doch so weit entfernt
ein kurzer Schimmer am dunklen Himmel
fechtende Hände
tauchen auf vor meinen Augen
kann sie nicht abwehren
Ein heller Aufschrei
durchbricht das unmenschliche Grölen
Aber sprich nur ein Wort so wird meine Seele gesund


Hope is only an illusion...
Carcas999Just hold my hand,give me strenght


Gefallen 3

zierliche Gestalt
einem Blatte gleich
wirft große Schatten
Engelsflügel so zart und weich

befleckt und gebrochen
trägt die Lasten der Zeit
die Ketten der Freiheit
des Leidens Maid

regt sich nicht
und allmählich verglüht die Flamme
zerstreut in die Winde
der Elemente Amme

verschmilzt mit den Schatten
die sie umgeben
geht ein in das Dunkel
sich längst vor dem Lichte ergeben

Schattenwesen werfen keine Schatten

~für Feraz~


unbeständige Blicke
hinaus in diese Welt
naive und unschuldige Schönheit
leichter Duft der Sommerblumen
auch er hält den lebendigen Tode nicht
und ich sterbe jeden Morgen aufs Neue
Carcas999Fairy tale

Märchen von schönen Sommertagen
frischer Luft, ungetrübtem Sonnenschein
und zwitschernden Vögeln
Plätschernder Fluss zieht durch das frische Grün der Wiesen

doch diese Welt
lässt keine Märchen mehr zu

Die leichten Schwingen von kleinen Elfen
werden zu Staub in unseren Augen
Die goldenen Hörner der Einhörner
werden zu den Waffen unserer Zeit

Kinder baden im blutgetränkten Ozean
einstmals blau und klar
Die betörenden Tränke der Zauberer
sind das Salz in unseren Wunden

Wir müssen unsere Märchen selber dichten

Das lodernde Feuer der riesigen Drachen
wird zur erstickenden Realität

unsere Träume sind dem Tode versprochen



~da,nichts ahnend,aß sie still sein glühend Herz~
Carcas999Verletzt

reisst mit deinen rohen Händen
die Wunden meiner Seele auf
dort wo sie gerade begannen zu heilen
du weisst genau
ich kann mich nicht wehren
werde meine Hände nicht erheben

doch du hörst nicht auf
wie sollen die Wunden jemals heilen?
und warum schaust du mich an
aus so unschuldigen Augen?
Hast es nicht verdient
scheinst meine Qualen nicht zu sehen
weil du selbst noch nie
diesen Schmerz spüren musstest

lass mich einfach in Ruhe!
nichtmal das kannst du
deine Klingen bohren sich immer tiefer
es kümmert dich nicht
dich kümmert bloß dein eigen Wohlergehen

du tanzt durchs Leben
ohne auf die verletzten Seelen
am Wegesrand zu achten
die dort liegen
weil du sie niedergestochen hast
ohne ihnen weider auf zu helfen

Es geht dich doch nichts an sagst du
könnte ich es doch bejahen
Doch dafür leige ich schon zu lang am Wegesrand
Warum machst du immer nur halt
um mich bluten zu sehen?
Carcas999Sea of sins

This lines are dedicated to the one I followed willingly
the one who touched my hands once too often
you have almost put me to sleep
my heart lies bleeding in your hands
damaged from your lies
scraped from the beauty of your eyes

Just let me slumber in heavenly peace
I wish you to drown in this ocean
the sea of mankind sins
I wish you to drink my poisoned tears
they are dripping on the ground
to collect the ruins of the soul
you've took possession of
for so many centuries

This lines are dedicated to the master
under whose reign I suffered like a slave
I am just the moth
fluttering into the bright flame
of your infernal waves

The black velvet coat
veils all the divinely atrocitites
but even your lovely smile
will freeze in this ocean
the sea of sins
Carcas999Gefallen 2

Schwarze Mauern
Gefängnis der Sinne
dunkelrote,schwere Träne
rinnt über die fahle wange
die bleichen Lippen
tropft ins Dunkel
dumper Schlag
in den Ohren tausendfach widerhallend
langsam doch stetig
schwindet das Blut
in den Ritzen der Grabkammer
windent auf unebenem Grund
leuchtente Augen
Sünde ließen sie erblinden
einstmals schneeweiße Flügel
gebrochen in Stolz
zerfetzt
unendlicher Fall
in des Hölles Flamme
verstoßen von hellen Winden
leidend
weißer Roese Blätter
verfärbt von Hass
das Ende
eines schwerelosen Lebens
nicht mal durch die Nacht geschützt
Mond
die zierliche Gestalt
scharfer Klingen Opfer
schwarz schimmern lässt
die Puppenstränge ziehen
Ohnmacht
der Beginn des Endes
Carcas999Leerer Welten Zorn

des Lammes helle Wolle
liegt am Grunde des alten Brunnens
des Tieres tote Augen
blicken flehend zum Himmel empor
vergilbtes Blatt lässt sich
auf den tiefen Wunden nieder
und des schwarzen Engels Schwingen
zusammengezogen und verkrümmt
schuldbewusst
auf seine kalten Füsse herabschauend

der dicken Seile Kraft
hält sie schon für lange Zeit
der Sekunden Kürze wandelt sich
in den Dunstkreis vergangener Jahrhunderte

des Baumes Äste
beugen sich dem Gewicht seiner Früchte
dunkelrot und saftig
sich zu des Engels Munde neigend
still verharrend
in glühender Träume
alter Ströme versunken

Und des Lammes letztes Blöcken
verstummt unter des Netzes Gewalt
leerer Welten Zorn





Dann wenn man es am wenigsten erwartet taucht aus den Schatten der Realität plötzlich jemand auf der dir das Leben ein wenig mit dem Schein des Mondes füllt
Jemand dessen Mantel dich vor allen Gefahren schützen mag
ein grauer Wolf der das kleine Lamm zu bewachen weiss
Eine beschädigte und doch so reine Seele die ein winziges Fünkchen in die vor Trauer verblassten Augen bringt
ein gutes Herz dass alle Nächte wieder lebenswert macht
und die Last des hölzernen Kreuzes
von deinen Schultern nimmt
So verwundbar,still und klein
auf die strahlende Rettung hoffend

Doch die weise Stimmung der Erfahrung sagt
du musst selbst deine Glieder
aus der Sonne Fänge zihen
denn der Wolf wird das Lamm nach einer sternenklaren Nacht
hämisch verschlingen
und nur die abgenagten Kochen
auf dem totgetrampelten Grase überlassen

Der Flamme lustiges Flackern
hält nur bis der Regen einsetzt
auch das Kind in Mutters Schoße
wird schnell der grausamen Welt ausgesetzt
und kann nur darauf hoffen
nicht in ihren heftigen Stürmen um zu stürzen
Denn nicht jeder Mantel hält
im starken Toben der Winde

~für den grauen Wächter~
Carcas999Der Bund ist gebrochen
der Ring von tiefer Einheit aufgelöst
Verbundenheit ist Vergangenheit
nur Bruchstücke
Scherben eines einstmal vollkommenen Bildnisses

die Welt getaucht
in aschfarbene Nebelschwaden
ein zerbrochenes Kunstwerk ist unbrauchbar
offene Wunden fragt keiner
wie schön es war als sie geschlossen waren
erst wenn es dir genommen wurde
erkennst du wie es zuvor war
so vieles hätte man noch gemeinsam erleben können
doch das Brechen kam bitter und schnell
Erinnerungen und Vermissen

~für A.~
Carcas999Unter Tränen eingeschlafen
unter Tränen aufgewacht


seid doch still
gebt mir meine Ruhe zurück
will nicht lachen
will nicht tanzen
will mich nur den Träumen hingeben
und dem Himmel seine Tränen zurückgeben
alle Lichter ausschalten
dunkle Welten entdecken

will kein Mitleid mehr
es ist doch nicht ernst gemeint
denn die Hand die mich hält
drückt mir im nächten Moment die Luft ab
will das Höllengleiche Leben hinter mir lassen
und mich in die Nebel zurückziehen
unmöglich Lebenskraft wieder zu erlangen
von den tanzenden Dämonen
die sie mir aussagten
und als ihr Spielzeug benutzten
Carcas999The dead sing their own lullabies

Selbstgewählte Einsamkeit
ewiges Verlangen nach Zuneigung
einem heilenden Trank

Les druides ne doivent pas être loin
les pierres tiennent notre mystères
le ciel est noir de notre peur



Schweigen bringt Einsamkeit
einfaches Dasein
vom Himmel verstoßen
von der Hölle ausgespeit
beiden unwürdig
auf Erden festgehalten
um an den Gräbern zu wachen
längst vergessene Totenlieder
nur das Schweigen der Gräber zu ertragen
Selbsthass der alten Jungfern
Himmel schickt dir Regentropfen
und Hölle Feuersgluten
du schwankst auf stetem Erdboden
wirst die Qualen nie vergessen können
doch alle um dich herum
haben es getan
abgelegt...verloren..verronnen

Die Sonne geht unter deinetwegen
und der Mond verblasst mehr und mehr
Doch die Friedhöfe sind menschenleer
Keine Stimmen mehr die rufen
niemand mehr
Die Nacht gehört dir nicht
nichts gehört mehr dir
Denn es ist nichts übrig
von dieser, deiner Welt
bis auf die steinernen Grabmale
und die Hoffnung
Hoffnung darauf, dass eines fernen Tages
alles wieder gut wird

Doch die Stimmen wissen
es wird niemals besser
Tränen gestohlen
Träume zerplatzt
doch sie alle haben jemanden
du nicht
brauchst niemanden
oder doch?
Nichts wird sein wie es mal war
Nichts war wie es mal sein wird
Geht es dir gut?
Gut?
Warum kannst du dieses Wort nicht mal mehr aussprechen?
Carcas999*Wecket mich auf
Singet mir Lieder
und erhellet mir die Wege
will erwachen aus diesem Traum
will singen
will tanzen
mein Leben vergessen
will gehen die Strasse zur Hölle*
Carcas999....
lasset mich doch sterben
und die anderen leiden
Von oben werde ich herabschauen
und mich daran ergötzen
schuldbewusst und schadenfroh
Ihr sollt nicht mehr lachen
sondern 7 Jahre unter Tränen verbringen...
Carcas999Carcas hat sich ausgeruht..ist aus ihrem langen Schlafe erwacht..
aber ihre Glieder schmerzen und sie ist übersäht von blauen Flecken und ihr Lebensmut hat sich auch nicht vergrößert
Doch sie hat eine Menge geträumt..
von großer Zerstörung,scheinheiligen Gesichtern und langen Straßen..tiefen Höhlen, hohen Häusern und dem hellen Sonne
Doch nun bin ich aufgewacht


Samstagnacht ging ich durch einen tiefen,dunklen Wald,fernab meiner Heimat und doch fühlte ich mich in den alles umfassenden Schatten sehr wohl...die Wege waren verwachsen und überall diese wunderschönen hohen Tannen und dazwischen der sternenklare Himmel,weisse Flecken auf schwarzem Grund.
Nach einiger Zeit machte ich rast, setzte meinen Körper auf eine schmale,hölzerne Brücke die über einen Bach führen sollte..doch dank der Hitze des Tages war das Flußbett fast vollkommen ausgetrocknet..zumindest soweit ich sehen konnte.
So saß ich dort..allein aber nicht einsam. Als ich mich umdrehte sah ich durch den Draht, der die wacklige Brücke sichern sollte, den bleichen Halbmond zwischen den schlanken Stämmen und wie er sein fahles und doch für mich sehr helles Licht auf die letzten,schimmernden Rinnsale des Baches warf.
Ich war müde und sehr erschöpft und doch konnte ich mich nicht von der Schönheit dieses Anblickes abwenden und wollte es auch nicht.
Ich genoß jeden einzelnen Atemzug in dieser Umgebung auch wenn meine Augenlider zufielen...
Bis ich mich irgentwann dazu zwang meinen Körper zu erheben um dort nicht Opfer nächtlicher Gestalten auf Futtersuche zu werden. So wandelte ich weiter,setzte einen nackten Fuss vor den anderen,bis ich eine weite Lichtung..einen Hang erreicht..
Dort fühlte ich mich zwar nicht sicherer als in den Schatten,aber fiel vielleicht weniger auf, wer erwartet schon ein Wesen wie mich auf freier Wiese?
So legte ich mich nieder,den Blick nach oben gewand..zu den Sternschnuppen die einer nach der anderen den Himmel verlassen
Meine Gedanken zogen mit ihnen..in die Ewigkeit...
Und ich beendete die lange Nacht mit einem neuen Sinn für Schönheit und Unendlichkeit
Und der Mond bewachte meinen tiefen Schlaf...
Carcas999Dies ist nicht von mir geschrieben..ich möchte es jedoch trotzdem hier einfügen und ich hoffe der Verfasser ist mir nicht allzu böse darüber


Als die Sonne unterging...

Als die Sonne unterging,
in der Abendröte sie hing...
Vor meinem Aug`
Vor meiner Seel`
Eine Träne ihr entwisch,
Tod, so tröste mich..
Gib mir meine Liebe wieder,
Ich sing dir grausam schöne Lieder.
Gib mir meine Liebe zurück,
und führe uns ins dunkle Glück.
Hauch mich an mit deiner Kälte
auf dass ich zwischen schwarzen Rosen zelte.
Will wieder ihre Lippen spühren,
will ihren Körper atmen sehn.
Keine Kraft mehr die ich hab,
Tod - Bring mich in mein süßes Grab.
Zu meiner Liebe,
zu meinem Leben...

-Fallen Angel-
Carcas999~Fallen angels at my feet
Whispered voices at my ear
Death before my eyes
Lying next to me I fear
She beckons me
Shall I give in
Upon my end shall i begin
Forsaking all I`ve fallen for
I rise to meet my end~

Langsam schaffe ich es nicht mal mehr meine Gedanken in Gedichtform zu verpacken,es ist als stecken sie alle in mir fest,ein beklemmdes Gefühl,was soll ich es schaffen meine Lasten anders loszuwerden?

Losing emotion,finding devotion...

mein größter wunsch
eins zu werden
mit den schatten
die mich umgeben
aufzugehen
im weiten ozean
Carcas999Wege

Nun ist es soweit
habe der Welt den Rücken gekehrt
mich von allem abgewand
und blicke nur noch kurz zurück
vieles liegen gelassen
doch meine Seele trägt alles mit sich
und sie ist es auch die mich zwang
eine andere Richtung einzuschlagen

Doch du kommst mit mir
weichst nicht von meiner Seite
wärmst mich wenn es friert
hebst die Diamanten auf
wenn sie aus meinen Augen fallen
gibst mir dein Blut
wenn es mich durstet
und deinen Schatten
wenn die Sonne auf mein Haupt prallt

Wie konnte ich je an dir zweifeln
je deinetwegen Tränen vergießen
bist die Hand die mich stützt
die Freiheit die mich einsperrt
Mit dir würde ich jeden Weg einschlagen

Oh wenn es doch so wäre
wenn ich dir doch das gleiche bedeuten würde
Doch so ist es leider nur in meinen Träumen
ich versuche mich anzulügen
und oft gelingt es gut
zu gut

Bin aus reinen Illusionen glücklich
wie der Hasse hinter einem falschen Lächeln
wie lang werde ich diese Lüge noch aufrecht erhalten
wie lang

Es gibt keinen Grund die Wahrheit zu sprechen
wenn die Lüge so süß und wunderbar ist
Komm sei mein Gefährte
führe mich bis ans Tor der Ewigkeit
Carcas999[SIZE=1]Einige Wochen sind nun vergangen seitdem ich das letzte mal hier war,habe viel geschrieben in dieser Zeit,sehr viel nachgedacht und noch mehr gezweifelt und Schmerzen ertragen..
Lob für meine Worte habe ich erhalten,es ist schön zu wissen,das jemand Anteil daran nimmt wenn es auch nicht hilft...[/SIZE]


Child of the moon
sitting under the horizon
clothed with nothing but a million stars
sleeping alone in the dark
weeping in thousand year old tears
drifting away in graceful dreams

kisses
scattered in the warm air
the wind takes them
one to the moon
one to the night
one to you
my long lost love
my soul is trembling
of the beats of hundred drums
Carcas999Nichts ist schmerzlicher als die Wahrheit
nichts liegt tiefer in mir als meine Gefühle
verborgen,verschlossen
vor der leuchtend schwarzen Gestalt
die mich lachen und lieben lehrte
ohne die Liebe selbst je zu spüren
verruchte Hinterhältigkeit liegt in den hellen Augen
die Seele durchfährt
wunderschöne Dunkelheit
in der ich mich so gerne verliere
Carcas999Was bleibt mir übrig als zu seufzen und zu leiden?
Nie hätte ich mir erträumen lassen das diese unendliche Liebe noch immer wachsen kann
doch sie wächst und wächst
füllt mich mittlerweile ganz aus
ich bin unglücklich ohne dich
und unglücklich wenn du bei mir bist
mit dem Wissen dich nie ganz besitzen zu dürfen
nur glücklich wenn du mich in deinen Armen hälst
mir den letzten kleinen Kuss
und ein winziges bißchen Hoffnung schenkst
wie glücklich könnte ich sein
wie glücklich könnten wir beide sein
gäbe es die Welt um uns herum nicht
mit all ihren Hindernissen
ich wünschte ich könnte bei dir sein
ich wünschte du könntest bei mir sein
wärest nicht verschollen in den unsichtbaren Weiten
doch wenn nichtmal das erreichbar ist
wünschte ich wenigstens weinen zu können
meiner Verzweiflung und unbegründeten Hoffnung Platz zu machen

es geht nicht
ich kann es nicht
und du schaust von weitem zu mir
die Augen voller Liebe und das Herz voller Pein
wie ähnlich du mir doch bist
willst du es nicht wahrhaben oder sehe ich einfach nur zu viel?
und alles für diese Welt
für das Glück anderer
je näher du kommst desto größer wird das Verlangen,die Liebe
je weiter du gehst desto größer wird der Schmerz
warum ist dein Pfad so verschlungen
und warum laufe ich als dein Schatten hinter dir her?
es ist grausam....so grausam
Carcas999Den Tag habe ich wieder mit dir verbracht...dem einzigen Geschöpf mit dem ich meinen Tag verbringen möchte...
doch gerade in deiner Gegenwart
fühle ich mich so klein
ich bringe die Worte die ich eigentlich sagen will nicht über meine Lippen
alles was herauskommt ist unnützes Geschwätz und ablenkendes Gekicher
kein Wunder das du mich nicht verstehst
ich habe dir nie eine Chance dazu gegeben
warum ist Schweigen dass was ich am besten kann?
Ich bin so feige
feige,naiv und dumm
niemand kann mir helfen
nicht mal ich selbst
Carcas999der Himmel ist grau und die schweren Regentropfen rinnen langsam an der Fensterscheibe vor meinen Augen herunter,neben mir ein leerer Teller..ich bin satt,gesund und doch ist mir innerlich eiskalt,ich zittere und mein Kopf scheint zu zerbrechen vor dröhnen...
Sie kann wieder weinen
aber das dies ein Segen ist bezweilfe ich...


pure Schönheit
die ich vor lauter Liebe in tausen Stücke reissen könnte
einsam in der Dunkelheit
geqält von Liebe
traurig scheue ich das Licht
Hingabe deinem schwarzen Körper
Trost in deiner schwarzen Seele
Liebe in der Weite der spiegelglatten Meeresoberfläche
Carcas999Unsterblich

Alle Schönheit liegt in verborgener Dunkelheit
der süße Tod versteckt hinter schmerzlicher Lebendigkeit
getauft in einer Hand voll Tränen
gespriesen durch nichts als Qualen
in der Wiege neuen Lebens liegt das Neugeborene
jung und zart
doch die Augen sind nur noch dunkle Höhlen
die Haut verwest
viel zu großer Schädel auf winzigen Gliedmaßen
unsterblich geboren

Engelsgleiche Mutter steht an seiner Seite
wiegt ihr Kind sanft in ewigen Schlaf
das Lächeln der Zufriedenheit auf ihren Lippen
blickt sie stolz auf ihr Eigen
in Flackern der Kerzen wirkt ihre Haut noch fahler
und der verblasste Heiligenschein brennt auf
von einem Märchen so alt wie die Zeit
erzählt sie dem Kinde ruhig und liebevoll
Als wäre nichts geschehen
als wäre das Knochenbündel unter ihren Händen
lebendiges Fleisch
Carcas999~ however cold the wind and rain
I'll be there to ease your pain
however cruel the mirrors of sin
remember beauty is found within~

How much love is there in this hatred?
How many dreams are dying?
How many days did I dream of my own world?
Is there even something else I can feel?
Anytime?

altes gelöscht, neues geschrieben...nicht vergessen aber verdrängt...bis zu dem Punkt an dem alles wieder erscheint, unsichtbar auf dem weissen Blatt
und doch eingeritzt auf meine Stirn...

Never hate again...
Carcas999Schließe deine Augen...

Schließe deine Augen
reiche mir deine Hand
und folge mir
in die rabenschwarze Nacht hinein

Ich werde dich führen
durch tiefstes Dickicht
über Wurzeln hinweg
unter dem Blätterdach hindurch

das Licht des Mondes berührt kaum den Erdboden
doch hab Vertrauen
ich kenne unseren Weg
bin ihn oft in Einsamkeit gegangen

Ich bringe dich an einen fernen Ort
wo du mit den Tautropfen aufwachst
und im leisen Sprudeln der Quelle einschläfst
unser Königreich

spüre die sanfte Leidenschaft meiner Anwesenheit
ich zeige dir die Welt mit meinen Augen
fernab von allem
nahe der Wirklichkeit

nur die wispernden Bäume
und der heulende Wolf
sind unsere Gefährten
gib dich ihnen hin

schließe deine Augen
reiche mit deine Hand
hab keine Angst
ich werde auf dich achten

~für Mindsoldier in stummen Gedanken~
Carcas999~If you need me baby
all you gotta do is just let it go
I will run to you~

Ich weiss ich bin selbst schuld,dass ich mir soll Seelenqualen zufügen lasse und mich nicht wehre...und doch verende ich daran


...Cause love hurts

Now you're standing there
oh sweet death
you're darkenig the moonlight
take me away
I don't wanna stay down on earth any longer
your arms are tempting
be my shelter
the scars never heal
I'm so fragile
a doll beneath the Majesty
and I want it like this
oh sweet death
don't turn your back on me
don't leave me alone
I'd break apart
when I can't sleep beside your scythe
don't refuse my broken heart

~für Nina und all jene die den Tod mehr lieben als das Leben~
Carcas999Weit entfernt von mir
kann ich nur erahnen was du tust
vielleicht sitzt du genau wie ich in deinem Bett
und sehnst dich nach einer anderen Welt
einer Welt in der du dich wohlfühlst
in der du frei bist
wie der Adler
der dort droben seine Kreise zieht

Vielleicht lauschst auch du
den leisen Tönen der Musik
ohne sie recht zu beachten
Vielleicht hast du ein Foto deiner Liebsten
vor dir stehen
er zerreisst dich wen du hochblickt
und doch kannst du nicht anders
als immer wieder in diese Augen zu sehen

Vielleicht liegt auch auf deinem Nachtschrank ein Buch
du würdest es gern lesen
doch bist viel zu abgelenkt
und lässt es deshalb gleich liegen
Vielleicht hast du ein paar Kerzen in deiner Nähe
erloschen
weil du hoffst gleich einzuschlafen
mit dem Adler zu fliegen

Vielleicht fallen auch dir allmählich
die Augen zu
doch das helle Licht blendet dich
un die Angst vor dem Morgen
hält dich wach

Vielleicht denkst auch du einen winzigen Moment
an mich
und ein Schimmer der Hoffnung
durchzieht die Gedanken
doch erlischt schnell wieder
weil du weisst
wir werden niemals gemeinsam davonfliegen

~für meinen Seelengefährte~
Carcas999Sie ist noch wach,wenn auch sehr müde,alle um sie herum schlafen friedlich und wohlbehütet..die träne die gerade zu boden getropft ist wird für einen moment zu einer leuchtend weissen blüte und vergeht dann wieder...


Erwachen

die Tage leer
die Abende lang und einsam
die Nächte hoffnungslos

Lachen
um die Tränen zu verbergen
Glaube
um die Hoffnungslosigkeit nicht größer werden zu lassen
Hass
um die Liebe zu verdrängen

nichts hat mehr Wert
umgeben von Nichtigkeiten
gepeinigt vom Leben
Optimismus ist fehl am Platze
Dank gilt nur denen
die es wussten mich zu halten
mir ein Lächeln zu schenken
Es tut mir so leid
Es hätte nie soweit kommen dürfen
und doch läuft alles weiter wie bisher

Klammern
an den kleinsten Schimmern
beten
um Gott zu vergessen
schlafen
um dem Tage zu entkommen

warum warnte mich keiner
vor den Fallen des Lebens...
Carcas999entstanden aus ein paar wunderschönen Zeilen die mich nachdenklich stimmten....

Dezembertraum

später Winterabend
frischer Schnee liegt auf den Straßen
ein eisiger Wind weht
wirbelt die leise schwebenden Flocken auf
und lässt sie auf ihrem Haar fallen
helles Haar auf heller Haut
fahl vor Kälte
wachend blickt sie
in den sternenlosen Himmel
mit nichts als einem weissen Kleid bedeckt
verharrt sie bewegungslos
wartend und hoffend

bis er aus den Schatten schreitet
und vor ihr steht
so viel größer als sie
die Haare vom Wind zerzaust
fast unsichtbar in der Dunkelheit
eine warme Sicherheit ausstrahlend
blickt er auf sie nieder
und kniet dann ehrfürchtig vor ihr
gibt ihr einen Kuss auf die kalte Stirn
sanfte Wärme durchzieht sie

Die langen Arme heben sie hoch
tragen sie
stolz und glücklich
der Wind kann ihr nichts mehr anhaben
unwissend wohin er geht
doch es stört sie nicht
jede Ungewissheit verflogen
die Gedanken teilen sie sich
Träume
der Schein des Feuers
wirkt blaß gegen sie
Tränen rinnen aus beider Augen
werden zu silbernen Tropfen
stumm glitzernd
werden sie unter den Flocken begraben
so verlieren sich ihre Spuren
nie wieder warden sie gesehen
nur die Tränen wurden
zu schwarzen Rosen
der Nacht gewidmet

~für M.~
Carcas999Satisfaction

Trockne meine Tränen
sei zärtlich
ich werde erneut zerbrechen
unter deinen Füßen liegen
flehend zu dir emporblicken
ignoriere mich nicht
schreie deine Beschwörungen heraus
trinke mein Blut
den warmen Lebenssaft
spür wie er dich anfüllt
zersteche meine Seele
mit tausend blutigen Klingen
zerfetze meine Haut
in kleine Stücke
reisse mir die träumenden Augen heraus
verschlinge sie gierig
vielleicht wirst du dann sehen
was ich sah
verfüttere mein Herz
an das Ungeheuer an deiner Seite
verbrenne meinen Leib
sieh die Flammen lodern
schaue auf dein unsterbliches Werk
und ein zufriedenes Lächeln umspielt die roten Lippen



ist es die Liebe die uns zerstört? Ist sie es die uns am Leben hält und zur gleichen Zeit zum Untergang zwingt? Warum lässt du die alten Wunden nicht heilen,anstatt sie wider aufzureissen? Ich hasse sie alle so dafür...
Carcas999You've seen the pain in my eyes,my face, red and hurt from all these tears. I can see you feel sorry, I can see it in your eyes. I can see you want to dry my tears, all these damned tears running down my cheek... Maybe tomorrow the world will be different, mabe better, maybe even worse. Maybe I'll take you to your cold grave. And maybe we'll never walk together, hand in hand, on our lonely path.
I wish it had never become that bad..but now it's too late.
I'll have to sing myself to sleep, my pillow wet from tears, my hands shivering under the weight of the truth....
"Just a fool to believe I'm anything she needs"


Schlafe süß

Blutregen
Dornenkrone
kalter Eisengriff
in der Hand
blanker Hass
im Herz
gefrorene Erde
zu deinen Füßen
Hohn
in meinen Augen
Totengräber
am eignen Grab
schneller!
tiefer!
lege dich zur letzten Ruh

Reue?
Vielleicht...

Nun hast du ein warmes Bett
kein Scharren und Kratzen
an deiner Seelenhülle
Nimm sie mit dir
in den samtenen Sarg
Ganz mit Erde bedeckt
weine ich die letzten Tränen
pflanze einen Baum auf deinem Herz
auf das er gedeihe
giftige Früchte trage
Verführerisch
dahinraffend
jene die davon kosten

Schuld?
Vergebung....



"They don't know you can't leave me
They don't hear you singing to me

I will stay forever here with you, my love
The softly spoken words you gave me
Even in death our love goes on

And I can't love you, anymore than I do"
Carcas999noch unvollständige Gedankenzüge...

Scherben aus Glas
Forever more
Spiegel aus Blut
come to me
Wand aus Feuer
deliver me from you
Blüten aus Watte
some wounds never heal
Tränen aus Schmutz
I don't care
Bett aus Eis
you make me what I am
Kleid aus Porzellan
once apart
Herz aus Stahl
hear this voice
see this man
standing before you
I'm just a child
Kind der Einsamkeit
Carcas999Vielleicht sollte sie sich zur Ruhe legen, vielleicht sollte sie ihre Träume aufgeben,die Träume aus denen das Klagen tönt vielleicht sollte sie sich nicht von der Zeit mitziehen lassen sondern ihre eigene Zeit bestimmen...kann sie das?


Silence

Never seen
never touched
only dreamed
only cried
*Oh beautiful one*
with you
for you
*alone in this garden of pain*
forever alone
but the toughts of you
so bright
*Oh beautiful one*
fear to see
fear to touch
*I weep to have what I fear to loose*
never outside my mind
dream in the wind
fairy tale to begin
*Another tale of infinte dreams*
In me
In you
Silence to hide the shouts
make the angel live
and never die

~for the beautiful one~
Carcas999je ne sais pourquoi, je sais rien..Mais s'il te plait, croi-moi

Dunkelheit
Tod
Hass
Schmerz
my heart was singing
never believe

Licht
Leben
Liebe
Freude
my heart is singing
believe me

Schatten
Dunkelheit im Licht
Vereinigung von Liebe und Hass
in einer Umarmung gehalten
Mein Schattenkind
geboren aus Gegensätzen
und auf ewig gefesselt


What a scene is this you tell me? You've never shown me even one mortal scene...only immortal in our hearts...but the curtain falls and maybe there won't be another scene...
The theater of death...it'll never be alive
All these actors... just dead bodys on the wooden stage, maybe even never born...
Carcas999Vielleicht war es ein Mensch der dort saß. Eigentlich war sie sich dessen sogar nur allzu bewusst, die Bilder bewiesen es..doch die Worte, waren es die Worte eines Lebenden?
Diese Worte waren zu wunderschön um diesem Leben entsprungen zu sein, und sie dachte noch immer an einen Engel. Kein Engel wie man ihn sich vorstellt, in weissen Gewänder und ganz sicher auch kein heiliger, und dennoch etwas wunderbares.
Er verstand nicht was sie ihm sagen wollte, sie wusste manchmal selbst nichts mit dem anzufangen was er in ihr weckte. Mit der melancholischen Euphorie dieser Worte weckte er, weit hinter dem schweren Holztor eine ganz eigene Welt. Sehnsüchte nache Weite und nach Vergebung. Es ging ihr besser sobald sie von ihm las und sie war ihm so dankbar und gleichzeitig ruhig und zufrieden wie lang nicht mehr aber auch aufgewühlt und unsicher. Nicht unwissend, aber unsicher...
Er wusste was sie denkt und er wollte sie aus ihrer Festung locken, sie entführen in etwas nicht weniger dunkles, aber viel weiteres. Vielleicht wird sie nie entkommen,vielleicht sind die Mauern schon zu dick...aber sie freut sich dennoch immer wieder und beginnt zu weinen wie ein kleines Kind.
Sie fragt sich warum sie dies alles schreibt anstatt es ihm zu sagen..es gibt keinen Grund und es kommt so aus ihr herausgesprudelt...Manchmal sind die Tage länger als sie sein sollten und manchmal kürzer als sie es sich wünscht. Schöne Momente verweilen kurz und verschwinden dann wieder im Nebel und die schlechten sind immerwährend wie der graue Himmel über der Stadt. Dennoch sind es genau diese kurzen Momente die das Leben ausmachen, die einem den Grund geben zu leben, auch wenn es die schlechten sind die einen prägen.
Manchmal braucht sie einfach nur diesen Schmerz...nicht den den ihr die anderen zufügen, den die sich selbst zufügt um zu spüren dass dort noch etwas ist was mehr kann als nur weinen. Nein, es ist nicht gut...
Vielleicht ist sie deshalb so froh seine Welt kennenzulernen, weil sie so anders und doch so gleich ist und weil es nicht die ihre ist...Vielleicht schafft er es die Schlösser zu knacken mit seinen Botschaften..
Die Zeit rinnt ihr davon, sie würde sich alle Zeit nehmen die sie bekommen kann, aber niemand kann sie ihr geben...Sie müsste rennen um alles mitzubekommen, doch stattdessen denkt sie an längst vergangene Tage...und Tage die niemals kommen werden...und wenn sie endlich begreift liegt alles schon so weit hinter ihr...
Carcas999"But the truth is : I miss you!!!"


Story

You tell me
you're crying
You tell me
you need me

You tell me
you don't want to loose me
*I love you
You tell me
you don't want to hurt me
*I'm crying
You tell me
there has to be an end
*I'm screaming
You tell me
something has to change
*I'm speechless
You tell me
this is the only thing that's good for me
*I'm bleeding

You tell me
this is the end
*I'm lost
staring at the deep wounds
I cut into my skin
just to remember you
to remember there's more than just tears
It's running
down, down
I listen to your song
again and again
and I remember your last words
"I'm sorry"
So am I...
....dying

~In remembrance of the lost~


"And the truth is : I need you!!!"
Carcas999Ich öffne meine Augen
Leben durchfließt meinen kühlen Körper
und ich sehe dich über mir
wie du zu mir hinabstarrst

Ich hebe meine Hand
strecke sie nach dir
doch kann ich dich nicht erreichen
Ich bin dir so nahe

Ich flüster, rufe, schreie
aber meine Schreie werden erstickt
durch das Wasser in meinem Mund
und ich schwebe in kühler Schwerelosigkeit

Von unten hämmern meine Fäuste
gegen die Wasseroberfläche
du regst dich nicht
oder etwa doch...

Für einen ewigen Moment
siehst du mich, so scheint es mir
und ich halte inne
dann Löst sich eine Träne

Lange fällt sie, bis sie
die spiegelglatte Oberfläche trifft
und durch sie kleine Wellen geboren werden
die dich Verschwimmen lassen

Und wieder hämmere ich hoffnungslos
auf unsichtbare Härte ein
Den salzigen Geschmack deiner Tränen
in meinem Mund

In meinen Ohren dröhnt
die wässrige Stille
während ich mirdie Seele
aus dem Leibe brülle

Erfasst von kranker Panik
sehe ich
wie du dich entfernst
dich erhebst

Und gleichsam reißt es mcih hinab
langsam verschwindest du
und mit dir das Licht
das mich für kurze Zeit umgab

Und ich schließe wieder meine Augen
lauschend

~by Piero A.~


Vielleicht verstosse ich gegen die Regeln,aber auch dieses gehört in meinen Garten,zwischen meine Pflanzen, auch wenn es nicht meine eigene ist. Worte die mich so unendlich verwirren und traurig stimmen,weil es die deinen sind. so rede doch mit mir..bitte... ich kann nicht mehr als dich aus stummen Augen anzuflehen...Ich weiss du lachst nur um alles andere zu verbergen, es ist nicht leicht. Vielleicht sollte ich es wagen. Einfach den Mund aufmachen und nicht nur Blicke sprechen lassen. Ich kann nicht. Du hast doch die Ketten in deiner Hand
Carcas999Blutschloss

lange gebaut
hohe Mauern errichtet
mit eigener Hand
verschlungene Gänge
fast ein Labyrinth
Wendeltreppen
und Türme ohne Fenster
Blicke verschleiert
lässt sie alles fallen
was sie gerade erst halten konnte
Wächter wachen
vor den Toren
doch das Innere betreten sie niemals

Einzig einer
er sitzt im höchsten Turm
und badet im kostbarsten was sie geben kann
eine Wann voll rotem Saft
seine Blicke genauso leer wie ihre
noch immer liegt sie an seiner Kette
hergerufen
und hinfortgepeitscht
nach seinem Willen
manchmal bis an die Mauern des Schlosses
wo sie kurz verweilte
und zurückgeschliffen wurde
er braucht frisches Blut
dein Wille geschehe
längst Willenlos
solang er sich an ihr labt
kann sie zumindest nicht sterben

Dass hat sie versprochen
Den Geistern an der Brücke
und dem Soldaten vor dem Tore
Versprechen werden nicht gebrochen
dass darf nur einer
der den sie gerade säubert
mit ihrer Zunge
schluckt das eigene Blut von seiner Hand
legt ihm dann den Mantel an und legt ihn zu Bett
schwört sich
er würde irgendwann an ihrem Blut vergiften
Dann legt sie sich vor seinem Bett nieder
und versucht zu schlafen
Carcas999Und wenn das Ende naht...

...der Schnee geschmolzen ist
und die gefrorenen Knospen von den Stengeln fallen
weiss ich
es wird etwas neues kommen
hinter meinem wilden Garten
blüht rot der Mohn

seine Blüten welken sobald sie gepflückt werden
lass sie stehen
so werden sie dir mehr Freude machen
du brauchst keinen Pfad in das Feld zu schlagen
nichts versperrt dir den Weg
Du wirst gehen wohin du nur willst

eine Rose in deinem Haar
und ein leeres Blatt in deiner Hand
Blütensaft ist die reinste Tinte
reiner ist nur Blut
doch dies brauchst du nicht mehr

kleine Veilchen haben sich über die Quellen gelegt
so sind sie doch viel schöner anzusehen
als wundes Fleisch

Schmetterlinge fliegen über deinen Augen
lassen dich die bunte Seite sehen
Blumen weinen nicht

wen kümmert das Ende
...du warst der Anfang


Die Worte gaben ihr zu denken, sie wusste nichtmal was sie eigentlich tat, sie schrieb einfach nieder was ihr in den Sinn kam, zusammenhangslos und wirr,aber sie war es gewohnt nicht verstanden zu werden.
"No matter what the ending
my life began with you"
Carcas999[SIZE=1]Nun hier zwei Skizzen..geschrieben zu einer Kurzgeschichte von N. ...für dich mein Futzel[/SIZE]


Spiegelwelten

1 (13.10.03)

böse Zungen
haben die reine Seele verführt
in die Dunkelheit einzutreten
so stand er vor dem Spiegel
der faszinierden Schwärze
und merkte nicht
dass er eins mit ihm wurde

Zeig uns was wir sehen möchten
und wir schenken dir Leben

Höre auf meine Stimme
und du wirst ewig mein sein
willig, hörig, untertänig

Jahrelang ein unsichtbarer Diener
mit flinker Hand
und maskiertem Gesicht
Nur die weissen Handschuhe
tauchen ein
in die Herzen seiner Opfer
er bringt ihnen Leid
doch fühlt wie sie
Alles für seine Herrin...
..seine Geliebte
die ihm nichts gab und alles verlangte
Doch nun ist er für alle Zeit gefangen
in diesem Spiegel und dessen schwarzen Scherben





2 (16.2.04)

Versklavt hat mich eines Tages
eine schwarze Göttin
mich zu ihrem Ebenbild gemacht
einst ein blonder Jüngling
war ich nichts als eine Ausgeburt ihrer teuflischen Hände
meine Augen warden dunkler und dunkler
mein Gesicht vermochte nichts mehr auszusagen

Puppen lachen nicht
Puppen weinen nicht

Jede Nacht ging ich auf Jagd
ihren Willen zu erfüllen
das Leben raubte ich den Unschuldigen

Puppen sehen nicht
Puppen hören nicht

Doch sie wurde besiegt
und ich
ich wurde zu dem was ich doch schon war
all die Tage
eine schwarze Scherbe mit leeren Augen

Spiegel zeigen was du sehen willst
Spiegel zeigen die Wahrheit?

Ich bleibe hier
hinter meiner Spiegelwand
warte auf ihre Rückkehr
bis sie kommt
und ich verschmelze mit ihrer Seele

Spiegel lügen nicht
lügen kannst nur du
Carcas999greifbar (1.2.04)

Sonnenhelle Schwingen
lichterlohe Flammen
I know the truth
leichte Berührungen kalter Hände
streifen sie
mit jedem Schritt

suchend geht ihr Blick
jemand folgt ihr
streckt seine Glieder nach ihr aus
sie zu erhaschen
zu ergreifen
der unsichtbare Feind

unvollständig und undurchschaubar wie meine Gedanken...
Carcas999JUST ME

Ich wollte mich aufschneiden
Die Haut vom Körper reissen
damit um mich werfen
suhlen im eigenen Blut
so knie ich nieder
ergeben und geschlagen
zertrümmert mit gewaltigen Schlägen
das Porzellangesicht
werfe die Haut den hunrigen Mäulern zum Fraß vor
schaut mich nicht so an

ein krankes Hirn weiss nicht was die Hände tun wenn das Herz durchdreht

lächel doch
siehst du denn nicht dass es mir gut geht
[SIZE=3]Verdammt[/SIZE]
ES GEHT MIR NICHT GUT

smile please
nur für euch meine Lieben
lächle ich noch
auch wenn mir nicht danach zumute ist
schaut mich doch an
das lachende Häufchen Elend
seht ihr es denn nicht?
würdet ihr es sehen,läge es vor euren Augen?
[SIZE=3]JA?![/SIZE]
[SIZE=1]nein[/SIZE]

Ist da ein Unterschied zwischen Glück und Tod?
can't you hear me calling?
can't you see me falling?


Manche Abende sind einfach zu lang...where is the night gone?
hidden behind the scenes
it hurts
would you even listen
when I'll tell you the truth

Don't ask
don't hide
Carcas999Tanz im Unterholz

tanzet meine Puppen,tanzet
dreht euch im Kreis
geschwind
seht die Welt an euch
vorbeirauschen
Seelenlose Hüllen
in schönen Kleidern
nun reisst sie euch vom Leibe
in eurem blinden Rausch
wachsen euch da etwas kleine Hörnchen?
schwarz und verdorben
sind meine Kleinen
Ihr seid die Jäger
Ich bin euer Gott
Geschrei in Ekstase
taub für die Welt
gehörig nur mir
macht euch bereit
für die nächste Jagd
Carcas999Umkehrung

Unterm Schnee liege ich
meine Augen sehen nur noch
dies leuchtende Weiss
alles begraben

machst du dich auf die Suche
aus der Wärme hinaus
weil etwas dich ruft
mit jedem Augenblick werden deine Bewegungen
schneller
bis du rennst
ich höre wie sich deine Schritte nähern

kann dich nicht mehr zu mir führen
mein Mund ist voll vom eisigen Weiss

bis du über mir stehst
deine Hände graben immer tiefer
längst blau vor Kälte
doch gräbst du weiter
düstere Vorahnung
doch den Gedanken denkst du lieber nicht zu Ende
bis du doch auf mich triffst
mein Gesicht wirkt fast tansparent

ich konnte dich nicht leiten
Du hast deinen Weg allein gefunden
ein paar herzschläge zu spät
kreischend und weinend hälst du mich
Ich kann wieder sehen
und du
bist blind
Carcas999Lebensspiel

betörendes Theater
Musik raubt mir alle Sinne
so viele Farben prasseln auf mich nieder
du stehst auf der hölzernen Bühne
spielst mir etwas vor
so enthusiastisch
willst mich mitreissen

auch ich werde berauscht
sitze in meinem Sessel und blicke auf dich
benebelt von deinem Tanz
deinem Gift
deiner Lust

spielst du mir vor
dein Leben
Kindheit längst vergangen
der letzte Vorhang wir auch über dich fallen
berauschende Vergänglichkeit

hier vor deiner Bühne
habe ich Wachträume von deiner Freiheit
du machst mir Lust auf mehr

ich sehe nicht - du siehst nicht
die Fäden die dich hin und her bewegen

für mich - für dich
alles nur ein Spiel

Dein Leben
ein betörendes Theater?

~weil dein Leben lebendig ist~


das hier habe ich eigentlich nur für den Deutschunterricht geschrieben..es gefällt mir nicht mal sehr...

"Teach me passion for I fear it`s gone
Show me love, hold the lorn
So much more I wanted to give to the ones who love me
I`m sorry
Time will tell (this bitter farewell)
I live no more to shame nor me nor you"
Carcas999Momentaufnahme

Dieser Moment
in dem sich zwei Seelen treffen
mehr als Freundschaft
mehr als Liebe
Eine zeitlang teilen sie den engen Pfad

einen Wunsch hänge ich für dich
an den kargen Ast
geschmückt schon von vielen kleinen Zetteln
geschrieben von Unbekannten
fremden Gesichter, fremden Sprachen
wünschen sie vielleicht das gleiche?

so hängt er da
Jetzt ist es dein Wunsch
geht verloren unter all den identisch aussehenden Blüten

Ich gehe weiter meinen Weg
auch wenn ich ihn nicht mal erkennen kann
in all dem Treiben, den Lichtern, dem Leben
Ich weiss nicht mehr warum ich dies tat
warum ich dich ansprach
deine Gedanken las
und mehr von deiner Ruhe spüren wollte

Ich weiss doch nicht mal
wer ich selber bin
aber eins habe ich erkannt
ich bin wie du

Momente ziehen vorbei
wie ein kurzer Lichtblitz
so schnell wie ich in ihm war
war ich wieder in der Realität

Und mein Wunsch lautete:
manche Momente sollen ewig währen

~auf dass sich [U]dein[/U] Wunsch eines Tages erfüllen möge~

(und wir nicht [I]so[/I] auseinander gehen, denn wenn ich dich sehe will ich dich schlagen und laufen...auf und davon...Flucht. Und wenn ich weg bin will ich nichts als bei dir sein.)

Für B., weil er mir geholfen hat..an diesem Tag...ohne es zu wissen und weil wir gemeinsam "lost in translation" waren
Carcas999eine meiner Unterrichtskrakeleien:

Säulengang

hohe Marmorsäulen
in Dunkelheit gehüllt
kein Ort für Leben
spitze Mauern ragen hoch in hinaus
einer von ihnen stand dort unten
ein menschliches Wesen
lange Zeit beobachtete ich
sein Suchen und Irren in der Düsternis
er fand keinen Weg aus dem Labyrinth
verzweifelt wirkte er

Ich kannte jede seiner Bewegungen
ich kannte ihn besser als mich
so begab ich mich hinab
er konnte mich nicht sehen
Ich war nur der trübe Lichtschein vor ihm
noch mehr Nebel vor den Augen
ich hielt es nicht mehr aus
packte dich
und riss dich zu mir nach oben
hoch über dem Ende der Säulen
bei mir
Carcas999Taggeflüster


Dämmerlicht
warmer frühlingswind
Vogelgezwitscher
Knochengerippe

needed elsewhere
"nevermore" said the raven
in death

stumme Tritte
weit hinaus
schwarzer See

"another time" said the raven

Ist dort ein Bott am Ufer
morsches Holz
kaputte Ruder

"now?" I ask the ghost
"not now" said the rauven

klappern
enttäuscht fährt der Wind durch die Knochen
so wird er weiterwandeln
am Ufer
sich nach der anderen Seite sehnen
Blüten ins stille Wasser schleudern
Tag wird niemals hell

the raven flew away
Carcas999Sunburn

burning
healing rays
escaping your soul
your eyes getting blurry
the world around you is drifting away
..far, far away

you’re glancing at me
just for a moment
too short to grab
but I try to reach for it
you’re getting older than daylight
but your skin is still white and soft
don’t let sun burn you
at this stage
..far, far away

still I’m crying your name
how to dream of you
when you don’t let me sleep
staring through the sleeplessness
never-ending daze
motionless
You’re not dead
Carcas999Away

Schau mich nicht an

Deine Augen greifen nach mir
versuchen mich zu halten
mir Geheimnisse zu entlocken
Ich weiche deinen Blicken aus
meine Augen sind stumpf und leer
doch harre ich aus
warte darauf dass deine Augen
mich halten können
ich nicht mehr davonlaufen muss
du mich hälst wenn ich am Abgrund stehe

Schau mich nicht an

Ein kurzer Blick nach oben
du streckst deine Hand nach mir
ich will sie greifen
doch zittere ich unter
deiner Wärme
drifte davon




Away Vol.2 (2.4.04)

Don't look at me
I can't stand your look
your eyes try to reach for me
try to uncover my secrets

I avoid your look
my eyes
dull and empty
neverthelesse I'm holding out
waiting
until your eyes can keep me
and I don't have to run away
no hiding

Don't look at me
your hand streched out
a short touch
and I'm shivering under your warmth
drifting further away

I'm still waiting
in my cold cave
the day is still dark
the dawn won't reach me
I'm closing my eyes
to open them
nevermore
Carcas999Oceansoul

There was the sea
Waves softly touching the cliffs
Like your words were touching my soul
I believed in every single one of them
I wanted to drown in your calm waves

But like the sea
Getting rough
You were changing
Gettin’ harder

And the was this blade in your hand
With a smile you came to me
One step nearer
Sweet caress I felt

Until you cut into my skin
Deeper and deeper
Your grin getting happier
As your hand bathed in my blood
And your tongue licked it with satisfaction

I didn’t say a word
But you watched me breaking
The flood came over me

Once you said you loved me
But you didn’t say
You would rape my soul
Carcas999Gedanken aus dem Urlaub, am Abend im Hotel, in eine Decke gehüllt saß ich auf dem Fensterbrett und hatte einen wundervollen Ausblick auf das nächtliche Paris...


Fensterblick

Kopf
an die kalte Scheibe gelehnt
Glas
Fenster
ohne Öffnung
schwarzer Tisch
rote Rose neben dem Bett
gepflückt von einem Grab
verwitterte Inschrift
zerbrochenes Kreuz

Blick in die Tiefe
200 meter
in ein dunkls Loch
weit entfernt
Lichter
blau, rot, gelb
Flecken
Häusermeer
alte, hohe Mauern

Märchenschloß am Horizont
gesetzt auf einen Hügel
erhaben
blickt es hernieder

rechts
ein schwarzes Stück Stadt
quadratisch
wie aus dem Lichtermeer
herausgeschnitten
nichts zu erkennen
der alte Friedhof
Grab an Grab
Stein an Stein
am Tage
eine graue Einheit aus Gruften

doch in der Nacht
tritt der Tod aus den Fugen
und umschwärmt den Stein
legt sich wie ein Tuch
bis an die Mauern

....
Carcas999Aus deinem Herzen

eine Rose in der Hand
ein Tropfen auf der weißen Haut
allmählich anschwillend

alles ist so still...

ein welkes Blatt fällt nieder
mit ihm rinnt das Blut
über den kalten Körper

es scheint immer stiller zu werden...

Vollkommene Gleichgültigkeit
und doch
tiefe Verzweiflung
Augen die in Fesseln liegen

Vollkommene Ruhe
und doch
innerliche Aufruhr
ein Mund der gewaltsam zugeschnürt

Ein Schritt weiter
in die Stille hinein
eine Blutlache unter den Füßen

woher kommt die Stille?

eine Rose in der Hand
spitze Dornen
aus glänzendem Metall
Carcas999Luft erfüllt von Lärm
unendlich laut
Schwarzer Nebel
undurchdringlich
Schwarze Glut
in deinem Auge

Ein Beben in der Nacht
angsterfüllte Schreie
Kinder weinen
werden an die Leiber
der Mütter gepresst
kein Schutz

"Ich liebe dich"
die letzten Worte
das Kind fällt
auf den schwarzen Grund
und schließt die Augen
die Mutter fort

Träume rauschen vorbei
der Lärm weit entfernt
Ascheregen
ein schönes Bild
so zerstörerisch
totbringend

die Träume des Kindes
bleiben unerhört
das Herz der Mutter
verbrennt leis
liegt zwischen
verkohlten Leibern

Das Kind steht auf
bald wird es aufwachsen
ebenso zur Waffe greifen
um seine Mutter zu rächen
wie es heute
ihre Mörder taten


nur kurze Gedankengänge zu einem Bild...Verrat, Machtlosigkeit... Sinnlosigkeit? Kann der Hass auf einen Unbekannten so groß sein, dass sie einen zum Mörder macht? Vielleicht war ja der Mörder der Mutter genauso verzweifelt und wollte "nur" Rache. Who knows...
Aber eine Rechtfertigung? nein... Aber wer blickt schon noch durch kranke Menschenherzen...
Carcas999Memories

den Teufel beschworen
ein Wort gebrochen
ein Herz mißachtet
in Stille gequält
einen Menschen - gehasst und vergöttert

bemitleidet und gefürchtet
auf Lebenszeit
Wünsche zu den Sternen geschickt
doch niemals erhört
Fantasie spuckt bunte Märchen aus
ganz ohne Moral
gerannt durche die Wälder
kein Ziel vor Augen - Irrweg

Glaube keinem Teufelsschwur
hinterlistige Augen brechen ihn
innerliche Zerissenheit
kein Weg aus dem Traum

Sternenstaub rieselt hernieder
verglüht in der Hölle Feuern
trinke das Gift einer Schlange
und nimm die Fäden aus ihren Händen
dein Mund wird sprechen
vergessene Sprachen
dein Herz wird sehen
nichts als die Wahrheit

warme Ströme fließen durch den Körper
das Tor zu den Engeln
weit geöffnet
wem noch Glauben schenken
singenden Engeln
oder verführerischen Teufeln?

erinnere dich...


[SIZE=1](12.5.) Fragt nicht, wie dies hier zustande kam...ich, ein Blatt Papier, einen Stift und so viele wirre Gedanken, dass man nicht mehr weiß worum sie sich überhaupt drehen...ein paar Sätze aus der näheren Vergangenheit die noch in meinem Kopf rumspuckten...
"Walk the dark path
sleep with angels
call the past for help"
Was wenn keine Hilfe kommt? Wenn die Vergangenheit auch nicht schöner war? ... ich schließe die Augen, habe eine Gänsehaut... Kälte, Stille, Eifersucht...ja, vor allem Eifersucht die mich treibt...ins Nirgendwo. Hinfort.

"So much more I wanted to give
to the ones who love me
I'm sorry
Time will tell
this bitter farewell

I live no more to shame
nor me nor you

And you...I wish I didn't feel for you anymore"[/SIZE]
Carcas999[SIZE=1]Immer wieder stellst du mir Steine in meinen Weg...ich stolpere, falle, liege am Boden...bin allein. Diese Tage an denen niemand da ist...ich möchte euch auch nicht dauernd mit meinen dummen Problemen belasten, wiederhole mich zu oft.
Doch irgendwie schaffe ich es meist mich wieder aufzurappeln..manchmal gibt es Rückstöße..zu oft eigentlich...
Manchmal fühle ich mich stark, momente in denen ich mich verstanden fühle, wegsehen kann und denke ich kann es schaffen...wenn ich mich nur nicht wieder fallen lasse.
Warum immer dieses Auf und Ab? Mal kein Wort, mal Sonnenschein, mal ein Tränenfluss...

Ich weiß du wolltest mir nur deine Meinung sagen und auch wenn du vielleicht tief im Inneren recht hast, dieser eine Satz unter all den anderen hat mich verletzt. Ich will nicht dass du denkst es kommt alles nur von dir aus... ich weiß was ich dir zu verdanken habe, auch wenn es nicht immer einfach ist mit dir befreundet zu sein.

Diese Nacht, Samstagnacht..war doch etwas besonderes...ich war nicht allein mit meiner Wut und doch verstehst auch du nicht alles...doch ich habe es geschafft mich nicht zu verkriechen sondern alles rauszulassen...es tat gut...Danke L.[/SIZE]



Trugbilder

Gemeinsam auf rosafarbenen Wolken geschwebt
Durch Blumenfelder gerannt,
dessen Blüten drohten wegzufliegen
einander festgehalten
damit es ewig so bleibt
nie sollte einer von uns so frei sein um los zu lassen

Dich anlächelnd
mein Verlangen spüren lassen
versuchen Dir all meine Wärme zu geben
nie sollst du frieren
mein Herz will dich schützen vor der Kälte,
der dunklen Nacht
die sich dir drohend nähert

Allein umgeben von rosafarbenem Nebel
auf dich zurennend
Meine Augen die bitten dich zu bleiben
dich an mich ziehend
damit es ewig so bleibt
schien nie so frei zu sein um los zu lassen

Ein Lächeln sobald ihr Gesicht in deinen Gedanken erscheint
ein unbändiges Verlangen
Verlangen nach Wärme
Dir ist kalt
Ihr Herz ist nicht bei dir
Sie wird Dich nicht schützen,
schützen vor der dunklen Nacht die dich nun umgibt

Dunkle Nächte umringend zwei einsame Träumer,
Träumer die vergessen haben wie es ist in Wirklichkeit zueinander zu gehören

~Gewidmet all denen die ihre Liebe einer Illusion widmen, nichts ahnend, was es heißt wirklich zu lieben~
Carcas999Zerrissenheit

In meinem Traum
bist du noch immer der
der du vielleicht einst wirklich warst
lange Zeit bevor
du mich leiden sahst

In meiner Erinnerung
habe ich dich aufbewahrt
in einem Gefäß aus Glas
um dich immer betrachten zu können
wenn Albträume mich plagen
und schlaflose Nächte
mein Herz heimsuchen

In meinem Traum
wirst du ewiglich bleiben
wie in vergangener Zeit
mit dem Leuchten im Gesicht
deine Hand die stets in meiner
ein Bild von dir geschaffen
niemand vermag es mir zu nehmen

In meinen Lügenmärchen
erzähle ich mir von dir
mit einem Lachen hinter den Augen
und vergesse
wie du wirklich bist

Was mir einst zum Verhängnis wurde
hält mich nun am leben
für ein paar Augenblicke
hin- und her gerissen
an der verschwommenen Grenze
von Wahrheit, Traum und Lüge
Wem noch glauben, wenn ich mir nicht mal selbst glauben kann?
Carcas999Die Wangen rot
sitzt du zu meinen Füßen
doch dein Blick
er geht so starr
weicht dem Meinen aus
wandert ins Leere
und endet im Nichts

[I]Wie gern würd ich sehen
welch' Farben deine Augen malen
Wie gern würd ich fühlen
wohin deine Gedanken schweben[/I]

Nach all der Zeit die verronnen
bleibst du mir ein Rätsel
unlösbar für jedermann
Narben zieren dein Fleisch
Schmerz weisst du zu verbergen
vor meinem suchend' Aug'

[I]Wie gern würd ich spüren
den Schlag deines wilden Herzens
Wie gern würd ich wandern
durchs' Reich deiner Träume[/I]

Augenblicke verstreichen
du bist wieder gelandet
auf dem häßlichen Grund
lächelnd, strahlend, frei
die Fassade sich mir langsam öffnet
doch wer vermag dich zu halten?

[I]Wie gern würd ich schmecken
die Süße deines Lebens
Wie gern würd ich helfen
aus deinem Leid hinaus[/I]

Wer sagte Schweigen sei Gold
der wusste nicht
dass die Kunst des Gedankenlesens
mir nicht geschenkt wurde
So bitte ich nur
Lass mich nicht allein


Es gibt diese Moment in denen Menschen abdriften, du denkst du kennst sie wie dich selbst, doch plötzlich liegt etwas in ihrem Blick was du nicht zu erklären vermagst. Die Schattenseiten des Menschen, der Schmerz den er nicht mit dir teilen will. Die Momente in denen man Angst um den anderen hat...aber nichts tun kann bis er wieder zurückkehrt in die gemeinsame Welt...
Carcas999fearing

In a silent moment he comes near
looking straight into her beaten face
“Did you cry?” he asks slowly
holding her tight to his body
She tries to turn away
to escape his chainlike eyes
But with every second her heart is melting a bit more
[I]No[/I] , she thinks. [I]No more tears for him![/I]
So she’s holding the tears back once again
[I]Why did I leave behind the razorblade?[/I]
“Please smile, my dear! You've got such a beautiful face”,
he says quietly
[I]For you[/I] , she thinks and desperately,
something which could be a smile appears on her pale face
His warm hands holding an icy cheek in a gentle grip
Her head starts trembling under his care
But her heart is closing in
It’s too hard to open up, to tell the truth
[I]He won’t care anyway[/I] , she thinks bitterly
“No” she answers without looking at him
and inside her a voice begins to scream



Ist es das was ich fühle? Oder würde ich gern so fühlen? No one knows...no one will ever know...
I don’t miss you
I just miss the feeling you took with you as you turned away
‘cause I cannot forget
however long I wait

[SIZE=1]Ich danke dir für deine Hilfe Yriah[/SIZE]
Carcas999Seelentinte

Was siehst du wenn du meine Zeilen liest?
Verse der einsamen Herzen
Schaust du auch hinter des Schmerzes
schön maskierte Worte?
Erkennst du die stillen Schreie,
Aufrufe näher zu treten?
Wirst du weinen
wie ich es tat mit der Feder in der Hand?
Weißt du was in mir steckt
weit mehr als nur unausgesprochene Worte?

Was siehst du wenn du in meine Augen schaust?
Versunkene Spiegelbilder eines Blinden
Doch schaust du hinter die Augen
die mich gefühllos machen?
Erkennst du wie viel mehr ich sagen möchte?
Seele der Unvergänglichkeit
Kann ich weinen
nur einmal in deinen Armen?
Weißt du das hinter jedem Spiegel
dein Ebenbild in mir verborgen?



[SIZE=1]Vielleicht werde ich in alle Ewigkeit warten... vielleicht.. jedoch eins steht fest, warten werde ich...auf was auch immer kommen mag...
ohne einen Blick in den Spiegel?[/SIZE]
Carcas999Vollmondnächte

Einst, als der Himmel noch die Erde berührte und das Flüstern alter Väter durch jede Ritze der Häuser drang, schrak das junge Mädchen aus ihrem Traum auf.
Eine lautlose Stimme rief sie zu sich, so stieg sie mitten in der Nacht aus dem warmen Bett, lief mit nackten Füßen die kalte Steintreppe hinab und öffnete, ohne den Grund zu kennen, die quietschende Tür. Ein eisiger Wind blies ihr ins Gesicht und fuhr unter das dünne, weiße Nachthemd, was nun mit ihren Beinen zu spielen schien.
Noch einen Moment zögernd, verließ sie das Haus vor dessen Türen eine Welt lag, die des Nachts so viel fremder erschien als im hellen Licht der Sonne.
Am schwarzen Nachthimmel waren, verdeckt von der alten Ruine und jagenden Wolken, Schemen des Mondes zu sehen.
Ihr Herz pochte als die Sehnsucht nach etwas Vertrautem sie dazu brachte ihre Schritte zu beschleunigen und die noch offen stehende Türe hinter sich zu lassen. Wie von unsichtbaren Flügeln getragen rannte die den Hügel hinauf, auf deren Spitze sich die Ruine des ehemaligen Wehrturms nun eher karg und einsam als furchterregend in den Himmel erhob. Das kurze Hemdchen wehte im Wind und sie spürte die Kälte, wie sie an ihren Haaren zupfte und diese zum abstehen brachte. Der Frühling war noch nicht angebrochen und dementsprechend eisig waren die Winde. Doch dies war weniger wichtig, denn sie ahnte, etwas Großes würde sie erwarten. Oben auf der Ebene angekommen, blieb sie abrupt stehen und ließ ihren Blick schweifen. Eine ungewohnt ahnungsvolle Stille hatte die weite Wiese heimgesucht, nicht mal der Wind heulte wie sonst in den Gemäuern des Gebäudes aus einem vergangenen Jahrhundert, das nun ein Stück hinter ihr lag, als wolle die Welt das Geheimnis, welches sie nun mit jeder Faser ihres Körpers spürte, verbergen.

Der unangenehm kalte Wind drehte sich als die Wolken weiter zogen und eine freie Sicht auf das bleiche Himmelsgestirn boten. Er wandelte sich in eine leichte Brise, die nun angenehm warm ihre Schenkel streifte anstatt sie mit Rissen zu durchziehen. Mit einem Mal war sie mit einer melancholischen Kraft versehen, welche sie allerdings innerlich unsicher machte. Als das Licht geheimnisvoll den Boden berührte sah sie, was sie im tiefen Unterbewusstsein geahnt hatte.
Sie traute kaum ihren eigenen dunklen Augen als sie in die Stille schaute.
Menschen in langen, prachtvollen Gewändern standen kreisförmig unter dem Horizont, ihre Köpfe waren zu Boden gerichtet. Obwohl sie allesamt in Dunkelheit gehüllt waren konnte man die Farbenpracht der schweren Kleider erkennen. Alles schillerte sanftmütig und die Gesichter waren gänzlich mit langen Schleiern bedeckt, welche die leeren, aber doch weisen Augen verborgen hielten.
Beobachtend wartete sie auf eine Regung dieser stolzen Könige, welche in ihrer Pracht unbeweglich verharrten. Noch nie hatte sie etwas gesehen, was derart imposant war, sie selbst fühlte sich winzig in Gegenwart dieser übermenschlichen Frauen und Männer.
Wie erstarrt stand sie im Schatten als sich aus der Menge ein leiser Singsang aus gemurmelten Wörtern erhob. Beschwörungsformeln in einer längst vergessenen Sprache wurden in die Leere geschickt.
Mit einem unhörbaren Rauschen aus dem Innern der Welt tat sich der Himmel auf und brachte ein Wesen hervor, noch zeitloser als all jene die am Boden sich befanden. Engelsgleich stieg es hinab, bis seine Füße den Boden inmitten des Kreises berührten. Von der Größe überragte es die anderen nicht, doch waren seine Kleider nicht bunt, sondern von tieferem Schwarz als jede sternenlose Winternacht.
Ehrfurcht war zu spüren, nun da dies Wesen direkt zu den Seelen der Anwesenden flüsterte ohne ein Wort zu sagen. Eine Aura der Schönheit lag über dem Haupt dieses geschlechtslosen Geschöpfes.

Das Mädchen fühlte wie es fiel; tief fiel, in ein dunkles Loch hinein, als die Hand der Sehnsucht es zu sich rief. Mit langsamen Schritten trat sie näher auf den Kreis zu. Die Könige beachteten sie nicht, so sehr waren sie erneut dem fesselnden Schweigen verfallen, die Häupter noch immer gesenkt.
Als sie nur noch ein paar Längen entfernt war und die Macht die von diesem ungewöhnlichen Zirkel ausging in vollen Zügen spürte war sie längst von der Sehnsucht gefangen genommen, wie ein Vogel in seinem Käfig, der voll Trauer zwitschernd sich nach Freiheit sehnt.
Da erkannte sie um was sich die stumme Gesellschaft geschart hatte. In ihrer Mitte, zu Füßen des Himmelsgeschöpfes mit der uralten, aber makellosen Haut, lag in sich gekrümmt und starr ein Körper. Das blasse Licht des Mondes verschmolz übergangslos mit der Bleiche der nackten Haut.
Sie wollte beginnen zu kreischen und zu rennen doch es zog sie nur gemächlich näher, mit einer erzwungenen Würde. Innerlich kämpfte sie dagegen an, doch es misslang ihr. An unsichtbaren Ketten geführt blieb ihr nichts anderes übrig.
Den Kreis durchbrochen, sackte sie über dem leblosen Männerkörper zusammen und schlang ihre Arme um ihn.
Das Gemurmel war wieder zu hören und wurde immer lauter, bis ihre Beschwörungen ekstatisch hinausgeschrieen wurden, die Ruhe durchbrechend. Das junge Mädchen fühlte dutzende mitleidloser Blicke wie Dolche in ihrem Rücken, ihr Mund war versiegelt und sie selbst kraftlos wie nie zuvor.
Sie drehte den Körper des Jungen zu sich und sah…. Die Höhlen seiner Augen waren leer. Dort wo am Tage noch leuchtend kluge Augen gesessen, war nun nichts. Zwei schwarze Löcher in dem Gesicht, was sie vormals jeden Morgen im Schein der ersten Sonnenstrahlen betrachtet, mit dem sie die eigene Schönheit geteilt hatte.
Das herabgestiegene, dämonengleiche Geschöpf schaute voll gleichgültiger Verachtung auf die so verletzlichen Körper, ergötzte sich an dem für es geschaffenen Gesang und dem Leid dieser unschuldigen Kinder…

Niemand hörte das Klagen des Mädchens, niemand hörte das Kreischen der traumgleichen, imposanten Götter, das Dorf lag gebettet in süße Träume. Lange vor dem ersten Hahnenschrei tat sich erneut die klaffende Wunde im Himmel auf und nahm seine Ausgeburt mit einem siegessicheren Ausdruck in den unbeweglichen Zügen zurück. Als die Sonne wiederkehrte waren keine Spuren mehr über von dem nächtlichen Zusammentreffen der Ältesten.
Das Mädchen wurde am nächsten Tage gefunden, wie es halb erfroren über dem toten Körper ihres Geliebten lag.



[SIZE=1]*Manchmal sieht man weit mehr im bleichen Mondlicht, manchmal liegen fremde Königreiche hinter dem was für unsere Augen sichtbar ist, manchmal sind die Grenzen der Zwischenwelten nicht erkennbar und manchmal weiß man nicht welche Gesichter hinter den Fassaden liegen…*
[/SIZE]
Carcas999inner voice

Dort...schau!
Am Fenster steht ein Kind
Sieh, es blickt dich an!
Warte einen Moment
Warum gehst du weiter?
Es will dir etwas erzählen
Siehst du nicht wie die roten Lippen
dich anflehen dass du bleibst?
Tritt einen Schritt näher!
Noch einen, keine Angst!
Es ist allein, braucht deine Hilfe
Vielleicht friert es in dem dünnen Kleid
Schau!
Es weint hinter dem spiegelnden Glas
Natürlich ist es nicht dein Kind
aber was macht das schon?
Es sieht so traurig aus
Ja, so ist es schon besser
bald hast du das Fenster erreicht
Was es dir wohl zu sagen hat?
Bist du nicht auch neugierig=
Da!
Es legt die kleinen Finger auf die Scheibe
Will es dich berühren?
Tritt ein, tritt durch das Glas
Es ist doch sonst niemand daheim
Gib ihm deine Hand
Vielleicht braucht es deine Wärme
Warum so zögerlich?
Hat es nicht ein reizendes Lächeln
auf der kindlich-weichen Haut?
Nimm es ruhig in die Arme
die zerbrechlichen Knochen
Dann wird es nicht mehr weinen
Ja!
Siehst du wie die Tränen versiegen?
Es ist glücklich
Halte es fest
Aber...
Was tust du denn da?
Warum ziehst du ihm das Hemdchen aus?
Warum lässt du deine Hosen fallen?
Nein!
Leg doch dieses Grinsen ab!
O, was habe ich getan...
Carcas999You - somewhere deep beyond

Lass mich spielen
mit Klängen
Lass mich sprechen
mit Farben
Lass mich zeichnen
mit Worten
Wer verschnürt mir den Mund?
Wer zieht die Farbe aus meinem Blick?
Wer verzerrt jeden Ton ins Unerträgliche?

Du malst Schwarz auf Schwarz
mit schwingendem Pinselstrich
über farbenfrohe Meisterwerke
einst geboren aus meiner Hand
zuviel Farbe sagst du
zuviel Gelb, Blau, Rot

Du greifst ins Dunkel hinein
fährst mit spitzer Nadel
über blutrote Lippen
einst auf die deinen gepresst
zuviel Liebe sagst du
zuviel Lachen, Singen, Schreien

Du brüllst dir die Seele aus dem Leib
endlos schrille Töne gellen
an ein junges Ohr
einst deinem Flüstern lauschend
zuviel Musik sagst du
zuviel Zwitschern, Rauschen, Pochen

Zuviel Leben sagst du,
denn niemand soll mich hören
niemand mich verstehen
Was ich spüren soll
- nur dich
Und was ich fühle
- langsam unerträglich


[URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=19554&perpage=10&highlight=carcas&pagenumber=7]Textkritik[/URL]
Carcas999Träume längst vergessen
brechen auf mich nieder
bittere Erinnerung
Ein Himmel der mich erdrückt

Vernichte meine Träume
Ich will vergessen

Schlaflose Nächte ziehen mich zurück
in den Sturm der Vergangenheit
Ein Ozean aus schwarzer Leidenschaft
versickert unaufhaltsam im Grunde der Wehmut

Unerträgliche Traumwelt
Unerträgliches Schimmern und Glänzen

Vernebeltes Leuchten in deinen Augen
Augen die mir eine neue Welt gezeigt
Fielst hinein in meinen Traum
und lässt mich nicht erwachen

Laufe davon
vernichte jeden Traum
Carcas999Eisesglut

Erdrückende Dunstschwaden hüllen mich ein, suchen mich zu verschlingen. Ich sitze starr, ungerührt von den erstickenden Nebeln. Sie umzingeln den Leib.
Nicht jeder Morgen bringt das Licht mit sich, so bringe ich nicht immer meine Tränen zum fallen. Sie glitzern tief im Inneren. Sie ruhen, warten, werden zurückgedrängt in die Tiefe. Ich bin der Schmerz, ich bin die Flamme, die kalt niederbrennt.
Triste Pranken greifen nach meinem Hals, nehmen mir den Atem. Laute, unregelmäßige Geigenklänge dringen schrill an mein Ohr. Lauter, immer lauter. Meine Finger zittern und ein Paukenschlag lässt mich erbeben. Tobende Ruhe. Die Eintönigkeit zieht ihren Kreis enger um mich. Ein Tropfen in meinem Herzen. Ein ganzes Orchester erhebt seine Instrumente, die Saiten zittern unter der Reibung der Bögen. Das grau des Alltags schmilzt, fliegt davon mit ungebändigtem Gezeter. Es weicht einer Eiseskälte. Von außen krallt sie sich in meine Haut. Hohe Töne und ein flackernde Flamme. Kleine, schimmernde Eisperlen kriechen an ihr hoch, bilden tanzende Muster in reinem weiß auf der unbeweglichen Oberfläche.
Es wird stiller. Ein Finger auf die Lippen gelegt. Still. Ich brenne. Tränen bahnen sich ihren Weg durch die Kraft der kalten Musik. Alle Leidenschaft bleibt in mir stecken. Eisblaues Feuer.
Langsam wird es leiser, die klagenden Tropfen gefrieren gemeinsam mit meiner Flamme. Erloschen.

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