| Mac | Zeit des Abschieds lebe ich, nein sterbe ich, nein bin ich, nein existierte ich, nein existiere ich, nein werde ich existieren, nein wer bin ich, nein wer war ich, nein was tat ich, nein richtig, nein falsch, nein weiß, nein schwarz, nein grau : zu jedem zeitpunkt |
| Mac | [i]Zaudern[/i] My eyes seek reality, my fingers seek my veins..... In wildem Wind sitze ich, schwebe kalt lächelnd über der Welt. Unangreifbar, das bin ich wohl. Freiheit? Ich hörte den Namen schon öfters. Er liegt, verborgen auf einer Metallscheibe die sich nimmer müde dreht, umschwirrt von endlosem Rattern, illuminiert durch ein grelles, fast blendendes Licht. Klaviersoli begleiten mich. Auf nächtlicher Wanderung durch seelenlose Täler erscheinen sie, wie das Licht am Ende des Tunnels. Verstehen ist ein dreischneidiges Schwert. Sehen, begreifen, handeln. Ich kann keins und alle zugleich. Was kannst du? Flutsch Rutsch, Wäscheklammern auf die Nase geklemmt. Klares kaltes Wasser umgibt deinen Körper und verheisst den goldenen Morgen einer Jugend die dich in alle Höhen und Tiefen deines Selbst eintauchen lässt. Wer wird dir Zaudern einst verübeln? Rutsch Flutsch, Helm vorn, Rucksack hinten, Schminke im Gesicht verschmiert. Schmutz und Schlamm umgeben meinen Körper und verheissen den rauen Alltag eines Erwachsenendaseins das mich in alle Höhen und Tiefen des Lebens eintauchen lässt. Wer mag mir mein Zaudern verübeln? Plitsch Platsch, Ticket in der Hand, Koffer im Transit. Eiskalte, unfühlbare Luft umgibt deinen Körper der eingebettet im warmen Sitz des Motorenvogels döst und verheisst den Blick auf ein begonnenes Leben voll Regen und Sonnenschein. Wer mochte dir dein Zaudern einst verübeln? Meine Hand sucht das Wahre an Strassenbahnfensterscheiben während mein Selbst gefesselt in ewiger Umklammerung der Wirklichkeit nach Erlösung schreit. Wo ich doch eigentlich keine Ahnung hab wie die überhaupt aussehen mag. My eyes seek reality, my fingers seek my veins glittering infinity of wires. |