| Schattenwesen1 | Da sich in mir ein neues Kapitel aufgeschlagen hat wollt ich auch einen neuen Garten gründen. Meinungen etc. bitte [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=38270]>hier<[/URL] Das folgende Gedicht ist meiner Meinung nach das bisher beste welches ich verfasst habe Trotz Trotz ist eine perfide Eigenschaft. Sie ist eine Krankheit, ein Fluch. Sie ist ein Geschenk, ein Segen. Der Mensch verwendet ihn um sich zu wehren, um sich zu befreien, um friedlich schlafen zu können. Um den Qualen zu entgehen die sie nicht wahrhaben wollen. Dem nicht zu trotzen ist eine Bürde wie auch eine Würde man kann sie sich erwerben in langen Jahren, man kann dran vergehen, man kann daran erblühen aber man muss sie ertragen. Denn wenn man erst einmal aufhörte zu trotzen, wenn der Wall eingerissen ist, kann man ihn nur sehr schwer wieder errichten. Der Preis für den Neuaufbau ist der Verstand und der Geist |
| Schattenwesen1 | Traum von der Freiheit Ich versuche vor mir zu fliehen ich spüreirgendwie, dass ich ein Gefangener meiner selbst bin. Dabei liebe ich die Freiheit, von der ich soviel träume, von der ich soviel sehne und die ich zu erstreben ersuche. Ich trage Masken obwohl ich nichts so sehr hasse.Oh wie heißt es "Das Leben ist ein Theater" und wasdas für eine Komödie ist. Ich will meine Ketten sprengen, endlich aufwachen und ich spüre das sich etwas in mir regt. Ich bestärke es, ich liebe es, ich liebe und hasse es. Meine Sehnsucht nach Freiheit, Ruhe, Einsamkeit, Individualität. Ich will ich selbst sein und ich keine Masken mehr traegn müssen. Einfach frei und wach sein. Wie oft belüge ich mich selbst und wünscht die Stimme in meinen Kopf würde endlich still sein, mir meine Ruhe geben. Einfach alle mich in Ruhe lasen. Ruhe, Einsamkeit, Frieden, Freiheit. |
| Schattenwesen1 | Zur nächt´gen Stund, so gen Mitternacht, schleicht ganz unverstollen, ein Wesen über den Totenacker. Das Wesen, gleicht dem Nebel in em es wandert, bewegt sich von Stein zu Stein. Es bangt und es zittert, denes sieht Leben und Tod ohne den Schleier des Seins. Es hat Angst und es hat Frieden gefunden. Es streift weiter versunken in dieser Harmpnie, Es streift weiter versunken mit dieser Philosophie. Es legt sich nieder, das Wesen aus Schatten und Nebel. Es legt sicch nieder auf sein Grab und schläft und wacht. |
| Schattenwesen1 | Das Herz Ganz leise und zaghaft meldet es sich zu Wort, ein leises Pochen immer und immer wieder, und dann, wird es schneller, es hat sich erschreckt, es hämmert gegen den Brustkorb, ein immer lauter werdendes dumpfes Geräusch, Bum, Bum... Bum, Bum... Bum, Bum... und es schlägt weiter, das Herz, gnadenlos weiter, es beginnt zu rebellieren, es ist in seinen Grundfesten erschüttert, es rast, wird schneller und schneller, es hämmert immer zu, gegen den Korpus, welcher das Herz gefangen hält, es hämmert und hämmert, als ob es zerspringen wollte, es wird unerträglich, so laut, zu laut, Hilfe, schreit es, Aaaah...... Stille |
| Schattenwesen1 | Im Wald Im dunklen Wald liegt Es an einem Baum, an einer stattlichen Eiche. Es beobachtet die Insekten, welche um Es herumkriechen. Es beobachtet die Blätter und die Gräser, wie sie sich im Winde wiegen. Es kommt gerne an diesem Ort, an dieser Eiche und beobachtet. Es liebt es sich in diese Harmonie fallen zulassen. Doch eines Tages erblickte Es einen Strahl der Sonne, welcher sich durch die hohen Wipfel der Bäume verirrte. Und als Es den Strahl erblickte, so erschauderte Es. Es kann seinen Blick nicht von den Strahl losreißen. Es verachtet den Strahl. Es hat Angst vor dem Strahl. Der Strahl faziniert Es. Es kennt den Strahl. Doch einmal, als die Erinnerungen verklungen sind, ergriff Es Mut. Es ging in das Licht, es wollte darin baden. Doch kaum hat der Strahl, das Licht, Es berührt, so wich es zurück. Und es erinnerte sich wieder warum Es das Licht verlassen hat, wei das Licht Es verbrannte, es schmerzte unsäglich auf der Haut von Es. Aber, dies Licht, schmerzte noch mehr tief im innern von Es. Den dies Feuer verbrannte Es von innern her. Und so floh Es wieder in den Schatten der Eiche. Bis Es die nächste Dosis braucht... |
| Schattenwesen1 | Ich will brennen, frei von Leben, frei von Liebe. Sich fallen lassen, verschwinden, ruhen. Ich will leiden, wie eine Motte, die gegen das Feuer fliegt und dessen Flügel löchrig werden bis sie in einer Flamme aufgeht und zu Boden fällt. Ich will ruhen, wie die Bäume des Waldes während sie sich im Wind bewegen. Stets bedächtig, standhaft, ruhend aber wenn es Not tut ist er auch elastisch damit der Baum nicht verkrampft und bricht. Ich will trauern, wie der Himmel wenn er Wolken schickt um die Welt zu beweinen. Wenn er versucht sie zu ertränken und diese die Tränen nur aufsaugt und den Klagegesang der Natur verschluckt. Ich will schreien, wie der Donner, will die Mauern einreißen, wie der Vulkan, wenn er unter den Druck des Magma zusammenbricht und seine Glut vergibt. Ich will spielen, wie die Kinder, der Welt, ganz unbedacht, naiv, unwissend und unschuldig. Einfach existierend ohne zu denken, ohne zu wissen, ohne zu verachten, ohne zu mögen und ohne zu lieben. Ich will leben, den nur so kann ich brennen. Ich will leben, weil ich nur so leiden kann. Ich will leben, weil die Ruhe dann am schönsten ist. Ich will leben, da die Trauer dann Gründe haben kann. Ich will leben, damit ich irgendwann schreien kann. Ich will leben, weil ich nicht mehr spielen kann aber ich kann mich danach um so mehr sehen. Ich will leben, weil ich dann brenne. Leiden, Ruhe, Trauer, Schreie und die Sehnsucht sind alles Brennmaterial und Zunder, welche das Feuer am leben halten. Aber ein Feuer kann außer Kontrolle geraten oder es wird zu groß. Und dann muss es gelöscht werden.... |