German Gothic Board
 
Boardansicht: Klick HIER und betrachte das Thema mit allen Funktionen direkt im Board.

 
  Forum: Verlassene Gärten
    Thema: Einsamer Wanderer
GabrielDies soll ein kleiner Einblick sein in meine Seele. Dinge die ich erlebt habe, die ich fühlte und noch bis heute fühle.

Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft...

"Wer flicht die unbedeutend grünen Blätter
Zum Ehrenkranz Verdiensten jeder Art?
Wer sichert den Olymp? vereinet Götter?
Des Menscheb Kraft, im Dichter offenbart."

Faust
GabrielRose

Oh, wie sanft wiegst du dich im Wind
und streckest dein Haupt zur Sonne.
Dein Glanz bringt mich Tag für Tag
erneut ins Staunen.
Und selbst bei Nacht ruht mein Blick auf dir.
Sanft schläfst du so ganz nah.
Und du weinst.
Am Morgen sieht man die Tränen auf deinen Blättern ruhn.
So nah und doch so fern.
Ich möchte dich berühren;
dich trösten;
den Tau auf meinen Lippen spüren.
Nur ein einziger Kuss.
Auch deine Dornen würden mich nicht stören.
So sollen sie sich in mein Fleisch bohren.
Doch verweile ich, betrachte dich nur,
wie du friedlich dort liegst.
Und dir bleibt das einzige,
das sie dir nicht genommen haben...
Deine Unschuld.



Gabriel 2003
GabrielSchlaf

Ferner aller Zukunft
scheint mir doch der Schlaf
die Zuflucht zu sein.
Schwer sind meine Augen.
Schwer ist mein Herz.
Im Schlaf scheint doch die Ruhe
geeignet, um zu vergessen.
Und um Schutz zu bieten.
Die Gefahr schläft,
wenn ich es denn auch tue.
Doch auch ein Verlust
sei damit verbunden.
Scheinst du mich doch
als Freund zu sehen.
Siehst nicht die Gefahr,
die lauert so nahe.
Im Schlafe bist du sicher.
Mein Schlaf wird dein Schutz.
Und erwache ich nimmer,
so bist du sicher für immer.

Gabriel 2003
GabrielVerlangen

Ich sehe dich jeden Tag.
Du bist mir so nah
und doch so fern.

Dein Lachen klingt an mein Ohr.
Du hast es wieder gefunden.
Verloren hattest du es.
Dunkle Hände hatten es dir geraubt.

Es kehrt zurück Stück für Stück,
und du fandest wieder Glück;
Und ich weiß,
ich bin einTeil davon.

Doch bald werde ich dein Unglück sein.

Du weißt nicht,
was in mir schlummert;
was immer mehr
zu erwachen droht.

Lachend bestehst du deinen Tag
und denkst nicht mehr
an die längst vergangene
Dunkelheit.

Doch sie verweilt direkt neben dir.

Nchts schläfst du friedlich
und bemerkst mich nicht.
Still stehe ich neben dir.
Und mein Blick ruht auf
deiner schlafenden Gestalt.

Berühre sanft dein weiches Haar
und wische die Tränen hinfort
von deinen blassen Wangen.

Ab und zu weinst du noch.
Nachts, wenn dich keiner sieht.
Aber ich sehe dich.
Und ich möchte dich trösten.

Wenn du so still vor mir liegst,
möchte ich dich umarmen;
Möchte ich
ein Teil dieser Stille werden;
ein Teil von dir.

Doch kehre ich mich ab
von dir.
Verlasse den Ort,
an dem du friedlich schläfst.

Doch bald werde ich dein Unglück sein.

Jedes Mal fällz es mir schwerer,
mich von dir zu trennen.
Meine Sehnsucht wächst
jede Sekunde,
die wir getrennt sind.

Schweig still mein Herz!
Mein Verlangen verstumme!

Doch für wie lange?

Gabriel 2003
Gabriel[COLOR=crimson]Blut[/COLOR]

Blut...

Rot und warm...

Blut...

Was lief an ihrem Arm...

Blut...

Aus Verzweiflung getan...

Blut...

Ich kam noch rechtzeitig an...

Blut...

Doch war sie nicht mehr sie...

Blut...

Nicht mehr die...
Die ich liebte und schätzte.

Kehre zurück
Ohne
Blut!

Gabriel 2002
GabrielAbschied

Sanft kriecht die Sonne über die Berge
und erfüllt mit Licht die Welt,
welche so lange in Dunkelheit lag.

Doch zu einem Ort gelangt sie nicht.
Ein tiefes Gewölbe, unbekannt.
Kein Licht erhellt mein Grab.

Aus dem Schatten trat ich eins
für kurze Zeit ans Licht.
Und ich war glücklich.

Wesen wanderten hier,
reichten mir gütig ihre Hand,
obwohl ich war so unbekannt.

Doch nun liegt ein Schatten über mir,
verdunkelt meine Welt erneut,
und alles Licht erlischt.

Ihr holtet eine Vergangenheit zurück,
die nicht die meine war.
In Wahrheit kennt ihr mich nicht.

Sie gab mir Leben.
Und zwischen so viel Schmerz
fand ich auch wahres Glück.

Zu spät! ich sterbe.
Zu meinem eigenen Schutz
und kehre wohl nie mehr zurück.

Gabriel 2003
GabrielVeränderung

Dunkelheit umgibt mich...
Licht entfernt sich...
Ich erkenn dich
Im Nebel nich'

Allein in der Dunkelheit;
Verlassen, nur die Einsamkeit;
Stehe ich hier.
Es gibt kein wir
- Nicht mehr...
Ich liebte dich so sehr.

Der Vorhang fällt nun nieder.
Es verklingen alle Lieder.
Zurück bleibt nur die Stille
Und der gebrochne starke Wille.

Wolltest mich verlassen...
Konnte dich noch fassen...

Doch vergessen kann ich's nicht,
Nicht die Verzweiflung im Gesicht,
die du hattest bei der Tat.
Ich nenn es nur Verrat.

Wolltest dir nehmen das Leben
Und mir die Einsamkeit übergeben.

Gabriel 2002
GabrielLeben

Manchmal schwebe ich auf Wolke sieben
Und glaube,
mich kann nichts besiegen.

Doch dann bin ich im Höllenschlund
Und glaube,
ich verlier den Grund.

Ich liebte,
wenn ich nicht lieben durfte.
Ich hoffte
Auf das, was nie kommen wird.

Doch dann wird mir wieder klar,
was passiert,
was fast geschah.

Ich zieh das Messer zurück in der Not
Und entgehe
Ein weiteres Mal dem süßen Tos.

Steh auf und gehe meine Wege
Und glaube,
ich weiß, welchen ich begehe.

Gabriel 2002
GabrielWanderung

Ich wandere in der Nacht, in tiefer Dunkelheit.
Furchtbar strecken die Bäume ihre dunklen Klauen nach mir.
Doch ANGST verspüre ich nicht; nicht vor den Bäumen;
nicht vor der Nacht.
Es ist das, was hinter dem Wald liegt;
das, was ich erreiche, wenn die Sonne aufgeht.
Das fürchte ich.
Mein Weg führte mich schon durch viele Länder.
Ich sah böse Dämonen, Geister und höllische Gestalten.
Doch all diese hatten nicht dieses Gefühl in mir geweckt.
ANGST.
Große ANGST aus der Tiefe meiner Seele.
Den dunklen Königen bin ich tapfer, ohne Furcht entgegen geritten.
Doch nun fürchte ich mich. Hinter dem Wald liegt sie,
und nun komme ich.
Nichts könnte mir mehr ANGST machen als sie.
Warum? Warum fürchte ich sie so? Weil sie etwas unbekanntes ist?
Nein, im tiefen Inneren meines Herzens ahne ich,
was mich erwartet. Und das fürchte ich.
Ich fürchte, ich irre mich nicht.
Ich weiß, was mich erwartet,
und trotzdem habe ich ANGST.
Wieso sollte ich das Unbekannte fürchtet,
wenn mir das eine noch mehr Furcht bringt?
Sie ist es, die ich fürchte – die Wahrheit,
die Wahrheit über mich.

Gabriel 2002
GabrielAn die Nacht

Oh, süße Nacht,
kommt schnell zu mir
und gebe mir Vergessenheit.
Von der Vergangenheit
stets verfolgt,
suche ich in der Dunkelheit
meine letzte Ewigkeit.
Ein Traum, ein Traum,
mag alles sein.
Vergessenheit, Vergessenheit.
Ich bin allein.
Fühlte mich doch so oft im Licht,
als bald ich erkannt,
bin ein Kind
der Dunkelheit.
Verschollen im Labyrinth,
verfolgt von Dämonen
meiner Selbst.
Kein Entkommen,
so schicke mir Erlösung.
Lass vergessen die
dunkle Vergangenheit.
Lösche all die Erinnerungen
und lass mich schweben im Nichts;
in Dunkelheit;
in Stille.
Liebste Nacht,
süßer Tod,
komm und hüll mich ein
in dein ewig schwarzes Netz.

2003 Gabriel
GabrielMein Todestag

An einem Herbsttag wurde ich geboren...
... Und an einem Frühlingstag starb ich.

Lieben und leben
vertrauen, vergeben
einsam, allein.
Ein Wunder wird sein
ewig nun sehn
ewig nun gehn
und endlich verstehen,
warum Tränen fließen;
ewig vergießen
und doch nicht sagen
was geschah.

Kalt war die Klinge
in meiner Brust,
bohrte sich tief
bis zum Verlust
jeglichem Sinn.
Blut vom Kinn
tropfte auf ie Erde,
und ich sterbe
vor Schmerzen,
sich verbreiten
in meinem Herzen,
mich gleiten
in Dunkelheit.

Lieben und hassen
gefunden, verlassen.
Träume zerbrechen.
Freunde versprechen,
treu in Ewigkeit
doch nur Dunkelheit
folgt dem Licht,
halten nicht,
was versprochen.
längst gebrochen
der letzte Wille.

Nun lieg ich am Boden,
starr den Blick nach oben.
Sterne seh ich nicht,
und ich sehne mich
nur nach dir,
und bald sind wir
vereint
in warmer Dunkelheit gehüllt.
Habe ich je gefühlt
wie süß mir nur
des Frühlings warme Spur
mich begleitet
zu Tod geleitet?

2003 Gabriel
GabrielKind der Dunkelheit

Im Traum wandre ich. Dunkelheit hüllt mich ein. Einsamkeit.
Ich weile unter vielen; reichte vielen meine helfende Hand.
Ich versuchte so oft, euch aus der Dunkelheit zurück ins
Licht zu führen. Wollte euch den Weg aus dem dichten Wald
Zeigen. Doch nun seht mich an! So bin ich selbst zum
Kind der Wälder geworden; Diener der Dunkelheit.
Ich sitze zwischen den Bäumen, weit entfernt vom Weg
Ins Licht.
Wo ist nun mein Führer? Wo seit, Kinder des Lichts,
denen ich meine helfende Hand reichte? Wo seit ihr?
„Im Licht! Im Licht!“ schallt es von den Bäumen.
„Vergessen bist du, Kind der Dunkelheit.“ Ja, sie haben
mich vergessen; nahmen sich, was sie brauchten und lassen
zurück die leere Hülle meiner Selbst.
Ich bin ein Geist, der zwischen den Bäumen herwandert.
Stets auf der Suche folge ich den Echos aus längst
Vergangener Zeit. Echos, eure Stimmen hallen durch die
Bäume. Eure Schreie nach Hilfe. Doch es sind nur noch Echos.
Ihr ruft nicht mehr; denn ihr seit bereits im Licht, auch
Wenn ihr es gar nicht richtig merkt. Ihr schafft euch selbst
Künstlich Dunkelheit. Denn so bekommt ihr Beachtung. Nur
So seit ihr glücklich.
Ihr seit im Licht. Haltet es in Ehren. Sonst kehrt ihr bald
Zurück zu mir. Sonst verirrt ihr euch wieder in meinen Wäldern.
Die Dunkelheit umhüllt mich. Ein Diener ihrer bin ich.
Einsamkeit, die einen Traum um mich spannt.
Ich bin ein Kind der Dunkelheit und kehre nie zurück
Ins Licht.
GabrielEngel, du bist längst gefallen

Du fühlst dich leer.
Du fühlst dich allein.
Verlassen, verloren.
Du möchtest schreien.l
Doch kommt kein Wort
aus deinem Munde.
Würde dich jemand hören?
Fragst du dich wieder.
Würde jemand kommen,
um dir zu helfen?
Warum schweigst du?
Warum sehe ich keine Tränen mehr?
Bist du müde geworden?
Schreie, Schreie bitte.
Schweig nicht länger über
Deinen Schmerz.
Er frisst dich auf,
verzehrt dich.
Aber du schweigst noch immer.
Warum?
Engel, du bist längst gefallen,
und dennoch willst du anderen
kein Leid zufügen.
Engel, du bist längst gefallen,
lass nun ab von allem Licht.
Sieh die Dunkelheit,
die dich mit offenen Armen
in ihr Reich weist.
Hier ist nun deine Welt.
Engel, du bist längst gefallen.
Du bist längst kein Engel mehr.
Deine Flügel sind zerfetzt,
mit Blut getränkt.
Nun leg sie ab, deine alten Schwingen.
Lege deine neuen an.
Engel, du bist längst gefallen
und ein Kind der Dunkelheit.
Vergiss nun all das Gute.
Vergiss nun all das Licht.
Hier bist du zu Hause
in all de Dunkelheit;
Unter deinen Brüdern und Schwerstern.
Engel, du bist längst gefallen.
So schweige nicht länger.
Brülle hinaus deine ganze Wut,
deinen Schmerz,
deinen Hass.
Trete allen mit Schwert entgegen.
Vernichte, zerstöre.
Lass nun nichts mehr übrig
auf deinen dunklen Pfad.
Engel, du bist längst gefallen.
Du bist längst kein Engel mehr.
GabrielIch brach dir die Flügel

Du fielst vom Himmekl,
und ich fing dich auf...

Ich habe dich gefangen,
um dich nie wieder los zulassen;
um dir alles zu nehmen,
was dir gehört.

Deine Träume
habe ich vernichtet.
Deinen Willen
habe ich gebrochen.
Dein Herz
habe ich an mich gebunden.
Deinen Verstand
habe ich dir genommen.
Deinen Glauben
habe ich zu Nichte gemacht.

Damit du nichts mehr hast.
Nur noch mich.

Ich brach dir die Flügel,
damit du ewig bei mir bleibst.

Und dennoch erhobst du dich in die Lüfte
Und flogst hinauf ind en Himmel.

Mich lässt du zurück.

German Gothic Board
 
Boardansicht: Klick HIER und betrachte das Thema mit allen Funktionen direkt im Board.

 

German Gothic Board

Startseite Chat Grüße SchwarzKultur