| LaChatte | Bin ich gut? Langweile ich euch? Ergreifen euch besonders poetische Stellen? Ich höre immer gerne eure Meinung, welche es auch sei - und hier findet ihr den Weg zu den [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=20228]Kommentaren[/URL] ---------------------------------------------------------------------------- [B]Fegefeuer[/B] Ausflug in die Hölle ins Fegefeuer wo Teufel tanzen in den Flammen die fressen dich auf verzehren dich fachen dich an lassen dich glühn im Unterleib nackt das grosse Schwert dringt ein in dich schneidet dich auf lässt dich besudelt und nass liegen bereit für neue Abenteuer. |
| LaChatte | Nackte Haut umgibt dich berührt dich frei wie ein Vogel schwerelos aufsteigend leuchtend Finger und Hände in deinen Falten in deiner Wärme der grosse Pan, der bocksbeinige tanzt schnell und atemberaubend schwingt er sein Geschlecht vor dir, das spritzt Hitze verbrennt deine Hände und lässt dich in deiner Maske fliessen. |
| LaChatte | Komm, mein Freund, und spiel mit mir das ewige Spiel von Leben und Tod von Licht und Schatten, das Spiel das erst aufhört wenn einer von uns endgültig geht und diese Welt verlässt. Die Regeln sind einfach, es ist alles erlaubt, und nichts verboten was dich der andern Seele näherbringt was dir erlaubt den anderen zu lesen wie ein offenes Buch was dir erlaubt vorherzusagen was der Gegner, was der Partner in dem Spiel als nächstes tun wird um für immer und ewig verschmolzen zu sein mit dir. |
| LaChatte | Gib mir dein wahres, inneres Ich gib mir deine Ängste, dass ich sie besiege gib mir deinen Hass, all deine Kälte durchdringe mich mit deinem Zynismus der selbst dich nun langweilt kämpfe um dein Herzblut schau, ob du noch welches hast, und den Rest, den gib mir dass ich ihn trinke, dass ich trunken vor Blut, vor Liebe, vor Schmerz ins Innerste der Höhle dringe und den Vogel befreie der dort schon lange vergebens sang. |
| LaChatte | [B]an MR[/B] Ich sehe dich ich sehe dich vor mir, dieses erste Mal da ich jede Sekunde an dich gedacht, an deine Stimme, an deine Worte und ich seh dich noch vor mir, wie ich damals dich leicht berührt am Arm, Haut auf Haut wie ich das als angenehm emfand und wusste er ist ein guter Liebhaber, den will ich. Ich sehe dich, zwei Jahre später ausgestreckt auf einem Bett, mit Kabeln und Schläuchen, in dem Handgelenk, im Hals eine Maske auf dem Gesicht, die du ungeduldig zu entfernen suchst, ich höre den Schrei nach Hilfe, und Hilfe ist doch da - alle Hilfe, von Menschen möglich gemacht. Und heute seh ich dich, wie du immer der Gleiche, und doch sehr anders. Müde bist du, und doch kämpfst du weiter Du gibst nie auf. Der Schmerz hat seine Spuren hinterlassen auf deinem Gesicht, doch nicht in deinen Augen. Ich sehe dich, tausend Bilder, gelebte, du und ich, lustige, traurige, einsame, und wunderschön vereinte Stunden, die hitzige Diskussion, als die Bibel mehrere Male quer durchs Zimmer flog, und dann das Läuten an der Tür, eine Dame, die dich kennt und die meine Fotos mein Kuscheltier und was ich dir sonst noch gelassen fortgeworfen hat, nun, heute kann ich sie sehen ohne dass mein Herz sich anfühlt wie in einem kalten Regenschauer heute weiss ich um deine Liebe um deinen Ausdruck der Liebe und das auch nur weil ich mir erlaubte ein Biest zu sein, weil ich so tat, als ob du mir egal wärst, wo du doch der Mann meines Lebens bist. ------------------------------------------------------------------------- je t'aime ma puce - ton Schpountz |
| LaChatte | Intensivstation Am Morgen danach packe ich meinen Rucksack mit – ich weiss nicht was? Büchern, Zigaretten, Kuscheltieren, Fotos, einem Stein und komme an im Spital warte lange Zeit im Vorraum der klein ist und spitalgrün und der Geruch gefällt mir nicht Eine Krankenschwester führt mich durch ein Labyrinth in einen Raum, da liegst du auf einem Bett ich erkenne dich fast nicht, dein Gesicht ist aufgedunsen, du hast Schläuche überall, aus dem Hals, aus dem Handgelenk, aus dem Mund ein grosses Rohr und noch mehr Schläuche die unter deiner Decke verschwinden. Im Hintergrund ein Bildschirm mit Kurven die sich bewegen, so wie aus dem Fernsehen, und es kommt der Gedanke, der ist ja noch verkabelter, als mein Computer. Ich darf dich berühren, sagt die Schwester, und unter der Decke schauen deine Füsse hervor, der eine ist warm und lebendig, und ich berühre auch den andern, den linken, der ist weiss und kalt und muss wohl amputiert werden. Ich sitze neben dir und halte deine Hand dein Griff ist der gleiche wie immer, warm und sicher aber auch Halt suchend dieses Mal. Du nestelst an den Schläuchen herum, sie stören dich und manchmal versuchst du einen Laut von dir zu geben, aber mit diesem Rohr im Mund ist das wohl nicht so einfach. Sie stellen einen Sack vor mich hin, einen weissen. Da sind deine Kleider drin, zerschnitten, immer noch voll nassem Blut, das noch nicht trocknen konnte und in einem kleinen Säckchen deine Uhr, deine Halskette, dein Armband dein Feuerzeug, so eben das was du auf dir trugst als dich dieser Lastwagen überrollte. Ich werde hinausgeschickt, sie wollen das Rohr aus deinem Mund entfernen, es sei kein schöner Anblick. Nach einem Kaffee bin ich wieder zurück, du trägst nun diese Maske, die du auch ständig wegschiebst, und dann höre ich wie du nach Hilfe schreist, nach einem Arzt, nach etwas weniger Schmerz doch Was kann man mehr tun? Ich halte deine Hand, ich denk an dich, ich versuche stärkende Gedanken zu senden, hilft das? Beim Verbandwechsel schaue ich zu und sehe dein linkes Bein, mit einer Art Metallgerüst drin und es ist nur rohes Fleisch, keine Haut mehr, gar nichts und ich frage mich Warum hast du dich dafür entschieden ein Bein zu verlieren? Doch irgendwie passt es, irgendwie ist es trotzdem gut so, wie es ist. Am späten Nachmittag muss ich gehen ich nehme meinen Rucksack wieder mit mit all den Sachen, die dir nicht helfen können. Das Einzige, was ich dir lasse, ist der Stein, ein Granit aus dem Maggiatal, noch voll Sonne und Wasser und Kraft der gut in deine Hand passt. Später wirst du mir erzählen, dass du diesen Stein die ganze Nacht und auch während der Operation am folgenden Tag so stark in der Hand gehalten hast dass ihn niemand entfernen konnte. Am Abend hole ich dein Auto deine Schlüssel und ich staune darüber Wie wenig mich all das bisher berührt. |
| LaChatte | Mist wir hätten eigentlich heute, also jetzt du und ich und deine Freundin ganz gemütlich feiern wollen die Tatsache dass wir uns heute seit vier Jahren kennen. Und nun ruft sie mich an um zu sagen, dass du weg gegangen bist verschwunden bist irgendwohin vermutlich in so eine Rotlichtbar. Du kotzt mich an. Ich hätte mein Wochenende anders geplant wenn ich gewusst hätte dass du dich einfach verkrümelst, du Arsch. Ich mag dich trotzdem. |
| LaChatte | [B]Erklärungen[/B] Im Krankenhaus stehe ich vor deinem Bett, und neben deinem Bett steht eine Frau, und sie sagt dass Erklärungen nun angebracht seien. Gut, Erklärungen... ich höre. Ich höre zu, wie du sagst, dass du nicht mich liebst, wie du sagst, dass du sie liebst und dein Leben mit ihr, und nicht mit mir verbringen möchtest. Du sagst dann auch, dass ich es nicht verdient hätte und du wünschst, dass ich gehe. Ich gehe. Ich steige in mein Auto ich fahre heim ich rufe einen alten Liebhaber an und frage, ob ich ihn besuchen dürfe bei ihm gibt's Trost und bestimmt auch Wein. Ich frage mich, und ihn, ob das wohl das Ende sei oder ob du vielleicht doch noch wieder zu mir kämest. Du würdest es auf alle Fälle nicht verdienen, und wenn du kniend darum bettelst. Ich gewöhne mich an die Idee, dass ich dich heute abend das letzte Mal in meinem Leben sah. Mit Wein und Gesellschaft fällt mir dieser Gedanke sogar erstaunlich leicht. Und schon beim ersten Glas Wein, da läutet mein Telefon, du bist es und du fragst, wo ich sei. Bei meinem alten Liebhaber, bei dem, den du noch nie mochtest, sage ich. Du wirst zornig du fragst, was ich da verloren hätte, und ich antworte dir, dass in Anbetracht dessen was du mir vor so ungefähr zwei Stunden erklärt hattest dich das nun wohl nichts mehr angehe. Zehn Minuten später rufst du erneut an, und ich höre an deiner Stimme dass du dem Weinen nahe bist, du, der du nie weinst, du, der du seine Gefühle sorgfältig für dich behältst und du sagst mir, dass du gerade jetzt wohl die grösste Scheisse deines Lebens gebaut hättest. Und ich glaube dir, auch wenn mein Verstand mir sagt, dass ich dich am besten aus meinem Leben für immer streiche. Ich glaube dir. |
| LaChatte | [B]Heilung[/B] Das erste Mal, es war klar, es ging um Sex, um Körper, ums geniessen ohne sich dabei schon auf irgend etwas festlegen zu wollen. Wie zwei misstrauische verbrannte, zerfleischte geschlagene wilde Tiere kamen wir uns näher verletzten uns gegenseitig und kamen wieder und wieder und wieder zueinander. |
| LaChatte | Ich liebe Sex, ich liebe deine Zunge, und deine Finger, die sich in meinem Fleisch verlieren und die mich zum Schreien bringen. |
| LaChatte | Schöne Worte - du begreift vielleicht, dass ich nun endlich genug davon habe. Ich liebe dich, und dennoch kommt es nicht in Frage dein Verhalten deine Schwächen weiter zu akzeptieren. Es ist vorbei. Es bricht mir das Herz zu sagen "ich verlasse dich" und dennoch ist es das Einzige, was mir übrig bleibt. Leb wohl. |
| LaChatte | [B]Erinnerung an ein vergangenes Leben[/B] Da war ein Anlass für den unbekannten Soldaten am Monument, nicht weit von mir zu Haus. Trikoloren flatterten Offizielle hielten Reden Medaillen wurden verteilt Beförderungen ausgesprochen Tusche von Posaunen und Trommeln und ein Publikum das sich, wie ich das beurteilten konnte mehrheitlich langweilte. Das Dorforchester stellte sich auf und spielte, manchmal etwas aus dem Takt, aber eigentlich gar nicht so schlecht die Marseillaise die mich zu Tränen rührte. Patriotisch bewegt, ich, die Ausländerin die Fremde, die sich von der Menge abwandte um die Tränen zu verbergen, ich, wallenden Herzens von der pathetischen Rede aufgewühlt. Warum kommt mir dieses kleine Défilée so bekannt vor? Das doch um soviel prächtiger sein müsste? Das in strahlender Sonne vorbeimarschieren müsste, das doch soviel prunkvoller soviel grösser soviel grandioser sein müsste? Ich gehe nach Hause und weine immer noch. |
| LaChatte | [B]Schmerz[/B] Du hast meine Augen verbunden meine Hände an meine Beine gefesselt mit gespreizten Beinen blind hilflos liege ich vor dir. Ein scharfer Schmerz durchzuckt mich, nein es ist zu viel, ich halte das nicht aus, dann nochmals Schmerz, und nochmals und ein viertes Mal Schmerz es ist zuviel ich flehe dich an und du nimmst den Schmerz wieder weg, doch im gleichen Augenblick wünsche ich ihn mir zurück. |
| LaChatte | [B]Geborgenheit[/B] Hilflos gebunden geblendet stehe ich dir, und dir allein zur Verfügung, damit du mit mir zu deinem Vergnügen machst was du willst. Kein Gott könnte mehr sein als du für mich genau jetzt bist. |
| LaChatte | [B]Mauern[/B] I Rund um mich aus Stein hart hoch und kein Lichtstrahl der mich wärmt. II Ich möchte dir so gerne eine Blume schenken doch die Tür ist verschlossen III Du bist nicht in meiner Realität ich sehe, wie meine Worte an dir vorbeigehen, ohne ihre Botschaft zu hinterlassen. |
| LaChatte | [B]Ferien[/B] Schlafen, schlafen, schlafen nur manchmal ganz müd ein Auge blinzeln lassen und wieder schliessen. Die Welt aussperren das Telefon abschalten die Glocke ignorieren baden neue Kräfte sammeln denn die Tage, so dunkel wie sie jetzt sind haben mich erschöpft. Schlafen nur schlafen |
| LaChatte | [B]Grandmaman[/B] Am Bahnhof wartete meine Familie wir tranken noch eine heisse Schokolade, wir assen eine Kleinigkeit bevor wir zum Friedhof gingen. Das Wetter war eher kühl vor der Kapelle wartete schon der Grossvater und drinnen der Sarg. Leider hatte er kein Fensterchen, an dem ich sie ein letztes Mal von Angesicht zu Angesicht verabschieden durfte. Es kamen viele Leute, eine zahlreiche Familie und viele Freunde sie war ein Engel aus Fleisch und Blut. Die Messe, die Musik die Hostie der Cousin, der nicht katholisch ist verzog das Gesicht, als er das papierne Brot schmeckte. Überall heimliche Tränen, Ergriffenheit. Und über dem Sarg war es so? War es Täuschung? Ein heller, goldener Glanz. Grandmaman, bist du da? Siehst du uns? Geht es dir gut? Die Prozession zum Grab noch ein Gebet meine Mutter und meine Tante wie zwei Erzengel mit Feuerschwertern hinter Grossvater postiert bereit, ihn zu stützen falls es ihn zu sehr schmerzen würde eine Liebe von fünfzig Jahren zu Grab getragen zu sehn. |
| LaChatte | [B]Wochenende[/B] Endlich, Wochenende Daheim in Ruhe schalte ich das Telefon ab hole Papierchen, und Billette vom Tram eine Schere und Tabak, und natürlich Gras. Ich wickle mich in meine Decke und rauche und warte auf die Wirkung. Schlecht gebaut, das Ding, es lässt mich husten, es kratzt, und ich habe wieder einmal vergessen vernachlässigt Wasser zu kaufen. |
| LaChatte | [B]Cyberland[/B] Multi verlinkte Ebenen laden herunter Energie von Strahlen Drogen psycheledische Fraktale heute ist alles öffentlich keine Geheimnisse Freiheit Surfen auf den Datenflüssen im Kosmos bis zum Jahr 2012 |
| LaChatte | [B]Umarmung[/B] I In deiner Wärme spüre ich dein Herz und bin glücklich. II Immer näher verschmelzen wir bis wir eins sind. III Zum Abschied unter der Tür nehme ich dich noch einmal ganz in mich auf. |
| LaChatte | [B]Verliebt[/B] Verliebt in deinen Duft deine Wärme deine Haare deine Schultern in alles, was du bist. Du bist immer bei mir. Egal, was passiert. |
| LaChatte | [B]Seltsamer Schmerz[/B] Mir gehts doch gut? Ich habe keine Probleme, also keine so wichtigen, so dringenden? Keine, die mich belasten? Und doch ich nehme den Pinsel in die Hand Ölfarben, Malmittel, White Spirit und der Geruch des Öls wirft mich in meinen Schmerz den ich schon lange vergessen glaubte. Tränen steigen auf meine Brust wird eng mein Solarplexus verkrampft sich einfach so? Transformiere integriere den Schmerz. Da musst du durch - mal weiter! |
| LaChatte | [B]Ma puce m'appelle à midi[/B] Mon téléphone ne sonne pas mais, quand-même tu me l'a promis de m'appeler. Je t'appelle mais tu n'as pas le temps, tu ne dis pas pourquoi et tu coupes. Bon, au moins j'ai pu te joindre ce que n'était pas toujours le cas. je me promène dans la pluie le coeur brisé en morceaux de glace. Un peu plus tard je suis rentrée dans mon bureau en train d'écrire un message à un ami pour pleurer un peu, pour me soulager... Et c'est là que sonne mon portable ton numéro qui est affiché et c'est le bonheur. Mais, je me pose la question - à chaque fois, quand je voudrais dire je t'aime les mots restent collés dans ma gorge. Pourquoi? ************************************************* Va te branler, puce - ne pense pas trop - ce n'est pas bon. |
| LaChatte | [B]Whisky[/B] Heute kriegtest du deine Kündigung eher überraschend Am Nachmittag ruft ihr mich He, babs komm doch nach hinten nimm ein Glas mit! Whisky - keep going - Johnny Walker und, damits nicht auffällt etwas Cola und ab gehts - die Flasche muss leer sein und da läutet das Telefon und ein Mitarbeiter will Geld. Nebel. |
| LaChatte | [B]Züge[/B] In meinen Träumen träume ich von Zügen. Immer die gleiche Landschaft immer ein bisschen anders ich komme immer an Bahnhöfen an nur um festzustellen dass ich nicht am richtigen Ort bin oder zu spät oder dass ich doch hätte umsteigen sollen. Hauptsache, es geht weiter. |
| LaChatte | [B]Eifersucht[/B] Elendes Gefühl, das mir die Kehle zusammenschnürt mich packt, mir die Tränen ins Gesicht treibt - Moment - Bitte, Kopf einschalten Bitte, etwas Rationalität also: es kann doch gar nicht sein wie du denkst, und wenn schon - was wär so schlimm daran? |
| LaChatte | [B]Du[/B] Ich sehe, tief in dir diesen schillernden Vogel, der eingesperrt ist hinter Masken, Mauern, Gittern. Ganz leise entferne ich Schicht um Schicht um auch dir zu erlauben deine Schönheit zu erfahren. |
| LaChatte | [B]Mein neues Auto[/B] Gedanken sind Realität manifestieren sich nach beharrlichem Wiederholen ganz gewiss. Du, mein neues Auto das ich noch nicht kenne gross, sparsam, leise, kraftvoll und ganz neu bist du. Auf bald! |
| LaChatte | [B]Nachbar[/B] Schräg unter mir wohnst du jetzt offerierst mir Kaffee. Wir schauen fern diskutieren streiten lachen. Schön, bist du da! |
| LaChatte | [B]Du[/B] Du siehst nicht gut aus nein, müde Spuren auf deinem Gesicht das Lachen verschwunden grau Du sitzt auf deinem Bett und ich sehe dich und arbeite für glücklichere Tage am Meer. |
| LaChatte | [B]Du, nochmals[/B] Du gibst nie auf kämpfst weiter hältst den Schmerz aus glaubst an das Leben hast Kraft hast Humor. Du schreist deine Verzweiflung heraus schreist mich an und ich sehe Feuer in deinen Augen. Ist das nun Liebe? Ja. |
| LaChatte | [B]Im Niemandsland[/B] Dann kommt die Angst vor dem Aufbrechen des Eises, unter dem das Feuer brennt. Glatte Oberflächen werden rissig und rauh. Alte Wahrheiten heissen nun auf einmal Lügen, und es gibt Menschen, denen ich nicht mehr ins Gesicht schaue weil sie mir ein zu wahrer Spiegel sind. Was auch immer ich war ich werde es nie mehr sein, und was auch immer ich sein werde bin ich noch nicht. Nichts-Sein macht Angst. Geh hindurch halt sie aus und du wirst sehn das du schon immer warst was du sein wirst. |
| LaChatte | Zwischendurch, wieder mal ganz unpoetisch: schreibt doch, was ihr denkt oder fühlt oder meint zu den [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=20228]Kommentaren[/URL] .. Und nicht vergessen - es kann kein Beitrag zu dumm, unqualifiziert oder sonstwas sein, dass ich mich nicht sehr gebauchpinselt fühlte, von dir beachtet zu werden.:) Danke, Thanks, Merci, Evcharisto, Grazie! |
| LaChatte | [B]Zusammen leben[/B] I Wenn ich heim komme sehe ich ob dein Auto vor der Türe steht. II Zwei Stockwerke unter mir klopfe ich an deine Tür und öffne dann mit dem Schlüssel, den du mir gegeben hast. Ein kleiner Kuss zur Begrüssung ich liebe deinen Geruch immer mehr, obwohl das Parfum, das du heute benutzt ich nicht besonders mag. Du auch nicht? Gut, dann weiss ich doch wieder ein Geschenk für dich. III Es ist schon seltsam, dass wir über ganz verschiedene Dinge sprechen, je nachdem ob ich bei dir bin oder du bei mir. |
| LaChatte | [B]Ein Gespräch[/B] Gestern abend kamst du nun zu mir ziemlich spät und nur schon an der Art wie du die Tür aufmachtest sah ich wie schlecht es dir ging. Ich hörte zu wie du mir die gleichen Dinge sagst wie oft schon und ich spürte wie das Leben dir schwer ankommt. Wofür noch leben? Wofür noch schlafen gehen wenn doch der Morgen nur wieder einen weiteren gleichen sinnlosen Tag bringt? Wofür noch den Schmerz weiter aushalten und kein Ende ist in Sicht? Ich sass da und hörte zu und liess mein Mitgefühl zu dir strömen. Ich spürte einen Energieball der in mich drang du standest auf, wütend zitternd, aufgebracht deine ganze unendliche Energie in deine Wut investierend und gingst. Zum Abschied gabst du mir einen Kuss. |
| LaChatte | [B]Hund[/B] Ein geschlagener, misstrauischer Hund traut sich nicht dort hin wo es etwas zu Essen gäbe, und Wärme und Liebe aus der Angst vor dem nächsten Schlag. Vertrauen kommt langsam... komm, Vertrauen, komm. |
| LaChatte | [B]Danach[/B] - eine Zigarette, eine Tasse Kaffee, schweigende Verbundenheit mein Körper und dein Körper zusammen, getrennt - ein Kribbeln, das mich begleiten wird bis das nächste Mal - Feuer brennt. |
| LaChatte | [B]Amerikaner im Irak[/B] Junge Männer werden in eine Uniform gesteckt und über das Meer verfrachtet, in ein fremdes, feindliches Land, das - angeblich - befreit werden will. Daheim waren sie Abschaum, sie sind es immer noch, diese Freiheitskämpfer - Kanonenfutter Im Namen Des Christlichen Gottes, Manöviermasse von Generälen, nicht Menschen, eher Nummern... und bekommen ein Gewehr in die Hand gedrückt, Pistolen, Handschellen, MACHT - und das erste Mal in ihrem Leben haben sie offiziell Macht, sehen Abschaum noch unter dem Abschaum, rächen sich an zufällig Gefangenen für alle Verletzungen, die sie im Laufe ihres jungen Lebens selbst erlitten haben, trainiert durch Videospiele (wenn einer tot ist, steht er wieder auf und spielt weiter), was ist denn diese so fremde Land anderes als ein Adventure-Game? Und diese Gefangenen, verlaust, zerlumpt, elend, in unbekannten Lauten untereinander kommunizierend... das können doch keine Menschen sein? ********************************************* Mal schauen, was passiert. Was passiert, wenn ich dem da eine Tüte über den Kopf stülpe? Wie lang wird er gerade stehen? - Was, Mitgefühl? - na hör, mit mir hat auch niemand Mitgefühl... und diese Achse des Bösen, diese Tiere, ich schwörs, die würden mit mit noch viel grausamer sein. Komm, wir befestigen ein Paar Drähte an seinen Eiern und sagen ihm, er muss auf der Kiste stehn bleiben, sonst würd er einen Stromschlag kriegen.. nein, wir haben keinen Strom, ist ja egal... was meinst du, wie lang bleibt er stehn? Sollen wir Fotos machen? Ja, stell dich mal da hin... *klick* noch eins? *klick* hehehehehehe, geil, komm gib mir ein Bier, wir legen uns was in den Schatten, sauhitze, das... *********************************************** was shit, der steht immer noch da? den hab ich doch völlig vergessen... na komm, holen wir ihn rasch runter... son guten Tritt in den Arsch wird ihn schon in Bewegung setzen... los los los, Futziraki, beweg dich!!! Ich hab nicht stundenlang Zeit! Wenn ich nur dran denk, meine Tante war am 911 im WTC, da, kriegst noch einen Tritt für sie, du Misthaufen, elender! ************************************************** * "My darling, I miss you so much. It is hot and always we're in danger by selfattentäter-irakis und es ist heiss und das essen schlecht, ich vermiss deinen Apfelkuchen. Streichel die cat von mir, bitte. In Love, A." |
| LaChatte | Ach! ich sitze an meinem PC und denke an deine Stimme, das letze Mal, wie gereizt sie klang und ich hoffe es ist nicht zu spät. Meine Augen brennen, als ob ich tagelang geweint hätte und ich fühle mich auch so aber das war doch nur ein entzündetes Auge. Ich werfe mir vor Selbstgerechtigkeit Passivität und ich weiss es ist die Zeit gekommen wo ich handeln muss. |
| LaChatte | Das Geräusch des Tees wenn er in die Tasse strömt. |
| LaChatte | [B]Gestern[/B] hast du mich getroffen wo es am meisten weh tut und das Kind im Innern weint. Du hast ein hervorragendes Gefühl für den schwachen Punkt und du zielst darauf. Nein, ich lass mich nicht unterkriegen. Doch gibt es tatsächlich angenehmere Lehrer als dich. |
| LaChatte | Ayyyyayay das hat aber nun lange gedauert bist du endlich mal von dir gesprochen hast. |