| Diva | [COLOR=red][I]Ich liebe dich.[/COLOR] Auf dem dunklen Tisch in einer Ecke liegst du still im Kerzenschein Deine weiße Schönheit wartet zitternd wir waren viel zu lang allein Umrunde dich, hab Angst vor Schnitten Trau mich noch nicht dich zu berühren Schau dich nur an, entblöße mich wie kann ich dich heut Nacht verführen Ohne Augen schaust du mir entgegen wartest, dass ich mich an dir vergehe auf dass mein Spiel mit dir beginne ich meinen Schatten auf dir sehe Ich verrat dir meine Sünden All meine dunkelsten Verlangen Erzähl dir, was ich selbst nicht weiß kann alles, alles in dich bannen Niemand wird verstehen, was ich fühle in den Stunden unsrer Zweisamkeit Meine Qual bleibt ohne Spuren Und du bist kein Mensch, der schreit Unsre Liebe dauert manchmal nur Einen Augenblick oder auch Stunden Ich ritz dir Worte in die Haut hab dich schon endlos oft geschunden Doch wenn ich dich nach der Ekstase zurücklass in dem dunklen Zimmer weinst du nicht um meine Ängste bewahrst sie bloß in dir für immer Niemals schreist du, niemals zeigst du irgendein Gefühl für mich und doch weiß ich, da ist Leben denn ich hauche es in dich Du bist tot, du warst es immer lebst nur durch den Schmerz in mir Und wenn ich sterbe, trägst du ihn fort Ich liebe dich, mein weißes Blatt Papier [/I] * In diesem Sinne, genießt auch die anderen Gedichte. Diva PS: Man beachte die Daten, zu denen die einzelnen Gedichte geschrieben wurden, um die doch recht beachtlichen Unterschiede des Stils auszumachen. Nicht direkt aufgeben, falls der Anfang nicht gefällt, sondern einfach mal auf die zweite Seite wechseln, ja? ^_^ Möglichkeiten für Feedback: PN oder auch direkt per mail an [email]wheres_diva@web.de[/email] Ich würde mich sehr freuen. |
| Diva | Die Clowns, [I]die ehrlich wurden[/I] Du bist der Clown, den alle lieben Man sieht dich immer froh. Doch was ist dir geblieben? Nur ein dünner Ast aus Stroh... Wasch dir deine Schminke ab, Ich kenne deinen Schmerz. Du bist dein eignes Grab, Ein Clown mit Trauerherz. Du brauchst nicht länger lügen, Die Maske hält so schlecht. Dein Lachen kann betrügen, Doch ich weiß, es ist nicht echt! Willst du nicht lieber weinen, Als immer nur zu lachen? Du musst so glücklich scheinen Und willst es anders machen. Die Leute woll`n nicht sehen Wie einsam du stets bist, Doch ich kann gut versteh´n Wie Sehnsucht dich zerfrisst: Auch mich hat`s längst zerfressen, Das Lächeln, es erstarb. An Unendlichkeit gemessen, Bräuchte` s Kraft, die ich nicht hab! Doch lass es uns gemeinsam sein, Auf dass wir ehrlich werden. Geliebter, wir sind nicht allein, Komm, Clown, wir [I]wollen[/I] [I]sterben[/I]... |
| Diva | [COLOR=burlywood][I]Das gläserne Wort[/I] Im Dreck, da liegts Hilflos und klein Glänzend und glitzernd So unendlich rein Inbegriff Hoffnung Als letztes verwahrt Hat es die Sehnsucht Um sich geschart Ein trauriger Schatz Wohlbehütet ist er Ich lass dich berühren Liebling, komm her Dumm ist`s, ich weiß Aber anders geht`s nicht Mein schwarzes Herz Braucht endlich Licht Und so nehm` ich die Hand Die mir freundlich gereicht Und hoffe, dass die Angst Bald dem Himmel weicht Doch noch eh je gehalten Was er versprochen Wurd` das gläserne Wort Schon wieder zerbrochen Die zersplitterte Scherbe Sie Glänzt Wunderbar Ich ramm sie in das, Was mein Herz einmal war Wie konnt` ich`s nur glauben? Hätt´ ich`s besser gewusst! Doch diesmal ist`s mehr Als einer Puppe Verlust Aber was soll`s? Der Gewinn war verronnen Ich hatt` schon verloren Bevor das Spiel nur begonnen Nun verzerrt sich im Spiegel Mein gemartert` Gesicht Ich töte ganz langsam Das pechschwarze Licht Keine Träne, kein Schrei Aus der Seele aus Eis Das Blutritual Schließt aufs Neue den Kreis Und mich für immer ein. [I]Teufelskreise wurden nicht erschaffen, um je gebrochen zu werden.[/I][/COLOR] Diva, 6. Februar 2003 |
| Diva | Kaltes Wesen, Puppenkind Kaltes Wesen spiel mit mir Kaltes Wesen, sieh mich an Küss mich mit dem süßen Mund Der nie wieder lächeln kann Erfroren ist dein kleines Herz Ein Zimmer voller Licht Umgibt den Körper voller Glanz Und dennoch lebst du nicht Die Augen gebrochen und doch Zart geschminkt, vollendet schön Sie haben nie das Leid erblickt Sehen nur die Perfektion Deiner sanften, vollen Lippen Oh so wunderschöne Glanz Verführt, verwirrt, verflucht Die anderen zum Tanz Lasst uns feiern und so tun als wär in uns das Leben auch wenn wir wissen Frieden den wird es niemals geben Kaltes Wesen, Puppenkind Sieh mich noch einmal an Warum tanzt du noch Lass mich ganz nah heran Lass mich dich brechen und ein letztes Mal noch spürn Lass dich erst von mir Und dann vom Tode sanft verführn Diva, 5. Oktober 2002 |
| Diva | [COLOR=skyblue]Luzifers Strafe, die Engel im Eis Im Spiegel, das seh ich`s Mein zweites Gesicht Dein wohlbekannt` Antlitz Traurig, wie ich Einst warn´n wir gemeinsam Eine Seele, ein Geist Doch wurden wir getrennt Und auf ewig vereist Weil wir das liebten, was Menschheit man nennt hat uns der Herrscher in zwei Leben getrennt Nie wieder wird eins Was auseinander mal war Auf ewig die Hölle Aus Eis, oh so klar Nur das Verlangen Zu sein, was getrennt Blieb unsrer Seele Und es verbrennt In glühenden Flammen So hilflos und klein Liegen Engel im Schnee Und schlafen ein Leblose Körper Haben gezehrt Von sich, ihrer Liebe Und sterben verstört Warum durfte nicht sein Wonach wir gesehnt? Unsre Körper verbrannt Und im Eiswind verweht.[/COLOR] |
| Diva | [FONT=TIMES][I][COLOR=LIMEGREEN]Das Lied vom Leben Deine Tränen stummer Trauer, fallen nicht und sind doch da Singen leise, singen klar Zeugen, dass dein Schmerz erwacht Nur um wen, sag es mir, mein Herz, um wen weinst du heute Nacht? Um dich, das Tier, das langsam stirbt? Die tiefen Wunden deiner Welt? Die Risse, die dein Spiegel trägt? - und um den Vorhang, der nicht fällt. Zeichen, die niemals gesetzt, Gelübde, die du nicht schwören kannst Das Vertrauen in dich selbst – all das, schwindend in dem Todestanz Ein Netz aus hellen Schatten wirft auf deine Haut das Silberlicht Sieh nur hin, du, o mein totes Herz, sieh, wie es durch das Fenster spricht Der Klinge Kuss gleicht einem Schnitt, ein sanfter, ein ganz kleiner, zaghaft und doch stark genug, bringt er dich zum beben. Und wie das Rot, dunkel in der Finsternis, so zaghaft fließt liebkost der Todesengel dich und singt das Lied vom Leben. *[/I] Für Plaie[/COLOR][/FONT] |
| Diva | [I]Der wahre Schrei bleibt stumm[/I] [i]„Fass mich nicht an!!“[/I] schrie ihre eiskalte Stimme. Und du dachtest, es ginge nur um dich. [I]„Du tust mir weh!!“[/I] schrie ihr zerbrechlicher Körper. Und du dachtest, es wäre deine Schuld. [I]„Stell keine Fragen mehr!!“[/I] schrie ihr tränenloser Blick. Und du dachtest, du müsstest gehen, [COLOR=red][I]aus Liebe,[/I][/COLOR] um sie nicht zu verletzen. [COLOR=red][I]„Lass mich…“[/I] [/COLOR] flüsterte ihre Seele, angstzerfressen, von Narben übersät, [COLOR=red][I]„lass mich nicht allein.“[/I][/COLOR] * Mein erstes Spiegelbild für dich. Betrachte es in Ruhe, ich hoffe du siehst dich selbst. [I]...I miss you...[/I] |
| Diva | [COLOR=SIENNA][I]Ohne Umhang[/I] Scheinwerfer strahlen Und ich steh im Licht Eingehüllt in schwarzen Samt Ein Gewand voll edelmütiger Pracht Stolz bin ich Die Vorstellung ist gerade vorbei, ein brillantes Stück aus tiefster Seele - aber niemand rührt sich… Das Publikum im Saal Es schweigt wieder einmal Gesichter, die nichts verstanden haben Blicken leer zu mir hinauf Der große Raum der Bühne auf der ich stehe, wird noch weiter so dunkel, dass man nicht messen kann, ob er irgendwo endet. Vielleicht ist es das Nichts oder - noch schlimmer – gar alles? Wer schaut aus dem Schatten zu? Ich weiß es nicht, vermag es nicht zu sagen. Angst habe ich vor beidem. Angst, lähmendes Gift Ich kann mich nicht wenden, um nachzusehen. bin an Ort und Stelle erfroren vor den Menschen, die starren auf meinen bloßliegenden Körper, auf meine Haut voller Narben von zerbrochenem Spiegelglas Die Wangen gerötet vor Scham So stehe ich da, verzweifelt Und fühle wie der Sinn des Fremden von mir Besitz ergreift Die Stille schwillt Das Licht wird grell Und selbst wenn der Vorhang fiele Hinter mir, im flüsternd Dunkeln Dort lauerten noch tausend weitre Monster Ich schluchze. Wo ist bloß mein Umhang hin? * [/COLOR][COLOR=SANDYBROWN] [SIZE=1]Das Schreiben ohne Reime wird wohl zur neuen Angewohnheit... Gewidmet ist es wieder dir, denn deine Worte machen mir Angst. Ich bin nicht fähig, das Wirrwarr zu beachten, kenne uns beide mittlerweile zu gut. Ich leih dir meinen Umhang, wenn du willst... aber nur, um dich zu wärmen, nicht um dich zu verstecken. Hab dich lieb. Diva[/COLOR][/SIZE] |
| Diva | [color=CRIMSON]Die einzige Bitte Verwirrtes Tier, ich weiß, du zitterst Das Glas auf deiner Haut, es bebt Weil du mit deinem eisig Herzchen Meinen Sonnenschein erwitterst Weil du spürst, dass meine Seele lebt. Der Schatten meiner schweren Sorge Legt sich auf deine Flügel nieder Engel, sieh doch, es soll keine Fessel sein Nur heißen, ich bleibe auch bis Morgen Ich hab bloß Angst du kommst nicht wieder Dass du weißt, ich fürchte mich Macht alles nur noch schlimmer Weil du denkst du müsstest helfen Doch du sollst nur wissen, da bin ich Sollst nur sehen, ich bin hier für immer Verzeih mir, dass ich für dich weine Und nicht bleibe in der stummen Herde Denn das kann und will ich nicht Du sollst nur sehen, was ich meine Dass ich wissend auf dich warten werde Verwirrtes Tier, hab keine Angst Meine Zweifel sind nicht deine Schuld Und du musst mich nicht beruhigen Du sollst nicht tun, was du nicht kannst Ich hab nur eine Bitte, glaub mir: Ich hab für dich Geduld *[/COLOR] [SIZE=1][COLOR=tomato]Don´t think I want to push you. I know that would not work, cause nobody could help me this way. All I want you to do is to know I am next to you, in the dark light, on the other side - there for you. As long as you let me. I don´t make promises I cannot keep. Diva.[/COLOR] [/SIZE] |
| Diva | [FONT=arial][I][COLOR=deeppink]Dornröschen.[/COLOR] [SIZE=2]Um mich herum, nur Sonnenschein Die Welt so bunt, und viel zu laut Ich schalte ab, und grab mich ein Schreib mir Gedanken auf die Haut Ich bin durch Scherbenglas gewatet Und hab mir Wunden zugezogen Mehr als nur den Kopf zermartert Mich selber um den Schmerz betrogen Durch den Spiegel meiner Seele Hab ich die Menschenwelt betrachtet Hab ihr Leben aufgeschrieben Doch ihnen nie danach getrachtet Am Strand des Ichs, endloses Meer Lag ich müd, in Einsamkeit und Stille Hab ich mich je nach was verzehrt? Was wär´ mein allererster Wille? Unter endlos schwarzem Himmel War kein Du, das mich errief Und kein Du, das mich verletzte War völlig sicher, wenn ich schlief Ich dachte heut, ich wär erwacht hätt zu Leben wollen angefangen Doch auch die Welt liegt still bei Nacht ich hab die Leitung eingehangen. So ist es jetzt, so ist´s schon lang Tage, Wochen, vielleicht Jahre Leb ich in der Welt ganz ohne Zwang Die Welt des Traums, die einzig Wahre [/SIZE][/I] * [COLOR=skyblue]Diva, May 2003[/COLOR] [SIZE=1][I][COLOR=deeppink]ASP : "Weil Schlafen leichter ist als Kämpfen, hab ich mich selbst eingelullt..."[/COLOR][/FONT][/I][/SIZE] |
| Diva | [FONT=TIMES][COLOR=red][SIZE=3][I]You said so much.[/COLOR][/SIZE][/I] Your pretty little mouth talked so free of ever´thing You told me stories about war and told me about faith Why did I not realize the pain when I hear you sing Now it may be much too late. I see the traces on your face You said you could not feel, not anything at all But then why is there that pain inside of you? You said you could stand the icy waterfall But then why was the pressure breaking through? You never weeped with anybody near, not on one day Quit this masquerading you, I have already seen enough! You don´t need stop crying, I will hold you anyway Stupid little thing, understand this is my kind of love You said you would not be made of glass But then why are you lying broken on the floor? You said you would make it through the mess But then why are you not moving anymore? How often did you smile for me, just to calm me down While there were demons screaming in your head I must repaint the image of you that I used to own Cause there is just so much that you once have said. * *** R.I.P *** [COLOR=skyblue][I]From Paul to Diva and From Diva to Paul[/I][/COLOR][/FONT] |
| Diva | [COLOR=red][I]Zuckersüße Realität[/I] [/COLOR][COLOR=firebrick] [I]"Zicke"[/I], maulte er, als sie sich zum wiederholten Male dagegen wehrte, dass er ihr unter das T-Shirt ging. Verdammt noch mal, er hatte ihr einen netten Abend bereitet, sich mit ihr unterhalten, mit ihr getanzt, war es da etwa zu viel verlangt ein bisschen Spaß zu bekommen? Sie war nicht vollkommen unansehnlich und er kein Unmensch, also wo lag das Problem? Sie wollte so etwas wie Entschuldigung murmeln, aber er hatte sie schon mit einem [I]„frigide Ziege“[/I] von seinem Schoß gestoßen, war aufgestanden. Knöpfte sich leise fluchend die Hose zu und verschwand, ohne einen letzten Blick auf die zusammengesunkene Gestalt ihrer Selbst zu werfen, aus dem Zimmer. Draußen stieß er offenbar auf einen Kumpel, denn sie hörte ihn lauter werden. Ein hasserfülltes Gespräch entspann sich, vulgäre Ausdrücke über sie flogen hin und her, [I]„hässliche Schlampe“[/I] war noch ein schmeichelhaftes Fragment, [I]„nicht mal zum ficken zu gebrauchen“[/I] relativ gesehen geradewegs respektvoll. Erstickende Tränen rannen ihr übers Gesicht, sie hatte sich zu einem engen Ball zusammengerollt. Zitternde Finger suchten nach dem kleinen Päckchen in ihrer Rocktasche, fanden es und schnippten die Verschlusskappe herunter. Zehn jungfräuliche Cutterklingen erblickten die Dunkelheit der Welt. Mit in ihrer Verzweiflung mechanischen Bewegungen trennte sie eine ab, wischte sie sauber, und schon hatte sie den Rock soweit heruntergeschoben, dass er die warme Haut ihrer Hüfte bloßlegte. Klinisch präzise trennte das skalpellgleichgeschärfte Metall das Geflecht aus veralteten und frischen Narben. [/COLOR][COLOR=red][I]Jene Narben, die ihm zu zeigen sie sich einfach nicht getraut hatte.[/I][/COLOR] * [SIZE=1][I]Diva, nach einem netten Samstagabend. Guten Tag, zuckersüße Realität, ich hatte dich schon vermisst!![/SIZE][/I] |
| Diva | [I][FONT=times][SIZE=2][COLOR=teal]Unsere Geschichte Du und ich erschufen beide dunkle Bilder Doch du warst es, die dann als erstes sprach Wir trugen Kälte vor uns her wie Schilder Damit das helle Licht uns nicht zerbrach Kleine Worte nur, geflüstert sanft, am Rand der Zeit Eine kleine Pause in der Welt, ganz still zum Treiben Der Schmerzen Flügel trugen uns so weit Wir wollten Tränen in den Himmel schreiben Wie viele Seele haben wir kaputt gemacht? Gelockt, Benutzt, verworfen wie ne Sache Ach es war so einfach, ja, wir haben schrill gelacht Doch wem galt diese zelbstzerstörerische Rache? Hilferufe, dafür standen uns´re kranken Taten Doch wie sollt sie ein Fremder denn je hören? Uns blieb nur, unsre Herzen in Lüge zu verraten Und uns nach Liebe haschend zu zerstören Wir glaubten Spiegelbilder sein zu können Ein letzter Halt an einer glatten schwarzen Wand Ich dachte, wir sollten uns die Freiheit endlich gönnen Und nahm die Reise auf, in der Lichter buntes Land Der Weg war beschwerlich und doch jeder Schritt Schien mir erleichternd, eine Lockerung der Ketten Ich sah den Himmel, sanftes Leben, zerrte dich mit Und sah nicht, ich ließ dich zurück, ohne was zu retten. Kannst du mir vergeben, dass ich nur an mich dachte? Sollst du vergeben, dass du es warst, die mich befreite dass es dein Licht war, das mich zurück ins Leben brachte Mich dein Geleit bestärkte? - Ich sah nur die eine, meine Seite Und ich habe nichts getan, um dir zu geben, was du verdienst Geblendet von mir, zu blind, um zu sehn, was ich doch längst wusste Dass du das Lächeln, das mir so half, für mich ehrlich mimst Und hoffst, dass ich ich auch dir helfen könnte, es doch können musste Versagen, ist das Wort, das in meinem Kopfe widerhallt Wenn ich denke an die Zeit, die wir zusammen teilten Verlogen, ist die Beichte, die nun in mir widerschallt Von leeren Wänden, Gedanken an den Traum, in dem wir weilten Ich begreife jetzt, wo ich sicher bin, was Verzweiflung wirklich heißt Denn meldest du dich nicht, wahrscheinlich ist es längst zu spät Was soll ich tun? Darf ich das Fragen, wo du selbst doch gar nichts weißt Ich will nicht stumm daneben stehen, sehen, wie dein Licht ausgeht. *[/COLOR][/FONT][/SIZE][/I] |
| Diva | [COLOR=skyblue]Glasherz Dein Herz ist aus Glas Hat Angst zu zerbrechen und Braucht Licht zum strahlen. *[/COLOR] |
| Diva | We tend to think that it´s all over when the world is crumbling down Dear, How often did you break the mask of glass, my lovely clown? We both know there are wounds so deep Covered up in friendly lonelyness Don´t dare reveal your bloody inside You may just hurt somebody else So you try to heal - and again you break and you think that this is all, it´s all in vain You won´t scream, for somebody could hear Somebody might see the dirt, your soulstain You´re still living in your self-hurting dream kissing your fingers, lay´ng in silence and mud you can´t find feelings like love on your own you need someone to wipe up your blood. * |
| Diva | [COLOR=DARKRED]Nur ein Traum - Du und Er. Wann weiß man, dass man etwas ’sehnt Vielleicht erst, wenn man es dann findet Die Grenze, an die der Verstand sich lehnt Die dich stets an dich selber bindet War zerbrochen in der Nacht. Dort, wo Silberlicht das Laken küsst Wo die Teufelsglocke dunkel läutet Dort, wo Leidenschaft das Herz zerfrisst Und man mehr als Endorphin erbeutet Dort ward ihr zwei gemeinsam. In Schweiß und Angst heiß eingebettet Ein Knäuel aus Wünschen und aus Sucht Hat er stumm sein Seelenheil verwettet Für eine Nacht mit dir, auf dir, auf der Flucht Verloren und dann neu erwacht. Dort, wo Lust dir deine Haut zerreißt Wo er alles gibt, verliert, gewinnt Dort, wo du dir die Lippen blutig beißt Wo Schmerz durch seinen Körper rinnt Dort habt ihr euch selbst vergessen. Verschmilzt das Leben, Feuerschein Ewiges Sterben im Moment Ein weißes Brennen, freier sein Der Himmel, der kein Wort mehr kennt Hast du je so frei gedacht? Dort, wo sie sich das Leben gönnen Wo Flut und Ebbe sich für euch vereinen Dort, wo all die Tauben hören können Wo Sonn´ und Mond durchs Fenster scheinen Dort stieg und fiel die Leidenschaft. Und liegst du dann, oh so zerschunden Fühlst du die Fülle dieses Seins Leckt er ganz zärtlich deine Wunden Löst ihr die Fesseln und seid eins. Für immer. [/COLOR] * Diva, Geschichtensammlerin bei der Arbeit. |
| Diva | [FONT=CENTURY][COLOR=skyblue][I]Narr[/COLOR]ator[/I] Auf dem Hochseil des Lebens tanzen schwerelose Füße erhaben Über einen mit Glasscherben versehenen Boden Und die Köpfe gaffender Leute Die nicht begreifen, was ihre irdische Gebundenheiten ihm, dem Spieler, gaben Eins mit sich und dem Zauber, der Geschichten erzählt So geht er stets weiter, losgelöst aus Zeit und Raum Des Gewandes bunten Rüschen rascheln leise Und niemand ahnt, dass er, der Engel, sie zum Verstecken seiner Narben wählt Ach wie schön doch kann er fliegen, das Seil ist längst vergessen Warum fällt er denn nicht, fragt die atemlose Menge Steht in staunender Verzückung und jubelt Und sieht nicht, er ist längst gefallen - die Menge hat wieder einen Narren gefressen. *[/FONT] [SIZE=1]Für NARRator, weil dieses Wortspiel deines Namens mich schon die ganze Zeit beschäftigt hat. Nachdem ich deine Gedicht gelesen habe, hat sich dann auch endlich ein Bild ergeben. Ich hoffe, du freust dich wenigstens ein bisschen *smile* Diva.[/SIZE] |
| Diva | [COLOR=red][I]Falscher Sinn.[/COLOR] Dein leises, sanftes Flüstern zerschellt stumm an meinen Ohren Die Liebe, die du geben willst, verschwindet ohne zu verführen Ach, Mund, warst du denn nicht einst zum küssen auserkoren? Manchmal genügen Worte einfach nicht, um mich zu berühren. [/I] * |
| Diva | [COLOR=seagreen]Titelloser Schrei. Das Leben ohne Anfang ist ein Leben ohne Ende Ein einz´ges Meer aus Endorphin und Farbenrausch Alles Gleich, kein Halt, dahingegossen ohne Wände Das Leben geht stets weiter, alles nur ein großer Tausch Sinnlos, sinnlos bis auf ewig, jeder Halt nur eine Illusion Die alle brauchen, doch die für mich heut nicht mehr kann, Falle in das Nirgendwo, fand mich nie, verlor mich schon Und bin ich dann einfach zu Ende, fang ich schon von vorne an[/COLOR] |
| Diva | [I][COLOR=red]Frage ohne Raum.[/COLOR] [COLOR=BROWN]Bin nicht mehr sicher, ob du mich von all den Lichtern wirklich meinst kennst du doch deine Mächte nicht dass du ach so viel heller scheinst. Bin ich noch das "Du" in deiner Welt Das Du, das Dir etwas bedeutet wenn auf Seelengräber Regen fällt es mehr als nur mein Herz vergeudet Wirr, gestört, zerstörtes Wesen Von Stimmen und Geschrei so voll Das Leben falsch herum gelesen Ob wirklich ich dich hören soll? [/I][/COLOR] [SIZE=1] [COLOR=RED]Völlig Verwirrt und Schwerelos Verloren, Diva.[/COLOR][/SIZE] |
| Diva | [COLOR=red]Bärchen.[/COLOR] [COLOR=sandybrown] Schwarzes, starkes, weises Wesen sorgt sich um die Artgenossen Nicht nur Herz, auch Fell erlesen deswegen wurd es totgeschossen Wabbeliges Ungetüm aus Gelatineresten Vernascht, geschluckt und schon vergessen Wird lachend ausgeteilt auf Festen Und hat kein andres Leben je besessen Ein Klops aus Fell, aus Stoff und Watte Augen, ganz aus schwarzem Stein Stumm wie der, den das Kind mal hatte Ach, ich könnt heut selbst ein Bärchen sein... * [/COLOR] [color=red][SIZE=1]Nur eine Story, nicht aktuell persönlich. [/COLOR][/SIZE] |
| Diva | [COLOR=DARKRED]Und dann verlierst du die Kontrolle Deine billige Moral Lässt sich nicht mehr verkaufen All die antrainierte Beherrschung Ist keinen Pfifferling mehr wert Unfähig, den Frieden der inneren Welt so erschaffen, dass es die Außenwelt durchleuchtet Hast du wieder alles zerbrochen Das Spiegelbild, das Siegel Alles, alles tot geschlagen Und die Welt liegt in Scherben, innen wie außen alles, alles zerrissen in winzige Splitter aus Glas wie Tränen Doch niemand weint um dich Denn niemand ist mehr übrig. Du bist allein mit dir und deiner Schuld.[/COLOR] |
| Diva | [I][SIZE=2][FONT=TIMES][COLOR=orange] Schweigende Hitze. Zuckertraum, erstickter Atem, keuchend, haltlos, keine Grenzen Hast dich im rosa Himmel hingegeben, und nun stehst du ohne Sinn Oder bist du gar schon völlig schwerelos verloren, im Gefängnis Deines Körpers, der, klebrig warm, gnadenlos den Geist beherrscht So heiß, so heiß, dass kein Gedanke sich befreit, nicht will Nicht will, nicht kann und niemals wieder können wird Du strampelst, kämpfst, und kommst nie und niemals weiter Denn im endlos weichen Nichts, da zählt kein Widerstand Hilfloses Wesen, in dir eingesperrt, und von der Welt gehalten Jeder andre Mensch, jede winzige Berührung, heiß und dröhnend Dumpfer, innerer Zerfall, und kein klares Gefühl, kein Schmerz Sag, du armes Seelenwrack, hast du dich selber totgeschwiegen?[/COLOR][/SIZE][/I][/FONT] [COLOR=red]*[/COLOR] [SIZE=1]Dieses Wetter gibt mir echt den Rest. Als wäre meine persönliche, traumatische Empfindung, wie sie mich denn manchmal überfällt, auf einmal tausendfach widergespiegelt und wirklich real geworden. Ich glaube, ich dreh langsam aber sicher durch... Naja, wie auch immer, das Gedicht ist folgenden Personen gewidmet: [COLOR=limegreen]Lord Pyrus, Demon17 und Plaizir.[/SIZE][/COLOR] |
| Diva | was passiert, wenn man ein herz aus glas mit wasser füllt? |
| Diva | [I][COLOR=SKYblue][FONT=ARIAL]Nervenzusammenbruch. Noch ein Gefühl, das zerbrochen, in tausend Stücke zersprungen, am Boden liegt und sich nicht mehr rührt, gar nichts mehr nützt Und noch ein scharfes Wort in die erblasste Haut eingedrungen Zerschneidet noch einen Nerv, auf den der Verstand sich stützt Die Schreie verschluckt das Wesen selbst, damit niemand sie hört Die Tränen, für die es sich so schämt, werden niemals freigeweint Weiß es doch ganz genau, dass all dies nur jene Hoffnung zerstört Die sie doch so mühsam und tapfer neu erkämpft zu haben scheint Schlag mich, schlag mich, bittet das kleine Püppchen aus Glas Damit dieses schreckliche Zittern im Innern mich nicht zerbricht Doch die Angst schleicht sich in jeden Atemzug, ein giftiges Gas Und grausam, quälend, langsam, erstickt es heiß das Seelenlicht Nichts zeigen, und nicht bitten, nur, nur ein kleines bisschen weiter Noch für einen Tag ruhig sein, und so stark – Das war doch gelacht Es ging und ging, doch es gab keine Sprossen mehr auf der Leiter Und dann stürzt es hinab, implodiert, nicht zum Kämpfen gemacht Zuckender Körper, zerbrochene Haut, ihr fortgespültes Weiterleben Alles zerrissen vom Wind, einem eisigen Sturm, einem Seelenorkan So viele Fragen noch übrig, doch kein Mund, um Antwort zu geben Denn alles was bleibt ist das gläserne Wort, das nie zur Sprache kam *[/I][/COLOR][/FONT] |
| Diva | [FONT=ARIAL][color=pink]Ihr wunderbares Lächeln [I] Ihr wunderbares Lächeln dass man so gerne mag ist nichts als eine Farce Nichts legt sie an den Tag Seht ihr nicht die Rufe die in ihren Augen schrein und die Lippen lächeln das Lächeln ist nur Schein Mit jedem neuen Lächeln stirbt sie ein Stückchen mehr und während alle lachen ist sie ganz still und leer Seht ihr nicht Narben die sie sich selbst zufügt und seht ihr nicht die Trauer um die sie sich betrügt Ihr wollt nicht wissen dass sie weint und im Herzen einsam ist weil sie so glücklich scheint [/COLOR][COLOR=DEEPPINK]und du selbst am lächeln bist... [/COLOR] + [SIZE=1] Wie man an der Struktur merkt schon um einiges älter. Aber ich habe es dank dem lieben Kommentar eines noch lieberen Menschen gerade wiederentdeckt und dachte, es ist gut genug, um es hier mal zu posten...[/SIZE][/FONT][/I] |
| Diva | [COLOR=SKYBLUE]Vogelkind.[/COLOR][FONT=TIMES][I] Sonnenschein wie Körperwärme Siehst du sie dort, am Horizont sie, die schwarzen Vogelschwärme sie fliegen hoch und so gekonnt Freiheit streichelt ihre Schwingen Treibt sie hoch in Wolkenschwaden sie nur für sich dort oben singen und die schönsten Küren wagen Du kannst sie Stund um Stunde durch das Fensterglas begleiten Sehnsucht klafft wie eine Wunde Zeichen, die den Traum befreiten Den unnützen Körper abgelegt Kleines Mädchen, schwarzer Geist hab wie ein Vogelkind gelebt bin durch das Himmelszelt gereist *[/FONT][/I] [SIZE=1] [EDIT:]Und, ist das Gedicht nach deinem Geschmack? *smile* Ist nämlich von deinem neusten Bild inspiriert...[/SIZE] |
| Diva | Black Butterfly I hear your wings unfolding in the darkness of my mind I smell the soul you´re holding I know you´re there, down there inside Always fighting, pool of dreams you beast of hope, know no mercy Make me listen to your screams despair means walking on a frozen sea still keeping me alive these days but yet I know I can´t touch the sky just it´s mirror on the cold surface of your hurting blades, black butterfly * |
| Diva | Cover me with snow Your passionless kiss is full of icy care for me so calm, nothing I miss dancing on a frozen sea soft, you´re brightly white my coat of love, heavenly peace protection in the blinding light are you soothing my disease your tender mercy keeps my mind and body cold the untouched inside sleeps years ago my heart was sold you cannot give it back but within your caresses time and truth turn black all life is meaningless yes, cover me, my dear my beloved deadly snow I long to sleep right here please, kill me, kill me now... * |
| Diva | gitter im blick... ich lehne an wänden aus eis unsichtbar, nur kälte zu spüren wander auf und ab, stets im kreis kann mich hier selbst nicht berühren fasst du nach mir, fasst du nur leere keine hand, die das innen erreicht ein raum ausgefüllt mit schwere die durch kein flehen weicht wenn reines glas dich trennt vom all jenem, das du ersehnst eiskalte sehnsucht, die verbrennt all das, was du in sicherheit wähnst gefangen im ich, schmetterlingskind schlägst mit deinen flügelsklingen stäbe zerkratzt, blicke sie sind dein weg, gefühle zu singen hörst du die anderen klagen kleines tier, mach die augen zu weißt, wonach sie sich zerfragen sie schrein nach freiheit, so wie du sind nur einen wimpernschlag entfernt. * nochmal für plaie *smile* |
| Diva | [I][COLOR=darkred]Faults of the Imbeciles.[/I] You were young and I was younger, two innocents with souls so deep we both got lost inside our hunger drowned in a hole where maggots creep we both laid down in fields of fears touches helped some wounds to heal silenced screams that noone hears and broke up our mental seal thus I thought you´d stay with me but fool I am it slipped my mind just holding hands you cannot be there´s much more pain you have to find your care could not erase my 'why?'s it was cruelly cutting to the bones when we burnt ourselves as butterflies it turned us both into cold stones The one old game we all do know we´re children played until it scars you and me, two imbeciles - which now are screaming falling from the stars *[/COLOR] [Size=1][I] Das Flüstern der üblen Schönheit Zerbrach sich selbst zu einem Schrei Der alte Ekel schwindet langsam Und auch der Sturm zieht bald vorbei... [/I] Obwohl nicht für ihn geschrieben, trotzdem [I]Lord Pyrus[/I] gewidmet.[/Size] |
| Diva | gewitter hinter glas nichts, das einen hält angefüllt mit weißer Leere als ob auf dieser Welt nichts außer Unschuld wäre so liegt der Raum nicht warm, nicht kalt der Körper wie ein Baum steht fern von jedem Wald draußen tobt Sturm Wolkendecke zugezogen lange schon der Wurm als Schmetterling verflogen Brennende Risse im schwarzen Firmament Blitzlicht entstellt die Kulisse die man Himmel nennt Chaos der Natur hinter Glas der Traum Töne unterfallen der Zensur und still fällt auch der Baum * to be re-edited soon... |
| Diva | Schrittsumme. Sich bei Tagesanbruch endlich rächen Für die Sonne, die nachts weint Doch was kann ein Lichtstrahl brechen Wo er doch so zärtlich scheint Was kann ein Tropfen Wasser tränken Welche Seel'n ertrinken lassen Musst sie schon im Meer versenken Bis sie nichts, nur Tropfen fassen Musst schon tausend Schritte gehen Es ist ein langer Weg zum Ziel Um bis auf den Tiefengrund zu sehen Nur der letzte Schnitt ist der zu viel * Diva, 24. 2. 04 [size=1]currently in a strange mood[/size] |
| Diva | [I]hypersensual - second version [/I] I feel hypersensual your smell sticks to my skin the fear that I may need you has caught me deep within don´t you dare to leave me when I lie stripped down stripped down to the soul some dream you´ve never known your care may hurt my heart touch - or even choke me I will scream and fight me hard until you finally broke me until you finally broke me. * |
| Diva | happyness children freely skating over seas of frozen water´s light somewhere on the ice - a clover! - childrens´ skateblades cut it right. * yap, short but true. thanks ladies & gentlemen. |
| Diva | hypersensual - [I]third version[/I] I feel hypersensual your smell sticks to my skin the fear that I may need you has caught me deep within don´t you dare to leave me when I lie stripped down stripped down to the soul some dream you´ve never known your care may hurt my heart so just throw me to the floor I will scream and fight me hard please let me bleed some more I don´t need your lovely love do not touch but choke me it will never be enough until you finally broke me! * [size=1]ich kanns einfach nicht lassen. das gedicht muss [I]perfekt[/I] sein, denn die phantasie ist so verheerend...[/size] |
| Diva | [FONT=ARIAL]||[size=1][COLOR=red]blau[/COLOR][COLOR=royalblue]rot[/COLOR] Geschrei[/SIZE]|| [I]Wie Wasser auf die Feuerstäbe[/I] |.Die Welt verpackt in Regenrauschen Ertränkt der Flur von blauem Licht Taube, die an Seelen lauschen Hören deine Schreie nicht Dein Schmerz wie Liebe heiß Gegen Eis auf meiner Haut Sinne brennen leuchtend weiß Ein Flammenmorgen, der dir graut Wie konntest du dich fesseln lassen Von einem Wesen kalt wie ich Kannst den Abgrund nicht erfassen In den du stürzt allein durch mich Stürme, schwer, aus Eiskristallen Zerfetzen dir dein Herz zu Wunden Träume, die aus Köpfen fallen Verstreute Leichen, totgeschunden Auch du liegst sterbend, festgeschnürt Wehrst dich leidlich ungeschickt Mein Wille, der dich sanft verführt In Empfindungen verstrickt Sehnsuchtswünsche eingewoben Finger, die an deiner Hülle reißen Fühln sie schreien, fühln sie toben Wie sie sich in dir festbeißen Niemand rettet dich vor mir Wenn du nicht entkommen willst Bin doch nur ein wundes Tier An dem du deine Sehnsucht stillst Für dich ist das Feuer Segen Schutz vor den Ängsten deiner Welt Doch ich warte auf den Regen Der nie auf meinen Käfig fällt.| * [COLOR=royalblue]D[/COLOR][COLOR=RED]iva[/COLOR] [Size=1][I]close to insanity[/I] Ich widme das Gedicht: LordPyrus, einfach, weil mir danach ist, dir mal wieder ein Lebenszeichen von mir zukommen zu lassen ^-^ Demon17, aus dir sicherlich einleuchtenden Gründen *g & mir selbst, weil ich nach gut 2 Stunden Feinarbeit endlich einigermaßen zufrieden bin, congrats![/Size][/FONT] |
| Diva | Zynismus - Worte wie Rasierklingen Ein Riss im Himmel, so dein Mund Lässt eine Flut aus Eiskristallen Einfach so, ganz ohne Grund Auf unsre schwarzen Seelen fallen Die drohend knacken, bald zerspringen Während du von Trauer sprichst Sind deine Wort kalt wie Klingen So hart, dass du daran zerbrichst Die Hülle leer, so schwer wie nie Jede Hoffnung scheint verloren Die Kinder deiner Phantasie sie werden nur noch tot geboren Gegen dich sprech’ ich mit Händen Möchte dich zum Schweigen bringen Dein Folterwerkzeug dir entwenden Will von schönen Träumen singen An deinen Lippen blühen Scherben Dein böser Mund, er steht nicht still Dich zärtlich küssend zu erwärmen nichts andres ist es, das ich will * [I][SIZE=1] unter anderem und vor allem für lord pyrus. ausnahmsweise siegt die wichtigkeit des inhalts über meine unzufriedenheit mit seiner verpackung. [/I][/SIZE] |
| Diva | zärtlichkeit [size=1][i]mein kleines märchen[/i][/size] inmitten all der schwere der zeit die niemals ruht da gibt es diesen garten mit rosen schwarz wie blut dort liegt ein kleines mädchen im frischen, feuchten gras um es herum verstreute scherben tausend küsse ganz aus glas ihre augen leere fenster in die keine sonne schaut ein ausgebrannter traum wie feuer auf der haut zwei abgebrannte kerzen ein flackern im gesicht eine stimme die im innern zum kinderherzen spricht ein glühend sanftes flüstern der schmetterling ein wurm der geist erfüllt mit stille und draußen tobt der sturm * unfertig, nicht überarbeitet, ungeplant - just junk |
| Diva | Nachtgefühl Die Nacht beherrscht den Raum Entfaltet ihre dunkle Macht Schlaf ist nur ein ferner Traum Du bist schon wieder aufgewacht Presst die Hände auf die Augen Bis die Welt vor Leere tanzt Ein heißer, schwarzer Schmerz Der Löcher in das Herz dir stanzt Ein dunkles Brennen in der Brust Es ist Berührung, die dir fehlt Eingesperrte Silbertropfen Es ist das Fühlen, das dich quält Wirr, gestört, zerstörtes Wesen Voll von Stimmen und Geschrei Wartest zitternd auf den Morgen Bittest, Nacht, geh doch vorbei! Doch die Sonne geht nicht auf Schreie in der Dunkelheit Wenn auf die Seele Regen fällt Sehnst du dich nach Zärtlichkeit Ein Wunsch, den niemand dir erfüllt Du hast sie alle fortgeschickt Bereust du nun das Tränenmeer? Dass dich die Einsamkeit erstickt? Und in die Nacht, da fällt ein Flehen Ein kleiner Satz im weißen Kleid Du hoffst so sehr, sie könnten sehen Du flüsterst leise: [i]'Tut mir leid'[/i] |
| Diva | Traumtrunken Tränentrunken voller Träume Schwebst dahin im Zeitenmeer Im Dunkeln deines Seelenschattens Sinkt die Stille, taub und schwer Sinkt die Hoffnung, das Gefühl Stirbt das leise Flügelschlagen Freudentaumel ausgetorkelt Stellst dem Leben keine Fragen Im Sinnesnebel dieser Nacht Bist du frei von Heiterkeit Angefüllt mit süßer Leere Frieden in der Einsamkeit Doch plötzlich tauchst du auf Die Sonne schlägt dir ins Gesicht Ritzt dir Hitze in die Haut Und das schwarze Glas zerbricht Zitternd suchst du dich zu finden In der neuen Menschenwelt Jeden Morgen neues Kämpfen Weil kein Frieden ewig hält Deinem tiefen Schlaf entrissen Kämpfst du dich tapfer durch den Tag Weil nur die Trunkenheit der Träume Dich durch das Nichts zu retten mag |
| Diva | liebeslust Und in den Raum tropft noch ein Schrei Die heiße Luft zum Trinken dicht Im Rausch der Sinne brennen Herzen Körpergrenzen zählen nicht Kratzen, Beißen, zärtlich Sein Sie mag das kleine Seelenspiel Sehnsucht wie ein großen Fallen Zwei Menschenleben und ein Ziel Süße Leichtigkeit des Wahnsinns Dem Tod so nah am Puls des Lebens Gefesselt liegt er hilflos, wartend Jede Gegenwehr vergebens Ein sanfter Kuss auf blinde Augen Haut und Haar verklebt mit Salz Duft der endlos weiten See Ihre Spuren auf dem Hals Grün und Blau, und rote Striemen Berührung; Malen wie mit Farben Tiefer in die Traumwelt tanzen Sich an seinem Zucken laben Die Flammenbestie, heiß vor Hunger Reißt an den Ketten wie von Sinnen Knurrt und tobt in Mädchenkopf Ihm bricht sie Knochen, Herz und Willen Die liebevolle Grausamkeit Macht ihn sich selbstvergessen winden Um sie schließlich nach dem Kämpfen Selig lächelnd vorzufinden Sie befreit ihn sanft von Fesseln Sie liegen glühend Haut an Haut Nach dem Sturm ist es so friedlich Bis der nächste Morgen graut * [size=1]whew, finally I'm done. Turned out different from what it was supposed to, but I guess everybody's better off this way. My original thoughts weren't that pleasant. This way, the poem is more about love than abusal. releaving. enjoyed, diva[/size] |