| chaosengelchen | .Einsam rann ein blutiger Tropfen ueber ihre fahlen Blaetter. Niemand sah, wie die schwarze Rose, von Außen hin so stolz, innerlich in Flammen auf ging. Nur langsam brachen ihre Knospen, fielen zu Boden, wo nach und nach immer mehr Leute drauftraten, nicht beachteten, das sie zwar gebrochen war, jedoch noch immer fuehlen konnte. Nichtmehr lange, und sie verliert durch ihre inneren Verletzungen auch das letzte Blatt Herbsttag Leises säuselt der Wind Lautlos trägt er farbige Blätter Sie setzen sich sachte auf meine Haut Kalte Regentropfen fallen vom Himmel Landen sanft auf meiner Haut Vermischen sich mit den meinigen Tränen Rinnen zum Boden Die warmen Sonnenstrahlen Von denen ich so oft getankt Der Nebel der leise um mich zieht Mich verschlingt Der Wind säuselt ein Abschiedslied Die Blätter tanzen ein Abschiedstanz Der Himmel weint Abschiedstränen Ich weine Abschiedstränen Die Sonne sendet Abschiedsgrüsse Der Nebel verdeckt die Abschiedstrauer Ich verabschiede mich Leise sickert mein Blut zu Boden Langsam sterbe ich ab Reise in eine neue Welt seelentot Leichen wehren sich nicht Man kann mit ihnen machen was man will Mein inneres ist abgestorben Man kann mit mir machen was man will Ich wehre mich nicht Bin zu schwach Zu gebrechlich Zu leise sind meine Rufe Die nach Hilfe schreien Zu laut ist mein Lachen Das ich aufgesetzt Um das schluchzen zu verbergen Das mein ich wiederspiegelt |