| Shadowdancer~w~ | Lass mich eintauchen, in das kalte Eis, denn ich werde es als warm empfinden.. Meine Gedanken verlieren sich im weißen Schnee. Einsam halte ich die Rose in meiner Hand; ich vermisse dich obwohl du bei mir bist... Schneekristalle verblassen Die Schatten der Realität kehren zurück, alles versinkt in der Finsternis und nur Träume zeigen noch Erinnerungen. Vergessen sind die Wünsche, Seelen erfrieren und die Lieder der Mondtränen verstummen. Doch auch in dieser Welt liebe ich dich! |
| Shadowdancer~w~ | Schatten auf die Wege herabgefallen, einsam auf dunklen Pfaden wandeln wie Blätter im Winde des Herbstes, alleine mit den funkelnden Sternen... Kleine Lichter an dem schwarzen Gewölbe, glitzernd, wie die Meereswogen auf die der Schein des Mondes fällt... Die Liebe zum Sternenhimmel ist unbegrenzt! Stummer Gesang des Nebels, er umschweift meine Sinne... Die kalte Stille ist so beruhigend und die Mondtränen lächeln mir zu... Die Welt der Träume umgibt mich, so fern scheint alle Realität... Vergessen sind Schwärze und Nacht, denn was nun zählt, ist die Wärme der Dunkelheit... |
| Shadowdancer~w~ | Durch Lothlórien wandeln wie einst Galadriel es tat... Leiser Gesang ihrer Stimme zieht noch an uns vorbei wie die Zeit...die alte Welt vergangen. Kaltes Sonnenlicht raucht zwischen den mellyrn... Tausend Geheimnisse,tausend Erinnerungen und nur der Wald träumt noch von ihnen... Der alten Welt gedenken in grauer Zeit wie der Schein der Abendsonne eines traumhaften Tages... Vergangen wie Blätter im Winde der kalten Stunden Jedoch ohne Wiederkehr...ohne Hoffnung... Verlassen wir dieses Land in seinem blassen Glanz und ziehen gleich den Elben gen Westen... Strahlendes Licht und vollkommene Pracht... Treten wir diese Reise an...? Oder wandeln wir wie der Nebel in der kühlen Welt...? |
| Shadowdancer~w~ | Durch längst vergangene Zukunft schreiten wir gemeinsam in der Nacht durch das Tor, welches zu dem Reich deines Zaubersterns führt. Blicken wir hoch zu den Sternen, die dort funkeln wie Tränen im letzten Schein der untergehenden Sonne... Die Rose wird behütet und verweilen in meinen Händen, bis sie erfroren und vergangen sind... Doch sie, das Zeichen unserer Verbundenheit wird ewig dauern, hoffend unter einem Nachthimmel an dem weder Mond noch Sterne leuchten... Jedoch niemals vergessen wartet sie auf ein Zeichen deiner Rückkehr... Bald wird mein Geist dir entegegen treten und dem Wiedersehen möchte nicht einmal die kalte Stille im Wege stehen... Einsame Blicke ziehen durch die Dunkelheit auf der Suche nach Erwiderung... |
| Shadowdancer~w~ | "Nichts in dieser Welt ist ewig an mich gebunden... und so sehr ich Euch auch liebe..." Annûn sprach den Satz nicht zu Ende und sank den Blick zu Boden; sie vermochte es nicht Aglar anzuschauen und an ihm selbst zog alles noch einmal vorbei, die Zeit die gemeinsam verbracht hatten, das Versprechen, welches sie ihm gegeben hatte und nun doch nicht hielt. Doch er war unfähig etwas zu sagen, unfähig sie an ihrem Gehen zu hindern. "Lebt wohl" und mit diesen Worten wandte sie sich um und ging hinüber zu dem dunkelbraunen Pferd mit schwarzer Mähne "Nárcoron...Trage ihn sicher zu allen Orten" flüsterte sie leise zu ihm. Sie trat zu Môrroch, tätschelte den Rappen und schwang sich dann in den Sattel und preschte davon... ~ "Nathyrra! Wo ist Annûn?" Die Frau schaute Aglar mitleidig an und antwortete in leisem Flüsterton: "Sie kehrt zurück... sie ist gerade fortgeritten... Du kannst sie nicht mehr länger zurückhalten Aglar, diese Welt hier mag die deine sein, doch Annûn gehört nicht hier her!" "Ich will nicht das einzige Wesen verlieren, welches ich liebe!" Er trieb Nárcoron an und ritt nach Westen. "Lass sie ziehen Aglar!" rief Nathyrra ihm hinterher, doch er hatte sie schon nicht mehr gehört.~ ~ "Dartha!!!" Aglar schrie fast, als er den Umriss Môrrochs und Annûn sah; beide glänzten rötlich in der Abendsonne, doch sie hielten und die Reiterin drehte das Pferd gen Osten. Aglar trabte noch ein paar Meter näher, bis Nárcoron von alleine anhielt und sich keinen Schritt weiter treiben ließ. Er stieg ab und war gerade so nahe genug an Annûn um ihre Augen genau sehen zu können. Sie schauten tief in die seinen blauen, Annûn spürte eine Träne die ihre Wange herablief; sie konnte nicht wieder zurück zu ihm. Augenblicke schienen wie die Ewigkeit an ihnen vorbeizuschweben, leicht wie ein silbrigweißer Vorhang, zu sehen, doch nicht zu fassen...wie Wasser oder Feuer. Annûn zeriss das unsichtbare Band zwischen ihren Blicken, trieb Môrroch wieder nach Westen und galoppierte ohne einen weiteren Blick gen Sonnenuntergang... ~ |