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  Forum: Verlassene Gärten
    Thema: Garden of Thesion
Thesion[I][B]Desperate Devotion[/B][/I]

To be the mistress of my subsistence was your disposition
Before you cut the rope of my addiction to your order.
My feelings for you have been unleashed by the hand of caress,
When you palmed me the first and only time.

My love has broken your predominance like a morning star the head of a man.

A question explodes out of a long forgotten ambush in me,
The time will come, when you have to give the final answer!
You can flee and hide anywhere in the dark,
But my interrogation is already hard anchored in your head.

An unexpected feeling is sneaking into my limbs.
I'm standing surrounded by the multitude of my paranoid fears
Expecting your response with stalling nerves.
This freedom is not the one I hoped to get!

I got drunk from my emotions,
My drugs are disgraced love, lonelyness and dolor.
I’m dieing with desperate devotion
And you longest met with a new slave.

What is live for me else
Than nothing, without you?
Thesion[B]Wandel[/B]

Nachdem er sich die letzten Stunden damit beschäftigt hatte, mehr über seine Situation im allgemeinen und sein bisheriges Leben an einigen Beispielen näher erleutert, im speziellen über die Ereignisse der letzten paar Tagen, oder weniger über Dinge zu sinieren, die nicht im entferntesten etwas mit ihm zu tun hatten, wurde ihm schlagartig bewusst, dass es da einen Fehler gab. Niemand, den er zu seinen engeren Bezugspersonen oder auch nur weiter entfernten Bekannten zählte, konnte ihm nun noch etwas bedeuten. Nicht sein bester Freund, mit dem er noch letzte Woche im „Spectakel“ gesessen und ein Bier getrunken, gescherzt und sich ernst unterhalten hatte, nicht seine Geliebte, die nun leise, gleichmäßig und ruhig atmend ein paar Meter entfernt auf seinem Bett lag, mit dem Gesicht zur Wand, noch vor zwanzig Minuten ihn zwischen ihren Beinen gespürt. Auch nicht der Nachbar, den er ab und zu sah und kurze aber erheiternde Gespräche mit ihm führte oder die unbeschreiblich faszineirende junge Frau im schwarzen Ledermantel, deren Weg er jeden morgen kreuzte und die ihn, zu seinem Glück, wie er sich einredete, nie beachtet hatte. Er bedachte noch einmal sein Leben, das sich in letzter Zeit, mögen es zwei bis drei Monate gewesen sein, wesentlich gedehnter und einfarbiger bot, als er es vorher zuzugeben gewagt hätte. Ein grauer Kaugummi, längst den Geschmack verloren, den man zwischen Daumen und Zeigefinger spannte, der durch sein Eigengewicht nachgab und warm die Innenfläche der Hand berührt, bis man ihn dann wieder in den Mund steckt und erneut der ewigen Mater malmender Zähne aussetzt.
Das eigentlich erschreckende an dieser Erkenntnis, die ihn mehr beschlich und sich dickflüssig über seine Gedanken ergoss, als in Form eines wie Schuppen von den Augen Fallens, war nicht, wie wenig spannend oder bereichernd dieses Leben war, das hätte ihn vielleicht in seiner Lethargie nur zusätzlich bestätigt. Nein, was ihn wirklich erschreckte, war die Tatsache, dass er sich seitdem er keine Probleme, die ihm nennenswert erschienen und immer genügend Probleme anderer Leute um ihn herum hatte, zufrieden, um nicht zu sagen glücklich geschätzt hatte. Wie konnte er sich dazu erniedrigen lassen, glücklich zu sein, wie konnte er in den schlammigen Sumpf geistiger Trägheit bedingt durch unnötig gewordenes, daher abeschaltetes Problemlösungsverhalten geraten? Ihm wurde mit stetig zunhemender Sicherheit bewusst, wie weit die Problematik seiner Situation bereits fortgeschritten war. In seinem nun endlich hervorstechenden Trieb zur Erlernung einer schrecklichen Wahrheit begann er zwar zu erkennen, doch nicht im entferntesten zu verstehen.
Nun, vielleicht war es die Richtigkeit aller Dinge oder auch einfach die Taube, die nicht vom Ast aufflog, wenn man klatschte, die ihn aus seinem trägen Schlummer aus anteillosem Glück begleitet von einem grellen Blitz der Erkenntnis nun endlich erwachen lies. Er erwachte. Er fühlte den Schmerz. Man könnte dieses Gefühl am besten als eine kochende Flüssigkeit beschreiben, die ihm irgendwo zwischen Kehlkopf und Zunge eingeflöst wurde und sich rücksichtslos seinen Weg bis hinunter in den Magen und hinauf ins Hirn brannte. Dort angelangt verharrte der Schmerz.

Ich schließe Die Augen und... genieße.

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