| Cyrano | ... ein wenig Licht ist aber auch dabei:-) Hab mal, so als ersten richtigen Beitrag meine Gedichte Sammlung rausgekramt, und gepostet, was ich zumindest teilweise noch für veröffentlichungswürdig gehalten hab... Die Reihenfolge ist ungefähr chronologisch, es beginnt mit dem neuesten und das letzte iss dann fast 5 Jahre alt... viel Spaß beim Lesen, und ich freue mich natürlich über jede Meinung dazu. Hochland Nebelschleier, leicht gewebte bedecken leise grüne Heide Morgentau, sanftversprüht spiegelt kühles Sonnenlicht Mittagsstunden, schwer verlebte verblassen friedvoll mit Nachtgedanken Abendfeuer ist verglüht zuletzt mit Angst und Dunkelheit Grüne Hügel, blaue Tiefen Bäume rufen Waldesgeister Zauberträume, rötlich scheinend erwecken Hain aus Trauerschlaf Dort, wo einst Druiden schliefen breche Denk und Herzensschloss bitter und vor Glücke weinend Freiheitsfleh´ndes Sturmeskindkind Hochlandsmoore, letzte Stätte Farne säuseln Heldenlieder Auf Hügelgrab wacht Elfenhand Totgeglaubter ist zurückgekehrt Gras und Stein zum letzten Bette befrieden Krieger immerdar Blick dem Norden Zugewand von Narben bleibt nur Schattenspiel Stundenglas In den Spiegel hinterm Stundenglas zeichnete mein Herz dein Bild Die Farben hell und Bunt verlaufend und über all dem prangt ein Schild: "Für all das was für ewig währt ist dieses Spiegels Blick bestimmt Er wacht über das Stundenglas wenn Sand wie Kraft und Macht verrinnt" Im Spiegel hinterm Stundenglas reibt der Sand am Pergament Zarter Bleistiftstrich verblasst in Sehnsucht wenn die Zeit uns trennt Abschied Es ist wohl zu spät Abschied zu nehmen der letzte Zug fährt um halb 9 Vorgestern Abend Solange die Zeit seich nicht windet und nicht dreht muss sie sich wohl darauf beschränken Wunden zu heilen und das tut sie leidlich Sogar ein gebrochenes Herz blutet nicht mehr wenn dann der Vorhang fällt Laura Spitzbübisch überhebliches Lächeln aufgesetzt Schutzmäntelchen Arroganz wirkt rissig und leichtbekleidend Steinerne Miene so oft ein wenig traurig aber warme Augen strahlen Vertrauen aus meist undurchschaubar zögerlich abweisend ohne letzte Konsequenz angriffslustig scheu welch zynischer Widerwillen aber solch großes Herz machmal schwer zu verstehen aber so leicht zu lieben Versiegelung Wegesrandgewächs achtlos ausgerissen von städtischer Betriebsamkeit zertreten von gewinerten Schuhen auf dem Weg ins Büro oder ins Geschäft Tief einatmen inhaliert Gase der Automobile und der Fabriken Kann selbstständig nichtmehr wachsen Gezwungen Schienen und Straßen durch Häuserschluchten zu folgen oder zu verenden Haushaltsunfall Wasserdampf Starkstromkabel Badewanne Abendlicht Sonnenuntergang Leuchtfeuer Blasenbildung Kochgeschirr Verbrennungsduft Trauerfeier Desillusion Einsame Bäume ein steinerner Garten und auf den Stümpfen Namen graviert hier liegen sie die voll Hoffnung erwarten dass am ende der Zeit nochmal etwas passiert Sie liegen und mahnen und hüte die Erde uns´rer Selbstsucht sind sie Fröhlich trauende Tracht Es warten die Ahnen auf was mit(aus) uns werde hüten was uns das Leben erträglich macht Am Ende der Zeit Sie warten vergebens und hier steh´n wir und erfreund uns des Lebens... The left Over it is you said with a voice as sharp as a razorblade that cut off the past left was an empty room filled with darknes And all my thinking trying to shed some light over the passin´ years didn´t make it dissappear Only it let the shadows grow bigger I tried smoking tried drinking and some old guy said what is it worth Man, your´e loosing loosing control come on find yourself a girl or something I ain´t gonna try that one for love was the only drug that ever has chosen to put me on cold turkey No I´m just regaining control and that cold steel razorblade as sharp as your voice was cuts of the past that dark old room still exists its doors are closed Scheideweg Auf der in grau gehüllten Brücke steht, mit sorgdurchfurchtem Gesicht ein Alter er steht, ganz ungerührt an der Stelle, die auf die andere Seite führt in seiner Brille spiegelt sich das warme Sonnenlicht "Dort willst du hin?" so fragt er dich "und was willst du erreichen? Haben sie auch andre Namen sind auch dort die Städte stets die gleichen Ich, ich halt dich nicht geh doch nach drüben Suche dort dein Glück Ist, als sei´st du hiergeblieben kommst dann vielleicht zurück" Wirbel der Vergangenheit? Die Zeit nach dem Sturm ist eine traurige Die Küstenstraßen sind wie leergefegt Das Meer liegt plan obwohl sich kein Lüftchen mehr regt haben die Menschen noch Angst In den Ohren klingt noch das schaurige Heulen des Windes wieder so viele haben heut Nacht ihre Existenzen verloren in rötlichem Schimmer geht auch heute die Sonne auf Nordwind Königin des Eises du tanzt mit dem Abendstern webst stur dein Netz der Rastlosigkeit selbst, passierst du uns im Nahen, wirkt dein Geist fern dein kristallkaltes Antlitz kennt nicht Freud kennt nicht Leid Langes Leben lockt leuchtend im Scheine des Himmelslichts doch Enttäuschung und Schmerz lauern im Dunkeln der Nacht es umgibt drum dein Herz ein Mantel von Schatten du hast an alles gedacht Königin des Eises der Mond lächelt lieblich doch immerzu schwebst du in kühler Distanz Unsicherheit spiegelt sich wieder in deiner Stärke So viele hatten dich halb niemand ganz Dein Schiff schlingert schluchzend im Ozean der Zeit die verlorene Seele schreit vor dem jüngsten Gericht im Schatten des Mantels ist das Herz schon gestorben du merktest es nicht Herz aus Stein Herz aus Stein im Sturm der Gezeiten ein Adler im Käfig der unendlichen Weiten weiße Pferde, die auf Stahlschienen reiten wenn auf deinem Weg dich Schatten begleiten Herz aus Stein im Käfig der Weiten wenn den stolzen Adler Schatten begleiten lassen weiße Pferde sich von Stahlschienen leiten kannst du immerzu im Kreise nur reiten Käfig aus Stein Im Sturme der Weiten weiße Pferde die den Adler begleiten lass von ihrer Zuversicht dich leiten wenn sie mit dir in die Freiheit reiten A conversation with Love Some day in April on a warm spring Night I met Love in her house the moon shone bright (how else should it have been like) I asked her "how come you always hit that hard" she wagged her head a bit and said: "That... well boy, that is your part You roam around till you get aware of the sound of some sweet sweet love calling you´ll shurely stop watching your way soon you end up falling but sweet love might not stay" So remember, when you do feel like you´re getting smashed love may wait she never hits certainly its you who crashed Schattenspiele Sehet mich an die Zeichen des Kriegers 3x12Narben eine ziert mein Gesicht sehet mich an die Zeichen des Siegers Schlachten im Dunkeln ein Ende im Licht Sehet mein Blut für die Freiheit vergossen sehet mein Blut ihr seht meine Welt riechet das Pulver für die Sieger verschossen sehet die Narben seht, was mich quält höret die Schreie ihr spürt die Jäger spürt die Jäger der Schrei Wiederhall sehet die Narben der Bürden stumme Träger riechet das Blut erspüre den Fall Spüret das Blut für die Freiheit vergeben sehet die Schreie der Zeit dunkle Hast Sehet das Pulver der Sieger wird leben Rote Wolken von Pulver das Blut-letzte Rast Schau in den Spiegel Schreie!-Die Jäger Schau in den Spiegel Narbe!Gesicht Schau in den Spiegel 3x12 Jäger Rieche die Hast spüre mich nicht Blut!Bürde!Spiegel und seht meine Welt erschlagen die Jäger Sieg!Mein Gesicht? Rot!pulver!Schreie und seht was mich quält dies ist das Ende Doch wo ist das Licht? |
| Cyrano | For You Wenn morgens auf die Wipfel gold-rot warm die Sonne scheint Liegt mein Schlaf noch im tiefsten Dunkel nur der alte Eichbaum hat geweint Die Tannen flüstern leise ein Reh voll Unruh scheut Beklemmend schweigt der Wind und der Eichbaum weint erneut Sanfter morgennebel hüllt mich in eine Decke von der Eiche geborgen in einem Waldschloss wehrhafte Dornenhecke es steigt die Sonne höher det Tag wird wunderschön am dicksten Ast der Eiche kannst du mich hängen sehen Ein letzter Srahl Sonnenlicht sreift nun auch mein Gesicht die Zukunft wird heiter geh lieber weiter sieh mich nicht Weltenwandel Treibe Jolle, die Sonne scheint es liegt das Land schon weit verdorrte Felder verendende Wälder und schroffe Berge und das Ende der Zeit Treibe Jolle, es trägt der Wind Meer bläulich klar ganze Länder, bebaute Erbauer, ergraute sind vergessen wie alles, das einst war Treibe Jolle, die Wellen kraus Ozean gähnt tief erloschene Feuer der Zeit Ungeheuer verblasst während das Gewissen schlief Treibe Jolle, Meer aufgewühlt Windes heul´nder Klang Vergangenheits Duft in feucht warmer Luft herangetragen Schatten des Untergang Treibe Jolle, See des Verschlingens Kein Grund, größte Not Vergiftete Erde Blindlaufende Herde Zurück Einsam! Ein besserer Tod? Hangin´ Day Don´t ask me why it just slipped in I took a ragged Rope no tear to cry a bottle of Gin half an (Unze)of Dope an all in all at last no fuckin glimpse of hope A rainy day no sun to rise a hill, an old oak tree A stony way some rats some mice no lovely place to be and all in all at last not much space to me A thunderstorm the rope is tied bloody naked skin Tell´ ya life I lost tonight perhaps next time I´ll win and all in all at last loosin ain´t no sin Auch ein Frühling Stell dir vor ein wundervoller Frühlingsmorgen Das Graß so grün und voller Leben nur ein paar Wolken ziehen daher was kann es schön´res geben Ein leiser Windhauch streift dein Gesicht wie herrlich fühlst du dich erfrischt und zuguter Letzt, der Morgensonne rotes Licht Spendet die Wärme die so lang ersehnte Stell dir vor du bist der Sonnenschein reißt des Eises Panzer ein du, der erste Frühlingsmorgen und ein Zukunft ohne Sorgen die Wärme, die ich stets vermisst doch, seh ich dich an versteh ich, dass für mich noch immer Winter ist. Ohne Titel Ein Letzter Brief ein letzter Gruß Und ein Mann macht was er muss Allein der Stolz ist lang gebrochen den Duft des Todes oft gerochen Verödung schon weit verbreitet Freund?Feind? Will nicht, dass er leided Edelmut für´s Vaterland diesem Recken nicht bekannt Ringsumher das nackte Grauen nur nicht in die Augen schauen Ein Schuss, ein Mensch Kanonenschlag du lebst, für einen weit´re Tag frag nicht wofür ich mich so quäle hab Befehle Tod für uns´re gute Sache? Verzeiht, dass ich nicht drüber Lache Blut im Auge Schrot im Bein Am Monatsersten ein Glas Wein Kriegsparolen, dann und wann alles wofür man kämpfen kann Anerkennung?Ganz genau Blumen, für die verlass´ne Frau ein Schuss, ein Mensch Kanonenschlag Und die Landesflagge auf dem Sarg Die Krähe Eine Krähe verschlingt die Schatten der vergang´nen Schlacht Essensreste Müll und Dreck es wird Nacht Der Mensch gedeiht der Mensch verzeiht der Mensch gewinnnt der Mensch leidet der Mensch neidet die Zeit verrinnt und wir sähen von neuem für die Krähen In my life Your just about to lose a friend no matter why your gonna break down sit back and cry ´ll be askin´if its up to you just like the way you always do -doesn´t matter in the end your´re just about to lose a friend Die Wunde Noch immer schmerzt die Wunde nichts kann die Blutung stillen Sekunde um Sekunde beseelt von eisernem Willen schleppe ich mich weiter Schritt für Schritt Joey geht vor die Hunde ich komm noch nicht mit Noch immer brennt das Feuer in meinem Vaterland einst war´s mir lieb und teuer der Stolz ist längst verbrannt Meine Nerven sind taub so auch meine Ohren wie die Leichen am Straßenrand so bin auch ich schon verloren Schon lange liegt das Eis schwer auf meinem Herzen Kraft fordert ihren Preis ich spüre keine Schmerzen Gefühle sind tot und Erinnerungen für mich brennen keine Kezen der Lebende wird in keinem Lied besungen Schwer legt sich die Müdigkeit auf meine schwachen Glieder Es scheint nun an der Zeit ich weiß ich kehr nicht wieder Zuletzt erst wird die Hoffnung sterben Wenn wir der Zeiten Fäden weben Hoffnungsloses Leid sind wir noch am Leben? Ein Lichtstrahl der Befreiung streift leise meine Seele ich frag nicht nach Verzeihung man merkt nicht, dass ich fehle ich seh den Dreck ich seh das Blut die Kreuze auf den Steinen verzeiht, dass ich mich davon stehle man wird ja doch nicht um mich weinen Die Sonne Die Sonne geht noch unter nie mehr wird sie so schön glühen du bliebst sitzen, in ihrem Scheine ich musste weiter ziehen Die Sonne geht noch unter doch wärmt sie mich nicht mehr Deine Liebe wärmte mich es ist zu lang schon her Die Sonne geht noch unter färbt den Himmel rot ich bin nicht berührt Emotionen - tot - Die Sonne geht noch unter geht unter, sicherlich die Sonne geht noch unter ganz sicher, auch für mich Die Sonne geht noch unter Die Welt nimmt ihren Lauf doch manchmal glaub ich, ohne dich geht sie bald nichtmehr auf 2 rode together Gaily bedight a galant Knight Throughout the deserts hottest wind Through rain, through snow, in icy heights while darkness is sorounding him He´ll make that trouble loaded way out in the cold and every day Tells himself things will turn out right as long as lonelynes is riding by his side nothing to lose nothing to win wile time is all Thats left to him Sometimes in the darkest night there is a call a soft echo of long forgotten days "come back to your house, your safe behind that wall Turn, lone Rider, turn and change your ways!" He memorizes life, as he wished it, to become Pictures, in his mind, a girl, of whom he thought she was the one But all the luck, he could have had just slipped out of his hand and loneliness turned out to be his one and only friend Love is hurt, as soon learned the lover now the riders hearth´s save under loneliness´ cover Gaily bedight a galant Knight follows the wind as he rides out of sight thankful for his freedom Riding strong and riding brave finally sure that of lonelyness he´ll recieve devotion ´till he´s laid down in a lonely grave nothin to lose and heaven to win cause time is all thats left to him Lonesome Riders Final Sunset Ich seh dich an ich merke nicht mehr viel von deiner einst so hoch gerühmten Stärke große, längst begon´ne Werke bleiben unvollendet Mit starrem Blick gen Horizont niemals hast du dich geschont Trotztest Wind, ertrugst den Regen, wandertest allein, auf deinen Wegen Trugst auf deinen breiten Schultern vieler Menschen Sorgen Last hast dir nie Zeit zur Rast genommen beklommen schau ich nun auf dich herab Wie so viele zu dir hinauf sah´n Dann seh noch immer ich den Mann der immerzu für all die Schwachen stand uns geführt mit sichrer Hand nie Angst gekannt... Doch auch, ich konnt es nie verstehn, Lächelnd hab ich dich nie gesehen auf deinem ew´gen streit, blieb für das eig´ne Gück nur selten zeit Ich seh noch immer deine Starren Züge, wie eingemeißelt im Gesicht während du den Menschen Freiheit brachtest dachte man an deine Freiheit nicht Jetzt, ein alter (Mann), gebrochen die Stirn eiskalt, die Haut erblasst es zittern deine Starken Hände der starre Blick erlischt nun fast Und ich sehe, dass du lachst, ganz leis nur, angedeutet Und dann kommen dir die tränen, mir auch, du hast mir viel bedeutet "Oft ritt ich allein" sagst du, "raus, in den Sonnenuntergang und, zeigte ichs auch icht, ward mir im Dunkeln angst und bang Doch heut, da ich noch einmal reit´ fürcht ich nicht die dunkelheit Sag all den Trauernden Bescheid Zu Ende, meine Einsamkeit" Zum Abschied, wünsch ich dir die kraft mit der du auch dir selbst ein wenig Freude schaffst und Freiheit,irgendwo, in der Ferne am Ende deines Weges, hell erleuchtet, durch die Sterne und ich weiß, du bist auf deine Weise auch bei mir, auf meiner weit´ren Reise... Leere Eine Kneipe Verrauchte Plätze Leere Sätze Bei nem Bier Mit ein paar Kumpels bin ich hier Einer geht Mit leerem Blick An die Theke Um nichts zu machen Kommt zurück Holt seine Sachen Zum Abschied ein paar leere Worte Ich sah schon tausend von der Sorte... Ein andrer ist heut nicht gekommen Sein Stuhl -leer- der rechts von mir fragt ganz benommen -wer- bestellt die nächste Runde die Uhr schlägt zur vollen Stunde Mein Krug ist auch schon wieder leer Ich sag belanglos so daher -Ich glaub für heut kann ich nicht mehr- zum Abschied ein paar leere Worte bin auch einer von der Sorte Cyrano |