| SchlafenderMond | So, nach einem durchzechten Tag und 1 1/2 Liter Bier am Abend bin ich zur Vernunft gekommen und habe beschlossen hier auch meinen eigenen Garten der Worte anzulegen, vielleicht nicht gerade um Blüten zu bewundern, aber wenigstens doch um etwas zu säen. |
| SchlafenderMond | In meinem Suff kam ich zur Erkenntnis, dass: Alles was wir sind und vor Allem Alles was wir erleben uns an eines erinnert: Die Wahrheit. Deshalb strebt der gewissenhafte Mensch danach, das Leben in all seinen Facetten und seiner Vielfalt zu erfahren. |
| SchlafenderMond | Überwältigt von der Schönheit der Natur und verzaubert von jeder kleinsten Farbnuance einer Wolke, jedem grün durchschimmernden Blatt und jedem Anblick eines Baumes, steigt Wehmut im Inneren empor. Wehmut, die Sehnsucht nach dem Schönen, welche man aber nie in Volkommenheit in sich selber finden kann. In diesem Moment der kaum fassbaren Schönheit, würde ich am liebsten als Wind in die Wolken emporsteigen um mich als Regen über die saftig grünen Wiesen zu ergiessen, in der Erde zu versickern um als Nebel wieder emporzusteigen um ein Teil des gesamten zu sein, kein Abstrakter wie der Mensch. Die Empfindsamkeit, jedes noch so kleine Schauspiel der Natur zu erfassen, wie das glitzerne Fallen eines Tautropfens, der sich im Inneren zu einem imposanten Bergfluss emporverändert. Das Bewusstsein niemals ein wahrer Teil dieser Schönheit zu sein sondern ein Aussenstehender,Abstrakter und so beginnt die Schönheit zu wachsen, gleich der Wehmut die unzerntrenntlich mit der Schönheit verbunden ist und vermengt sich mit der Phantasie der inneren Welt. Eine Symphonie beginnt zu erklingen die Symphonie des ichs und der Natur. Und so überwältigt von Schönheit und Wehmut erliegt man seiner selbst und Tränen sickern in die Erde. |
| SchlafenderMond | und wider nach einem Suff zu neuen Erkenntissen. Die Gesellschaft fordert ständig den Vergleich des Intellekts, es wird ständig versucht sich intellektuel über den Anderen zu erheben, es scheint, als ob das unsere Natur wäre. Die Herausforderung, welche uns der Weiterentwicklung dient. Ist es jedoch das Wissen oder das Fühlen des Herzes, das uns über die Schönheit Lebens berrichtet ? Ist es das Wissen, der intellektuele, aufklärende Gedanke oder das einfache Fühlen, das uns Glück und Schönheit beschert ? Sind wir im kollektiven Intellekt der Gesellschaft gefangen und finden nicht mehr zum eigentlichen Glück ? Erfüllt intellektuelle Überlegenheit wirklich ? Ich denke nicht, je näher wir der ursprünglichen Natur sind, desto kleiner wird die Kluft, die wir durch den Bruch zur Natur verursachen, jedoch wird unsere Fremdheit gegenüber den Menschen, mit denen wir täglich verkehren, grösser. Ein Dilemma ohne Ausweg. Wohin gehöre ich, zu den Menschen oder zur Natur ? |