| Arashi | Ainu Deine Augen sind sanft, wie die eines Engels, und doch spüre ich ihr teuflisches Anlitz. Völlige Leere, dein Geist ist betäubt, Schatten spiegeln sich unter deinen Augen. Mit dumpfem Blick, registrierst du deine Welt. Dein Schmerz sitzt so tief, Blut rinnt über dein Gesicht, ich höre deine Schreie, ich sehe was du fühlst, kann in deine Seele blicken. Warum sieht niemand das du zerbrichst? Die Menschen gehen blind an dir vorbei, können dich nicht verstehen, ich kann es, denn die schwarze Maske, hinter der du dich verbirgst, ist für mich unsichtbar. Verstehen ist auch für mich schwer, ich bin nicht allwissend, doch der Engel der du bist, wird fallen, dein Tod wird kommen, ich fühle es wenn ich dein zartes Gesicht berühre. Warum siehst du mich nicht? Ich möchte dich in den Arm nehmen, und deine Seele erlösen, von den Qualen die du erleiden musst. *** |
| Arashi | Garten der Nacht Ich lass mich fallen, im Gras der Nacht, höre den Wind, der rauschend durch die Bäume streift, mitten in mein Gesicht. vom Mond in dämmriges, silbernes Licht gehüllt. Es ist still. Ich atme tief den Duft von Orchideen, Rosen, und Jasmin ein. Alles schwarz. Ein Ort der Ruhe, die Schönheit der Nacht, in der ich versinke. Ich lass mich treiben, fühle die Dunkelheit, die mich für einen Moment, meinen Schmerz vergessen lässt. Weit weg, vom gleisenden Tageslicht, das in meinen Augen schmerzt, weit weg, von Lärm und Kopfschmerzen, von meiner Familie. Ich schließe meine Augen, fühle wie meine Sinne schwinden, ich bin müde, muss mich ausruhen, nur kurz, aber sie lassen mich nicht. ich fühl mich so schwach, kann die Menschen um mich herum, nicht mehr ertragen. Mein Herz wird schwer, ich weiß das ich hier für immer alleine sein werde. |
| Arashi | Schmerz Wenn ich eure lachenden Gesichter sehe, wird mir schlecht. Ihr seid echt nicht mehr zu ertragen. Wenn ich eure Blicke spüre, wie sie mich verachtend mustern, mit Mitleid und Abscheu, würde ich am liebsten im Boden versinken, um aus der Dunkelheit zurückzukehren, und euch zum Schweigen zu bringen. Ihr seid es die mich zu dem gemacht haben, was ich jetzt bin, die mich diese Gefühle, entwickeln lassen haben. Mein Herz klopft bis zum Anschlag, mein Blut kocht, aber ich bin ruhig, bereit zuzuschlagen. In meinen Adern fließt jetzt kein Blut mehr, ich spüre diese Energie, den Wunsch alles um mich herum zu zerstören. Ich kann euer Blut sehen, die Qualen die ihr erleiden müsst, seht ihr, wozu ihr mich getrieben habt? wer ich jetzt bin? Eure Schmerzensschreie, Qualen, ich sehe wie ihr zugrunde geht. Ich wollte euch den Schmerz spüren lassen, den ihr mich all die Jahre habt erleiden lassen. Eure entsetzten Gesichter, starren mich an, ihr werdet es nie verstehn. Ich könnte euch nie etwas tun, aber in meinen Gedanken seid ihr schon längst tot. Warum habt ihr mich alleine gelassen? Jeden Tag dieses dahinvegitieren, aber warum, jammere ich eigentlich so rum? schon peinlich, aber jetzt spielt es sowieso keine Rolle mehr, ihr versteht meinen Schmerz nicht, könnt damit nix anfangen, das weiß ich, und dafür hasse ich euch, die, die mich haben das erleiden lassen, und die, die zusehen, wie ich dabei zugrunde gehe. |
| Arashi | Wind Schritt für Schritt durch die Dunkelheit, die Straßen entlang, immer weiter, geht er neben mir. Mit dem selben einsamen Schweigen, wie ich. Als wenn er zeigen wollte das er mich versteht. Mit traurigem Gesicht fängt er meine Sinne, umfasst kühl meine Hand, unscheinbar und sanft, bis er im Nichts der Baumkronen verschwindet sie sehen auf mich herab, und ich, ich blicke in ihre Gesichter, höre ihre schaurige Melodie, den Zauber des Windes,.... ein Geigenspiel das sich in seiner Schönheit in meinem Herzen verfängt. Leises Wimmern, das Flüstern im Wind, verwirrend und fremdartig. Weit weg. Ich schließe die Augen, fühle ihre Arme, die mich zu sich ziehen, die Kälte verschwinden lassen. Es ist angenehm, dieser Moment in dem die Seele etwas genießt, das sie schon lange verloren geglaubt hatte. Trotzdem ein leeres Gefühl, nur von kurzer Dauer, im Nichts dieser ernüchternden Welt verschwindend. Wie Blätter trägt sie der Wind fort, die Sehnsucht, nach etwas das ich selbst nicht begreife. Wieder sehe ich sein Gesicht, bis er rauschend durch die Bäume fegt, mich aus meiner Starre löst, und zurücktreibt, in eine kalte, blinde Welt. |