| espenlaub | Worte, nie geschrieben um wirklich gut zu sein, nie geschrieben um zu begeistern. Nuancen meiner selbst, Licht im Dunkel. [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=40597]Kritik[/URL] jedweder Form willkommen. --- Stumm blicke ich zu DIR empor Hinter uns liegt eine Welt in Trümmern vor uns der allerletzte Weg Bitter schlucke ich, greife Deine Hand In meiner Brust schreit ein Herz von dem ich wünschte es wär mein eigenes DEINE Augen blicken mich an Tränen rinnen meine Wangen herab sammeln sich blutrot vor mir Auch jetzt begreife ich wie wenig ein Mensch im Gegensatz zu DIR bedeuten kann, mitnichten. |
| espenlaub | Mein Herz schlägt von innen gegen meine Brust Mein Atem rennt, Blut pocht in meiner Strin Kalter Regen fällt, rinnt durch Haare, über ein Gesicht Blut benetzt meine Hände, ungläubig starre ich gen Himmel Schatten tanzen vor meinen Augen, höhnen mich, in der Ferne höre ich Stimmen, näher kommen ...oder ist es meine eigene? Nein, ich schüttle den Kopf, blicke gen Himmel Wolkenverhangen. Schwarz. Blut rinnt warm aus Wunden meiner selbst Meine Sinne schwinden Werden sich die Ketten lösen, wenn ich die Augen schließe? Ich blicke auf die stumme Klinge, die zu meinen Füßen liegt Keine Fragen gestellt Lasst es nicht umsonst gewesen sein... |
| espenlaub | Ich liege stumm vor Dir flach hebt und senkt sich meine Brust Ich wei nicht, ob Du Schnitte gesehen hast aus denen das Blut dringt, in dem Du stehst Ob Du es ahnst? Ich höre kein Geräusch ein endloses Pfeiffen klingt in meinen Ohren ich bin zu schwach die Lider zu heben. Dieser Schritt musste folgen, irgendwann Ich wusste es. Deine Hand berührt meine kalte Wange, ganz plötzlich Deine Tränen fallen in mein Gesicht für wen weinst Du? (... also doch) Ich will emine Hand heben erfolgslos, mehr Blut rinnt gen Boden Ein knappes, erzwungen wirkendes Lächeln umspielt deine Lippen Jemand beginnt zu schluchzen war ich es? Endlich keine Angst mehr. |
| espenlaub | Gefangen in einem Gefängnis in dem der Mond niemals scheint in dem der Regen sich niemals legt in dem die Sonne niemals den Horizont berührt Mein Kopf liegt in meinen Händen Klamm hängt mein Haar herab Achtlos stößt mein nackter Fuß nach einer weiteren Maske auf dem Boden ob sie ehemals meine war? Wieviele sind noch zu tragen? Höhnendes Lachen. Ich versuche mich zu erheben doch meine Gleider liegen in Ketten Ketten, die niemals rosten, niemals vergehen Ketten meines eigenen Ichs, Ketten aus Angst Stumm betrachte ich die eisernen Glieder Stumm schreit mein Herz in meiner Brust Ich höre etwas fallen, meine Lider schließen sich Ob ein sterbender seine letzten Atemzüge zu hören vermag? |
| espenlaub | Zu tausenden strömen sie wie die Falter ans Licht durch die heutge' Zeit sich ihrer Taten so sicher sich scheinbar ihrer selbst so bewusst Doch was gibt ihnen selbst dieses unmenschliche Gefühl diese eiserne, immense Selbstsicherheit das eine Gefühl von Wissen, Wissen und Verstehen? Sich selbst verneinen sie jedesmal... Sehen und doch nicht Sehen Hören und doch nicht Verstehen Glauben und doch nicht Wissen Ihr schiefer, rascher Blick zeichnet alles was sie innerhalb ihrer Menschlichkeit nicht begreifen können... Hoffen auf Gande Hoffen auf einen Anfang nach dem Ende Hoffen darauf, dass alle anderen die Augen verschließen wie sie selbst es zuviele Male taten Doch das Ende ist geschrieben: Hoffnung ist Wunschdenken. |
| espenlaub | Soviele Fragen ungefragt Soviele Worte ungesagt Soviele Dinge ungesehen Soviele Stimmen ungehört lohnt es sich zu kämpfen? lohnt es sich, dafür zu sterben, loslassen zu können? Ein Leben ziehtn an mir vorbei wie ein Film, der mir fremd erscheint und nur dessen Abspann ich wirklich kenne Unwirkliche Stimmen wispern zu meiner Seele Mein Herz schreit, wimmert, spuckt dunkles Blut Schnee bedeckt die Konturen Lässt die letzte Maske fallen Endlos langsam schlägt sie auf Auch Engel fallen. |
| espenlaub | Augen um wegzusehen Ohren um wegzuhören Ein Gewissen, das keines mehr ist Menschlichkeit ohne Seele? |
| espenlaub | Der Puls rasend Die Haut in Kevlar, Synthetik Eine Flagge auf der Brust Kein Ziel vor Augen Hochpräzises Metall im härstesten Anschlag Ein Schafft an die Schulter gepresst Den Finger gekrümmt Einen Punkt fixiert, der lebt lebte. Erstrebenswert? |
| espenlaub | Kompression durch Explosivmaterial Kettenreaktion durch Kompression Neutron auf Kern, Kern auf Neutron Luft verdichtet, Sauerstoff brennt. Keine Schreie. Keine Tränen. Keine leblosen Körper. Keine Überlebenden. Applaus für eine Hand voll Menschen Applaus für rasche Finger auf Tastaturen, Plastik Appel an ein Gewissen Kein Gewissen. Keine Menschen. |
| espenlaub | << Du musst keine Angst haben, wir schaffen es... >> Meine Hand streichelt zitternd einen erkaltenden Kopf, eine Wange. << Gleich ist es vorbei, hab keine Angst, wir schaffen es, keine Angst. >> Meine Stimme klingt unwirklich an meine Ohren. Blut klebt an meinem Hals. << Du kannst mir hier nicht einfach wegsterben, nicht hier... >> Und wieder lüge ich, meine Adern gefrieren - Kälte? Ihr Puls geht unregelmäßig, schwach, Speichel ist rot, tiefrot und reicht metallisch. Und doch ließ sie los, viel zu früh. Ich wäre jederzeit anstatt ihr gegangen. |
| espenlaub | Und der letzte Engel fiel doch. Blutüberströmt, kraftlos, ausgezehrt und doch eisernen Willens umgab ihn endlose Dunkelheit, die keine war Unirdische Schwärze, verzweifeltes Nichts, endlose Leere die nach seinen schwachen Gleidern griff. Er gab zu keinem Zeitpunkt auf. Er schrie, flehte, weinte, bäumte sich immer und immer wieder auf, akzeptierte nicht, wollte NICHT akzeptieren und ward trotzdem kaum mehr als ein Opfer. Er ging erhobenen Hauptes, als er begriff. Geschlossene Augen. Wissen um das was er veränderte. |
| espenlaub | Regen rinnt langsam an Scheiben herunter, bahnt sich seinen Weg Zwielicht fällt fahl auf mein Gesicht herab. Keine Chance für Schatten. Gefühle werden kalt Empfindungen erfrieren im Entstehen Menschen reden, lachen, versuchen zu sein Ein Tausendmeer an Masken jede für sich undruchdringlich, undruchschaubar, alltäglich. Ich versuche nicht unterzugehen ziehe stählerne Mauern um meine Seele empor ohne Erfolg, alles nur Heuchelei, Hass, Unverständnis. Irgendjemand lächelt, eine Maske zieht eine Fratze. Ich lächle zurück. Nur Hass. Keine Klinge zur Hand. |
| espenlaub | Augen wund geweint Stimmem stumm geschrien Zuviele Tränen vergossen Zuviele Worte ausgesprochen Mein Blick schweift durch die Nacht Ich höre meine eigene Stimme zu mir sprechen Im Blick liegt kein Leben, kein Ausdruck Die Worte leer und fahl... Hoffnung hab ich trotzdem - wieder? Meine Gedanken kreisen ständig nur um Dich Perfektionismus bis ins Detail Ich glaube an einen Gott, kein anderer köntte Dich geschaffen haben Ich fühle mich ob Deiner Schönheit, purer Menschlichkeit, unterlegen Wörter fehlen um manche Gefühle zu beschreiben Ich kann nur hoffen, endlos hoffen... Ich kann nur lieben, endlos lieben Ich kann Dir nur immer und immer wieder sagen, wie unendlich viel Du mir bedeutest... Ich habe Angst, Dir nicht gerecht zu werden - was begründet ist. Doch... ich liebe Dich und werde Dich niemals aufgeben, fallenlassen, werde Dir nie einen Grund geben, wirklich zu erkennen, welchen Fehler Du begehst, mir Dein Herz zu schenken - und trotzdem sage ich es Dir, spreche zu Dir, auch wenn Du es nicht glauben willst. Ich gehe unter in Deinem sanften Glanz, in der Demonstration dessen, wie es sein sollte. Ich liebe Dich mehr als alles andere, von ganzem Herzen, wie es mir nur möglich ist. Ich werde keine Möglichkeit auslassen, für Dich da zu sein, ob du fällst oder am Boden liegst - ich halte Deine Hand, werde auch den letzten Weg gemeinsam mit Dir gehen. So verweile ich in Dunkelheit, mich an den seidenen Faden aus Liebe klammernd, der mein Leben noch hält. Die Ewigkeit gehört uns. Meine zumindest. (In unendlicher Liebe zu dem Menschen, der mir als einizger noch etwas bedeutet, immer bedeutet wird, der mein Leben ist... ) |