| Rafael | Hier gibt es Lieder für diesen Zyklus: [url]www.apkallu.de.vu[/url] Free Download of MP3s ************************************************************ Und berauscht vom Wein der Weisheit lege ich hier nieder diese Worte Vom Getränk der Weisheit betrunken lege ich hier nieder diese Worte Und vom Wein der Weisheit in Nebel gehüllt mein Geist lege ich hier nieder diese Worte. Kein Sterblicher kann vernehmen das Gleiche. Es ist sinnlos zu versuchen zu sehen eine Sache wie ein anderer Und kein Mensch kann schauen das Gleiche, denn nur durch Einfühlung. Lediglich durch Einfühlung vermag er näher kommen der Erkenntnis Welche hatte seine Schwester oder sein Bruder. Lediglich durch Einfühlung vermag er näher kommen der Erkenntnis Welche hatte seine Mutter oder sein Vater. Lediglich durch Einfühlung vermag er näher kommen der Erkenntnis Welche hatte seine Tochter oder sein Sohn. Und von einer Tochter soll hier weiter die Rede sein. Von Inanna soll hier weiter die Rede sein. Die Rede mag geben Kund von der Himmelskönigin. Zwischen Morgenstern und Abendstern spannt sie ihren Schleier Und schläft nicht und wacht nie, denn verklärt gibt sie sich. Wer Nebel durchdringen möchte Wird bald erkennen dass er sich dem Rausch hingeben muss. Und wer durch undurchsichtige Länder gehen möchte Wird bald erkennen dass er sich dem Rausch hingeben muss. Und berauscht vom Wein der Weisheit legt sie daneben diese Worte Vom Getränk der Weisheit betrunken legt er dann nieder diese Worte Und vom Wein der Weisheit in Nebel gehüllt ihr Geist legen sie nieder diese Worte. So liegen sie – die Worte wie Ziegel nebeneinander. Und wie Ziegel liegen die Worte nebeneinander und bilden ein Haus. Und ein Haus wird gebaut durch diese Ziegel. Ein Haus wird geschaffen durch ihrer Worte Weisheit. Eine Eule kam herbeigeflogen und landete auf dem Ast eines Baumes der da stand. Die Eule machte zum Reden den Schnabel auf und sprach: Welch schönes Haus dies geworden ist. Welch schönes Haus dies geworden ist. Welch schönes Haus dies geworden ist. Wißt ihr auch, dass jegliches Starre nur von Dauer ist? Und wißt ihr auch weshalb? Weil Starres auch in Bewegung ist In Bewegung um sich selbst In Bewegung des sich selbst Wieder Holens. Kra Kra! Nichts besitzt allzu lange Zeit die gleiche Form. Nichts besitzt allzu lange Zeit die gleiche Form. Nichts besitzt allzu lange Zeit die gleiche Form. Und so hob sich die Eule wieder hoch. Der Ast brach unter ihrem Gewicht ab, fiel auf den Sand, Blumen blühten auf dem Ast. Und als die Blumen so am Boden lagen, da wurden sie zu Sand, der verflog. Wenn die Wandlung direkt erfolgt wundert man sich. Und man wundert sich, jedoch anders, ob der Vielfalt der Dinge in der Natur. Und man wundert sich ob der Vielfalt der Dinge in der Natur. Und man wundert sich, jedoch anders, ob der Vielfalt der Dinge in der Natur. Wenn die Wandlung direkt erfolgt wundert man sich. Das große Geheimnis der Erkenntnis ist nicht die Erkenntnis. Sondern der Weg Schritt für Schritt bis zur Erkenntnis. Das große Geheimnis der Erkenntnis ist nicht die Erkenntnis. Sondern der Weg von jedem unterschiedlich beginnend bis zur Erkenntnis. Und dann wird die Erkenntnis auch nicht gleichsam genommen. DAS GEHEIMNIS DER ERKENNTNIS IST DER WEG ZUR ERKENNTNIS. Das Land welches ich sehe ist ein Land der Vielfältigkeit. Das Land welches ich sehe ist ein Land der Länder neben Ländern. Das Land welches ich sehe ist ein Land der Länder darniedergelegt neben Ländern. Und vom Wein der Weisheit berauscht legt sie daneben ihr Opfer. Und vom Wein der Weisheit berauscht legt er daneben sein Opfer. Und vom Wein der Weisheit berauscht legen sie daneben ihr Opfer. Die Himmelskönigin mag lächeln, denn ich wähnte sie tot. Die Himmelskönigin schenkt mir ein Lächeln, denn ich sah sie in anderem Gewand. Die Himmelskönigin gibt mir ein Lächeln Als ich ihr in Tränen träumend hinterher blicke Und rufe wie ein Kind. Wie ein Kind rufe ich. Wie ein kleiner Mensch rufe ich. Ich rufe der Himmelskönigin hinterher und weine als sie mich nicht bemerken scheint. Und als sie sich umdreht, schenkt sie mir ein Lächeln. Ein warmes Lächeln schenkt sie mir. Und die Tränen wärmen mich in dem Augenblick. In warmen Tränen und Lächeln der Himmelskönigin fühle ich mich geborgen. Ein kleiner Mensch fühlt sich geborgen in ihrem stetigen Lächeln, welches mich führt in blauen Nächten. Die Himmelskönigin kennt die blauen Nächte ihres Verehrers Und sie schenkt ihm ein Lächeln und macht seine Tränen zur Wärme. Vom Wein der Weisheit berauscht lege ich nieder diese Worte. In bröseligen Ton senke ich meine Worte vom Wein der Weisheit berauscht. Ich möchte mitteilen meine Worte und im bröseligen Ton gesenkt dauert an meine Weisheit. Ich lege meine Worte daneben, neben ihre, seine, deine Worte. Sie alle reichen hin zur Erkenntnis Doch treffen nie die gleiche. Wie Lichtstrahlen fallen sie auf eine Fläche und malen ein Bild. Wie Lichtstrahlen treffen sie nicht auf der gleichen Stelle auf Sie malen so ein Bild auf schwarzem Grund Und Sterne beginnen zu leuchten am Großen Oben, wo noch nichts passierte. An den Tagen der Schöpfung passierte am Großen Oben nichts. Und am Großen Oben geschah nichts, bis die Worte nach Oben schossen und Punkte brannten in den schwarzen Grund. So blicken auf die kleinen Menschen nach oben So erstarren sie ob der sie in Bann legenden Schönheit So blicken auf die kleinen Menschen nach oben So erstaunen sie ob der sie in Bann legenden Schönheit Welche große Weisheit ist Und ein Haus und ein Ziegel und eine Wand und viele Lichtstrahlen. Darüber erstaunen die kleinen Menschen und streben danach, doch zunächst erfreuen sie sich danach erfreuen sie sich daran es zu erreichen bis sie selbst zu dem Großen Oben schießen. Ihre Fußabdrücke zerbröseln in Tonscherben Doch ihr Augenlicht glitzert in Schönheit. Eine Schlange raschelt wie ein sich öffnender und schließender Vorhang Eine Schlange raschelt herbei Und die Schlange macht zum Reden ihr Maul auf und sie sagt zwischen ihren Zähnen: Wenn die Punkte so zahlreich sind, dass der Nachthimmel erleuchtet wie der Tag, dann wird alles Oben und alles Unten an dem Tag wo alle Punkte so nah beieinander sind wird der Nachthimmel leuchten wie der Tag und dann wird alles Große Oben und alles Große Unten ein Licht Sein. Denn die Punkte sind dann so zahlreich, wie die Punkte des Tages, drum nennen wir die eine Zeit Tag und die andere Nacht, denn die Punkte sind am Tag so zahlreich dass sie leuchten und die Versammlung der Seelen heißt Sonne und der Platz wo sich die Seelen treffen heißt Sonne und er wandert und nimmt mit seiner Bahn Platz bei anderen Punkten und von Punkt zum Punkt wandert die große sich bauschende Scheibe und nimmt mit jedem Augenblick andere Punkte auf und sie leuchtet so leuchtet am Tage die Versammlung der Seelen die genannt wird auch Sonne. Denn die Punkte sind am Tage so zahlreich, dass das ganze Große Oben leuchtet. So sprach die Schlange zu mir und sie häutete sich. Ich nahm ihre Haut behutsam auf und nähte sie auf den Rücken meines Hemdes, denn als ich die Schlangenhaut nähte auf die Rückseite meines Hemdes, da spürte ich eine Wärme und der Tod war nicht schlimm für mich denn die Schlange brannte an meinem Rücken und die Wirbel hinab fraßen ihre beiden Zähne und es verschlang mich ihr großes Maul und dann stieg sie wieder hoch und verschlang mich erneut und ich war nicht weniger dadurch. Der Tod war nicht schlimm für mich. |
| Rafael | Teil 2/2 Sodann rannte ich los und folgte den Fußspuren meiner Geliebten. Sodann rannte ich los und lächelte als ich die zarten Spuren meiner Geliebten sah. Sodann rannte ich los und mein Herz war warm als ich die Fährte meiner Geliebten nicht verlor. Und ich wußte um den Verlust ihrer Gunst Bescheid. Und ich wußte um den Verlust ihres Blickes nun Bescheid. Und ich wußte um den Verlust ihrer Zuwendung nun Bescheid. Bescheid wußte ich um den Verlust der dauerte Bescheid wußte ich um den Verlust der dauerte dass das in Händenhalten ebenso dauert Bescheid wußte ich um den Verlust der dauerte Verlassen war ich von meiner Geliebten. Verlassen war ich von der Himmelskönigin. Verlassen war ich von meiner Geliebte. Trostlos leuchtete die Welt in meine Augen. Trostlos schwach leuchtete die Welt in meine Augen. Trostlos waren die Strahlen und Bilder der Welt welche in meine Augen strahlten. Und stumpf erschien ihnen der Glanz meiner Augen. Verschleiert erschien ihnen die Farbe meiner Augen. Und stumpf erschien ihnen der Blick meiner Augen. Nicht hinein und nicht hinaus. Nichts hinein und nichts hinaus. Nichts und taube Leere wie über einer großen grauen Ebene war in mir. Ich war trostlos und verlassen. In einer Wüste befand ich mich, die da bestand aus einer großen Ebene Und grauen Staub und Sand und Scherben. Denn ich befand mich in dieser Welt, die da war in mir. Und jeder der hinein trat in diese Welt wurde zu nichts Und jede die hinein trat in diese Welt wurde zu nichts Und jegliche Freude, Gefälligkeit, Aufgabe, Spiel und Freude wurde zu nichts. Und ebenso kam nichts hinaus aus mir Und ebenso kam nichts hinaus denn ich war nur eine große graue Ebene Und ebenso kam nichts hinaus aus mir Verlassen war ich von meiner Geliebten. Verlassen war ich von der Himmelskönigin. Verlassen war ich von meiner Geliebten. Nicht mehr froh konnte ich werden. Grauer Sand knirschte zwischen meinen Zähnen, als ich sie zusammenbiß und bittere Tränen blauweißlicher Granatäpfel schluckte. Und nichts mehr konnte mich mehr froh machen, denn ich war verlassen und trostlos in einer grauen Ebene. Müde war ich und zu nichts zustande. Die Leute schimpften mich zu nichts fähig. Und verurteilt wurde ich als Nichtsnutz und so war ich müde. Ich legte mich schlafen. Die Himmelskönigin mag lächeln, denn ich wähnte sie tot. Die Himmelskönigin schenkt mir ein Lächeln, denn ich sah sie in anderem Gewand. Die Himmelskönigin gibt mir ein Lächeln Als ich ihr in Tränen träumend hinterher blicke Und rufe wie ein Kind. Wie ein Kind nach seiner Mutter rufe ich. Wie ein kleiner Mensch rufe ich. Ich rufe der Himmelskönigin hinterher und weine als sie mich nicht bemerken scheint. Und als sie sich umdreht, schenkt sie mir ein Lächeln. Ein warmes Lächeln schenkt sie mir. Und die Tränen wärmen mich in dem Augenblick. Und die Zeit wird gesprengt. Und als die Zeit gesprengt wird, da schwebe ich in einem Zustand der Zeitlosigkeit. Und in diesem rauschhaften Zustand schwebe ich zeitlos. Vom Wein der Weisheit berauscht erkenne ich ihr Lächeln im Traum. Und vom Wein der Weisheit berauscht sehe ich all die geistesscharfen Fäden nebeneinander Vom Wein der Weisheit berauscht erkenne ich ihr Lächeln im Truam. Und das ist das Wichtigste. Sie kommt auf mich zu und umarmt mich. Und ich weine Und sie weint Sie umarmt mich und das ist das Wichtigste. Ich habe sie wieder gefunden. Ich habe dich wiedergefunden. Ich liebe dich. |
| Rafael | „Mein Freund, meiner lieber lieber Freund, Bist fort, bist fort bist weg, im Schneesturm verschwunden Mein Freund, weshalb kehrst du nicht zurück Die Gewalt hat dich mir genommen, mein Lieber, ich spähe mit schmerzenden Augen hoffe eine Silhouette von dir zu erkennen, doch nur noch mehr Schnee und Kälte in meine Augen.“ Der Schnee stürmt um die Blüte einer glänzenden Blume, welche zwischen zwei Wurzeln eines Baumes wuchs. Nun ist sie vergangen, ein letzter Mal und danach vergeht sie. Die Asche schon zerbröckelt und dem Boden entgegen. Am schimmernden Himmelsamt leuchtet der zunehmende Mond. Sein Licht fällt durch die Sporen und Pollen und den Staub, so dass er dem Erdboden entgegen bauscht, denn tatsächlich fällt. Ich liebe vor allem den Anblick des kleinen Punktes links unter ihm, der ebenso entsteht, wie sein Licht. Meine Liebe fließt ohne Halt und ohne Versiegen dort hin und mischt die Wolken und formt die Blätter der Bäume. So ist zu nennen der Wahn, doch der Wahn ist der Streifen Nuance in meinem Leben, die andere Farbe hier. Ein Band, ein Strahl, und der Mond der Schein. Doch die Sonne leuchtet hinter uns und es scheint, als ob ... Es ist bitter bedeckt die Zunge von der Bürde. Verzweifelt sein – dies ist fein gesprochen, oft gesprochen, wiederholt, bis es vergessen ist, doch. ---- verzweifelt ist leicht gesprochen ---- kannst du dich noch gut erinnern an dein letztes Mal? Bestimmt. Nur mußt du dich öffnen, denn leicht zwar nicht, doch gern wird es vergessen. Nun. Schmeckst du es? Dann ist gut. Du kannst weiter lesen. Es ist bitter bedeckt die Zunge von der Bürde. Mag sein, dass der Freund nicht wiederkehrt, doch die Hoffnung belebt. Sie hält am Leben. Drum nehme ich es auf mich und tue mir weh, denn dadurch weiß ich, dass ich noch hoffe, und da ich hoffe, tut es weh. Es tut weh, weil der Wunsch nicht erfüllt ist. Mein Freund, komm doch endlich zurück, dass wir aus diesen Verhältnissen fliehen können. Doch ich merke schon, du liegst am Stamm des starken Baumes gelehnt und genießt seine Früchte, während deine Hand durch das duftende Gras und die wunderbaren, nichtweißen bunten Feldblumen greift. Du hast mich vergessen!! Du hast mich zurück gelassen!! In meiner Trauer um dich dachte ich, ich würde die Freundschaft aufrechterhalten, du aber, du Scheusal bist weg! Läßt mir keine Nachricht zukommen, geschweige denn deine starke Hand, die mich herauszieht!!! Du kannst wandeln, du kannst zwischen den Bäumen schreiten, während ich hier zwischen Wurzeln und Blütenasche hingeworfen bin. Nur ein Verdacht eines Gedankens an mich hast du! Ich aber fordere, dass du es erkennst, dich dann an mich erinnerst und mit heißen Tränen kommst. Aber ... wie ... ich teile mein Empfinden. Doch es ist kein Gespräch, sondern ein Monolog, welcher gegen den peitschenden Wind und die Striemen von Eis ist. Erinnere dich bitte. |
| Rafael | Auch wenn es mich reizt... ich würde so gerne mehr reinposten, doch habe ich die Erfahrung gemacht: weniger isss besser. Und wer mehr lesen wollen würde, der kann sich immer noch melden. Meinen sumerisch angehauchten Text führe ich momentan fort. Danke für eure Zeit, die ihr mit meinen Worten verbringt, ich hoffe es hinterläßt einen guten Eindruck. Wünsch euch was! |
| Rafael | Ich nahm Enki die Weisheit Ich nahm Enki die Autorität Enki besaß die Weisheit Enki und ich besitzen die Weisheit Es wird dunkel auf der Welt Die Vögel ziehen nach Hause Grau bedeckt den Himmel Am Horizont ein Streif metallenen Schimmers Weiß ist der Untergang der Sonne Es wird dunkel Und Wind fegt durch die vereinzelten Bäume Die Äste beugen sich Und jedes Wesen sucht nach Schutz und Wärme Das Wissen um Schutz und Wärme tröstet mich nicht Es beherrscht mich Es zerreißt mich Es macht mich unglücklich Wind fegt durch vereinzelte Bäume Die Gräser nicht mehr einzeln sichtbar im letzten Licht Ein wogendes duftendes Der Geschmack von zu lange nicht mehr getrunken in meinem Mund Es beißt ein Atem Er möchte verschlingen Er möchte jagen und niederwerfen Er möchte zwingen Es beißt ein Atem Doch in mir ein tiefes Nichts Eine Innere Leere in mir Offen für jeden Wind bin ich Eine Innere Leere offen für jeden Wind In mir wohnt niemand mehr Während das Licht grau und blau wird In meinem Inneren ist es leer Wenn sich jeder der Heimstätte freut Nicht erfahren werde ich jemals eine Heimstätte Nicht freuen wird mich ein Zuhause Es freut mich die Heimstätte Es freut mich mein Zuhause Ich möchte die Geborgenheit nicht missen Ich möchte den Schutz nicht missen Ich möchte die Wärme nicht missen Nicht erfahren werde ich jemals meine Heimstätte Nicht freuen wird mich mein Zuhause Wenn ich nicht erfahre die Wüste Wenn ich nicht spüre den kalten Wind meine Haut ab und an wandern Meine kalte Haut drängt mich zu gehen Meine zerzausten Haare drängen mich zu gehen Meine tränenden Augen drängen mich zu gehen Ich bin ein treibender Ast im Fluß Ich bin wie ein abgebrochener Ast im Fluß Wirft er mich nach oben – freue ich mich Wirft er mich nach unten – verzweifle ich Und ich kann nichts tun Und ich kann nichts dagegen tun Damit ich mich beherrsche kann ich nichts tun Denn für den kalten Wind bin ich geöffnet mit meiner Inneren Leere So werde ich weiter fort gespült Und wenn es nach oben geht – reiße ich mich nach oben weiter und weiter Und wenn es nach unten geht – reiße ich mich nach unten weiter und weiter So bin ich blind zu nennen Meine Kraft kann ich nicht nutzen um mich nach Oben zu steuern Meine Kraft kann ich nicht nutzen um mich nach Unten zu steuern So bin ich blind zu nennen Denn wenn ich meine Kraft nutze, dann nur um den Weg weiter zu gehen Den Weg des Wassers gehe ich mit größerer Stärke weiter Ich mache den kräftigen Zug nach vorn In die Strömung geht mein Weg Und so werden Blumen zu Sand Wenn der Weg in die Strömung geht und man forttreibt vom ersehnten Ufer Werden so die Wüsten Und nicht mehr trösten vermag die Silhouette dort wartend am Ufer Rauben Rauben will ich! Jeden Fetzen Sand will ich nehmen vom Ufer! Hin Hin Hin gehen will ich! Soll doch der Fluß versanden Denn ich nehme jedes Körnchen mit welches Mir mir mir gehört! Ruhig geglättet ist die Stunde des Bewußtseins um mich und mich und das Jetzt Ruhig geglättet ist die Stunde des Bewußtseins um mich Und ich bin hier im Jetzt Und ich bin gestraft Verstoßen Angezogen und weg geworfen Ruhig bis der Raub wieder über mich fällt und ich reißen will Eine graue und eine grüne Perle aus meinem Blick Eine Perle aus jedem Blick In diesem Augenblick bin ich ruhig geglättet Bis der nächste Raub mich verzerrt Mich unzufrieden macht Und ich mehr will Bin geglättet und gekettet an den Boden Über mir sehe ich das Wasser und die Schimmer Der großen Sterne und Planeten Und ruhig geglättet ist die Stunde meines Bewußtseins Dass ich unzufrieden bin und auch unglücklich Denn ich sehne mich nach dem Anderen Und auch vermag ich zu ahnen dass im Anderen wieder [...] Und in der dritten Höhle machte Inanna die Augen auf um zu schauen und sie sah: Eine große Höhle sah sie Hohe Wände sah sie Getreide schmückte diese Wände Reliefe von Weizen schmückten sie Bilder von Weizen schmückten sie Das große Unten war im Schatten beschmückt mit Weizen Das große Unten ist wie ein Wind Ein Wind fegt durch die Höhlen des großen Unten Die Brust klappt zusammen Im großen Unten klappt die Brust zusammen Der Wind erzeugt ein Vakuum Und die Wände des großen Unten Die Mauern die die Welt tragen Klappen zusammen Du mußt verstehen dass Abwesenheit von Freude Gleichsam der Freude dient wie ihre Anwesenheit Ja, spricht Inanna. Verstehen ist gut. Es öffnet die Erfahrung Aber die Erfahrung und das Bewußtwerden ist nötig wichtig Und dann siehst du den Sinn Auch wenn du davon sprichst dass Abwesenheit sinnlos ist Der erste Schlüssel mag sein dass Abwesenheit nicht das Gegenteil ist Im Sinne von Nicht-Existent Denn durch Abwesenheit merkst du die Existenz Nicht-Existent ist etwas anderes Denke nicht in solch falschen Bahnen! [...] (Und in der fünften Höhle machte Inanna die Augen auf um zu schauen und sie sah: Eine große Höhle sah sie Hohe Wände sah sie Getreide schmückte diese Wände Reliefe von Weizen schmückten sie Bilder von Weizen schmückten sie Das große Unten war im Schatten beschmückt mit Weizen) Es ist gut seinen Wünschen und Neigungen zu folgen Sie zeigen uns die Quelle reinen Wassers Jedoch ihnen nicht zu folgen um etwas anderes zu tun Jedoch ihnen nicht zu folgen um ihre Abwesenheit zu erkennen [...] vortreffliche Erfahrungen Und große Aufgaben als Frucht tragen. Neigungen und Wünsche sind Programme die automatisch laufen Neigungen und Wünsche sind Programme die auf einer Ebene laufen Doch erkennen die vielen Schichten Öffne dich und betrete sie alle [...] (Und in der sechsten Höhle machte Inanna die Augen auf um zu schauen und sie sah: Eine große Höhle sah sie Hohe Wände sah sie Getreide schmückte diese Wände Reliefe von Weizen schmückten sie Bilder von Weizen schmückten sie Das große Unten war im Schatten beschmückt mit Weizen) Das Zerteilen Zerstückeln des Korn Seine Aufgabe der alten Form Beerdigung, Sprengung seines Rahmens Schmerz Diene der Fruchtbarkeit Öffnen sich für Neues. So soll mich mein Schmerz um den Verlust Mich fruchtbar machen für neuen Besitz Denn so zeige ich, dass ich den Besitz halte und schätze Es ist dem Besitz solch Haltung attraktiv! Der Schmerz ist das Fehlen Der Schmerz ist der Schrei wegen dem Fehlen Der Schmerz läßt hoffen auf die Erlösung Der Schmerz verspricht die Erlösung [...] Und in der siebten Höhle machte Inanna die Augen auf um zu schauen und sie sah: Eine große Höhle sah sie Hohe Wände sah sie Getreide schmückte diese Wände Reliefe von Weizen schmückten sie Bilder von Weizen schmückten sie Das große Unten war im Schatten beschmückt mit Weizen Das Leben ist ein Ablauf Das Leben ist ein Fluß Verharre nicht in Sicherheit Sondern erkenne in stetigem Neuen Reagieren, Erfassen, Erblicken des Neuen Verharre nicht in Sicherheit, Stein und Wiederholung Das Leben ist ein Fluß Springe in die Flut und schwimme in kräftigen Zügen mit Liebe es nicht dadurch dass du ein Schiff baust Ein Floß nützt dir als Ruhe Das Ufer nützt dir als Ruhe Liebe es nicht dadurch dass du ein Haus am Ufer baust Das Leben ist ein Fluß Springe in die Flut und schwimme So lenkst und liebst und erfährst die Kraft des Lebens [...] Spielt spielt daher! Die Stadt ist in Aufruhr, die Massen singen! Spielt spielt noch ein Lied! Laßt die Tamburine erzittern, die Trommeln dröhnen! Das Fest darf beginnen! Dumuzi bittet zum Tanze! Wie im Dunkeln So auch im Hellen [...] weise ist wer findet die Erkenntnis Nicht Müßiggang sollst du es nennen Nicht Abstieg in die Weisheit sollst du es nennen Beides birgt den Samen der Weisheit Wie im Dunkeln So auch im Hellen Alles geflochten Alles in einander gewoben Nur die Augen öffnen mußt du Spielt also daher! Die Königin ist gestorben Doch laßt euch nicht in Trauer fallen Sie soll angerufen werden mit der Freude ihrer Stadt Spielt daher! Seht den trunkenen König! Gar manch schlechtes Wort fließt über seine Lippen! Spielt auf und ab! |
| Rafael | Asdf Immer wieder der Kokon. Eingesponnen, umrankt von Flechten, weißlich schimmelig, fest, bewegungslos. Immer das gleiche Bild von Neuem. Dies ist der Ausgang. Dies ist der Beginn, die Einstellung, die ich vertreiben muss. Mittlerweile bin ich fähig mich etwas zu bewegen, ich erfreue mich so an diesem kleinen Spielraum, jedoch vermittelt dies nicht einmal die Ahnung dessen, was ich haben könnte. Das Nutzen der Vorstellungskraft beschränkt die Dimension der Ziele, die ich jemals erreichen könnte. Und halt! Ich erreiche. Wozu alles in die Zukunft werfen, wenn nicht denken, dass ich jetzt lebe und es jetzt erreiche. In diesem Augenblick. Ich werde angeschaut, ich ducke mich, hilfesuchend nach Worten ringen,... dies alles noch in meinem Kopf. Die Tür, so empfinde ich es, ist geschlossen. Verklebte müde Augen, ein weißer Nebel wie bei einem Iritiskranken. Er möchte sehen, doch starr und weit aufgerissen. Wie im Moment der Angst. Wie im Moment der Unbeweglichkeit. Nicht einmal klar und deutlich die Worte, die er formuliert... wie graue Buchstaben auf Elefantenpapier. Scharfe Kanten, scharfe Worte, eingeritzt und eingemeißelt in das Blatt seines Lebens. Nicht, dass dies die Möglichkeit zur Möglichkeit erlaubt. Nicht: Ungebundensein und Handlungsfrei. Eher unfähig etwas zu tun. Gebundene Hände. Nicht möglich Abdrücke zu schaffen, die Tat durchzuführen. Der Nagel bleibt im Gewölle stecken, statt hineinzustoßen in das urige Warme. Verkleistert Fädenhalten Auch nicht die Kraft dazu gegeben, da nicht entwickelt, da nicht erprobt, nicht erfahren, Kindesunmündigkeit. Verdammte immer verfluchte Hilflosigkeit, Ausgeliefertsein, die Medikamente jagen durch die Lider, die Venen, hinab ins Herz – hinauf ins Hirn. Leichte Übelkeit, schwanken, verschleierter Blick – die können alles mit mir tun, was sie wollen. Die können alles von mir bekommen, was sie sich erträumen. Denn sie müssen es nicht einmal durchführen, ihre Gedanken werden durch mich Wirklichkeit, da ich ... für sie denke. Und deshalb mich bücke, mich entschuldige. Ich kenne nur diese Bewegung. Fest eingefahren, eingeübt, wiederholt, es kreist der Kreis in seiner festen Bahn. Ein Lied. Singen. Ein Lied lange nicht mehr gehört. Den Text kenne ich gut, ich kenne die Worte. Die Melodie kenne ich gut, ich bin dennoch mitgerissen. Ein Lied singe ich nun. Ein Lied welches ich lange nicht mehr gehört habe. Einen Text singe ich nun. Einen Text welchen ich gut kenne. Eine Melodie reite ich. Eine Melodie die mich mitreißt. Jetzt – Früher – Jetzt – Woanders. Ich habe die Tür aufgerissen zum Stolzen Woanders! Zur Quelle meiner Vorstellung! Zum vorgestellten Heim meiner Worte. Dort – Hier – Hier – Ein Lächeln und die Augen leuchten. Eine große Katze geht vorbei. An Türen geht sie vorbei. Die Spinnweben verkleistern die halb geöffneten Türen, durch welche das Licht leuchtet. Eine große Katze geht vorbei. Ihr Fell streift die Weben, ihr Feuer schmelzt sie. |
| Rafael | Gesunde Konfrontation Gesunder Konsens CREDE BIENIA |
| Rafael | Die erste Rose zweimal Rosen dreimal Rosen viermal Rosen fünfmal Rosen sechsmal Rosen siebenmal Rosen eintausendfünfzehnhundertzehnundeins Rosen Die Rose von Gestern ist die Rose von Heute die die Rose von Morgen ist wenn sie ihre Blüten öffnet ist es genauso wie jede Rose es tut jede Rose aller Rosenfelder Straßenränder Blumengärten mannigfaltig an der Zahl Und wenn man rennt dadurch hat man schon verloren genauso gut könnt man nun kriechen, es würde nichts ändern, der Blick würde dennoch hastig huschen und nichts erkennen, als die ewige Schrift, die Schublade, die Gattung, die Rose. Sie bleibt doch ewig das Gleiche. Niemals mit Bedeutung ausgefüllt. Schon gar nicht jedes Mal neu beseelt. In der Handgrube liegen Blütenblätter, er weiß nicht mehr welche Pflanze dies ist, und betrachtet sie mit den Augen aus Milch. Ein Geräusch dringt in sein Bewusstsein, er hebt den Kopf und sein Auge erspäht ein weißes Plakat, riesengroß an eine Wand genagelt, mit einer Pflanze : rot, nicht ganz in der Mitte der Werbetafel, aber Er wird angerempelt von ....... ***** Der Rest ist zu lesen auf meiner Homepage unter [url]www.apkallu.de.vu[/url] ***** unter der Word-Datei "Vielfalt ist Apathie". |
| Rafael | Wiederkehrend Bis zum Neubeginn Wird nicht enden Bleibe hier obwohl ich weiter weiter weiter Weiter in der Zeit Weiter in die Länder Weiter in Gedanken Beine sind mir schwer Bis in den Bauch reißt es das Herz hinunter Brauche Blaugrau und schwer die Augen gleichartig hinuntergedrückt Wieder haben wollen Wieso ist es nicht zu Ende Weil ich es doch auch wollte Bevor es geschah Bevor man es wegnahm Bevor wieder Beine einknickten und ich nicht mehr den Mut noch den Willen hatte aufzustehen Wozu denn auch Weißt du dass man mir alles weggenommen hat? |
| Rafael | [FONT=courier new]Ich laufe durch die Ich-Straße, Regen zur Erde gefallen sammelt sich zwischen den Pflastersteinen, die scheinen und wiederspiegeln die Laternen, kaltes-weißes Licht, ich nehme deinen Kopf und schlage ihn gegen die Wand, deine Haare zwischen den Fingern, pressen sich in meine Finger und ich spüre wie ob ich ein Teil deines Schädels wäre dass du gegen die Reklametafel knallst, Blut? Das ha! Interessiert mich herzlich wenig, ich will das du schreist und du schreist, deine Brille verbogen fällt zu Boden und ich trete zu, ja du bist gebückt und gibst ein gutes Ziel ab, fängst die ganze Wucht auf. Keuchst den letzten Rest Luft aus deinen sich füllenden Lungen aus, denn einige Rippen sind in diesem nassen Sack schon gesplittert. Greife deinen blonden Zopf und reiße deinen Kopf hoch. Deine Nackenmuskeln spannen sich und reißen, Nackenwirbel knirschen. Ich hole aus und ramme die Weinflasche, die du so gierig mit glitzernden unerfahrenen Augen genommen hast, zwischen deine Zähne, mein Gesicht ... die Augen so aufgerissen, die Haare wild ... ich sehe plötzlich, wie du mich siehst, durch deine Augen und ich schlage noch einmal zu, die Zähne brechen, Glas berstet in deinen Mund, mit dem Flaschenhals zerschneide ich den Gürtel deiner Hose, reiße dich zu Boden, entkleide dich, deine harten Augen sind jetzt rotbefilmt und ich mache mich an dir zu schaffen. Wie ein Hund schreist du. Wie deine Katze, die ich gestern mit einem Pflock malträtiert habe, Vaselin hängt mir noch an der Lippe. Ich schleife dich hinter mir, während ich die Du-Strasse weiter laufe, Regen zur Erde ist gesammelt im Gefallen, nur die Pflastersteine habe ich vergessen... gegen deine Schläfe zu hauen, durch deinen Schädel, in deinen Brustkorb, so weit bis sich in dir der Platz dafür findet. [/FONT] |
| Rafael | Oh Herrin Oh meine Herrin Himmelskönigin große Königin der Morgensterne und des Abendssterns Du, die du mit lächelnden Augen die Mondfinsternis betrachtest Du, die du mit fröhlichen Ohren den Seeadlern zuhörst Du, die du mit lächelnden Augen die Sterne zwischen Wolken betrachtest Du, die du mit großen Nasenlöchern die wunderbare Sonnenaufgangszeit einatmest Du, die du mit fröhlichen Ohren dem Gesang lauschst Du, die du mit großen Nasenlöchern den Duft deiner Rose schnupperst Königin des Morgen- und des Abendsterns Himmelskönigin gewaltige Oh meine Geliebte Oh Schatz des Himmels und der Erde DICH RUFE ICH AN! Siehst du nicht deinen Freund in Kummer sich winden? In schlangengleicher Haltung siehst du nicht deinen Freund da unten? Hat dein Freund dir nicht in der letzten Zeit Worte zugestöhnt eines bestraften Diebes? „In mir wohnt niemand mehr Während das Licht grau und blau wird In meinem Inneren ist es leer Wenn sich jeder der Heimstätte freut Nicht erfahren werde ich jemals eine Heimstätte Nicht freuen wird mich ein Zuhause Es freut mich die Heimstätte Es freut mich mein Zuhause Ich möchte die Geborgenheit nicht missen Ich möchte den Schutz nicht missen Ich möchte die Wärme nicht missen Nicht erfahren werde ich jemals meine Heimstätte Nicht freuen wird mich mein Zuhause“ Dies schrieb ich dir! Dies habe ich dir geschrieben! Erinnerst du dich, dass ich dir dies geschrieben habe? Und nun? Und nun? Und nun? Sagt dir denn nicht die Eule in der Nacht jedes Mal das gleiche? Raschelt die Schlange nicht genauso eifrig wie am frühen Morgen zur Abendstunde? Heißt dich nicht der Tiger warnend willkommen zwischen seinen zwei Jungen zuhause? Dies schrieb ich dir! Du hast mich aber nur ausgelacht Und mit bitteren Lippen schicktest du mich in die Verdammnis! Sie schicktest du mir! Die unerfüllte Liebe schicktest du mir! Meinen Kuss den unkussenden Gegenhauch und warmlosen Blick gabst du mir. UND ICH NÄHRTE MICH DAVON! JA!! Ich habe mich davon genährt. Lange Zeit war dies meine einzige Nahrung. Doch dann Doch dann Doch dann Geschah das Wunder Das Wunder geschah und Ich erlebte das Wunder Die große Katze streifte zu mir. Traurig wird mir mein Gemüt, wenn nicht auch nicht mehr zerstört und vernichtet mit einem klaffendem Herzen und hohlen zerschossenen Kopf. Und nun bin ich verwüstet wieder. Alleine bin ich Ohne jemanden bin ich Nur ich bin hier Und nun bin ich verwüstet wieder. Nihil nihil est Tabula Rasa Das weiße Blatt Papier |
| Rafael | Teil 2/2 Verlassen von allen Von allen verlassen Alle haben mich verlassen Ich habe alle verlassen Keinen lasse ich zu mir kommen Niemandem bin ich mehr Gastgeber Kein einziges Wesen bekommt eine Einladung Von keinem einzigen Wesen bekomme ich eine Einladung Niemand ist mir mehr ein Gastgeber Keiner lässt mich zu sich kommen Sie haben mich alle verlassen Alle haben mich verlassen Von allen verlassen Verlassen von allen Aber spüren kann ich Ich bin fähig zu spüren Dass das Boot aus Birkenholz Umdonnert und umgischt von den Wellen Doch stabil ist und fest und nicht bersten wird Dass ich stark und gefestigt bin und eine Basis habe Nicht mehr alleine auf dem Wasser stehe Nicht abhängig bin von der mich haltenden Hand ABER ICH WILL NICHT DEN FALL WIEDER ERLEBEN Ich habe Angst vor dem Sturz Ich fürchte mich vor dem tiefen Wasser Welches die Gedanken hinabzieht Jeden Hoffnungsgedanken hinabzieht Kein fruchtbarer Grund ist den Hoffnungsgefühlen. Ich stehe auf der Ebene Schwarz ist der Himmel Schwarzblau sind die Winde der Handlungen die um mich Stroboskoplicht kinematografiert Noizige Schläge und Teppiche zerren einen Teil in von mir ins Glück Die Wärme spüre ich nicht Und sehe mich da stehen, Und ich sitze dabei Die Wärme spüre ich nicht Ich stehe auf der Ebene Schwarz ist der Himmel Schwarzblau sind die Winde der Handlungen die um mich Eine Leere – ich weiß jetzt dass sie da ist Eine Leere kann ich in mir erkennen Eine Leere saugt ihre Füllung an Von weit spüre ich Bewegung Der Ruf ist aus mir gefahren Von weit spüre ich Bewegung Von weit spüre ich Bewegung Von weit spüre ich Bewegung Von weit spüre ich Bewegung Von weit spüre ich Bewegung Von weit her spüre ich Bewegung Mein Ruf zieht sie heran |
| Rafael | Hör mir zu mir zu du! hör mir zu dumirzu dummuzi Auf der Schwelle stehend und sich nicht bewegend fegen die langen Ellbogenknochen das Grau fort über die Schwelle und es poltern Steine, Bücher und Materialien und auf der Schwelle stehend soll Balance das Ergebnis sein die Balance zu erlernen aus dem Bewußtsein am Abgrund Aus der panischen Hektik entsteht keine Bewegung nur ein Stampfen am gleichen Platz Und so erhebt sich die Balance zu mir empor und durchbricht die klare Linie Ich habe gelernt, was mir Reisende erzählten Bücher schrieben gezogen an ewigen Linien Verstehst du? Und jetzt? Die Panik genug Panik zu haben oder endlich die rechte Hand ganz ausstrecken? |