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  Forum: Verlassene Gärten
    Thema: Written Feelings
Dark RebelGeteiltes Leid

Ich weine Tränen aus Blut,
spüre Trauer, spüre Wut.
Es ist dunkel um mich, still,
Ich weiß nicht was ich will.
Die Kerze brennt, spendet Licht,
im Schimmer sehe ich dein Gesicht.
Blass, traurig und verletzt,
alleine und von Gefühlen gehetzt.
Wir beide unser Schicksal teilen,
zusammen unsere Seelen heilen.
Deine Augen sagen was du denkst,
wenn du deine Blicke zu mir lenkst.
Die Kerze erlischt, Wachs tropft ab,
Es ist dunkel, die Zeit wird knapp.
Ich trage dich, weit weg von hier,
Beschütze dich, versprech es dir.
Das pure Leiden hält uns fest,
Sonnenlicht das uns verlässt.
Dein Körper zittert, friert und stirbt,
Ich leg ihn nieder, Fleisch verdirbt.
Was übrig bleibt, das bist nur Du,
Ich folge dir, mache die Augen zu.

1.10.2001

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Kind des Bösen

Weit weg von allem, im Dunkel der Nacht,
dort wurdest du zur Welt gebracht.
Ein Kind des Bösen, mit schwarzem Blut,
Nicht mal in deinen Augen brennt die Glut.
Dich zu zähmen, wird sich keiner wagen,
dich nicht einmal nach Liebe fragen.
Abstoßend, doch auf deine eigne Weise schön,
faszinierend, und manchmal auch obszön.
Dein Wesen unergründlich, dem Dunklen zugewandt,
Durch den Engel des Todes, auf diese Erde gesandt.
Verrichtest deine Werke so voller Hass,
dabei lebendig, doch wie der Tod so blass.
Was du nicht wissen kannst, mein Schatz,
in diesem dunklen Ort ist für uns beide Platz.
Als du kamst, zu mir in meine Welt,
fiel der Regen, schwarze Wolken zogen übers Feld.
Blitze zuckten, der Donner grollte,
als ob er mir etwas sagen wollte.
Deine Ankunft gab mir die Kraft,
ein letztes Mal habe ich mich aufgerafft.
Zusammen mit dir, dem Bösen treu,
für immer und ewig und des Lichtes scheu.

13.03.2002

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Abschiedsbrief

Ich schreibe mit Tinte aus Blut,
spüre nur Hass, es tut gut.
Meine Seele vor die ausgebreitet,
wohin die Dunkelheit mich leitet.
In der Finsternis der neuen Nacht,
meine Wunden nicht ans Licht gebracht.
Der Gedanke an den Tod in mir,
ich wünsche ihn ins Jetzt und Hier.
Papier gefüllt mit meiner Liebe,
die am Ende unerfüllt bliebe.
Wäre nicht des Todes Segen,
Unendlichkeit, auf allen Wegen.
Die Kälte wärmt, die Angst beschützt,
ich frage mich, ob es was nützt,
Dich um dein Geleit zu bitten,
auf meinen allerletzten Schritten.
Der Gedanke an Dich, Dein Bild,
Es ist alles nur noch halb so wild.
Der Gedanke an Dich, für immer,
macht alles nur noch schlimmer.
Eine Träne fällt auf das Papier,
verschmiertes Blut auf Seite vier.
Ein Abschiedsbrief aus dieser Welt,
in der mich lange nichts mehr hält.
Ein Wort von dir, von deinen Lippen,
könnte die Entscheidung kippen.
Doch Dein Schweigen macht mir klar,
das was ich dachte, ist wohl wahr.
Du gabst mich frei, vor langer Zeit,
ich spürte nicht die Bitterkeit.
Die in deinem Herzen wohnte,
als die Liebe noch ganz oben trohnte.
Viele Seiten voller Blut und Leid,
habe ich geschrieben,
es ist soweit.

11.08.2002



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