| Lerie | [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=35533]A dark Eve's Lyrics... Kritik und Kommentare[/URL] [i]Und die Geschichte schreiben [b]wir[/b]... Die Erde, sie dreht sich in zeitlichen Wogen So schaut ihr der Mond zu Vom Himmel, dort oben Erkennend den Laufe des Lebens, der Zeit Sieht Kriege und Liebe Freude und Leid Herabschauend weise Fern ab alle dem Doch weinet er leise - Die Träne im Regen bleibt ungeseh’n. Wolken verwehen, Ebbe und Flut Könige fallen gebadet in Blut Der Schwerter Ruhm, von Barden besungen Ist bald in Gewehren und Panzern verklungen Und Drachen und Elfen im Lichte verborgen Vergessen in düsterem Bangen und Sorgen Gesellschaft und Reichtum vor Wissen und Leben So denket der Mensch nun, nur dies ist sein Streben Und falls dem denn nicht so, dann nennt man ihn töricht Illusionen süßer Gesang, der Botschaft Zweck ist immer gleich „Gehorche, denke nicht“ „Denn denken wir für dich“ Locken, ziehen Zäune dann Auf dass man nicht entfliehen kann. So dreht sich das Rad, die Geschichte im Kreise Wenn auch nun auf ‚modernere’ Weise Könige, Kaiser, Armeen, Diktatoren Parteien, Politiker, Imperatoren Lenken Geschehen, entscheiden und wagen Mit ihnen schon immer die Freiheit verloren Verboten sind Fragen und eigene Taten Rebellion gibt im Voraus Schmerz zu erwarten Doch ist das Gefängnis der Menschheit ihr Eigen Entkommen nur die, welche selber entscheiden Auf langen, endlos scheinenden Pfaden Auch wenn die Mengen die Gräber uns graben Der Widerstand, er nimmt seinen Lauf Niemals, niemals geben wir auf! [/i] |
| Lerie | Look, just look inside the Ocean See the Dolphins play and fly Listen to their quiet Devotion Telling Tales of Angels Cry: [i]Mournful Eve, the Sun is falling Can’t you see her shining Tears? Why don’t catch her? Just keep watching Singing Songs for her Rebirth.[/i] … Look, just look there in the Sky Can you see the double Moon? Today’s Night seems like a Mirror Two Worlds seen within the Gloom. [i]Frozen Moon, the second One… Why did you appear? Was the Time again to come Well, I see… don’t fear.[/i] . . . Phoenix, start again your Call Wind will whisper in the Leaves Sing your Song of Rise and Fall Also Life restarts to breathe. [i]Sunrise, Sunrise Spread your Wings! Never mind the day you’re falling Night will come and Night will leave Your Names will stay eternal Calling.[/i] |
| Lerie | Okay, dies hier hat irgendein lyrisches Ich... So etwas wie ein Todesgeist (?) Es schrieb sich wie von selbst, keine Sorge: Der Inhalt hat mit mir rein gar nichts zu tun. Seltsamer Weise ist es meiner Meinung nach eines meiner besten Werke (und dabei entstand es aus der Wette etwas langweiliges zu schreiben!) [i]Meiner Welt Gefängnis Schlaf nur ruhig und selig ein Hier bei mir wirst du sicher sein Ich halt dich fest in meiner Welt Dem Ort an dem kein Engel fällt Spürst du die Flammen wie Blumen erblühen? Wie sie in ihrer selbst verglühen? Ihre blutroten Blätter, sie schmelzen wie Schnee Und fallen hinab in die klare See Das Wasser färbt sich rot Genauso wie der gute Mond Er weint... Bald ist er tot. Denn dies ist meine Welt Der Ort an dem kein Engel fällt Und niemals fallen wird. Das lasse ich nicht zu Der Engel eher stirbt. Hörst du den leisen Sommerwind Wie er das Lied des Waldes singt? Er trägt die Stimme der Bäume Und bringt mir ihre reinen Träume Gerne geb’ ich sie dir Was gibst du mir dafür? [Ich weiß schon was ich will] Lausche noch einmal der Bäume Gesang Sei nur ganz ruhig und still Dann wirst du es verstehen - Ihr Klagelied ist es, wird immer mit den Winden wehen Denn sie sind hier in meiner Welt [auf ewig] Dem Ort, an dem kein Engel fällt [ihre Seelen in meinem kalten Käfig] Und niemals fallen wird Das lasse ich nicht zu... Der Engel eher stirbt. Schmeckst du das Wasser der blutroten Seen? An ihnen laben sich pechschwarze Krähen Ich weiß was du denkst, so frage sie doch [Dein Puls, ich fühl’ wie er schneller pocht...] Ihr leerer und endloser Blick Auch den letzten Atem in dir erstickt Denn in ihm offenbaren sie dir [Ich pass schon auf, dass ich dich nicht verlier…] Die dunkle Wahrheit von mir. [Und lass dich nie mehr gehen.] Das Wasser... Ist ein Meer aus Tränen. Denn dies ist das purpurne Meer meiner Welt [Das Blut der verlorenen Seelen] Dem Ort an dem kein Engel fällt [Vermischt mit ihrer Leiden Tränen] Und niemals fallen wird [Selbst wenn sein Traum wie Glas zerklirrt] Das lasse ich nicht zu... [Für immer hier gefangen, genau wie du...] Der Engel eher stirbt. Riechst du ihn, den Duft des Todes? Ähnelnd dessen süßer Blumen, Schwebt er durch die Lüfte Er deine Sinne zärtlich küsste [du fürchtest dich, nicht wahr?] Er stammt von den Leibern der zahllosen bleichen Am Selbstmord zugrunde gegangenen Leichen. [Ich will dein Herz zerreißen] Sie sind genau wie du Und wussten es nicht besser [Ich sah dich damals mit dem Messer...] Denn all die Seelen hier [Flüchtetest dich vor dem Wachen sein] Gehören mir [So ist der ew’ge Traum bei mir, seit diesem Tag das Schicksal dein] Durchschritten sie wie du das Tor [Du hast die Wahl besessen] Zu diesem dorren Ort Und zogen so mein kaltes Heim dem eignen Leben vor. [Auch deine Seel’ hab ich gefressen] Kein Entkommen ist in Sicht Und auch ein End der Qualen nicht Denn du bist hier in meiner Welt [Wirst immer bei mir bleiben] Dem Ort an dem kein Licht Das Dunkel meiner Nacht erhellt [Auf ewig mit mir Leiden] Und wenn doch, dich nie erreichen wird [Bin ich nie mehr allein] Dein Herz, ich fühle wie es stirbt. [Doch du wirst es auf ewig sein...] [/i] |
| Lerie | [i]Siehst du sie? Dort in der Ferne? Wie sie tanzen, wie sie singen! Ach wie gerne, ach wie gerne Besäßest du gleich ihnen Schwingen Weiße Federn mit dem Wind Fliegen so schön frei, geschwind! Über Hügel, Täler, Seen Lassen ihre Seel’n verwehen Gleich den Wolken, schwebend leicht Sieh doch nur; wie seicht, wie seicht Ihr Herz Der Menschen Sorgen trägt Wie es wärmend, haltend, heilend Unter ihren Schmerzen schlägt Siehst du sie…? Dort in der Ferne Suchen sie und finden nicht Ach wie gerne, ach wie gerne Hieltest du ihr reines Licht Sieh doch nur, was du in Händen Hälst; Dass eines ihrer Herzen längst schon, längst Über deines Wache hält [/i] |
| Lerie | Auch wenn es nicht so ganz ein Gedicht sein mag, denke ich, dass dies hier dennoch in den lyrischen Bereich gehört. [i]Dunkel schimmernder Horizont, der du so strahlend schön wie die Sonne selbst im Schlafe der Nacht die Sterne bewachst...Kannst du die Tränen des Mondes erkennen? Das Nass seiner schmelzenden Seele...es lässt mir im Ruhen die Träume gefrieren. Mir scheint als wollten die Bäume ihn trösten...ihrer krummen Äste schwarze Silhouetten strecken sich wie Arme, ihrer Blätter wispernde Stimmen singen ihm zum Wohle...und der Wind beflügelt der Gefallenen letztes Sein ihm zu tanzen. Ob er sie nicht sehen kann...? Ob er sie nicht hören kann...? Wolken ziehen heran, sie tragen die Seelen der Engel, das reine weiß birgt ihre Schwingen doch färbt es sich bald schwarz. Umschleiern wollen sie den Mond, auf dass er all das Leid der Welt in seiner Einsamkeit nicht sehe. Dichte Mauern, gestrickt aus Engelstränen, denn mit dem Mond da weinen auch sie...Tausende von Tränen... Jahrhunderte lang. Blutroter Regen. Und dennoch nimmt er sie nicht war...schwebt und trauert in kalter Trance. Ob er sie nicht sehen kann? Ob er sie nicht hören kann? Ob er sie nicht sehen will... [/i] |
| Lerie | [i]Ich wandle zwischen Tag und Traum Zwischen Sonn’ und Mond In Winters kaltem weißen Schnee Blüht purpur-roter Mohn. Wie Blut zieht er sich einen Weg, Hinfort zu Sommers Hain Hier wachsen Rosen, Kirsche steht In Blütenpracht allein Efeu rankt sich durch die Zeit Als eine Welt zerbricht Wächst Hoffnungsschimmer weit und breit Nur mancher sieht ihn nicht [/i] |
| Lerie | Okay, vielleicht kennt hier irgendwer "Vampire Miyu" von Narumi Kakinouchi ... ? Dies hier könnte aus der Sicht der Hauptperson Miyu erzählt sein, denke ich... Ich mag den Manga, auf Grund der Atmosphere, irgendwie hat es was. [i]Schatten in der klaren Nacht Warst du es? Hast du mir die Kälte gebracht? Nahmst mich mit in die Dunkelheit Eine fremde Welt Ohne Schmerz Ohne Leid Hörte dich leise wispern am Tag Sanfte Stimme versteckt vor dem Licht Das Klagen der Lieder erkannte ich nicht Nun wandre ich durch die Stille des Reiches Vorbei an Bäumen aus Glas Meine Hände und Augen, mein Gesicht - ein bleiches Kalt und leer, so sitz ich im Gras Das so trocken und grau wie Stein An einem See aus Blut, hier weil’ ich allein Ich sehe den Träumen der Menschen zu Und tanz wie der Wind durch die Nacht Ich zieh durch das Leben, geleit es zur Ruh Bis das glutrote Feuer des Morgens entfacht Die Schatten, die des Abends singen Holten mich mit ihren Schwingen Schwarzer Federn Glanz und Schein Schloss mich in die Flamme ein Bannte mich in Ewigkeit In der mein Blut nach Opfern schreit So schweb ich rastlos mit dem Mond Durch eine kalte Welt Sein Antlitz, es wird ewig sein Und sieht wie sie zerfällt Der Schatten, der des Abends lacht Hat mich zu einer der seinen gemacht Ewiglich fange ich Seelen nun ein Und werde ein Traum und der Tod für sie sein. [/i] |
| Lerie | Dieses hier gefällt mir nicht so ganz... Es ist mein neustes und ich hatte das Schreiben für einige Zeit aufgegeben. (Die anderen sind alle etwas älter ... ) [i]Die Rose Blutrot, so lag die Rose In meinen Händen sacht War einst von kühlen Tränen Schlafloser Nacht erwacht Wie wunderschön das Antlitz Doch dieser Rose war Sie blühte und gedieh Sie stellte Leben dar Und auch des Winters Kälte Vermochte nicht zu dorren Was Sommers Herzen wählten Sie hat es nie verlor’n Das Purpur jener Rose floss bald an Arm und Kleid Und in den Schnee und über Weiß Rot blühte weit und breit [/i] |
| Lerie | ~ Instant Gedichte ~ Stichwort: Engelsflügel [i]Engelchen, so streck die Flügel Müde siehst du aus Flieg doch hoch, wie einst zum Hügel Wo ich dich zum Tanze bat Engelswesen, schau: die Sonne! Lässt den Mond dir Bote sein Streck die Flügel – Flieg nach Hause Wo ich stets Gedachte dein Engelsschwingen, öffnet euch Ein letztes mal noch vor der Nacht Habe ich nicht jeden Abend Euch mit dem Gebet bedacht? Engelsstimme, sing mir leise Kehr zurück, flieg mit dem Wind! Kehr zurück von deiner Reise Bevor dich Gott mir wieder nimmt[/i] --- Stichwort: Zwillingsfeder [i]Weiße Schwäne See’s Grazien Siehst du sie, dort fern im Nass? Reine, schöne, leichte Wesen Wie aus Märchen, die ich las’ Himmelsfeder O du schwarze Stammtest du nicht einst von dort? Fielst du doch wie Laub im Herbste Färbtest dich, als du verdorrt’ [/i] --- Stichwörter: Schmetterling; Wind [i]Tausend kleine Schmettelinge Fliegen, Tanzen durch die Luft Leise weht der warme Herbstwind Und die Eul’ zum Abend ruft Brennend geht die Sonne unter Rote Glut erstickt den Wind Und des Schmetterlinges Flüge Enden bald auf einer Linde Der Schmetterling, er sah mich an So voller Schönheit doch Ich dachte, wenn ich ihn einst fang’, Blieb mir sein Antlitz ewig noch So streckt ich meine Finger nach Dem Schmetterling so zart Doch seine Flügel rissen und Sein Flügellein zerbrach! [/i] --- Stichwort: Zeit [i]Was verrinnt wie Sand Und ist doch immer da? In was geschieht Was nun ist und was damals war? Menschen welken wie Blumen Leblose Körper verschwinden Genauso wie den Wind, der weht Wollen wir sie an uns binden Doch Zeit vergeht... Nicht ewig währt was jetzt noch lebt. [/i] --- Sichwörter: Herz; hilfsbereit [i]Ein hilfsbereites Herz, So sagt man, Wäre manches Lobes wert, Doch wer sagt Dass jenes Herzlein Selbstlos hilft und nicht verzagt? Vieler Menschen Köpfe sprechen Worte, süß und voll von Licht Dient es doch nur ihren Lügen Und verdrängt das Dunkel nicht [/i] |
| Lerie | [i]Samurai, was wanderst du Einsam durch die Nacht? Hat dir denn dein schwerer Weg Nicht Ruhm und Ehre einst erbracht? Drüben bei der Kirschenblüte Hälst du eisern deine Wacht Haben deine Kameraden dich Denn nicht mit einem Platz bedacht? Sitzt du einsam mit dem Schwerte Bei den Wurzeln jenes Baums Denkest was man dich einst lehrte Bei dem Fall der Kirsche noch. Samurai, dein Herz ist müde Und dein Blick doch Falkengleich Wachst du bei gefallnen Blüten Über deines Herren Leich'. [/i] |
| Lerie | [i]Ein weitres mal verlaufen Im Mondenschein bei Nacht Da sah ich meine Tränen Und habe bloß gelacht. Verzeiht mir doch mein Warten, Aufdass mich einer find Wer sucht denn schon nach einem Verlor'nem dummen Kind? Verschlossen sind die Türen Und Fenster noch dazu Dahinter welken Blumen, Ich lächle und schau zu.[/i] |
| Lerie | [i] Wandelnd durch die Luft Tanzten wir Des Himmels Kündung Ruf Sangen wir Und die Wolken und Winde Schwammen mit den Vögeln Durch Seen des nächtlichen Blau. Erinnerung, wo schläfst du nur? Die Ewigkeit, sie ruft Seele mein, wo träumst du nur? Es sucht dich, der dich schuf. Ihr schwarzen Krähen seid so fern Und find' ich doch zu euch Befreit in mir Vergangenheit Und lasst der Zukunft Lauf [/i] |
| Lerie | [i] Schlüsselmeister, Singender Zeig mir wie’s begann! Erzähl in deinem Flötenspiel Mir Ewigkeit’ Gesang! Ich schlief im Schneesturm Schlafliedlos Seit ich zurückgekehrt Nun wecke in mir alten Klang! Den Blick zurück gewährt Schlüsselmeister, Tanzender Was wartest du so lang? Der Flamme Feuer glüht in dir Was lodert es so bang? [/i] |
| Lerie | [i] Ich seh sie welken Nach und nach Die Blume, die das Leben barg Was schlaf ich nur? Sie leidet still Und lächelt sanft Weil ich es will Gib nicht auf! Sag ich Wie jeden Abend noch Gib nicht auf! Du Licht Flackre tapfer doch! Dünnes Blut von Gift gefüllt Färbt die Blume Schmerzerfüllt Verzeih’ mir! bitt ich Dass ich’s seh Und nicht vermag zu retten dich! Verzeih’ mir jedes Leid in mir Dass ich nicht immer leuchte dir Ich weiß ich muss dir Leitstern sein Du weißt, ich lass dich nicht allein Doch bitt ich dich Verzeihe mir… All jenes, was mich trübt Verzeihe mir… Dass trauert, die dich liebt. [/i] |
| Lerie | Wahnsinn steht Kopf Die Welt steht still Und dreht sich doch zu schnell Die Himmel schwimmen Tropfend Nass im Vakuum Und Feuer glimmt am Meeresgrund Wirklichkeiten werden Träume Träume unerkannt sind wahr Äonen Jahre sind bloß Tage See aus Tränen immer da Öl verfärbt die Ozeane Wie so einst von Blut tiefrot Will erwachen, was da warte Schläft in Wächters Federn Tod |
| Lerie | [i]Dorrer Bäume Äste Die einst zum Himmel griffen Nun erstarrt Zu Stein aus den Bergen Trugen sie einst Früchte Blüten voller Sehnsucht Fraß Verstand sie doch Der verhungert nicht mehr hungrig war In den Abgrund gefallenes Laub Von Winden aufgewirbelt Nicht mehr willens zu fliegen Ist das Nichts doch so ruhig Als dass es einem Stein gleicht Das Herz [/i] |
| Lerie | [i]Als der Mond schien in der Nacht Hat sein rotes Antlitz Schnee Der weiß war, rot, zu Blut gemacht Umhüllt von Feuer schmolz der Schnee Und floss zu Tränen, Kirschenrot Fielen Federn, sangen Stimmen Ward in Engels Schwingen Tod Tanzten Licht und Dunkel freundlich In des Herzens weichem Bette Hatte es sich wegverloren Erst bekannt zu Schicksalsketten Und die Winde riefen leise Dass das Meer sich türmen solle Und das Feuer wispert’ lodernd Erde neues Leben zu Chaos all der Schöpfung Anfang Zog jedoch auch seinen Preis Fraß der Seele Frieden langsam Schloss das Freie ein im Kreis Nahm Verstandes Klarheit schleichend Würfelte die Seele um Schmolzen Grenzen gleich dem Schnee einst Bracht’ Moral sich selber um Wirrer Geist, bleib stehn, verweile! Lass Klingen ruhen, doch Schwerter nicht rosten Sammle die Stille und kläre dich bald Lerne zu warten, die Zeit läuft bald ab... [/i] |
| Lerie | [i]Das Schicksal, so sagt man, Schriebe Geschichte Und täte es dies nicht... wo landete die Welt? Die Menschen, so sagt man, Schrieben Geschichten Doch tun sie's nicht... Wo landet diese Welt? Wer zu schwach die Feder zu halten Lässt sie führen, oder fallen Doch in der ungeführten Zeit Wer schreibt dann, wenn Schicksal es nicht tut? So klagen ihre Stimmen, doch erheben sich nicht So klagen sie das Schicksal, das sie langsam bricht Statt in ihm zu tanzen Und wenn es sie verlässt... Ihre eigene Geschichte zu malen Schöner, als jedes Buch. Doch als der Sand verrinnt, stetig, mit der Zeit Bleibt nichts als Tinte, rot Geschmiert auf weiß.[/i] |
| Lerie | [i]Hinter Blättern verborgen Kennst du den Ort, an dem Luna Sonne ist? Abend der Morgen und der Tag die Nacht? Den Ort an dem alles schlafend wach ist, Weil kein Chaos gespaltne Seelen quält? Sag, wie lang ist es her, dass der Kelch der Zeit Begann sich in Sternen zu ergießen? Sag, fandest du vor mir noch nach Haus? Denn auf mich warten durftest du nicht. Ach, wann mussten Wälder und Ozeane Sich trennen zu Nachbarn vereint, Wann begann Feuer die Winde zu fressen, Was ist es, das sie entzweit? Was mag bloß diese Seele sein? Das fragt' wer sie je – sah – - Sie gleicht der Erde, blutbenetzt Dem tötenden Kinde, in Unschuld gehüllt Dem Wächter, der sich selbst; den Drachen, bannt Denn Reue bleibt immer da [/i] |
| Lerie | [color=darkred]Wanderer's final Snow has fallen, the winter begins The dawn is painting red the skies And twilight-hearted angel's wings Are spread again to fall and to fly Wolves are howling under frozen moon Her face is bloody, but crying no more Singing to last eve’s begin and soon Silence everywhere remains. The winds are now singing the forest’s oath Fire is lightening black skies above And Wanderer’s final mission begins Life is his aim and death he brings As he arrives the night seems like being asleep Humans are lying in dreams so sweet But at a window a child can’t stop to weep Seeing wanderer’s eyes – so black and deep A new day’s dawning is singing sad Songs of black-winged one’s regret His ways are now still far beyond And earth awakes for a new aeon[/color] |
| Lerie | Klagelied Einst, da war es, dass die Bäume noch sangen Der Winde wundersame Lieder erklungen Und das Flüstern der Blätter in ihnen vereint Einst da war es, dass das Feuer noch tanzend In Strahlen der Sonne die Welten erwärmt’ Und das Wasser sie kühlend umfing Doch nun, da alles in Beton und Stein Zum Tode verurteilt, zu Grabe geführt Nun, da der freie Wind, gefesselt von Dreck, Statt Kindern der Wälder bloß Mauern berührt Nun, da der Rebell, aus langem Schlafe erwacht, Sich rüstend zum Kampfe zu erheben gesinnt. Nun da, die Fesseln im Tanzen gespürt, ja endlich erkannt Den Geist im Wahnsinn zu ersticken bedrohen Nun, da die Klingen geschärft und erhoben Bezwungen im eigenen Willen zu ruhen Sich trotz Angst zu rosten erneut ergeben …Geschieht nichts… …und der Himmel verbrennt. |
| Lerie | Schnee fällt langsam, färbt den Ort Erfriert, das letzte Dorf stirbt bald Vom Krieg sind seine Dächer morsch Der Wind zieht durch die Häuser, kalt Es tanzt kein Mägdlein überall Bloß dorre Bäume singen leis’ Das Lied von Kampf, Triumph und Fall Denn jedes Gut hat seinen Preis. Und es tanzt der Sturm Reißt hier und da ein Fenster aus Und es tobt ein Krieg Färbt weiße Schwingen rot Der Mond blickt weise still herab Und schaut Kanonenfeuern zu Es reißt dem Kind das Herz heraus Soldat verwehrt die letzte Ruh Der Himmel färbt sich mondenrot Schon bald erwacht des Schwertes Wille Zurück bleibt Asche, Blut und Tod Und nichts verbleibt… als Schnee und Stille. Und es tanzt ein Sturm Der Blätter bald zum fallen treibt - Merke dir, es gibt kein Sieg Doch die schwarze Feder bleibt... |
| Lerie | [i]Sleep my heart, my soul Nothing matters, there’s no fight Senseless You’ll see distress but You might never change Sleep my soul, sleep quiet… Kill your will again like once Even if skies might burn… …May you wake nevermore.[/i] |
| Lerie | Der Geist fragt die Seele:"Wer mag ich sein?" Sie antwortet still:"Meine Maske, mein Werk" Und der Geist sucht fort an nach Antwort und Sein und fragt:"Bin nicht ich es, die du bist?" Die Seele:"Das bist du und bist du doch nicht. Ich sehe du suchst, doch findest nur mich." "Bist du nicht Kern und Antwort aus allem?" "Denn aus aller Rätsel Anfang entstand ich und bin" "So bin ich nichts, doch verbleibst du als Alles" "Und Alles ist wiederum Nichts." |