| Lady | [CENTER]Der letzte Wolf Majestätisch stand er mit wachen Augen da Sein Blick fiel auf den blutroten Schnee Der Geruch des Todes war so greifbar nah glitzernde Kristalle so kalt wie der See Vergessen war das Vertrauen aus alten Tagen Der Wolf, die Bestie, die tötet und raubt Niemand glaubte mehr den vergangenen Sagen die Wahrheit verändert, der Lüge geglaubt Kaltblütig und brutal begannen sie die tödliche Jagd Die Gier trieb sie, auf der Suche nach Ruhm Niemand hat nach dem Sinn dieses Wahns gefragt Die glaubten tatsächlich das Richtige zu tun Die großen Hüter der Weisheit und der Magie Sie flüchteten bis sie sich dem Schicksal ergaben Einen nach dem anderen erlegten sie Gebrochene Seelen, einst so stolz und erhaben Die Menschen mordeten bis zum bitteren Ende Nur einer von ihnen überlebte in dieser kalten Nacht Das Bündnis verraten, die Freundschaft wurde Legende Dunkles Feuer der Rache im Auge des Wolfes entfacht Der letzte der Weisen erhob seine Stimme zum Gesang Das Herz erkaltet, der Schmerz so grausam und tief Sein trauriges Klagelied gequält noch lange Zeit erklang Bis zum Morgen als der Mond leise die Sonne rief[/CENTER] |
| Lady | [CENTER][B]Lautloses Klagen[/B] Von schwerer Trauer überwältigt steht sie da Ihr Blick fällt schmerzlich auf das weite Meer Die erdrückenden Gefühle sind unheimlich nah Ruhe, einfach nur Ruhe danach sehnt sie sich sehr Das ganze Leid das sie auf ihren Schulter trägt Oft will sie einfach nur schreien und flehen Der grausame Fluch der ihr wurde auferlegt Vor ihm kann sie nicht entfliehen, nicht gehen Und so steht sie da,die Augen dunkel vor Schmerz Einen Augenblick nur genießt sie den sanften Wind Ihr Klagen bleibt unerhört, still flüstert ihr Herz Kälte umhüllt sie, während die Zeit langsam zerrinnt. Auf dieser Erde hat sie zuviel erlebt und gesehen Eine Träne rinnt wie so oft ihre Wange hinab und fällt Das Meer empfängt sie zärtlich, bleibt nicht stehen Das Mädchen weint leise,...die Tränen der Welt [/CENTER] |