| Dein_Lackei | Ich wandelte unter kalten Sternen. In der Ödnis. Ohne Ziel. Äonen im klirrenden stumpfen Frost. Und wie bei allen Wesen, die zu lang sich selbst gewahr, erwuchs das Sehnen. Und mit dem Sehnen trübte sich das einst so klare Wasser der Existenz. Verlangen, wie ein Stein den unbekannten Schlamm, zu tiefst erschüttert, aufgewühlt. So viel ich schließlich, frisch entflammt, zum ersten mal nach Atem ringend, zum ersten mal das Herz gestockt, das vorher nie vernommen ich So fiehl ich, ohne Flügeltrudeln, ohne Seidenrauschen, endlich durch die Zeit und schlug in tiefen kalten Stein. Berge zerschmettert. Ozeane verdampft. Erkaltet. Wartend. Dann kamen sie. Und zerrten mich ans Licht. An das neue marternde Gesicht. Mit Feuerkreisen ahmten sie den bitteren Fall vom Himmel nach. Bald kamen sie deshalb nur noch des nachts. Sie kamen deshalb bald nur noch des nachts ... |