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  Forum: Verlassene Gärten
    Thema: Endzeit
XBurningTearsXEndzeit




Regenstürme, Wolkenwände,
Und die Nacht bringt finstres Licht.
Nur die Vorahnung vom Ende
Hält allein was sie verspricht.

Kein Laut dringt an meine Ohren,
Nur allein der dumpfe Schall
Macht mir klar, ich bin verloren,
Alles ist in freiem Fall.

Und der dunkle Schlund rückt näher,
Kreist mich ein, kein Ausweg mehr.
Tod, dort, schickt schon seine Späher,
Und am Horizont sein Heer.

Und des Häschers kalten Atem
Spür ich schon auf meiner Haut.
Nichts kann ich mehr tun als warten,
Auf das Schicksal, das mir graut.

Und plötzlich find ich mich wieder
Ganz allein, in freiem Fall.
Weinend schließ ich meine Lider,
Und erwarte den Aufprall.

Dreh mich schreiend um mich selber,
Such verzweifelt deine Hand.
Langsam wird die Seele kälter,
Tod hüllt mich in sein Gewandt.

Und so bleib ich reglos liegen,
Hab den Aufprall kaum gespürt.
Spür nur noch die Kraft versigen,
Wie die Schwärze mich berührt.

Regenstürme, Wolkenwände,
Und die Nacht bingt finstres Licht.
Nur die Vorahnung vom Ende
Hielt allein was sie verspricht.
XBurningTearsXSeelentanz

Siehst du die kranke Seele sitzen,
Sich selber in die Arme ritzen,
Sitzt da, und lacht und weint nicht mehr,
Es fehlt nur Liebe, fehlt so sehr,
Doch keiner kanns ihr geben.
Was ist das für ein Leben ?
Geprägt von Schmerz und Angst und Tod;
Sie sieht kein Licht mehr in der Not,
Sitzt nur noch da, ist leer und kalt,
Hat sich verirrt im düstren Wald,
Und kann den Weg nicht finden.

Siehst du die arme Seele weinen,
Weint Tag und Nacht, weint um den einen,
Weint sich die grauen Augen wund,
Nur so tut sie die Schmerzen kund,
Doch keiner kann es sehen.
Wann wird das Leid vergehen ?
Wann wird die Zeit des Lichtes kommen ?
Ach, zu viel Zeit schon ist verronnen!
Die Hoffnung schwindet, stirbt nun ganz,
Der Tod fordert den letzten Tanz,
Und reißt sie mit sich fort.

Siehst du die schwache Seele tanzen,
Sich langsam fügen zu dem Ganzen,
Sich auf in’s Jenseits sacht erheben,
So schwerelos, erlöst vom Leben,
Vielleicht kommt sie ja wieder.
Senkt lächelnd ihre Lider.
Schwebt ohne Schmerz und ohne Leid,
Fühlt sich so gut, fühlt sich befreit
Kehrt oftmals ein in manchen Traum,
Reist ohne Last durch Zeit und Raum,
Und nährt so manch Gedanken.

Siehst du die glänzend Seele schweben,
Siehst du sie fliegen, sich erheben ?
Sei sicher, sie wird wiederkehren,
Und Mut und Stärke derer nähren,
Die sie einstmals geliebt.
Und schau, das Leben siegt!
Nach dem Tod auf diesen Erden
Wirst auch du befreit sein werden,
Deine Seele wird wie meine
Eingehn in das große Eine,
Des Lebens Fesseln sind gelöst!
XBurningTearsXAllein



In der Ewigkeit ein Licht.
Wenn alle Stützen fallen, wenn jeder Halt zerbricht.
Nicht mehr bin ich in dieser Welt,
Wenn mich plötzlich niemand mehr hält,
Nein, mehr bin ich dann nicht.

Einsam in der Nacht.
Wenn meine Seele leise weint, das Messer grausam lacht.
Wenn dir auf einmal klar wird, dass
Dich keiner kennt, dann kommt der Hass,
Mein Leben verrinnt sacht.

Verloren tief in dir.
Wenn mich die Ohnmacht niederwirft, wenn du stirbst in mir.
Du bist mir so unendlich fern,
Längst fort wie ein verglühter Stern,
Bist fort und nie mehr hier.

Alleine in der Welt.
Jeder geht den Weg für sich, ist auf sich selbst gestellt.
Keiner kann den andren sehn,
Im Nebel wirst auch du vergehn,
Wenn der Vorhang fällt.
XBurningTearsXDer Tod, er wartet überall,
Wartet auf dein Erscheinen.
Er ist dein Schatten und dein Schall
Hascht nach deinen Gebeinen.

Er steht dort hinter jenem Baum,
Sitzt droben in den Ästen.
Verlässt dich nie, wohnt selbst im Traum,
Kennt dich am allerbesten.

Er kennt all deine Fehler und
Die Stärken und die Schwächen.
Steht mit den Feinden tief im Bund,
Um sich an dir zu rächen.

So schwebt er ständig neben dir,
Der Tod, der stolze Reiter.
Fasst deine Hand und lächelt irr,
Dein ewiger Begleiter.
XBurningTearsXEin Rabe fliegt schwarz übers Land,
Noch immer halt ich deine Hand,
Wenn auch in Gedanken bloß,
Doch sei Gewiss, ich lass nie los!
Noch fühlend, was uns einst verband,
Halt ich weinend deine Hand.

Ein Rabenschrei zieht durch den Wald,
Die Worte sind noch nicht verhallt,
Ich hör sie noch in meinem Herz,
Sie übertönen all den Schmerz,
Obwohl die Lippen blass und kalt,
Die Worte sind noch nicht verhallt.

Etwas berührt mich sacht am Arm,
Der schwarze Rabe, weich und warm.
Ein Lächeln schleicht in mein Gesicht
Vergessen werde ich dich nicht!
Und das Bild, das wiederkam
Bleibt für immer, weich und warm.
XBurningTearsXVergänglichkeit



Sekunden stehen, bringen nichts, lohnen nicht, verlieren sich.
Tage vergehen, bleiben nicht, gehen nicht, waren nicht.
Lieder verstauben, klingen nicht, der Schall vom Nichts, man hört sie nicht.
Das Licht versiegt, man sieht es nicht, spürt es nicht, nie mehr das Licht.

Regen fällt in Tropfen nieder, kehrt nie wieder, fällt nie wieder.
Pfützen spiegeln Welten wieder, komm, knie nieder, knie dich nieder.
Und der Staub fällt auf die Lieder, immer wieder, immer wieder,
Bleibt nicht, geht nicht, kommt nie wieder, war nie, Staub, Staub auf die Lieder.

Rabenvogel dort im Zwielicht, spricht nicht, sagt nichts, und er fliegt nicht.
Fliegt nicht, sitzt da, spricht und sagt nichts,
Rabenvogel kam und geht nicht, ging nie wieder, nie mehr wieder.
Liegt und sitzt da, ist nie wieder.

Rabenvogel, knie dich nieder, zu dem toten Vogel nieder.
Rabenvogel, fliegt nie wieder, flog nie und fliegt niemals wieder.
Und er bleibt nicht, geht nicht, fliegt nicht,
Rabevogel kam und ging nicht, war, und ist nie wieder…

Welten kamen, kommen wieder.
Immer wieder, immer wieder, immer kehren Welten wieder,
Welten grüßen, gehen unter, bleiben stumm und knien nieder
Welt, du warst nicht, Welt du bist nicht, kehrst nie wieder.

Rabenvogel dort im Zwielicht, ist dort, war dort, kehrt nie wieder.
Und in seinen schwazen Augen spiegelt sich die Pfütze wieder.
Spiegelt sich die Pfütze wieder, und die Welt, knie endlich nieder!
Rabe fiel, dort bei der Pfütze, mit ihm die Welt, nichts kehrt mehr wieder.
XBurningTearsXZeitlos


Siehst du die Zeit verrinnen ?
Siehst du sie sacht vergehn ?
Kein End’ und kein Beginnen,
Und niemals bleibt sie stehn.

Mit jedem Atemzuge
Und Luft in deiner Brust,
Vergeht die Zeit im Fluge
Ohn’ Rücksicht auf Verlust.

Der Zeiger tickt stets weiter,
Die Zeit hängt an der Wand.
Wie ein fremder Reiter
Flieht sie unerkannt.

Sekunden klein und silber,
Die Stunden groß und grau.
Und Tage bleiben Bilder,
Glitzern wie frischer Tau.

Gegenwart war noch eben,
Schon jetzt Vergangenheit.
Und so vergeht ein Leben,
Und so vergeht die Zeit.

Schließlich bemerkst du klagend,
Wie schnell ein Jahr vergeht.
Die Zeiger ticken fragend,
Sie kennen kein Zu-Spät.

Leb jetzt in diesem Leben,
Dir bleibt nicht lange Zeit.
Denn erst nach Tods Bestreben
Beginnt die Ewigkeit.
XBurningTearsXLügenthron



Lügen kommen, Lügen gehen,
Und nur Asche bleibt zurück.
Doch mit jeder Lügenasche
Ist verbrannt von dir ein Stück.

Graue Kälte, schwarze Hitze
Fesselt dich, verschlingt dich ganz.
Plötzlich findest du dich wieder
Mittendrin im Lügentanz.

Noch willst du nicht einsehn, dass
Du belügst dich selbst, wie mich.
Doch was du auch immer tun wirst,
Sei gewiss, sie haben dich!

Irgendwann wirst du es merken,
Teufelskreis! Todlabyrinth!
Irgendwann wirst du nicht leugnen,
Dass wir alle Lügner sind!


(das Produkt meiner Langeweile einer Mathestunde.....*g*)
XBurningTearsXSehnsucht



Dein Bild hängt an allen Wänden,
Bilder der Vergangenheit.
Sehne mich nach deinen Händen,
Halte meine schon bereit.

Stehe wartend schon am Fenster,
Blicke ängstlich auf die Uhr.
Draußen toben die Gespenster
Und die Uhr tickt grausam nur.

Rastlos laufe ich durchs Zimmer,
Meine Schritte sind so schwer.
Suche deine Spur noch immer,
Doch mein Blick bleibt starr und leer.

Falle plötzlich weinend nieder,
Warten kann ich nun nicht mehr!
Bitte komm doch endlich wieder,
Es tut weh, es schmerzt so sehr!

Bleibe schließlich reglos liegen,
Selbst zum Weinen fehlt die Kraft.
Spüre leis den Mut versiegen,
Noch immer ist es nicht geschafft.

Mühsam schlepp ich mich zum Messer,
Spüre kaum den Herzensstich.
Gar nicht leben ist noch besser,
Als zu leben ohne dich!

Und mein Dasein rinnt in Bahnen
Aus der kalten Brust hervor.
Kann deine Gestalt erahnen,
Heb mühsam den Blick empor.

Und tatsächlich kniest du vor mir,
Schöner als ich dich je sah.
Blutend reiche ich die Hand dir,
Tränen tropfen in mein Haar.

Doch nun merk ich, wie ich gehe,
Ich entgleite dieser Welt.
Und das letzte was ich seh,
Ist deine Hand, die meine hält.

Dein Bild hing an allen Wänden,
Bilder der Vergangenheit.
Sehnte mich nach deinen Händen,
Sehnsucht blieb in Ewigkeit.
XBurningTearsXLegenden


Zitternd wabern Nebelschwaden
Von der Heide, dort beim Moor.
Schatten, von Grau überladen,
Bilden schon das Höllentor.

Äste knacken und ein vager
Laut lässt zucken deinen Leib.
Wünschst, du wärst zu Haus im Lager
Wo schon nach dir späht dein Weib.

Hilflos stolperst du still weiter,
Hoffnungslos verirrt im Moor.
Dunkle Angst wird zum Begleiter,
Du hörst leis den Höllenchor:

„Schneller, Schneller, komm, Herr! Lauf, Weib!
Steig zu uns geschwind hinab!
Gierig Finger holen dein’ Leib,
Und wenn du fliehst, wird’s Moor dein Grab!“

Und so tönen grausam’ Lieder
Übers schaurig dunkle Moor.
Und auch jetzt hab ich sie wieder
Ganz genau in meinem Ohr!

Flehend stößt du mit den Armen
Auf, suchst Gottes Angesicht.
„Weh mir! Gott! Hab doch erbarmen!“
Doch dein Gott erbarmt sich nicht.

Und niemals man etwas von dir
Fand, nicht mal den toten Leib.
Keiner wusst je mehr als dies hier,
Dies, was ich grad niederschreib.

Und aus Wissen ward Legende,
So weiß man nur noch vom Moor,
Das dich einst mit seinen Händen
Jagte durch der Höllen Tor.
XBurningTearsXSprung ins Leben

Wollten wir nicht zusammen geh’n?
Hand in Hand die Engel seh’n?
Du weißt, dass ich die Kraft nicht hab,
Allein zu steigen in mein Grab,

Drum wollten wirs gemeinsam tun,
Und ewiglich gemeinsam ruh’n.
Gemeinsam wollten wir entflieh’n,
Um uns dem Leiden zu entzieh’n,

Ja, Hand in Hand wollten wir springen,
Gemeinsam fliegen, ohne Schwingen.
Wir war’n doch immer Eins auf Erden,
Soll’t es im Tod nicht anders werden.

Doch hast du unser’n Schwur gebrochen,
Einst hatten wir es uns versprochen.
Gemeinsam wollten wir’s beenden,
Beim Springen halten an den Händen.

Verdammt noch mal, kannst du nicht seh’n,
Ich werd elend zu Grunde gehen.
Nur du allein warst noch mein Leben,
Nur du konnt’st mir Erlösung geben,

Und doch bist allein gegangen,
Lässt mich in all dem Schmerz gefangen.
Nun kann mich keiner mehr befrein,
Und niemand hört mein Stummes Schrein.

Alleine ich hier warten muss,
Bis Tod mir schenkt den letzten Kuss.
Hätt ihn so gern von dir bekommen,
Hätt all den Schmerz von mir genommen.

Doch niemals hätte ich gedacht,
Dass du allein gehst, in der Nacht,
Auch nicht, dass meine Hand erfriert,
Wenn sie dein Gesicht berührt.

Wieso hast du mir nichts erzählt,
und diesen Weg des Tod’s gewählt?
Kann es mir einfach nicht erklärn,
Dass du jetzt bist so endlos fern.

Ich sehe dich noch liegen dort,
Und doch bist du für immer fort.
Gestern warst du noch bei mir,
Und jetzt liegt nur dein Leib noch hier.

Ich weiß, mein Schicksal wird nun sein,
Schmerz für immer, Qual und Pein.
Endgültig gefalln in jenem Moment,
Als du das Urteil mir verhängt.

Mein einz’ges Ziel was ich noch hab,
Ist dir zu folgen, in’s dunkle Grab.
Eilen wird ich mich zu kommen,
Denn bald ist zuviel Zeit verronnen,

Bald werden wir uns wiedersehn,
Und Hand in Hand zum Lichte gehn.
Ich werde dir entgegenspringen,
Bis du mich fängst, mit Engelsschwingen.
XBurningTearsXSteh auf

Manchmal muss man erst alles verlieren,
Um zu erfahren,
Wie sich Leere und Einsamkeit anfühlen.

Manchmal muss man erst die eigene Seele bluten sehn,
Um zu wissen,
Wie bitter Blut wirklich schmeckt.

Manchmal muss man erst am Abgrund stehn,
Um zu erkennen,
Wer einen hinabstoßen würde und wer einen festhält.

Manchmal muss man erst vom Weg abkommen und sich verirren,
Um neue Pfade zu finden.

Manchmal muss man erst unendlich viele Tränen vergießen,
Um danach wieder richtig sehen zu können.

Und manchmal muss man erst in seinem Blut erschlagen liegen,
Um zu erleben,
Wie stark man wirklich ist,
Wenn man sich zwingt,
Nach einem verlorenen Kampf wieder aufzustehen.
XBurningTearsX[SIZE=1]Dies hier ist für eine ganz bestimmte Person, die mehr in meinen Gedanken existiert, in meinen Träumen, als in meinem realen Leben. Ohne sie wäre ich nie zu dem geworden, was ich jetzt bin. Ich bin ihr unendlich dankbar für jedes kleine Wort! *smile* Und ich hoffe, sie weiß es! Das hier ist für dich, Süße!!![/SIZE]






Gläserne Tränen fallen zu Boden,
Zerbrechen in tausend Scherben und reflektieren das Spiegellicht.
Und das Gefühl kommt wieder.
Kein logischer Aufbau meiner Welt,
Nur ein ständiges Hin und Her,
Auf und Ab,
Kein fester Boden,
Keine Wiederholungen,
Von Regelmäßigkeit keine Spur.
Bis auf
Du….
Du reichst aus, um jeden Tag ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern,
Um jedem Tag das Gefühl zu geben, er sei der schönste von allen,
Um jeden Tag denken zu lassen, er hätte einen Grund gefunden,
Stolz zu sein.
Stolz.
Ich bin stolz.
Und doch….
Gläserne Tränen kommen wieder,
Waren eigentlich nie fort!
Denn all das bist du,
Und all das bin ich.
Doch ein wir gibt es nicht!
Wir, eine Addition von dir und mir,
Die kein Ergebnis hat!
Wir, unberechenbar und doch so
Berechnend einander nicht zu nahe kommend.
Und so weit weg ist deine Welt
Von meiner.
Tränen..
Ich weine vor Glück und vor Traurigkeit,
Dich gefunden, und gleichzeitig verloren zu haben.
Dich gefunden, und gleichzeitig mich verloren zu haben.
Ich lenke mich ab, doch nichts hilft wirklich.
All das ist doch bloß pure Masquerade,
Pure Masquerade,
Ein scheinbarer Ausweg,
Eine scheinbare Flucht,
Eine Flucht vor dir, mehr noch vor mir,
Eine fadenscheinige Ausrede um mir einzureden,
Dich nicht zu brauchen.
Und ich kann nicht mehr.
Ich will, dass du mich loslässt,
Damit ich dich loslassen kann.
Doch ich will, dass es niemals endet,
Das, was zwischen uns existiert,
Das, was durch uns lebt,
Etwas versunkenes, liebendes, weit weit entferntes.
Etwas Einzigartiges.
Und ich schenke dir meine Tränen.
Mehr kann ich dir nicht geben.
XBurningTearsXTraumschatten

Eisblaue Hitze jagt mir Schauer über den Rücken, kalter Schweiß zieht glänzende Bahnen.
Bittersüße Worte schmecken anders, wenn du sie malst,
Sie mit deinen Farben in den Nachthimmel hängst.
Hörst du den Wind flüstern ?
Das Wasser offenbart das höchste Gut, wenn wir hineinblicken.
Der brennende Feuerball rast im Zick-Zack durch Zeit und Raum,
Geheimnisvoller Zwiespalt bereitet fast schmerzenden Nervenkitzel.
Krampfhaft halte ich mich an der wirklichkeit fest, aus Angst vor dem Fliegen.
In mir schwebt schon alles, jedoch nur im Traum.
Feuerrote Kälte trocknet meine Tränen,
Traumschatten lächeln zum Abschied, verwandeln sich in Umrisse,
Verschwinden schließlich aus der unwirklichen Realität.
Ein letztes Mal noch finde ich den Schlüssel, ganz zufällig,
Nur im Träume wissend, dass es das letzte Mal sein wird.
Alles dreht sich, Bilder und Geräusche werden zum bunten Sog,
Und ich lasse mich laut lachend hineinfallen.
Abgetaucht.
Schweigend liege ich in mir und beobachte die Unterwasserwelt.
Auftauchen ? Wozu ?
Liebkosend der Schlüssel kühl in meiner Hand,
Schließe ich mich auf und lasse meine Seele frei.
Lächle zum Abschied, verwandle mich in Umrisse,
Verschwinde schließlich aus der unwirklichen Realität.
Schließe deine Augen…
Bin ich es, die du siehst ?
XBurningTearsXIn the end

Do you see the blackness
When you lie inside yourself ?
Can you feel the sadness
When there’s noone there to help?
Do you fear the darkness
But still waiting for the night ?
Can you smell the madness
When you look inside your live ?

Do you see the thousand tears
The angels cried for you ?
Give me all your grievous fears,
Yes I know this pain is true.
Please give up the painfull thoughts,
My soul is bleeding, too.
Do you think you’d know for sure
What you’ve got to do ?

Hold on, please, hold on!
There’s no way to escape.
Yes, I know, you could have gone,
But now you’re still with me.
Go in, please, go on!
It’s a long and painfull road.
I know, the wind blows hard and stromg
But You’re stronger in the end!

It’s such a horrid deadly life
But you are not alone!
I still hold out on your side,
You don’t see me but I’m here.
Your noiseless bloody cries of pain
They ginger up my tears.
Echoes of your broken voice
Become nightmares in my sleep.

Hold on, please, hold on!
I don’t let you go.
Cause I heard you cry for help
I still hold your hand.
Go on, please, go on!
There’s no way to escape.
I know the wind blows hard and strong
But you’re stronger in the end!



[SIZE=1]Tjaja.....ich wollte mich auch mal an englischen Texten probieren...Also, ist mein erster Versuch, bitte nicht köpfen wenns nicht so toll geworden ist![/SIZE]
XBurningTearsXStudie der Menschheit

Augen schauen blicken
-sehen nicht.

Hände tasten, suchen
-spüren nicht.

Lippen öffnen, schließen
-sprechen nicht.

Herzen schlagen, pumpen
-fühlen nicht.

Ohren wollen hören
-können nicht.

Lippen wollen sprechen
-dürfen nicht.

Hände wollen lieben
-traun sich nicht.

Menschen wollen Leben
-lassen nicht.
XBurningTearsXMein Kind


Gib mir deine Hand,
Ich werde dich entführen
In ein dir unbekanntes Land.
Fang an, dich zu berühren.

Hab doch keine Angst!
Dir wird hier nichts passieren.
Denk daran, du kannst
Hier nur dich verlieren.

Liebes Kind komm’ her,
Gib mir die Erfüllung.
Brauch dein Fleisch so sehr,
In völliger Enthüllung.

Machst mich frei durch dich,
Entfachst die Gier in mir.
Und doch bist du so kalt, dass ich
An deiner Haut erfrier.

Hätt es doch so gern,
Dass du dich nicht grämst,
Dich nicht scheust sondern
Aus freiem Willen kämst.

Und so klopf ich ständig
Leise an die Tür.
Die Lust sie wird unbändig
Wenn ich dich auf mir spür.
XBurningTearsXVater

Kann dir nicht entfliehn,
Werd dir nie entkommen,
Hab dich schon vernommen,
Hast nach mir geschrien.

Wieder einmal hier,
Hier bei dir mal wieder,
Knie ich vor dir nieder,
Spüre deine Gier.

Lächelnd stehst du da,
In völliger Ekstase,
Doch ich bin der Hase
Vor der Schlangenschar.

Perverses Menschentier!
Bist nicht mein Verwandter,
Nur ein Unbekannter,
Regiert von seiner Gier

Bitte lass mich gehen!
Musst nie mehr auf mich warten,
Werd dich auch nicht verraten,
Will dich nur nie mehr sehn.

Will nie mehr das tun müssen,
Was du von mir willst
Wenn du die Gier dir stillst,
Und anfängst mich zu küssen.

Du tastest wie blind
Gierig nach dem Leib,
Hältst mich für dein Weib,
Vergisst: Du fickst dein Kind!
XBurningTearsXFührst mich an der Leine,
Lockst mich ohne Eile
In das schwarze Tal.
Scharfe, spitze Scherben
Schneiden tiefe Kerben,
Siehst du meine Qual?

Folge dir zum Abgrund
Warte still auf die Stund
Da ich bekomm mein’ Lohn.
Trag wortlos die Bürde
Verwerf all meine Würde,
Knie vor deinem Thron.

Wissend um das Ende,
Doch hoffend auf die Wende,
Die nie kommen wird,
Werf ich mich vor dir nieder,
Senke meine Lider,
Wirke deplaziert.

Bist wie eine Droge,
Wie eine Wasserwoge,
Die mich mit sich reißt.
Barfuß durch die Nesseln,
Freiwillig in Fesseln, weißt du, was das heißt?

Nur das dumpfe Pochen
Sagt mir du hast gebrochen,
Was einst ich mal war.
Hast du deine Ziele
Durch diese blut’gen Spiele
Erreicht, sind wir jetzt da ?

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