| deepfallengirl | Jede Nacht, wenn ich schlafe, setzt er sich an meinen Bettrand. Wenn ich die Augen schließe, sitzt er da, lautlos, wunderschön. Streichelt mir sacht übers Haar, küsst mich sanft, sodass ich es kaum spüre. Sobald ich die Augen öffne, ist er fort. Er hat so etwas magisches, geheimnisvolles, dass mich zu ihm zieht. Seine Schwärze erfüllt nicht nur mich, sondern den gesamten Raum. Ich spüre, dass er da sitzt, seine Augen auf meinem Gesicht heften. Seine Flügel, so leicht wie Luft, liegen auf meinem Körper, bedecken mich. Ich weiß, dass er mich irgendwann mit sich nehmen wird, bis dahin wird er über mich wachen. Wie gern ich ihm danken möchte, für seine Dunkelheit, die mich schützt. Oh Engel, komm heut Nacht und nimm mich mit dir. ------------------------------------------------------------------------------------ Jede Nach kommen diese Gedanken, die es ihr unmöglich machen einzuschlafen. Jede Nacht das Gleiche: Warum ist sie hier? Was hat ihr Leben für einen Sinn? Ist sie es wert zu leben? Einschlafen? Unmöglich! Jede Nacht versucht sie es rauszufinden und jede Nach bleibt sie ihren Gedanken eine Antwort schuldig! Nur Tagsüber findet sie den Sinn heraus. Wenn sie den Schmerz fühlt, das Blut sieht, weiß sie, das ihr Leben nur einen Sinn haben kann: ÜBERLEBEN!!! Doch auf den Tag folgt die Nacht und lässt sie erneut grübeln: WARUM ist sie hier? ------------------------------------------------------------------------------------ diese gedichte sind jetzt mind. 1 1/2 jahre alt, besonders bei dem letzten solltet ihr ein wenig aufpassen und nicht nachahmen |