| Varda | -ohne Titel- Wenn die Nacht so traurig schwer Auf mich hernieder sinkt, Dann fühle ich mich oft so leer - Ein unbeschütztes Kind. Mein Leben zieht an mir vorbei Als wenn’s nicht mir gehört. Ich sehn’ mich so zu Dir herbei, Halt auf was mich zerstört! Du bist doch alles was ich hab, Ich will Dich nicht verliern. Doch zieht mich etwas in ein Grab, Es wird mich bald regiern. Für Dich will ich doch alles tun, Nur Du gibst mir noch Sinn Ich brauche Zeit mich auszuruhn – Wo geht mein Leben hin? Ich will mich opfern nur für Dich, Und glücklich sollst du sein. Doch trennt uns etwas ewiglich Vom warmen Sonnenschein. Es ist die Trauer und das Leid, Das uns so sehr beschwert. Ich sehe nur noch Sterblichkeit, Die uns das Glück verwehrt. |
| Varda | Ohne Worte Ohne Worte müsst’ ich sein Denn Worte können nicht fassen Der Schönheit wahren Glanz. Ohne Worte müsst’ ich sein Denn Worte können zerstören Der Liebe zarte Pracht. Ohne Worte müsst’ ich sein Denn Worte können verletzen Des Wesens zarte Seele. Ohne Worte müsst’ ich sein Denn Worte können nicht tragen Der Seele schönen Schein. Ganz in Worten bin ich nun Denn Worte geben die Idee Von allem was ich Dir sagen will. |
| Varda | Kein Gedicht, nur eine kurze Zwischennotiz: Für alle, die irgendetwas zu meinen Gedichten loswerden möchten, gibt es [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=38953]hier[/URL] die Möglichkeit dazu! Ich werde diesen Link jetzt auch unter jedes Gedicht setzen. Seyd gegrüßt, Varda |
| Varda | Gedanken. Wohin geht die Reise? Was soll werden? Täglich diese Fragen, diese Ungewissheit. Ohne Dich? Niemals, das ist unmöglich, es zerstört mich. Nur der bloße Gedanke daran bringt mich um. Mit Dir? Natürlich, ohne Frage. Doch muss ich Opfer dafür bringen. Bist Du es Wert? Ja, das bist Du. Niemals mehr ohne Dich sein. Wieso zögere ich dann das aufzugeben, was uns trennen kann? Was ist das, was soll das? Unbedingte Liebe? Ja, klar. Doch wieso diese Zweifel? Zweifel an Dir? Nein, sie kommen von etwas anderem. Zweifel woher? Fragen, zu viele Fragen. Keine Antworten? Nein, keine Antworten. Innere Zerrissenheit. Vardas Garten [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=38953]kritisieren[/URL] |
| Varda | Ein Märchen. In alter Zeit, als noch Eis und Dunkelheit die Welt beherrschte, gab es ein Gerücht unter den Schattenwesen. Man sprach von einem kleinen Licht, welches nervös flimmernd am Ende des Todestales gesehen worden sei. Kaum sichtbar sei es gewesen, wenn nicht sein leises Flackern einen seltsamen Schein über die Landen gelegt hätte. Schon bald erzählte man sich von dem Licht in der ganzen Welt. Die kühnsten und unglaublichsten Geschichten wurden in Umlauf gebracht und bald wollte jeder eine noch unglaublichere Geschichte mit dem kleinen Licht erlebt haben. Warm sollte es gewesen sein! Und wo es hinkam, wurde es hell. Dinge, die die Schattenwesen nur aus Legenden längst vergangener Zeiten kannten, Zeiten, in denen die Dunkelheit noch nicht regiert hatte. Mit dem Eifer, mit dem die Geschichten um das Licht verbreitet wurden, wuchs auch heimlich eine Hoffnung heran. Hoffnung, dass das Licht größer werden und bald die ganze Welt erhellen und erwärmen könnte. Hoffnung, dass Kälte und Dunkelheit bald durchbrochen werden könnten. Ein großes Warten begann, ein Warten auf das Licht. Jahrhunderte gingen ins Land - doch das Licht kam nicht. Die Gerüchte verstummten, es wurden keine Geschichten mehr um das Licht erzählt, die Hoffnung quälte sich jämmerlich dahin, um schließlich ganz in der Dunkelheit zu versickern. Doch gibt es eine handvoll Wesen, die immer noch warten - draußen, in der kalten, dunklen Welt. Sie haben die Hoffnung nicht aufgegeben und halten sich daran fest. Sie warten auf das Licht - bis heute. Und das Licht kommt.... Vardas Garten [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=38953]kritisieren[/URL] |
| Varda | Morgen schon Leer. Kalt. Einsam. Tot. Sinnlos. Doch - jetzt gibt es Dich! Morgen schon, morgen.... Endlich wieder in deine Arme. Das ist einfach ein Gedicht... Vardas Garten [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=38953]kritisieren[/URL] |
| Varda | [B]Für immer?[/B] Wird es für immer so sein? Der Schmerz, das Leid, was der Abschied mit sich bringt? Werden wir immer Abschied nehmen müssen? Warum ausgerechnet wir? Wir zwei sind doch ein Team. Weshalb müssen wir uns trennen? Warum wir... Trauer folgt auf Unverständnis, Hoffnungslosigkeit auf unendlichen Schmerz. Wenigstens ist keine Leere da. Lassen wir den Schmerz nicht siegen... Gehen wir dagegen an. Mit unserer unendlichen Liebe. Ich liebe Dich. Vardas Garten [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=38953]kritisieren.[/URL] |
| Varda | [B]Blasse Welt[/B] Hineingeglitten in die blasse Welt, Versunken tief in schwarzen Winden, Fragt es sich, was wirklich zählt - Es möchte nicht verschwinden. Vergessen will's nicht werden Tief im wilden Traum. Im Traum vom Leben, Traum vom Sterben, Will's sich an warmem Orte bergen. Es ist gelaufen, hat gesucht, Und hat nie aufgehört zu weinen. Vom Traume wurd' es heimgesucht, Vom Traume von den Seinen. Gehasst ist's worden, nie geliebt Und hat doch oft danach gestrebt. Es wollte Wärme, die's nicht gibt - Doch ohne Wärme überlebt' Noch niemand diese blasse Welt. Hinausgeglitten aus der blassen Welt, Emporgehoben hoch zu neuen Landen, Da hat's geseh'n was wirklich zählt - Es ist gelöst von allen Banden. Vergessen wird's von allen rasch Tief im wilden Traum. Im Traum vom Leben, Traum vom Sterben, Doch konnt' sich's nun an warmem Orte bergen. Vardas Garten [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=38953]kritisieren[/URL] |