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  Forum: Verlassene Gärten
    Thema: Traurige Welten
bloodAngel_wGebrochene Liebe

Stille...
unheimlich bedrückende Stille
durchstreift das Zimmer in dem ich sitze.
Die Wände kahl und leer.
Mein Blick stier auf dem Boden versenkt,
meine Arme über den Beinen verschränkt.
So sitz ich da und mir wird klar,
dass ich allein nun bin.

Vor drei, vier Stunden war alles noch ganz anders,
war alles noch ganz schön
und plötzlich könnt ich nur noch heulen gehn.
„Wieso? Warum?“
Diese fürchterlichen Fragen
gehn mir schon seit Stunden nun im Kopf herum.

Und dann das Schlimmste was es gibt,
diese Erinnerung die nie versiebt:
Wie er vor mir steht und sagt es ist vorbei,
wie mein Magen sich überschlägt
und mein Herz anfängt zu schrei’n.

Und plötzlich spür ich sie wieder...
meine Tränen die kommen
und langsam über meine Wangen rollen.
Meine Standfestigkeit die ich grad noch erreicht,
aufeinmal von meinem Körper weicht.
Ein lauter Schrei hallt jetzt durchs Zimmer,
nie wieder wird es so wie immer.

Liebe kann so schmerzhaft sein,
drum weiß ich jetzt:
„Ich bleib lieber allein!“

In Liebe
BloodAngel
[B]/u[/B] [I]/i[/I]
bloodAngel_wGier nach Liebe

Der Tag ist ruhig
und scheint mir träg, wenn so allein ich bin
und seit Stunden schon geht er mir nicht mehr aus dem Sinn.

Der Mann den ich liebe,
er ist nicht hier
und mein Verlangen nach ihm wächst in mir.
Wie traurig doch die Tage an mir vorüber ziehn,
mit jeder vergangenen Stunde denke ich an ihn.

Will ihn endlich wieder spür’n,
will ihn endlich wieder lieben,
doch dass ist nur ein Wunsch von vielen.
Zwar lieb ich ihn
und er liebt mich,
doch zusammen sein können wir leider nicht.

Eine Liebe ohne gestillte Lust,
bringt sicher nur
Kummer, Schmerzen und Frust.



Ich vermiss seine Wärme, seine Umarmung
und sein Blick,
dass er nicht hier sein kann
macht mich bald noch verrückt.

Bis irgendwann er vor mir steht
und hoffentlich ist’s dann nicht zu spät
ihn lieben zu können
auf ewige Zeit
bis beide uns der Tod ereilt!
bloodAngel_wNiederlage

Der Sturm vorüber,
die Schlacht verlorn,
die Hoffnung zerschlagen,
nun beginnt alles von vorn.

Nie aufgegeben,
immer zurückgesteckt,
den Mut nie verloren,
der den Geist hat geweckt.

Letztendlich doch enttäuscht,
die ganze Kraft aus einem entfleucht.
Jetzt ist alles vorbei...
alles verlorn,
nun beginnt der Kampf mal wieder von vorn.
bloodAngel_wVerließ der Ängste

Ein einziges Leben und so wenig Macht...
wer hat sich diese grässliche Welt nur erdacht?
Gefangen und verbittert sitz ich nun hier,
im Verließ meiner Ängste
und ersaufe im Bier.

Will raus...
will weg...
will leben meinen Traum,
mir endlich mein eigenes Leben aufbau’n.
Wünsche und Träume werden dann endlich wahr,
ich kann leben wie ich will,
denn keine Sorgen wär’n mehr da.

Doch die Realität packt mich schnell wieder am Kragen,
so schön es auch wär,
aber ich muss mein Schicksal tragen.
Kein Geld und keine Macht
hab ich in dieser Welt,
denn das ist das einzige was hier noch zählt.

Anders kann man nicht entflieh’n,
aus den Verließen der Ängste,
die dir die Träume entzieh’n.
bloodAngel_wZerbrechliche Seele

Gefangen im eigenen Fleisch,
schwach und kühn
seh ich mein Leben vorüberziehn.
Des Körpers starker Panzer
umschließt mein schwaches Herz,
dass so zerbrechlich ist, dass kleinste Worte es töten könnten,
wenn sie wollten.

Die Kühnheit ist mein Schutz
und wird es immer bleiben,
denn sonst müsst ich an meinen Herzens Schmerzen leiden.
Wenn allein ich jedoch bin,
zieht’s mich dem Tode nahe hin.

Dann heul ich,
schrei ich um mein Leben,
wieso nur musst er mir das geben?
Ein schwaches Herz so schön verpackt,
ich hab dies „stark sein“ endlich satt!


Will frei sein,
will sein wie ich bin,
doch hätt das leider keinen Sinn.
So klein und schwach und sehr verletzlich,
dass wär doch sicher sehr entsetzlich,
wenn jeder wüsste, dass ich so bin,
drum zieht’s mich ja zum Tode hin.

Denn dort könnt ich meine Freiheit genießen
und müsste nicht ständig mein Leiden begießen.
Dort wär ich endlich Ich,
so wie ich wirklich bin,
auch wenn ich nicht mehr leben würde,
es hätte einen Sinn!
bloodAngel_wPessimist oder Optimist

Ein Pessimist ist ein Optimist
der nachgedacht hat!

Man höre diesen Spruch,
den ich einst fand,
in alten Schriften,
wo aus Wörtern dieser Satz entstand
und denke drüber nach.

Wer bist du und wer willst du sein?
Der Pessimist oder der Optimist?
Die Entscheidung liegt ganz bei dir allein.
Denn nicht alles was du willst
muss nicht immer so sein wie es scheint.
So kann ein Optimist in anderen Augen ein Schlechter sein,
drum leg dein Augenmaß lieber nicht zu klein.

Ich weiß nicht was ich will,
denn ich bin nun mal beides...
zur Zeit wohl eher Pessimist,
denn Einbildung und Lügen
sag ich mir immer:
"Vermeid es!"

Ein Pessimist ist in meinen Augen
gut und glücklich obendrein,
er sieht nur alles mit wahren Augen,
drum ist er meistens allein.
Er bildet sich nichts ein
und lügt sich auch nichts vor,
auch schlechter macht er's nicht
und miserabler als zuvor.
Er sieht es wie es ist
und ändert nichts daran.
Man könnt auch sagen er ist jemand,
der Realist sein kann!

Drum bedenke noch ein letztes Mal
deine Entscheidung,
die du hast gefällt...
denn nicht alles was schlecht aussieht,
ist wie es scheint
auf dieser Welt...

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