| Raja | Hier mein Garten [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=42409]und die Kritik dazu.[/URL] ----------------------------------------------------- 13. 03. 2004 DEIN NAME Dein Name ausgesprochen von irgendwem. Und ich zucke zusammen innerlich gebrochen du kannst ihn mir nicht nehm' - deinen Namen. Flüstere ihn leise vor mich hin ohne Zweck und ohne Sinn. Vielleicht seh ich dich nie wieder, aber deinen Namen schreib ich immer wieder nieder - "deinen Namen" |
| Raja | 13. 03. 2004 STERBEN Blut rinnt an mir herunter eine Träne mischt sich darunter Eigentlich wollte ich's noch nicht, für immer fliehen vor dem Licht. Doch der Schmerz war nicht mehr auszuhalten also liess ich mich selbst walten. Langsam kommt das Schwarz in mein Bewusstsein kreist um mich herum, schliesst mich ein Der Schmerz wird unaussprechlich, treibt mich zur Raserei - und dann ist es vorbei - vorbei. |
| Raja | 13.03.2004 DU Du, du bist mein erster Gedanke nach dem Aufwachen mein letzter Gedanke vor dem Einschlafen Du, du bist das Bild, das ich immer vor Augen sehe, ob offen oder geschlossen Du, du bist die Stimme, die ich immer höre, selbst beim grössten Lärm. Du, du bist alles, woran ich denken kann - weil ich dich liebe. |
| Raja | 13.03.2004 TÖTETE DICH Schnee fällt nieder auf deinen Körper, schneeweiss. Das Blut fliesst aus deinem Körper - und ich freue mich. Sollte nicht, doch ich kann nicht anders. Krümme mich vor Lachen. Stets warst du die Stärkere und am Ende hab ich dich besiegt. Stapfe nach Hause, schliesse mich ein und zerfliesse in Tränen. Fühle den Schmerz wien ein glühendes Schwert mitten im Herz. Konnte nicht anders, ertrug es doch einfach nicht mehr. Was habe ich getan? Ich hätte mich richten sollen und nicht dich... Doch dafür ist es ja noch nicht zu spät... Und ich ziehe mein Messer heraus. |
| Raja | 13.05.2004 WIE GEHT'S DIR? Ich trag' den Schmerz seit langer Zeit in mir doch meine Liebe gilt immer noch dir. Ich wünschte, jemand würde mich verstehen ich hab dich schon ewig nicht mehr gesehen. Und trotzdem denke ich nur an dich und ich frage mich: Was machst du gerade jetzt? Hat dich auch niemand verletzt? Bist du glücklich, geht's dir gut? Oder hast du Stress, fühlst du Wut? Hast du Sorgen, hast du Kummer, oder liegst du schon in tiefem Schlummer? Für mich ist mein Glück null und nichtig, nur das deine ist mir wichtig. Auch wenn mein Herz jetzt noch so fleht, ich will nur, dass es dir gut geht! |
| Raja | 13.05.2004 TRÄNEN Tief in mir sitzen sie, doch weinen kann ich sie fast nie: Viele Tränen, ungeweint, obwohl alles in Ordnung scheint. Manchmal möcht' ich so gern weinen, doch keine Träne will erscheinen. Und wenn ich es dann gar nicht brauch', heul ich wie ein Gartenschlauch. Immer, wenn andere zusehen uaaaah, ich könnt' vor Scham vergehen! Und bin ich wieder mit dem Leid alleine kommt keine Träne, keine! |
| Raja | 23.05.2004 SO WEIT WEG Die ganze Welt spürt, dass es Frühling wird Doch in meinem Herzen bleibt es kalt wie in einem Winterwald Auf den Wiesen seh ich Blumen stehn', wirst auch du bald an ihnen vorüber gehn'? Du lebst doch auch hier, merkst aber nicht, wie ich ohne dich frier... Bist wieder aus meinem Leben verschwunden, einfach so nie trifft man dich irgendwo Nur ein paar 100 Meter trennen mich von dir und doch bist du so weit weg, weit weg von mir Siehst du dort, am Hang, die Kühe stehn? Du brauchst nur kurz aus dem Fenster zu sehn... Auf dich scheint doch die selbe Sonne wie auf mich, du wohnst doch im gleichen Dorf wie ich! Dein Haus steht gleich da drüben ich merke, wie meine Gedanken sich langsam trüben Ich will doch nur zu dir aber du bist so weit weg, weit weg von mir. |
| Raja | 23.05.2004 ILLUSION Wenn ich meine Augen schliess', fühl ich, wie ich innerlich zerfliess' spüre meinen Körper nicht mehr nur mein Herz, so seltsam schwer Hör noch meinen eignen Gesang wie er in der Nacht verklang die Wörter fliegen von einem Nichts ins Andre sehe mich selbst, wie ich auf einer Klippe wandre Kurz davor, in die Dunkelheit zu fallen ich hör schon meinen Schrei verhallen Realität ist eine Illusion wer kennt die Wahrheit schon? In meinem Kopf ist weisser Nebel, der mich einlullt und betäubt als wär in meinem Herz ein Hebel, den nur jemand umlegen kann, der sich dagegen sträubt Vergehen Jahre oder Minuten alle meine Wunden bluten doch all das Leid nehm ich in Kauf und wieder steigt Schwindel in mir auf... Mir ist so merkwürdig zumute ist es das, was ich vermute? 24.05.2004 FORT VOM LICHT Geh fort, verdammtes Licht, verschwinde aus meiner Sicht! Lass Dunkelheit mich umgeben, mich in der Finsternis leben! Schatten sind in allen Ecken, kriechen hervor, um mich zu verdecken Wende mich sogar zum Bösen um vom grellen Licht mich zu erlösen nehm' das Dunkel in mir auf, beschwör den Schmerz wieder herauf Lasst mich mit dem Schwarz allein, ich werde wieder fröhlich sein! |
| Raja | 27.05.2005 LÜGEN! Warum hast du gelogen, uns alle so verdammt betrogen? Was hast du nur getan, und warum glaubten wir auch noch daran? Du hast uns ganz geschickt gesteuert, ich hasse dich, du bist bescheuert! Auch ich hab dir alles geglaubt, du hast mir den Verstand geraubt! Verdammt, du bist so fies, so mies! Von dir erhielt ich viele Rügen, doch sie waren alle Lügen! Und jetzt bist du aufgelflogen, du hast viel zu lang gelogen! Nur eine Frage stell ich mir: Wieso überhaupt glaubte ich dir? |
| Raja | 27.05.2004 VERSTEHE NICHTS Ich glaub, ich hab mich selbst verloren, warum ist alles so verworren? Ein dichtes Netz aus dunklen Fäden, zieht durch meinen Kopf, hinterlässt Schäden In Wahrheit sind es meine Gedanken, die sich in meinem Geiste ranken Die Verzweiflung durchzieht meine Vernunft, diese flieht, doch findet keine Unterkunft! Alles ist dunkel und unklar, ach wüsst' ich doch, was ist wahr? Ich verstehe gar nichts mehr, warum ist alles nur so schwer? Keine Ordnung ist in meinem Verstand, meine Gedanken geraten ausser Rand und Band Werden zu verworrenen Träumen, von grosser Angst und dunklen Räumen Mein Kopf hört nicht auf, wirres Zeug zu produzieren könnt' ich doch wenigstens etwas davon kapieren! |
| Raja | 30.05.2004 MESSER Dass ich dich nie seh', tut mir so furchtbar weh Ich habe Messer im Herzen sie bereiten mir unsägliche Schmerzen! Sie sind wirklich da, ich fühle sie ja! Keiner kann sie sehen, und das Leid will nicht vergehen. |
| Raja | 31.05.2004 DUNKLE SCHATTEN Einmal bin ich aufgewacht und sah Schatten in der Nacht sie kreisten mich ein, doch ich liess sie sein Angst vor ihnen hatte ich nicht, sie sind meine Zuflucht vor dem Licht. Sie sprachen nicht, sie waren hohl doch bei ihnen fühlte ich mich wohl. Der Schmerz in meinem Herz liess langsam nach, von dem Messer, das es immer noch stach Von dem Leid, das ich verfluchte, wusste ich, dass es nun jemand anderes heimsuchte Und mir gings gut, ich war so froh, der Triumph in mir brannte lichterloh. Doch der Spuk war kurz, das Feuer brannte nieder, kaum gingen die Schatte, schlief ich wieder. 31.05.2004 HERZ AUS BLUT Ich fühl mich so schwer, wo kommt nur all das Blut her? Es raubt mir das Bewusstsein, falle nieder wie ein Stein Alles um mich herum ist rot, und ich weiss, gleich bin ich tot Doch in mir ist noch heisse Glut, noch will ich nicht ewig ruhn'! Greife mit der Hand tief ins Blut, etwas Letztes will ich noch tun! Und so mal ich, trotz dem Schmerz, auf den Boden ein rotes Herz... |
| Raja | 01.06.2004 ICH MUSS WAS TUN! Lass mich mit dem Leid allein, ich hab's satt, immer down zu sein! Darf ich mich nicht auch mal freuen? ich werde mein Schweigen wohl noch bereuen Ich lass mich nicht mehr ruhn, es ist Zeit, etwas zu tun! Bitte, hol mich wieder ans Licht, alleine schaffe ich's doch nicht! Doch was nützt all mein Flehen, du kannst mein Leid ja nicht sehen! Ich bin ja so selbstlos, dir meinen Schmerz nicht aufzudrängen, doch jetzt hab ich's satt, will raus aus diesen Zwängen! Aber irgendwie fehlt mir der Mut, es bringt mich um, dass sich von allein nichts tut Wird heute etwas geschehen, oder wird es wieder so weitergehen? Was auch geschieht, eins weiss ich nun, soll sich was ändern, muss ICH etwas tun! |
| Raja | 01.06.2004 SCHMALER STEG Ich seh wieder einen Tag vergehn, und wieder ist nichts geschehn! Ich hab's versucht, mit ganzer Kraft und hab's wieder nicht geschafft Jetzt fällt mir nur noch etwas ein, aber das lass ich ja doch sein! Gibt es keinen andern Weg, als nur diesen schmalen Steg? Gibt's niemand, der mir helfen will? Allein schweig ich ja doch nur still! Den Steg zu überqueren, trau ich mich nicht, die Angst versperrt mir ganz die Sicht! Ich sperr mein Herz in eine Kammer, langsam nervt mich mein Gejammer! Ich muss jetzt handeln, etwas machen, warum kann ich nicht einfach lachen? |
| Raja | 03.06.2004 MORDLUST Ich will morden, töten, stechen, jemandem die Knochen brechen Endlich meinen Blutdurst stillen, du lebst und stirbst nach meinem Willen! Es macht nichts, wenn du Schmerzen hast, heut Abend ist der Tod mein Gast! Ich seh das Leben aus dir weichen bring dich zu den andern Leichen Ein letzter Blick in dein Gesicht, Gefühle zeig ich dabei nicht Noch warm, doch reglos liegst du da, ich war die Letzte, die dich sah... 03.06.2004 JETZT HELF ICH DIR NICHT Warum schreist du in die Nacht hinein? Was ist geschehn, liess er dich allein? Ich werde dir nicht beistehn, du musst selber weitersehn! Los, komm, sieh mir ins Gesicht, schau mich an, du kennst mich nicht! Auch ich weiss nicht mal, wer du bist, und warum dein Herz verzweifelt ist! O.K., ich weiss, wir kennen uns ja, und standen uns einmal sehr nah Doch gib's auf, das ist vorbei, von dir hör ich nur noch Geschrei Ich seh dich noch, wie du mich auslachst jetzt sieh zu, was du ohne mich machst! 21.06.2004 GLÜCK Ganz plötzlich ist es wieder da, so schnell, eh ich mich versah Das Glück, ich glaub wieder daran ich hab gar nichts dafür getan! Mein Herz dreht durch, es schlägt so schnell, die Welt ist plötzlich wieder hell! |
| Raja | 29.06.2004 DU WEISST ES NICHT Musste das denn wirklich sein? Lass mich nicht wieder allein! Merkst du nicht, dass ich dich liebe? Versetz mir nicht so viele Hiebe! Ich lauf im Kreis, verliere mich, und glaube trotzdem noch an dich. Du kannst nichts dafür, du weisst es nicht, ich versperr dir auf mich jede Sicht. Ich sag dir nichts, zieh mich zurück, was du nicht weisst: Jedes Wort von dir ist für mich Glück! |
| Raja | 29.06.2004 SCHREI! Schrei! - was kann gerechter sein? Schrei! - der Schmerz frisst sich in mich hinein Schrei! - mein Schädel will zerspringen Schrei! - die Ohren lange weiterklingen Schrei! - ohne Verstand und ohne Sinn Schrei! - auch wenn ich heiser bin Schrei! - den Schmerzen kannst du nicht entfliehn Schrei! - Erleichterung ist nur geliehn. 29.06.2004 SCHEISSABEND! Mal tauchst du auf, dann gehst du wieder, mein Herz geht an den Boden nieder Was soll das bloss, ich fühl mich scheisse, pass auf, dass ich mich nicht zerreisse Ehrlich, ich vermisse dich, spür Schwert und Feuer innerlich Spielt die ganze Welt mit mir? Was ist mit dir, oder mit ihr? Echt, wie bin ich heute drauf, Alles kotzt mich an, gleich kommts mir rauf Nicht grad besser macht die Sache, was ich in diesem Zimmer mache: Slipknot hören, und meine Mitbewohner stören |
| Raja | 04.07.2004 STEINBRÜCKE In der Hitze geht der Atem unter, einzelne Steine fallen herunter Sie rennen über Felsen und einzelne Leichen, um noch die steinerne Treppe zu erreichen Diese Bröckelt, es fehlen schon Stücke, doch über den Lavastrom ist sie die einzige Brücke Der Erste erreicht sie und entgeht dem Feuer, doch das Wackeln der Steine ist ihm nicht geheuer Der Zweite stösst sich noch knapp ab, und die Felsmassen stürzen herab Der Dritte kann seinem Schicksal nicht mehr entfliehn, wogende Feuermassen verschlingen ihn Ein Lavaschwall bricht über den Raum herein und die Reste der Treppe stürzen ein. |