| Grenzgänger | Ich bin entzückt Und Gott sei unser Glück Denn der Eine zurück Nicht mehr länger im Tode entrückt Wo führt der Weg des Suchenden hinne Der Weg im neuen Sinne Auf dem die Zeit wieder verrinne Und er endlich neue Netze spinne Wird er neue Lieder singen Die ersetzen die alten Die gerade verklingen Wird er diesmal verstehen Wir werden sehen Das Leben ist sich selbst der Sinn Wer das versteht Vor allem lebt Ist es, der gen Himmel strebt Immer dem Herzen folgen Und die Zukunft wird im Lichte golden Wird er diesmal entsprechend handeln Oder kommt er uns, wie der Verirrte einst, ein Weiteres Mal abhanden Sollte er vielleicht diesmal gar mit dem Teufel anbandeln Oh nein, dies niemals nicht Denn er wandelt seit jeher im Licht Schützt die Flamme, die niemals verlischt Und den großen Traum, der nie zerbricht Ja, ein junges Engelein Eine Hoffnung; noch ganz klein Aber im Herzen rein Kommt er diesmal im hellen Schein Es ist viel, was er verspricht Wer fürchtet die Antworten, die er noch misst Und wer die Taten Auf die er erpicht Nur der Teufel, denn ihm geht’s an den Kragen Diesmal soll er endgültig verzagen Und wird unendlich tief begraben Kein Grund zu verbittern Aber die Welt wird erzittern Wenn er erwacht Wie es gedacht Von Jenen, die uns einst auf Erden gebracht Denn wahrlich, ich sage euch Es ist einer alten Legende Kern Für immer da, nimmer mehr fern Der leibhaftige Morgenstern Es grüßt zur Nacht, Ein Wahrträumer |