German Gothic Board
 
Boardansicht: Klick HIER und betrachte das Thema mit allen Funktionen direkt im Board.

 
  Forum: Verlassene Gärten
    Thema: Schrei nach ... STILLE
NARRatortropfend entweichen der gebrochenen brust
splitter der vergangenheit
widerwillig offenbart die seele
ihr gebranntes fleisch
es wird uns nähren
in den dunklen stunden
welche kommen werden
mein geist wird zum sarg der schönheit
mit meinen worten schaufle ich unser grab
auf das wir endlich ruhe finden...
NARRatorleben und leben lassen,
einen teil der wahrheit umfassen.
der tod das ziel,
das leben ein spiel.
nur verlierer die bestehen,
nur gepeinigte seelen die verstehen.
ich warte auf der liebe licht
und sehe doch nur des vaters gesicht.
NARRatorich wusste die hoffnung ist vergeblich
das leben zu fassen scheint unmöglich
alles bleibt stehts wie es war
mein herz schläft weiter jahr um jahr
mein leib die fleischgewordene isolation
vater, hörst du ihn greinen, deinen sohn

die vergangenheit lehrte das nicht
im lenz mich erweckt das wärmende licht
drum zweifle ich selbst am wahrheitsschein
für mich nur schmerz birgt, das BEWUSST-SEIN
NARRatorsei mir gegrüßt werter leser,
ich hoffe es hat dir in meinem garten gefallen und ich würde mich freuen ein feedback zu bekommen. schreibt mir einfach ob ihr ähnlich empfindet, oder ob ihr euch von meinen texten angesprochen fühlt...
wenn ihr mir schreiben wollt, tut dies bitte in meinem [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=27456]Kritikthread[/URL]. ihr könnt mir natürlich auch eine pn schreiben, oder sendet mir einen e-brief(narrator@gmx.ch), bitte nicht in meinen garten schreiben...

ich danke euch für eure anwesenheit und hoffe auf resonanz...
euer NARRator
NARRatorpain floods my soul
runs wet through my sick eyes
they cant see anymore
cry just blind tears
my old body disintegrates painful
through my trembling hands
i try to hold me
in the flesh of my mother loneliness
breakes my selfpity too...

...i must not die to know:
I'M ALREADY DEAD!
NARRatorein gestiger olymp
verächtlich schaue ich herab
sehe nur maden
welche sich im staub der ewigkeit winden
hoffend sich zu verewigen
errichten sie tempel ihrer selbst-sucht
deren fundamente mit blut befleckt sind
doch bereits die nächste generation
spuckt auf ihre werke
geil darauf ihr fleisch in ihre kinder zu pflanzen
leben sie fickend und sabbernd
und werden dafür von ihren kindern gehasst
wie sie selbst mit HASS angefüllt sind...
NARRatorin meiner welt nur graue blumen blühn'
durch meinen tag nur graue menschen ziehn'

und auch der sonne licht
in seinem grau
erwärmt mich nicht

mein ganzes leben...
...trist und leer
und selbst das blut
welches meinen geöffneten venen entströmt...
...GRAU...

gnädige ruhe umfängt mich nun...
und endlich...

...SCHWARZ...
NARRatorLENZ

Des Winters Leichentuch verdrängt
Vom Lenz in seiner Pracht
Vögel singen, Blumen blühn'
Ich wollt ich hätt' mich umgebracht
(20.03.2002)
NARRatorSonett auf die ewige Sehnsucht

Wenn mich einst rettet
Lethes süßer Wein
Und sich dann bettet
Mein altes Gebein

Wenn festlich ich nähre
Die feisten Maden
Und nicht mehr schwähre
An tausend Plagen

Wart' nur ich ziehe bald
Nach meinem Grabe kalt
Befreit von aller Not

Lieg ich dann endlich tot
In schwärzester Glücksseligkeit
Will ruhen ich in Ewigkeit
NARRatorSonett für des Schlafes Bruder

Entsprungen aus Herzensglut
Schreibt meine zitternd' Hand
Auf eine weiße Wand
Worte mit meinem Blut

Ein Rätsel, tief in mir drinn
Aus meinen Adern rot
Sprudelt des Lebens Sinn
Die Lösung schreit: Tot!

Bebend sink ich zu Boden
Mit einem Seufzen entweicht
Meiner Brust heißer Odem

Erlange meines Körpers Gewalt
Hab' das Ziel noch nicht erreicht
Meine Lippen flüstern: Bald!
NARRatorHoffnungssonett

Mein Geist erneut besiegt
Sinkt zurück in den Schatten
Mein faules Fleisch
Ein Fest für die Ratten

Meine Auge, blind geworden
Hat sich geschlossen
Meine kranke Seele
Fühlt sich erschossen

Doch noch nicht gegangen
Durchs kalte Zimmer
Weht wie Gewimmer

Ein Hauch von Verlangen
Jenseits von Schmerz
Bebt noch mein Herz
NARRatoröffne das licht
lass herein das heilende feuer
lass brennen die schatten
lass tanzen den tod
lass tanzen den heiligen stahl
lass quellen den strom
öffne den schmerz
auf das mein fleisch gesundet
mein herz versteinert
ich lebe...
NARRatoreine neue dimension des schmerzes
zeigt mir das die knochenblume
wieder erblüht ist

ihr same
-von unterdrücktem leid genährt-
gedieh in der stillen schwärze meiner seele

stunde um stunde wächst ihre macht
und drückt mich zurück
in den staub der erinnerung

mein schrei gefriert
und die unmöglichkeit der befreiung
lässt meine augen vertrocknen
NARRatorein kind vom licht gebannt
wurde vom leben gefangen
an der liebe hat's sich verbrannt
ging zugrund' am verlangen

so ist's aus der welt verschwunden
floh aus schmerzender helligkeit
und hier in tiefster dunkelheit
hat es sich selbst gefunden
NARRatorentwurzelt treibe ich dahin
die gefangenschaft meines geistes
zerbricht stück um stück

ein schlag aus der vergangenheit
hat mich zerschmettert
die scherben verwunden meine augen

blind driffte ich weiter
bereit den kreis von neuem zu betreten
um zu leiden

SATURN öffnet wieder seine kalten arme
um mich willkommen zu heißen...
NARRatorRASEND vor GIER, nach NICHTS...
RASTLOS auf der SUCHE, nach STILLE...

TRAUMgleiche bilder peinigen meinen GEIST
GESICHTslose FRATZEN stören meine OHNMACHT

ich wollte nicht in den KREIS zurück
ich wählte das LEBEN
und fand doch wieder nur mein EWIGes GRAB...
...den TOD meines HERZens
NARRatordie ewigkeit ausgespien
die göttlichkeit verlacht
von meinem herzen angeschrien
die liebe umgebracht
NARRatorich glaubte noch immer an unsere Liebe,
darum schlug ich eine brücke zu deinem herzen.
doch du hast sie eingerissen
und meine hoffnug auf unser glück zerstört.
ich stürzte in den fluss der zeit
und konnte mich nicht an's ufer retten.
ich trieb davon...

viele jahre vergingen
und ich ward alt

mein ganzes leben war ich nun allein.
erst jetzt da ich im sterbebett liege,
bist du wieder bei mir, um meine hand zu halten.
deine tränen benetzen mein gesicht,
während ich dem tod in's antlitz blicke.

dann schließt du meine augen
und presst einen letzten kuss auf meine lippen.
doch ich spüre ihn nicht mehr,
denn das leben ist aus meinem körper gewichen...

(1999)
NARRatorich suchte WÄRME,
doch ich fand KÄLTE.

ich suchte GEBORGENHEIT,
doch ich fand ABWEISUNG.

ich suchte LIEBE,
doch ich fand HASS.

ich suchte DICH (MICH),
doch ich fand MICH (DICH)...

(2000)
NARRatorTOD WO IST DEIN STACHEL?
HÖLLE WO IST DEIN SIEG?

(von einem friedhof)
NARRatorLIEBE...

nur ein wort
das geschrieben steht im buch meines lebens
die seite
geschunden, zerrissen, tränenverschmiert

nun da der tod mich geholt,
ist das buch zugeschlagen
und verstaubt im regal des schicksals

kein mensch hat es je gelesen
und verstanden
den die seiten waren dunkel und vergilbt
sein titel lächerlich
und sein preis viel zu hoch

ich aber der einsame autor
habe es gehegt und gepflegt
habe fleißig tinte verschwendet
und mir die finger wund geschrieben
trotz meines wissens um seine bedeutungslosigkeit

denn die menschen welche die hauptrollen spielten
überstanden nur wenige kapitel
und eine weibliche hauptrolle
wurde nie vergeben

denn durch meine unfähigkeit
war dieser schundroman
verschwendetes papier in einem wertlosem einband
die bilder farblos und trist
das cover leer und blutbefleckt
die wenigen seiten überfüllt, unleserlich

nun da ich diesen nachruf schreibe
wird mir vieles klarer
doch es ist zu spät
das buch ist gedruckt
und wird von den kritikern zerrissen und belächelt

hoffentlich wird mein nächstes werk besser
wie ein bestseller im schaufenster des lebens...

(1999, doch geändert hat sich nichts...)
NARRatorich stand vor'm spiegel meiner seele
und hielt nach dir ausschau...

der spiegel aber zeigte nur mein vezerrtes gesicht
von angst erfüllt, von trauer zerfurcht...

vorsichtig näherte ich mich - getäuscht
und versuchte dich zu halten
doch der spiegel zerbrach
und zerschnitt meine hand
ich zuckte zurück
und leckte meine wunden...

als sie aber vernarbt waren
stürzte ich wieder vorwärts
der weg nur beleuchtet, von der flamme meiner Sehnsucht...

doch nirgends fand ich dich
war verloren in der unendlichkeit
umgeben nur von spiegeln...

(2000)
NARRator[U][B]Herbstzeitlos[/B] [/U]

Herbst, Herbst,
welch schöne Zeit des Verfalls, der Verwesung.
Wie schön verfault mein Herz im Herbst,
wie wundervoll ist dieses Sterben,
wie schön ist die Ewigkeit.

Im Frühjahr ist meine Seele erblüht,
im Sommer ist sie gereift
und die Sehnsucht erwachte...

Doch nun im Herbst hab' ich dich verloren,
und meine Liebe fliegt davon wie Laub im Wind.

So sitze ich nun hier in der Ruine meines Lebens.
Mit den verlorenen Kindern warte ich auf den Winter,
den kalten Tod...

Herbst, Herbst,
wie schön bist du verblasst...

(herbst 2000)
NARRatorals ich wusste wie du schmeckst,
wusste ich was sehnsucht ist.

als ich wusste was du fühlst,
wusste ich was liebe meint.

als du fort gingst,
wusste ich was schmerz ist...

(in gedenken an eine verstorbene liebe, 2001)
NARRatorich versuchte zu trinken des lebens süßen wein,
doch vergebens, mein herz noch immer kalter stein.
die liebe konnte mich nicht kraftvoll nähren,
nur des todes ruhe mir wieder verwehren...

(irgendwann anfang 2002)
NARRatorunheimlich, mein spiegelbild
ein fremdes gesicht schaut mich an
kein lächeln...
die augen, glanzlos...
meine trugen doch immer feuersglut
was ist geschehen?

wo ist er hin mein lebenswille?
warum schweigt mein herz?

und meine ziele,
hab ich meine kraft verloren?
wo sind die antworten an die ich glauben wollte...

warum antwortet mir nur ohrenbetäubende stille?

mit jedem tag schreit das blut lauter,
es möchte sich befreiend über meinen leib ergießen...
möchte schwall um schwall den tod begrüßen...

vater, warum frisst du deine kinder?

(einfach ein paar dinge die mir im moment im kopf rumschwirren... )
NARRatorEndlich,
eine Klippe,
ein Schritt,
ein Moment der Freiheit...

...endlich, die Teile meines Körpers,
hören auf zusammenhängende Bedeutung zu haben.
Mein Geist zersplittert im Sog der Ewigkeit...

...endlich frei...

...oder doch nur endgültig gefangen...?
NARRatorEinst verlieh mir die Liebe güldene Schwingen,
Doch wollt mir das Fliegen nicht gelingen.
So fiel ich herab vom Himmelszelt
Und stürzte zurück in die Menschenwelt.
NARRatorder NARRator verpuppt sich und wird bald wieder auferstehen, stärker noch als zuvor...
nur als was?
.
.
.
schaut hinauf wenn ihr meiner schwingen schlag wieder vernehmt und fürchtet euch nicht...
.
.
.
bis bald, ihr ihr werdet von mir hören...
NARRatorerwachen birgt erkenntnis
erkenntnis birgt erleuchtung
erleuchtung birgt schmerz...
NARRatordie wiedergeburt,
birgt lediglich tieferen schmerz.
was hoffte ich zu finden,
erkenntnis?
wie lachhaft!

ich scheine geboren um leid zu erfahren...
vielleicht ist das meine einzige erkenntnis...
NARRatordie liebe hat mich gesucht
doch verbarg ich mich vor ihr

die hoffnung wollt mich fassen
doch lief ich davon vor ihr

du wolltest mein herze umschmeicheln
doch wächst keine liebe in mir
du wolltest meine seele streicheln
doch hatte ich angst vor dir

...diese angst... sie stiehlt tag für tag...
stücke meines herzens...
und taucht sie in leere ein...

doch noch immer keine träne...
NARRator[B]Selbst(v)erkenntnis!?[/B]

Auf dem Berg der Einsamkeit,
wollt ich narzistisch leben,
mir eingeredet hab ich gar
ein zarathustrisches Streben.

Dann hab ich erkannt diese Seehölle
und wollt mich dem Leben gebähren...

Doch zeigte das Leben mir nur,
das ich nicht mal auf dem Berge war.

Im Abgrund bin ich erwacht
und längst das Fliegen hab ich verlernt...
Jedesmal wenn ich mich in die Lüfte schwingen will,
spüre ich das meine Schwingen zu schwach sind
und stürze in den Staub zurück...

Manche wollten mir zeigen wie's geht,
doch sind sie alle davon geflogen...

Und hier unten scheint noch immer keine Sonne!
NARRatorlange zeit versunken...

lange zeit im traum gelebt...

doch nun erwacht...

das leben scheint noch immer grau
das leben scheint noch immer schmerzhaft

neue wunden zieren meinen leib
narben der zukunft
narben welche mich erinnern

doch an was?

daran das ich ewig ein narr bleiben werde!?
NARRatormomente der stille
momente der verzweiflung

meine stimme zerbrochen
fehlen mir die worte mich zu befreien
so bleibe ich weiter gefangen
versinke immer tiefer in litargie und verzweiflung...
NARRatorLosgelöst

So trat ich denn ins Licht des Lebens
Herausgeschleudert in die Wirklichkeit

Habe viel gesehen
Doch wenig verstanden
Lebte vorbei am Leben
...unbedeutend...
...unwirklich...
Und doch wahrhaftig
Plante (m-)eine Zukunft
Die keine Hoffnung hatte
Denn Nebel lag auf meinem Weg

Doch die gebeugte Gestalt die mich führte
Ließ mich allein
So verlor ich den Hoffnungsschimmer in der Dunkelheit

Lange saß ich nur da und weinte
Einige wenige aber blieben bei mir
Um mich zu trösten
Sie brachten mir laufen bei
Und lichteten den Nebel der Zeit der mich umgab

Ich lief los
Ziellos zwar
Doch mit neuem Mut
Entdeckte ich die Wunder die mich umgaben
Und während ich rannte
Wuchs mein Hass
Denn ich begann die Menschen(Welt) zu durchschauen

(1999 also schon älter, aber ich habe gerade eine disk mit älteren gedichten gefunden...)
NARRatorträume in scherben
hoffnung zertrümmert

von eigener hand mal wieder vernichtet
kann nichts dafür, sag ich mir
finde keinen trost in meinen worten
finde keine wärme in meiner seele

doch wie immer gebe ich nicht auf
weiß auch nicht warum
da ist wohl noch ein funke
auch wenn ich ihn nie finden konnte

(kein wirkliches gedicht, einfach ein paar gedanken die mir im moment im kopf rumgeistern... danke übrigens an alle die immer so lieb zu mir sind... ihr wisst schon wer gemeint ist, ich werde mich bald wieder öfters melden...)
NARRatorquetsche mich durch menschenüberflutete gassen
quäle mich durch stinkende, wimmelnde massen
doch plötzlich dringen onyxgleich
augenspeere in mein krankes fleisch

in mir flammen lodern, warm und hell
brechen auf den herzblutquell
eispanzer bricht in tausend scherben
schlägt in die seele neue kerben

die maske der verachtung bricht
zerfetzt von fremdem augenlicht
für einen moment streifen sich gedanken
für kurze zeit brechen alle schranken

doch schon verstreicht die kleine ewigkeit
ich tauche zurück in die dunkelheit
quäle mich durch stinkende, wimmelnde massen
quetsche mich durch menschenüberflutete gassen

(gerade ebend spontan entstanden... und wer kennt sie nicht solche kurzen momente wenn blicke sich treffen und man für wenige sekunden zu verstehen glaubt wofür man eigentlich die ganze zeit leidet...)
NARRatorverstand lässt nicht schlafen...

verstand erzeugt selbsthass...

i make him pay for what he've done!

so kommt nur schleichend doch sicherlich, die erkenntnis..... sterben?

plötzlich! gibt es wunder?! werden wir gelenkt?!

telefon hört nicht auf zu klingeln... gehe schließlich ran... ein freund aus der vergangenheit reißt mich zurück... weg vom abgrund...

lebe! noch immer...

(gerade im völligen gedankenchaos rief mich ein freund an und hat mich gerettet... sorry etwas verworren, habe seit tagen nicht geschlafen...)
NARRatordieser mensch ist eine hülle...
seele und herz wohnen nicht mehr darin!

suche...
finde nicht...
verzweiflung ergreift von mir besitz...

doch dann begreife ich das ich nichts verlieren kann,
da ich nichts habe, zum festhalten...
da ich nichts bin, was zu halten lohnt...

wahrscheinlich? oder?
NARRatorder seelen bruderzwist entflammt
in falsche träume mich verrannt
nur eine grenze bleibt
mein geist dagegen treibt

erste risse in der wand
schritte verwehn' im sand
NARRatordabei wollte ich doch nur leben...
dabei wollte ich doch nur geben...
dabei wollte ich doch nur atmen...
den odem der liebe kosten

einen teil des glücks' mein eigen nennen
nicht weiter gegen mauern rennen
endlich wieder wärme spürn'
dich im innersten berührn'

doch all' streben wirkt vegebens
bin einsam, zeit meines lebens

(gerade entstanden, durch einen netten menschen angeregt, danke...)
NARRatormeine schwingen sind längst zertrümmert
meine macht durch liebe verkümmert
bin nun den andern menschen ahnlich
muss durch den staub kriechen nämlich
ich flog mit saturns dunkler engelsschar
jetzt gottes hure schein ich fürwar
NARRatordas ewige leid der kinder SATURN's...

vater hat uns verdammt schönes kind
weil unsere seelen zertrümmert sind
die körper besitzen zwar noch kraft
doch tote herzen haben keine macht

komm ich halte dich ewig warm
bette dein haupt in meinen arm
ich will auch keine liebe säh'n
auf totem grund kann nicht's entsteh'n

lass uns harren der totensonne
ihr schwarzes licht birgt letzte wonne
da nur ewig schlaf kann brechen den bann
den vater für seine kinder ersann
NARRatorer frisst mich auf, er macht mich alt...
er verrät mich, erschreckt mit seiner gestalt...

der NARRator zerfällt
in seinem licht
er wälzt sich im dreck
kann aufstehn nicht

lebt wohl... ich werde verbrennen
ich werde erwachen
gestärkt?
NARRatorein weiser greis ist gestorben
durch seine blutend wund'
ward ein knab verdorben
zur gleichen dunklen stund'

nun sitzt er immer fort
einsam, zerschlagen und belogen
an jenem finst'ren ort
und scheint vom leben betrogen

er wollt' aufstehn und tanzen
doch hört er keine melodie
ist nie ein teil des ganzen
er lacht ob dieser ironie

endlich kniete er nieder, zum beten
zu einem gütig gott
der hat ihn in den staub getreten
gerichtet auf seinem schafott


(vor etwa einem jahr entstanden, aber ich habs gerade wiedergefunden... irgendwie passt alles noch immer, was mir wieder mal zeigt, das ich einfach nicht weiterkomme...)
NARRatorirgendwann kam ich an den punkt,
da ich nicht mehr wusste,
wo die scheiße anfing
und ich aufhörte...
zu lange hatte ich im dreck gewühlt,
wie andere im heuhaufen .
eigentlich wollte ich nur einen atemzug nehmen,
einen tiefen atemzug vom wahren sein,
doch zur gleichen zeit wurde mir bewusst,
das ich niemals etwas anderes als mist fressen würde,
solang ich nicht die kraft find' mich zu erheben...
den eigentlich wurde mein tempel schon vor äonen gestürzt!

so blieb ich einfach liegen
und fraß weiter das, was anderen vom güldenen teller fiel...

(vielleicht ist das der weg? in scheiße zu wühlen... )
NARRatorich hab keine stimme,
zu sagen was noch bleibt,
so fehlen mir die worte
zu denken was mich treibt.

hätt ich nicht deine augen,
ich wüsst nicht was mich hält,
leben würd nichts taugen,
es gäb nichts was noch zählt.

und erst da ich nicht spür,
dein wort in meinem sinn,
ist nichts was ich berühr,
gibts nichts was zeigt wohin...

(du weißt für wen es ist)
NARRatorich bin der flehende könig,
welcher gierig die zukunft verschlingt.

ich bin der blutende schlächter,
welcher wütend die vergangenheit mordet.

ich bin der vertrocknete spieler,
welcher närrisch die gegenwart zertrümmert.
NARRatorden pfad des vergessens beschreitet die zeit
doch bilder verlorenen glücks beschweren das herz
mein geist noch immer nicht von dir befreit
schenkt die erinnerung wellen aus süßestem schmerz

die qual, durch dich gebracht, ist längst verblasst
ich hatte nicht mehr gedacht deinem augenlicht
jetzt hast' mir wieder ins herz gefasst
doch die einzig' rettung ist nicht in sicht

ich werde wieder vergessen suchen
auch wenn deine augen im traum mich rufen
es kann in dieser welt nicht sein

du wirst nimmer mehr mein
drum bete ich, muss es doch geben
nach diesem leid ein anderes leben

(vor fast genau einem jahr entstanden... wie ich heute weiß, ein endgültiger abschluss, mit einem wichtigen teil meiner vergangenheit, darum kann ich es auch endlich veröffentlichen...)
NARRatorwie ein thor
brech ich mir bahn
ich presche vor
verfolg den wahn

wie ein wal
treib ich zum rand
folge der qual
bis in den sand

(nur ein kleiner splitter)
NARRatorvielleicht treffen wir uns irgendwo
und ich trag deine sachen ein stück
vielleicht auch noch weiter
wenn du mich überholst, schau mal zurück

wartest wieder zwischen falschen stühlen
willst nur beenden das ewige wühlen

oft sitz ich einfach da
werf einen blick in die vergangenheit
betrachte stumm so manche narbe
hoffe das es sich nie befreit

warte wieder zwischen leeren stühlen
möcht nur beenden das quälende wühlen

wir fühlen des schwertes spitze
zählen die sekunden vor'm kuss
vernehmen ein klicken
verspür'n einen schuss

tasten nach zu hohen stühlen
ertrinken in toten gefühlen

(...seltsam...)
NARRatordas schwert der liebe hat mich berührt
was solls, hab fast nichts gespührt
dreh dich um, nimm fort dein gesicht
mich blendet nur dies grelle licht

vielleicht kreuzen sich unsere wege irgendwann
wer weiß, vielleicht sehen wir uns dann
doch jetzt wünsch ich mich weit, weit fort
mit etwas glück, wartest du auch dort
NARRator-stolpern-

fühl mich seltsam, stumpf und leer
hohl der kopf, denken steht quer
das herz möcht ich zerfetzen
spür noch der liebe giftige lefzen

was ich anfass, wird zu dreck
nichts und niemand, hat mehr zweck
und will mich jemand zum lichte ziehn
muss er vor meinen dämonen fliehn

hoffnungsverlust, die zeit untergraben
in jeder kurve, ein wüten und schaben
ich laufe davon, frag selten wohin
das ständige sehnen, der einzige sinn

jeder tag, eine weitere zeile
am gefäß fehlen ettliche teile
wie lang soll ich noch warten?
höhlen den stein im ewigen garten

zu schwierig für ein kleines glück
zu oft verlaufen, kein weg zurück
find mich allein und ohne plan
spüre kein zeichen, nur noch den wahn

(... dieses puzzle konnte ich endlich zusammensetzen...)
NARRator'wissen ist macht.
wer zuviel weiß,
wird umgebracht.'
sagte vater manchmal...
an fast allem was vater sagte,
hegte ich eines tages zweifel.

German Gothic Board
 
Boardansicht: Klick HIER und betrachte das Thema mit allen Funktionen direkt im Board.

 

German Gothic Board

Startseite Chat Grüße SchwarzKultur