| winterkind | [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=44069]Kritisieren.[/URL] [U]Der Schmetterling [/U] Ein Schmetterling; Ein totes Tier, Bewegt sich nicht, Liegt lange hier. Einst trug er Wunderschöne Farben, Geblieben nichts, Setzt tiefe Narben. Ich denke oft An frühe Zeiten; Ich konnt' bei ihm Die Augen weiten. Im herzen Mut, Ein frohes Lachen; Hinweg damit - Nicht rückgängig zu machen. Der Schmetterling; Er bracht' mir Frohsinn, Doch ist er fort, Hinweg, dahin.. |
| winterkind | [U]Nachtwind[/U] Ein Nachtwind schwebte durch das Haus Pflückte vereiste Tränen; Blieb an leeren Flaschen kleben Und roch getrocknete Angst Der Nebel leistete Gesellschaft Er kam nicht oft dorthin; Küsste sanft die Fensterscheiben Und flog schon wieder fort So bleib dem wind nur Einsamkeit Gefangen in gläserner Haft; Er weinte kaltes Engelsblut Und ahnte, dass er starb. Die Flasche war nun umgekippt, Der Boden hatte Sprünge; Doch war das Glas zu schwer, zu dick, Sein Schicksal ward besiegelt. Der Nachtwind wollte noch nicht schwinden, Nicht unter Geistern weilen; Doch der Tod, die größte Macht, Hatte kein Erbarmen. Manch Einer träumt noch von ihm, hofft, Er möge friedlich ruhen; Der Wind, er war ein treuer Freund, Ermordet nun von Leichtsinn. |
| winterkind | [U]Sehnsucht.[/U] Ein Windhauch, Nur ein Traum von dir. Gebrochen, Wünscht', du wärst nun hier. Geschlagen, Herz in roter Glut; Mein Liebster, Trink mein Engelsblut. Mein Herzeleid, Des Todes Reigen; Er kommt Und fordert tiefes Schweigen. Die Dunkelheit, So tief und rein; Ach Liebster, Könnt'st du bei mir sein.. |