| Anaralasia | Mh eines meiner Gedichte, und nach langem überlegen stell ich es doch mal online,ist nicht sehr lang -g- : Schrei hallt durch die Dunkelheit, Blut befleckt meinen blassen Leib, Kaltes Glas,trüb,undurchschaubar, Meine Seele, verschwommen, unklar. Mondlicht taucht in Silberlicht, Todesengel wartet nicht, will ihn greifen,will ihn spüren, wird mich in die Dunkelheit führen, blicke in den Spiegel ein letztes mal, Lord, erlös' mich von meiner Qual, Atemhauch aus meiner Kehle kalt, mein Körper vernichtet bald, und mit offenen Armen empfange ich, du bist der Tod,ich liebe dich... (Wer die parallelen zwischen diesem und meiner Signatur gefunden hat,kriegt ein leckerli :D) |
| Anaralasia | und noch eins.. Tod… Ja, nimm es doch.. siehst wie es glänzt und blinkt, wie ein Gesicht der Trauer seine hellen Zähne bleckt, und nun tu es, bevor dein Mut sinkt... Ich schaue in deine Augen, sie glitzern vor Schmerz und trotzdem, merk ich wie du zweifelst an dir selbst, und nicht sicher bist ob du gewinnst, oder könntest das Ziel verfehl'n. Ich fahre mit kalten Fingern deinen Nacken herab, gleite über samtige Haut, so weiß und hell wie dein bald lebloser Leib, ist so sanft und weich, leise, niemals laut. Dein Blut, es fließt durch deine Adern, erfüllt dich mit Leben und Kraft, doch du willst lieber erfahren wie es ist, wenn ein Schnitt dich ziert und eine Wunde an dir klafft. Komm zu mir mein Kind, ich erwarte dich schon, brauche deine Seele, bist der Dunkelheits Tochter und der Nacht ihr Sohn. Fahr zur Hölle, teile mit mir deinen Weg, ich bin das was du fürchtest, und doch seit langem ersehnst. Und nun zöger nicht länger, setz den Dolch an die Stelle, ritze hinein,das Leben entweicht aus dir, sprudelt heraus wie im Ozean eine Woge und Welle. Ich erfasse dich,kann dich bei mir spürn , wirst nichts mehr fühlen,kein Lot, das Blut,das du dein eigen nanntest, ist nun meins , ich bin dein Tod. |
| Anaralasia | Danke… Ich schließe dich in meine Arme, mein Herz es schlägt diesmal vor Liebe, das Glück das du mit dir bringst, ist meine Erlösung, und die rotschwarzen Tränen, sind nicht die des Todes,sondern die des Lichts, welches du mit dir brachtest… Danke .. |
| Anaralasia | Der Engel der Nacht, möge behüten dich stehts, im Dunkeln der Kälte, wohin du auch gehst. Wo immer du sein wirst, er wandelt neben dir, teilt mit dir deinen Weg, von jetzt an und hier. Beschenkt dich indem er denkt sich dein Glück, lächelt dir in die Seele holt dein Herz zurück, Schaut mit goldbraunen Augen, in dein Gesicht, und hofft mit freundschaftlicher Miene, dass verliert er dich nicht! |
| Anaralasia | Marmorne Engel In dunklen Laken, umhüllt von sanfter Seide, gebettet auf schwarzen Rosen, graue Wolken , und dahinter Engel.. Marmorne Engel, zweifeln an ihrer Entscheidung, die Köpfe zu senken, und an den Wolken vorbei zu sehen.. Tränen in Rot die Augen verlassen, tropfen auf’s Bett aus Blüten, Blüten einer düsteren Blume. Die den Tod verkündet.. Liegt in Mitten, ein so reines Geschöpf, allein dazu verdammt, das Licht der Welt nicht zu verstehen… Silberner Mond, wo ist die Antwort? Antwort auf all die Fragen, Fragen, doch jetzt sind sie nichts.. Flügel der Dunkelheit, werden nicht fliegen, und werden nicht warten, sondern einfach sein.. Körper, so weiß wie die Wolken am Tage, wenn die Sonne scheint, doch nun ist sie für immer fort.. Schwebt mit samtigen Kleid, herauf zu den Engeln, denn als sie sich dazu entschieden herab zu blicken, war es nicht mehr allein.. ---------- Das habe ich gerade eben geschrieben..es ist viertel nach eins ca. also ich bin da unberechenbar :D PS: Is übrigens für dich, Hallo! |
| Anaralasia | Endlos tiefe Seen, in ihnen spiegelt sich das wieder, was ich fühle, aber es ist trotzdem nicht dasselbe.. Unergründliches Meer, Gischt und Wellen überrollen mich, und eine Woge mein Herz, es wird untergehen.. Federn aus Nähe und Liebe, leicht wie der Abendwind, werden mich auffangen, warm wie das Licht.. Ein Bett aus Blumen, in bunten Farben, einladend herzlich, schützen mich vor der Kraft der Natur… Die Kraft eines Sproß’, durch Erde und Kälte, kämpft sich herauf und gewinnt, werde ich das schaffen… Oder bin ich auch nicht mehr, nicht mehr als das Blatt eines Baumes, das wenn der Abendwind es umspielt, davon geweht wird, oder bin ich auch nicht mehr, nicht mehr als ein lebloser Stein, der untergeht, und fällt endlos tief.. Bin ich auch nicht mehr, als die Kälte, die dich mit hinunterzieht? |
| Anaralasia | Eher ne Kurzgeschichte... Wind streichelt meine Haut, fährt durch mein Haar, wiegt mich sanft in sich. Luft die mich aufnimmt und ich sie. Ich atme tief durch, schließe die Augen. Der Duft der Freiheit, umhüllt mich und verführt mich, lässt mich eintauchen in diese Welt voller Poesie und Liebe, Verständnis und Geborgenheit. Meine Gedanken sind verschleiert, ich lasse mich fallen, ganz tief. Doch diese Welt fängt mich auf, ich liege im weichen Gras, das meine Nasenspitze kitzelt, und ich muss lächeln. Ich öffne meine Augen, und schaue in den Himmel. So frei wie die Wolken, so frei will auch ich sein. Die Sonne strahlt, sie lacht. Und so lache auch ich, spüre die Erde unter mir und das Glück in meinem Herzen. Ein endloser Traum, der Wirklichkeit wurde. Ich fühle, ich lache, ich lebe, ich bin glücklich. Doch mit einem Mal, verdunkelt sich der Himmel. Mit einem Mal verdunkelt sich auch meine Seele. Das Abendrot, was ich einst für so schön hielt, wandelt sich über in Dunkelheit. Ich habe Angst, die Erde, sie ist nicht mehr das was sie war. Sie wird flüssig, kein Gras spüre ich mehr. Ich spüre Arme, die nach mir greifen, mich hinunter ziehen. Es wird Wasser, einen letzten Blick werfe ich in die Dunkelheit, bis sie mich auf den Grund des Sees ziehen wollen. Ich werde ertrinken, und anstatt das ich unten angelangt bin, ist nie ein Ende. Ich sehe immer dasselbe, nur Dunkelheit. Kein Licht, nur die Wogen des Wassers, das mich in seinen Bann zieht und nicht mehr loslässt. Es wird kein Ende geben, denn hier bin ich fernab von der Welt, in der ich mich sicher fühlte. Ich will mich wehren, ich will wieder nach oben. Es ist als ob mir jemand die Kehle zuschnürt. Ich will ans Licht. Ich wehre mich. Doch irgendwann gebe ich es auf, es hat keinen Sinn. Und mit einem Mal wird mir klar, dass der Himmel geweint hat, die Erde sich aufgelöst hat, der Wind ohne mich davon geweht ist und das Feuer erloschen ist. Das Wasser aber fühle ich auch nicht mehr, plötzlich ist dort Nichts. Und jetzt habe ich die Gewissheit, dass eine Wirklichkeit nie existierte. |
| Anaralasia | Tränen wie die Nacht.. Seine Augen, schwarz und verloren, einsam und kalt, traurig,bitter und voll Hass ..so wie die Nacht... Seine Hände, schuldig und verletzt, geschunden und eisig, dünn,stark und doch zerbrechlich, ….so wie die Nacht….. Sein Herz, gebrochen und hart, benutzt und weggeworfen, blutend,einsam und so von Schmerz, ….so wie die Nacht… Seine Seele, klein und abgenutzt, trauernd und taub, gefühllos,abgestumpft und trotzdem erfüllt von Furcht, …..so wie die Nacht…. Er selbst, verbrannt und erfroren, begraben und weggeweht, vernichtet,verbittert, aber lebt ohne Ziel…. …und seine Träne, aus einer wird mehr, zeichnen seine bleichen Wangen, er ist so verdammt.. ..so verdammt leer.. …so wie die Nacht.. |
| Anaralasia | >Temporary Peace< Schritte erklingen, hallen wieder. Der kalte Stein unter ihr ist fast genauso kalt, wie sie selbst. Lange, schwarze Gewänder streifen den Boden bei jeder Bewegung, jeder Atemhauch wird zu Nebel, in der Kälte der Nacht. Alleine geht sie durch die Gassen, fernab von jeder Menschenseele, nur mit sich selbst. Der Mond scheint hell in der Finsternis. Ein starker Kontrast. Sie wird man im Dunkeln nicht erkennen, sie hat ihre Farbe, ihre Gefühle, ihren Sinn verloren. Sie ist der Dunkelheit gleich. Warum hat man sie vergessen? Die Schritte verklingen, und werden zu knacken und rascheln, als sie durch das Unterholz läuft. Dunkle Bäume ragen wie riesige Schatten zu ihren Seiten in die Höhe, beherbergen allerlei Getier. Sie hört den Ruf einer Eule, und ein Rauschen geht durch die Baumwipfel. Der Waldboden ist weich unter ihren Füßen, ihre Hände frieren in der eisigen Waldluft. Wärmen kann sie sie nicht. Selbst wenn sie etwas dazu hätte. Die Wärme kennt sie nicht. Nur die Angst. Warum muss sie ewig frieren? Sie gleitet tiefer in den dunklen Wald, sieht Augen in der Schwärze. Sie glühen. Es beunruhigt sie nicht. Wieso auch? Jeder, der selbst so verloren ist wie sie, ist ihr Freund. Aber Freunde? Kennt sie das überhaupt? Nicht mehr. Sie kommt bald an ihr Ziel. Von weit her kann sie eine Lichtung erkennen, und sie weiß ganz genau, wohin diese führt. Sie weiß, sie wird nie zurückkommen. Den Ort, an dem all ihre Träume und Wünsche liegen, den wird sie nie mehr verlassen. Immer weiter kommt sie, bis sie die Lichtung erreicht hat und sie entlang geht. Aber es scheint, je näher sie kommt, desto länger dauert es. So als würde sie es nie erreichen. So wie sie vorher noch nie etwas erreicht hat. Warum hat sie keine Kraft? Der Anblick, der sich ihr jetzt bietet, ist atemberaubend. Kein Luftzug erreicht ihre Lungen. Sie tut etwas, was sie noch nie vorher getan hat. Lächeln. Sie hört wieder Rauschen, der salzige Geruch steigt ihr in die Nase, der Wind bläst ihr einige Sandkörner ins Gesicht. Aber das ist egal. Vor ihr liegt die Erfüllung, die sie so lange gesucht hat. Was soll sie jetzt noch stören? Mittlerweile ist alles andere unwichtig, sie hat gefunden was sie braucht. Wärme, Glück, Liebe, Licht. Warum durfte sie das nie erfahren? >Deep inside the silence Staring out upon the sea The waves washing over Half forgotten memories Deep within the moment Laughter floats upon the breeze Rising and falling dying down within me< Sie zieht ihre Stiefel aus, berührt feinen Sand. Er umspielt ihre Zehen, und sie versinkt ein wenig in ihm. Ihr weites Kleid weht um ihre Beine, ganz sanft, ganz leicht. Das Rauschen wird stärker, sie hört die Wellen, wie sie auf und ab gehen. Sie hat das vermisst. Nun wird sie es nie mehr missen, wird hier bleiben. Für die Ewigkeit, und keiner wird kommen und sie holen. Niemand kann das. Würde denn überhaupt jemand kommen? Würde sich jemand sorgen? Sicherlich nicht. Warum ist da keiner, der sie sucht? >And I swear I never knew how it could be And all this time all I had inside was what I couldn't see I swear I never knew how it could be All the waves washing over all that hurts inside of me< Sie spürt das kühle Wasser, wie es sich um ihre Waden schlängelt, ihre Hüften erreicht, um ihren Bauch fließt, ihre Schulten umfängt. Die Augen schließend atmet sie tief ein. Das letzte mal vielleicht. Oder auf jeden Fall? Sie streckt ihre Arme aus, schwimmt einige Züge. Versucht alles von der geheimnisvollen Atmosphäre in sich aufzunehmen. Sie schwimmt schneller, weiter, unendlich weit. Wohin das weiß sie nicht. Sie wird nie wieder kommen. Warum hält sie keiner auf? >Beyond this beautiful horizon Lies a dream for you and I This tranquil scene is still unbroken by the rumors in the sky But there's a storm closing in Voices crying on the wind This serenade is growing colder breaks my soul that tries to sing And there's so many, many thoughts When I try to go to sleep But with you I start to feel a sort of temporary peace< Weil da keiner ist, flüstert die Stimme in ihrem Kopf.. Weil da keiner ist, ruft der Wind ins nichts... Weil da keiner ist, scheinen die Wellen zu wispern.. Weil da keiner ist.. >There's a drift in and out...< Written by Anna K.W. Music by Anathema, “Temporary Peace” 19.11.2004 |