| Hybris | Langsam zerrint, in meiner Hand was mich der Vergangenheit stark verband was übrig war, ist nun verbrannt die Asche, der Staub, nun auch verschwand Die Schönheit, der Luftbegrabung scheint die letzte, wahre Begabung der papiergewordenen Gedanken der letzten Schmerzensschranken Doch die Krankheit, ich einst verdrang welche mich hielt, mich verschlang die Erinn'rung, die mich bedrang brennt wohl nun ein Leben lang Sie brennt, zerfällt sie stirbt, doch sie hällt doch, kann sie nicht aufersteh'n und irgendwann wird alles geh'n. |
| Hybris | Kein Blick auf einen Segen verflucht mich, mein eigen' Leben der Versuch weiterzuleben ist nur ein unnützes streben In letzter Zeit oft warm geworden ist mein Herz nicht abgestorben doch, wie lange kann's noch so gehen wie lange kann ich noch wiederstehen Die Hand zu greifen, die mir gereicht des süßen Todes, ja, wie leicht könnt' ich vom Leben rennen alles in mir, mich selbst verbrennen Die Asche, zurückbleibend, noch zuviel Diese Gedanken, sie füllen die Trauer der Schmerz, liegt lang auf der Lauer das Leid, will mich nicht ermorden meine Hände, sind wieder kalt geworden Es ist nicht die Erinn'rung, die mich quält es ist mein Umfeld, dass mich pfählt mich schächtet, mich betrachtet mich peinigt und mich noch immer verachtet Doch mein Grab, dass mich durchbohrt hat keinen Zweck an diesem Ort zieh es heraus, heb mich herunter sterbe und doch, lebe munter Meine Wunde, schon bald verhiel Manchmal ist es besser, den Schmerz zu verzehren als sich zu lange, dagegen zu wehren |
| Hybris | Wem es langweilig genung ist, hier ist eine kleine Gedichtsammlung meiner Wenigkeit. Unnütze Erinnerung Langsam zerrint, in meiner Hand was mich der Vergangenheit stark verband was übrig war, ist nun verbrannt die Asche, der Staub, nun auch verschwand Die Schönheit, der Luftbegrabung scheint die letzte, wahre Begabung der papiergewordenen Gedanken der letzten Schmerzensschranken Doch die Krankheit, ich einst verdrang welche mich hielt, mich verschlang die Erinn'rung, die mich bedrang brennt wohl nun ein Leben lang Sie brennt, zerfällt sie stirbt, doch sie hällt doch, kann sie nicht aufersteh'n und irgendwann wird alles geh'n. Heilende Einsamkeit Kein Blick auf einen Segen verflucht mich, mein eigen' Leben der Versuch weiterzuleben ist nur ein unnützes streben In letzter Zeit oft warm geworden ist mein Herz nicht abgestorben doch, wie lange kann's noch so gehen wie lange kann ich noch wiederstehen Die Hand zu greifen, die mir gereicht des süßen Todes, ja, wie leicht könnt' ich vom Leben rennen alles in mir, mich selbst verbrennen Die Asche, zurückbleibend, noch zuviel Diese Gedanken, sie füllen die Trauer der Schmerz, liegt lang auf der Lauer das Leid, will mich nicht ermorden meine Hände, sind wieder kalt geworden Es ist nicht die Erinn'rung, die mich quält es ist mein Umfeld, dass mich pfählt mich schächtet, mich betrachtet mich peinigt und mich noch immer verachtet Doch mein Grab, dass mich durchbohrt hat keinen Zweck an diesem Ort zieh es heraus, heb mich herunter sterbe und doch, lebe munter Meine Wunde, schon bald verhiel Manchmal ist es besser, den Schmerz zu verzehren als sich zu lange, dagegen zu wehren Verlassene Hoffnung Verschobene Einstellung der Lüge, zu sein mein eigen' Charakter, nur ich allein' sich selbst zu kennen, ein Wunsch der Erfüllung im leeren Sein des Lebens, der Verhüllung Ein letzter Anschein von Glücklichkeit ein ewiges Zeichen meiner Verlezlichkeit mit dem Tod, ins Leben geboren mitsamt meinem Leben, die Gefühle verloren Gelandet im Abgrund ohne Grund in allem, im Nichts, dem eig'nen Höllenschlund im Angesicht des Schlundes, in welches ich stieh weiß ich, aus manchen Albträumen, erwache ich nie Unterdrückung Spaltet mir die Haut entzwei und zieht mein Fleisch heraus was scheint nun in eure Augen, was erkennt ihr nun daraus ich bin wie ihr, aus Fleisch und Blut Fleisch und Knochen und keine Glut keine flammende Heimat, die nach mir greift und kein albtraum, der in mir reift Kommt findet euch um mich zusammen steinigt, was schon steht in Flammen beseitigt euer Problem, mit verbaler Gewalt eure einz'ge Fähigkeit und der Schrei der Nacht verhallt Ich liege da, im Blut der Unverständnis ohne reue, doch ohne Kenntnis ich verspreche mir nichts, ich wiederhole mich, wieder und Nacht für Nacht, ertönen die Schmerzenslieder Ich schmücke mich, mit eurem inneren und widerspreche auch den Lindernden niemand von euch kann den Schmerz mir nehmen und somit lässt sich die Ruhe ersehnen Doch, was nicht zuend' geführt, ward ewig begonnen und was vergessen, ward schnell verkommen tut mir nun nichts mehr an, lasst mich stehen still lasst mich einfach nur leben, so wie ich es will Ls Du bist nicht hier und doch bei mir du bist in meinem Herzen tief Kann nicht klar denken, ich atme zu schnell die Dunkelheit um mich, wird langsam sehr hell Welch Licht ist es, das leitet den Weg welch Licht, mich kuriert und das mich pflegt Ich will sehen und ich will verstehen weshalb alles einander verlief Was hab ich getan, sodass ich so beglückt mit dem Geschenk, durch dich bestückt hab ich verdient, was mir ward gegeben darf ich ausleben, was and're bestreben Ist dies ein Traum, so möcht' ich nie erwachen und meinen eig'nen Albtraum in mir entfachen Ich hasste schon immer, was du nun liebst ich liebe dich und was du mir gibst Ich danke dir für alles und mehr ich danke dir so stark so sehr und ich danke für die schöne Welt die sich an deinem Licht erhellt Schüchternheit Wer rennt kann nicht sehen er kann auch nicht verstehen was ihn verfolgt oder ob überhaupt er sich nicht selbst eine Lüge erlaubt Erdacht die Verfolgung, erdacht das Allein erdacht all das, wie schön könnt's doch sein wenn jeder nur wüsste, er wird nun verstanden und es gab keine wände, welche ihn banden Es gilt doch die Liebe erst zu entdecken es gilt sich selbst, nicht mehr zu verstecken der sprung über den Schatten ist zwar sehr groß doch lässt bei nicht tun, der Verlust nicht mehr los Deshalb soll man lieber wagen als sich selbst zu lang' zu fragen ob's recht oder nicht und Angst zu haben und wird man enttäuscht, ist's mit verständnis zu tragen Liebster Traum Wunderschön, das Augenlicht erschein ich neben dir gar schlicht die Lippen so weich und wundervoll beim Anblick, meine Trauer, sogleich verscholl Ich liebe alles, was an dir ist ich liebe es, weil du es bist so geht meine Sorge, wenn ich dich erblicke du beatmest mich, auf das ich nicht ersticke Und ohne deine Luft, will ich nicht sein ohne dir und alle dem, wäre ich allein ist deine Person so unbeschreibbar bist du für mich ja auch so kostbar Somit achte ich darauf, dass dir nichts kommt zu nahe somit weiß ich auf ewig, dass ich die verantwortung trage so achte ich auf dich, mehr als auf alles, existierend gehst du von mir ist meine Luft, mein Leben schnell verlierend Du bist mein Leben, mein gesamtes Sein und alles was ist mein, ist ebenfalls dein gibst meinem Leben Sinn und Leben an sich du gibst mir wahrhaft alles, ich liebe nur dich Eigengräber Erneute Begegnung mit der Verschwendung ein Stückchen näher, der eig'nen Verendung weshalb mich mein Albtraum wohl noch verfolgt und mich mit Eckel voll überzeugt Was treibt den "Menschen" mich zu painigen all' meinen Hass und Schmerz zu vereinigen meine Liebsten mit hineinzuziehen sämtliche Tragik zu überziehen Nicht mehr in meinem Leben, doch kommt "sie" immer wieder stört mich in meinem Sein und besingt mir "ihre" Lieder höre ich "ihre" Stimme, möcht' ich nie mehr hören und sehe ich "sie" erst, kann mich nichts noch mehr stören Ich liege da, blutend, fast ganz allein und immer wieder, tritt "sie" auf meine Leiche ein verflucht was ich erschaffen, verflucht was ich erreicht' verflucht, doch versteht "sie" nicht, denn ihr Dasein ist leicht Doch "sie" selbst hält die Schaufel in der Hand welche "sie" in meinem Leben fand merkt nicht, wie ich mich an "ihren" Wunden lab' und wie "sie" schaufelt auf lang', "ihr" eigen' Grab Erkenntnisse Mein Herz ward fast zerstört, ganz kalt doch seit ich dich kenne, fühl ich wärme, habe halt und seit ich dich sehe, sehe ich auch mich ich sehe was aus mir wurde, durch mich und durch dich ohne dir, fühle ich mich leer und mein Herz, schmerzt wieder sehr doch, höre ich deine Stimme in meinem Ohr ist es der Schmerz, den ich durchbohr es ist der Schmerz, den ich verletze dem ich voll und ganz ein Ende setze ich danke dir täglich, für all' dein Geben ich danke dir, durch dich lerne ich zu leben Freunde Beschimpft und verspottet von der halben Welt gibt es nicht sehr viel, was mich auf ihr hällt doch, bin ich und werde auch länger sei'n denn, ich habe jemand', bin nicht allein' Egal wie viel Zeit ist und noch vergeht das Leben lohnt, wenn "ihr" mich versteht diese Mensche zauber ein Lächeln ins Gesicht sie nehmen von mir jegliches Gewicht Es sind Menschen, welche für das Leben wert sind pur und wundervoll, man sie nicht oft find' diese Menschen, liebe ich so sehr für sie allein, gäb' ich mein ganzes Leben her |
| Hybris | Leaving Hope Die schwarzen Zungen der Einsamkeit sprechen allein schon an ihren Stimmen, könnt' ich zerbrechen in meiner eigenst aufgebauten Hölle findet die Unterhaltung statt mein Weg, einst kurvig und umfangreich, ist nun gerade und glatt Mein Leben ist eine Sünde und ich beichte jeden Tag einzig versteh' ich nur nicht, weshalb mich der Tod denn nicht holen mag doch, was mich hier hält, ist die Hoffnung die mich begleite und meine Liebsten, an meiner Seite Ich entsage allem, was mich will, was freundlich ist da du, die du die einz'ge zum Glück oder zu weniger. für mich bist doch, frage ich mich wie lang' mich die Welt noch leiden lässt bevor du mich wieder in unser gemeinsames Leben fässt Wie lang muss ich mein Leben noch fließen lassen wie lang muss ich mich, die größte Krankheit noch hassen wie lang muss ich noch warten, im tiefsten Punkt bis auch die letzte schwarze Zunge, die Gegenstimme, verstummt Bitte, nimm die Splitter meines Herzes die Erzeugung meines Schmerzes triff die Entscheidung, die mir gebührt die mich in Glück oder tiefste Trauer führt Halte mein Herz, wie du es einst tatest als du noch nach meiner Liebe fragtest ich möchte keinem meienr Liebsten mehr Sorge bereiten und mich mit meinem eigen' Leben streiten Lässt du mich sterben, bleibt alles beim Alten veränderst du etwas, lässt du meine Flügel entfalten die Flügel deines Engels, zernagt von all' dem Hass die Flügel, auf die du immer hattest, dein eigen' verlass Auf Ewig mit dir oder auf Ewig allein nichts von beidem, der Tod würde sein lässt du mich allein oder kenne ich dich doch und kann ich zurückblicken an die Zeit, da ich zerbroch Noch kann man mir Leben geben doch auch kann man mir Leben nehmen was mir kann helfen, bist einzig du bist mein Fluch oder meine Ruh' Und falls ich nicht mehr warten kann so wirst du es erfahren dann wirst du weinen oder lachen, wenn ich nicht mehr bin wirst du es denn merken oder macht mein Dasein keinen Sinn Wisse, du hast mich in der Hand du entscheidest über meinen weltlichen Stand und finde ich keinen Wert mehr bei dir so bin ich auch schon bald nicht mehr hier Und falls ich falle, falle ich weit so rot mein Blut vom Himmel schneit wer auch immer meine Hand nun hält vielleicht schon bald, mein letzter Regen fällt Ende An dem Punkt, ich immer seien wollte, ist doch nichts wie es seien sollte je mehr ich mich kennenlerne, von and'ren lasse merke ich ständig steigend, wie sehr ich mich hasse Ein paranoides Wesen mit großen Beschwerden ein hoffnunglsoser Kampf in dem sich and're gefährden ein letzter Aufschrei nach Hilfe, nach meiner Liebe doch nun, das Sterben letzter Menschlichkeit und all' ihrer Triebe Mein Leid'weg dem Kopfe der Hydra, er gleicht egal wie man mir das Leid genommen, fällt der Rückfall doch so leicht oh du Stimme, die du mich für lebendig hälst weck' mich auf und rette mich vor mir selbst Nun Liebster, mein Selbstmord, führe mich hinter den Spiegel zeige was es noch gibt, jenseits diesem und jedem and'rem Siegel Zeige mir Liebster, was du, im Spiegel, für mich bereithälst was einzig du, da du kennst, in deinen leiderfüllten Händen hälst Hinter dem Spiegel, dein Gesicht ist anders ...und so soll es bleiben Hoffnungsleben Ich liege und lebe erneut im eig'nem Sterben ich hoffe, ich strebe und ernte nur mein Verderben Das Warten hat ein Ende und fängt von vorne an ich blute immer weiter, jedes Ende ist ein Anfang ich lebe in meinem Tod, der Erlösung und dem Schmerz ich verfluche die Vergangenheit und trink' aus meinem Herz Ich falle tief in mein eigen' Nichts fernab von all' des Dunkels, fernab von all' des Lichts meine Liebe ward verschwendet und mein Leben bleibt für sie verendet Gib mir die Hoffnung, die nächsten Tage zu überleben so traue ich mich dir, all' mein Leben, all' den Wert zu übergeben gib mir die letzten Gedanken, weshalb ich aus meinem Grabe stiege die Einsicht und die Tatsache, dass einzig ich dich auf ewig liebe Lass mich nicht sterben, nun da ich wieder lebe nun, da ich für dich bin und ich dir alles gebe für dich lebe und sterbe ich und einzig, mein Engel, dich liebe ich Engelswunsch Es rinnt und tropft meinen Körper herab mein Puls rennt, mein Herz klopft doch nur im leichten Trab Des Todes Finger an meinem Mund des Engels Flügel an meinem Rücken tu' ich die kranke Welt ihnen kund Die Flügel stachen eine Wund' ins Fleisch aus jeder Öffnung schwimmt das Blut heraus "Oh liebster Engel, ich dir mein Leben entgegenschmeiß, hüte es und lebe es weiter" danach ward nur der Leichenschmauss Doch dem Tod gefiel mein sprechen und nahm mir nun mein Leben nicht doch ließ er dennoch mein Herz zerreißen "du hast nun somit meine Welt vernicht'" Weiterverlierende Hoffnung Diese Welt wies mich zurück diese Welt, sie warf mich weg egal, die Zeit ich überbrück' mir bleibt nichtmal mehr ein Versteck Ich glaub' an nichts, was du getan tat ich nur, was du mir aufgetragen wie eine Krankheit, die ich aufnahm schenkst du mir nur Niederlagen Etwas in mir ist nun erwacht als Überraschung für dich erdacht hast es doch selbst in mich gebracht hat es mich vollends zerstörerisch gemacht Etwas in mir schlug die Augen nun auf der Schrei in mir nimmt den lautesten lauf ich wünschte er würde nun alles zertrennen und würd' alles mit sich zu nichts verbrennen Ich bin das Mittel, zur Käuflichkeit endliches Ende der Heiterkeit ich bin das Mittel, der Betörung der letzte Engel der Zerstörung Geheimer Wunsch der Subversion des kunstvollen Stückes letzter Ton die Zukunft deines Albtraums die fünfte Wand des Endraums Ich war nie ein Teil von dir nimm die Verbrennung, die Flammen aus mir werd' ich die ganze Welt verbrennen lass dich von meinem Schmerz nun trennen Inspiriert von Burn (Nine inch nails) Eigengräber II Siehe was aus mir wurde, dank dir voller Hass und Neid, nahmst du die letzte Würde mir doch was nützt sie wenn ich selbst nun nicht mehr bin in deiner Welt in der ich mich einst verfing Du hast nur genommen, was man herausreißen kann und allein mein Ende, war wohl dein neuer Anfang nur ungern beginn' ich die Abneigung auszusprechen doch tät ich es nicht, würd' ich an meinen Gedanken zerbrechen Fühl ich mich ausgenützt, nahmst du was dir zustand so frage ich mich wohin wohl das Gefühl verschwand welches von der ganzen Welt gepriesen, als das Beste was ist so gut an dem Gefühl das mich bis heute nur verletze Nun, da du hast was du wolltest, hast du es nicht merkst du schon wie du an dir selbst zerbrichst niemand, niemand kann dir helfen mehr du gräbst dein eigen' Grab, so schwer, so sehr Je tiefer du gräbst, desto mehr du erkennst du hast Angst und erkennst die Person die ausgrenzt bist du selbst, da du es nicht bist hasse dich selbst, bevor du vergisst Bevor du vergisst was leben für dich ist bevor das Leben dich betrüge lebst du vollends glücklich dein Lüge Gespräch mit der Welt Ich sitze im dunklen Einsam der Welt ich frage: "bist du oder bin ich entstellt" "Kenne ich dein Antlitz, wie du es mir zeigst gesucht in der Hölle, aus der du entsteigst" Ihr Gesicht ward, mir gar so fremd dennoch sprach ich und fragte ganz unverhemmt über die Richtigkeit, die das Dasein mir bot über die Lügen, denn Hass und über den Tod "Große Mutter, des puren Lebens "ich spreche des Hasses, doch des Vergebens ich frage, doch die Antwort ist klar ich spreche doch lege dir meine Stummheit dar" "Genieße mit mir, die Einsamkeit der Nacht in ihr allein, habe ich die schönste Zeit verbracht nur der Mond, als dein Begleiter so zieht sich, alles hinunter, doch weiter" Ist es von Sinn, die Zeit so zu verbringen die gesamten Gefühle, für sich selbst zu verschlingen "Das Leben, sinnlos, Erkenntnis nicht zu vermeiden so seit ihr all', nur hier um zu leiden" Zweiseitigkeit Größter Strom der Lächerlichkeit fehlende Lügen der Freundlichkeit endlich lass ich und ich verlier' denn endlich seh' ich nichts mehr in dir Lass mich allein ich war nie dein du hast mir so viel gestohlen nur der Tod, ward mir empfohlen Geh bitte endlich aus mir denn egal wo und wie, ich bin bei dir du lässt mich sterben, jederzeit du bist mein Glück, du bist mein Leid Willst du nicht, einmal mehr mein Blut ich widme dir dennoch eine gesamte Flut bleibe da und geh, schweige und sprich man baut mich auf, auf das ich zerbrich Herzsprache gehendes Stehen im ewigen Flehen die Zeit mir geraubt durch Staub mir verbaut Der Staub mir vertraut aus Haut wie zerkaut der Mund der ergraut der Person bis heut' laut Mein Herz spricht die Sprache, die man nun nicht mehr erkennt mein Herz, es spricht für mich doch jeder Wunsch ward mit verkennt die Person, die mich zerkaut jemand dem ich hab vertraut Ich blute Tränen aus den Wunden, die noch offen sind von ihr nun ist mein Kopf voll des Chaos, nicht des Verstands den ich verlier ich möchte sterben für die Person, die sich versteckt noch tief in dir doch nun bin ich mir nicht sicher, veilleicht wächst sie auch in mir |
| Hybris | Gotteslast Ich wurde gejagt, ein ganzes Leben lang von Menschen, dessen Gott sie drang weil ich nicht glaube, an ihre Lüge weil ich mich weig're, mich nicht betrüge Weil ich belache, an was sie glauben will mich jeder einzelne meiner Meinung berauben sie denken sie leben für eine höh're Macht gebe es diese, würd' man hören wie sie lacht über jeden einzel'nen, der nicht kann alleine leben über jeden stupiden Menschen, der nicht aufhört sich zu erstreben sich zu unterwerfen, der imaginären Größe der Angst nun, feiger Sklave der Glaubenskraft sag mir wie man es so einfach schafft sich selbst zu verleugnen, zu vergessen was wichtig für einen Platz im Himmel, der immer schon nichtig Lasst mich allein mein Leben leben nehmt meinen Platz in eurem Reich es gibt keinen Himmel und keine Hölle und der Platz der Verwesung bleibt mir gleich Sagst was ihr wollt, doch erkennt ihr selbst nicht ihr seid die Pharisäer von der ihr in der Hölle spricht denn ihr urteilt blind, über was ihr nicht versteht hinter dem Rücken der and'ren Person, ohne das es euch vergeht behalte ich Recht, denn fleht ihr bis an euer Ende ihr wärt vollends überfordert läge man mehr in eure Hände das Leben euer Got hat nicht gemacht, dies war mein denn solange ich lebe, so leb' ich allein 9 Die Enttäuschung, sie trägt Flügel sie fliegen schneller, als der Schmerz selbst fliegen über Land, über jeder Hügel "fliege und painige, solange du fällst" Jedes Gesicht des Lächelns bespuckt mich Jeder Neid des Betrachters verachtet Jede Hoffnung stirbt zuletzt doch, stirbt die Hoffnung nicht schon bei der Geburt? Die Hoffnung auf ein Leben Sprachwand Die Ehre gebührt wem nicht einfach führt als wär' der Kopf geleert Gedanken wie ein Schwert Schmerzeslaut Laute um mir, ich kann sie hören wie zu verhalten um nicht zu verstören paranoid, im tötendem Einsam quälend die Frage wie es wohl kam Doch gleich auch, was man lieber vergisst es fällt gen end' auch jede Lisst der Zweisamkeit und aller Lügen von keiner Illusion mehr, lass ich mich betrügen Dem Chaos nun die Hand gerreicht fällt es mir nun eher leicht zu akzeptieren, was ich nun bin auf dass ich bald erkenn' den Sinn meines Leides und meines Schmerzes und dem Blutregen, meines Herzes Soll ich denn sterben solange ich lebe tödlich die Last, welche ich hebe heb' ich sie, lebe ich, warte auf das Gute schmeiß ich sie nieder, falle ich und verblute Imaginär Bewässert von feuchter Trauer ist tief, der See des Tränenreichs gespaltene Wund' geöffnet durch Gewalt, so weich und weiß, gar rein Toter Fluss menschlicher Qual erdacht und doch real in dem Kopfe des Erschaffers der so umrangt und doch allein Zu viel die Welt ihm abverlangt hat er die Qual nun selbst verbrannt gebannt, verdammt und ausgebrannt dennoch, nichts war was er fand Der Gedank' gen End' seinem eigen' Chaos gleicht das er hat erschaffen in Unnütz der Zeit, ein Unnütz der Hand Was nie hätt' sollen sein ist einzig' hier beständig nun so lässt er erinnern, bis er vergisst so lässt er sterben, lässt er ruh'n Auflösung des Schmerzes Habe ich den Dolch gen Magen oder einen Schnitt, der Wang' entlang beantworte ich noch jene Fragen befinde mich am End', doch dem Anfang Sehe ich fließen was aus meinen Wunden ich gebe erst dann weiß ich, dass ich wohl doch noch lebe wie jene Note des schönsten Stückes ertönt in meinem Ohr bringt auch das Leben hauptsächlich die Tränen hervor Purste Schönheit, welche ausartet in Schmerz allnächtlicher Albtraum, du brichst mir das Herz bist nun verlobt mit dem Schmerz dessen Zustand gleicht so fällt mir das erneute Sterben wiedermal zu leicht Kokyuu ni karamaru chi no kaori ga koukotsu no yoru ni tadayou senketsu ni somaru mirai no toki ...hageshiku modaeru honnou tsumetai karada ni hotobashiru yokubou o akai chi de uruosu kairaku no sakebi hibiku yoru ni ...surudoku myaku utsu honnou letzer Absatz aus "Beast of blood" von Malice Mizer Herz Es war veranker tief unter meinen Rippen der Verlust zwingt den Schrei aus meinen Lippen doch wurde es gerissen oder gab ich es her egal ob eines oder beides, schmerzen tut es sehr Ich will es nicht wieder, doch brauch ich es zu leben ist dies die Äußerung von allem, werde ich nie mehr geben |