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  Forum: Verlassene Gärten
    Thema: Kleine Gedichtsammlung
HybrisLangsam zerrint, in meiner Hand
was mich der Vergangenheit stark verband
was übrig war, ist nun verbrannt
die Asche, der Staub, nun auch verschwand

Die Schönheit, der Luftbegrabung
scheint die letzte, wahre Begabung
der papiergewordenen Gedanken
der letzten Schmerzensschranken

Doch die Krankheit, ich einst verdrang
welche mich hielt, mich verschlang
die Erinn'rung, die mich bedrang
brennt wohl nun ein Leben lang

Sie brennt, zerfällt
sie stirbt, doch sie hällt
doch, kann sie nicht aufersteh'n
und irgendwann wird alles geh'n.
HybrisKein Blick auf einen Segen
verflucht mich, mein eigen' Leben
der Versuch weiterzuleben
ist nur ein unnützes streben

In letzter Zeit oft warm geworden
ist mein Herz nicht abgestorben
doch, wie lange kann's noch so gehen
wie lange kann ich noch wiederstehen

Die Hand zu greifen, die mir gereicht
des süßen Todes, ja, wie leicht
könnt' ich vom Leben rennen
alles in mir, mich selbst verbrennen

Die Asche, zurückbleibend, noch zuviel

Diese Gedanken, sie füllen die Trauer
der Schmerz, liegt lang auf der Lauer
das Leid, will mich nicht ermorden
meine Hände, sind wieder kalt geworden

Es ist nicht die Erinn'rung, die mich quält
es ist mein Umfeld, dass mich pfählt
mich schächtet, mich betrachtet
mich peinigt und mich noch immer verachtet

Doch mein Grab, dass mich durchbohrt
hat keinen Zweck an diesem Ort
zieh es heraus, heb mich herunter
sterbe und doch, lebe munter

Meine Wunde, schon bald verhiel


Manchmal ist es besser, den Schmerz zu verzehren
als sich zu lange, dagegen zu wehren
HybrisWem es langweilig genung ist, hier ist eine kleine Gedichtsammlung meiner Wenigkeit.

Unnütze Erinnerung

Langsam zerrint, in meiner Hand
was mich der Vergangenheit stark verband
was übrig war, ist nun verbrannt
die Asche, der Staub, nun auch verschwand

Die Schönheit, der Luftbegrabung
scheint die letzte, wahre Begabung
der papiergewordenen Gedanken
der letzten Schmerzensschranken

Doch die Krankheit, ich einst verdrang
welche mich hielt, mich verschlang
die Erinn'rung, die mich bedrang
brennt wohl nun ein Leben lang

Sie brennt, zerfällt
sie stirbt, doch sie hällt
doch, kann sie nicht aufersteh'n
und irgendwann wird alles geh'n.




Heilende Einsamkeit

Kein Blick auf einen Segen
verflucht mich, mein eigen' Leben
der Versuch weiterzuleben
ist nur ein unnützes streben

In letzter Zeit oft warm geworden
ist mein Herz nicht abgestorben
doch, wie lange kann's noch so gehen
wie lange kann ich noch wiederstehen

Die Hand zu greifen, die mir gereicht
des süßen Todes, ja, wie leicht
könnt' ich vom Leben rennen
alles in mir, mich selbst verbrennen

Die Asche, zurückbleibend, noch zuviel

Diese Gedanken, sie füllen die Trauer
der Schmerz, liegt lang auf der Lauer
das Leid, will mich nicht ermorden
meine Hände, sind wieder kalt geworden

Es ist nicht die Erinn'rung, die mich quält
es ist mein Umfeld, dass mich pfählt
mich schächtet, mich betrachtet
mich peinigt und mich noch immer verachtet

Doch mein Grab, dass mich durchbohrt
hat keinen Zweck an diesem Ort
zieh es heraus, heb mich herunter
sterbe und doch, lebe munter

Meine Wunde, schon bald verhiel


Manchmal ist es besser, den Schmerz zu verzehren
als sich zu lange, dagegen zu wehren





Verlassene Hoffnung

Verschobene Einstellung der Lüge, zu sein
mein eigen' Charakter, nur ich allein'
sich selbst zu kennen, ein Wunsch der Erfüllung
im leeren Sein des Lebens, der Verhüllung

Ein letzter Anschein von Glücklichkeit
ein ewiges Zeichen meiner Verlezlichkeit
mit dem Tod, ins Leben geboren
mitsamt meinem Leben, die Gefühle verloren

Gelandet im Abgrund ohne Grund
in allem, im Nichts, dem eig'nen Höllenschlund
im Angesicht des Schlundes, in welches ich stieh
weiß ich, aus manchen Albträumen, erwache ich nie




Unterdrückung

Spaltet mir die Haut entzwei und zieht mein Fleisch heraus
was scheint nun in eure Augen, was erkennt ihr nun daraus
ich bin wie ihr, aus Fleisch und Blut
Fleisch und Knochen und keine Glut
keine flammende Heimat, die nach mir greift
und kein albtraum, der in mir reift

Kommt findet euch um mich zusammen
steinigt, was schon steht in Flammen
beseitigt euer Problem, mit verbaler Gewalt
eure einz'ge Fähigkeit und der Schrei der Nacht verhallt

Ich liege da, im Blut der Unverständnis
ohne reue, doch ohne Kenntnis
ich verspreche mir nichts, ich wiederhole mich, wieder
und Nacht für Nacht, ertönen die Schmerzenslieder

Ich schmücke mich, mit eurem inneren
und widerspreche auch den Lindernden
niemand von euch kann den Schmerz mir nehmen
und somit lässt sich die Ruhe ersehnen

Doch, was nicht zuend' geführt, ward ewig begonnen
und was vergessen, ward schnell verkommen
tut mir nun nichts mehr an, lasst mich stehen still
lasst mich einfach nur leben, so wie ich es will



Ls

Du bist nicht hier
und doch bei mir
du bist in meinem Herzen tief

Kann nicht klar denken, ich atme zu schnell
die Dunkelheit um mich, wird langsam sehr hell
Welch Licht ist es, das leitet den Weg
welch Licht, mich kuriert und das mich pflegt

Ich will sehen
und ich will verstehen
weshalb alles einander verlief

Was hab ich getan, sodass ich so beglückt
mit dem Geschenk, durch dich bestückt
hab ich verdient, was mir ward gegeben
darf ich ausleben, was and're bestreben

Ist dies ein Traum, so möcht' ich nie erwachen
und meinen eig'nen Albtraum in mir entfachen
Ich hasste schon immer, was du nun liebst
ich liebe dich und was du mir gibst

Ich danke dir für alles und mehr
ich danke dir so stark so sehr
und ich danke für die schöne Welt
die sich an deinem Licht erhellt




Schüchternheit

Wer rennt kann nicht sehen
er kann auch nicht verstehen
was ihn verfolgt oder ob überhaupt
er sich nicht selbst eine Lüge erlaubt

Erdacht die Verfolgung, erdacht das Allein
erdacht all das, wie schön könnt's doch sein
wenn jeder nur wüsste, er wird nun verstanden
und es gab keine wände, welche ihn banden

Es gilt doch die Liebe erst zu entdecken
es gilt sich selbst, nicht mehr zu verstecken
der sprung über den Schatten ist zwar sehr groß
doch lässt bei nicht tun, der Verlust nicht mehr los

Deshalb soll man lieber wagen
als sich selbst zu lang' zu fragen
ob's recht oder nicht und Angst zu haben
und wird man enttäuscht, ist's mit verständnis zu tragen





Liebster Traum

Wunderschön, das Augenlicht
erschein ich neben dir gar schlicht
die Lippen so weich und wundervoll
beim Anblick, meine Trauer, sogleich verscholl

Ich liebe alles, was an dir ist
ich liebe es, weil du es bist
so geht meine Sorge, wenn ich dich erblicke
du beatmest mich, auf das ich nicht ersticke

Und ohne deine Luft, will ich nicht sein
ohne dir und alle dem, wäre ich allein
ist deine Person so unbeschreibbar
bist du für mich ja auch so kostbar

Somit achte ich darauf, dass dir nichts kommt zu nahe
somit weiß ich auf ewig, dass ich die verantwortung trage
so achte ich auf dich, mehr als auf alles, existierend
gehst du von mir ist meine Luft, mein Leben schnell verlierend

Du bist mein Leben, mein gesamtes Sein
und alles was ist mein, ist ebenfalls dein
gibst meinem Leben Sinn und Leben an sich
du gibst mir wahrhaft alles, ich liebe nur dich





Eigengräber

Erneute Begegnung mit der Verschwendung
ein Stückchen näher, der eig'nen Verendung
weshalb mich mein Albtraum wohl noch verfolgt
und mich mit Eckel voll überzeugt

Was treibt den "Menschen" mich zu painigen
all' meinen Hass und Schmerz zu vereinigen
meine Liebsten mit hineinzuziehen
sämtliche Tragik zu überziehen

Nicht mehr in meinem Leben, doch kommt "sie" immer wieder
stört mich in meinem Sein und besingt mir "ihre" Lieder
höre ich "ihre" Stimme, möcht' ich nie mehr hören
und sehe ich "sie" erst, kann mich nichts noch mehr stören

Ich liege da, blutend, fast ganz allein
und immer wieder, tritt "sie" auf meine Leiche ein
verflucht was ich erschaffen, verflucht was ich erreicht'
verflucht, doch versteht "sie" nicht, denn ihr Dasein ist leicht

Doch "sie" selbst hält die Schaufel in der Hand
welche "sie" in meinem Leben fand
merkt nicht, wie ich mich an "ihren" Wunden lab'
und wie "sie" schaufelt auf lang', "ihr" eigen' Grab




Erkenntnisse

Mein Herz ward fast zerstört, ganz kalt
doch seit ich dich kenne, fühl ich wärme, habe halt
und seit ich dich sehe, sehe ich auch mich
ich sehe was aus mir wurde, durch mich und durch dich

ohne dir, fühle ich mich leer
und mein Herz, schmerzt wieder sehr
doch, höre ich deine Stimme in meinem Ohr
ist es der Schmerz, den ich durchbohr

es ist der Schmerz, den ich verletze
dem ich voll und ganz ein Ende setze
ich danke dir täglich, für all' dein Geben
ich danke dir, durch dich lerne ich zu leben




Freunde

Beschimpft und verspottet von der halben Welt
gibt es nicht sehr viel, was mich auf ihr hällt
doch, bin ich und werde auch länger sei'n
denn, ich habe jemand', bin nicht allein'

Egal wie viel Zeit ist und noch vergeht
das Leben lohnt, wenn "ihr" mich versteht
diese Mensche zauber ein Lächeln ins Gesicht
sie nehmen von mir jegliches Gewicht

Es sind Menschen, welche für das Leben wert sind
pur und wundervoll, man sie nicht oft find'
diese Menschen, liebe ich so sehr
für sie allein, gäb' ich mein ganzes Leben her
HybrisLeaving Hope

Die schwarzen Zungen der Einsamkeit sprechen
allein schon an ihren Stimmen, könnt' ich zerbrechen
in meiner eigenst aufgebauten Hölle findet die Unterhaltung statt
mein Weg, einst kurvig und umfangreich, ist nun gerade und glatt

Mein Leben ist eine Sünde und ich beichte jeden Tag
einzig versteh' ich nur nicht, weshalb mich der Tod denn nicht holen mag
doch, was mich hier hält, ist die Hoffnung die mich begleite
und meine Liebsten, an meiner Seite

Ich entsage allem, was mich will, was freundlich ist
da du, die du die einz'ge zum Glück oder zu weniger. für mich bist
doch, frage ich mich wie lang' mich die Welt noch leiden lässt
bevor du mich wieder in unser gemeinsames Leben fässt

Wie lang muss ich mein Leben noch fließen lassen
wie lang muss ich mich, die größte Krankheit noch hassen
wie lang muss ich noch warten, im tiefsten Punkt
bis auch die letzte schwarze Zunge, die Gegenstimme, verstummt

Bitte, nimm die Splitter meines Herzes
die Erzeugung meines Schmerzes
triff die Entscheidung, die mir gebührt
die mich in Glück oder tiefste Trauer führt

Halte mein Herz, wie du es einst tatest
als du noch nach meiner Liebe fragtest
ich möchte keinem meienr Liebsten mehr Sorge bereiten
und mich mit meinem eigen' Leben streiten

Lässt du mich sterben, bleibt alles beim Alten
veränderst du etwas, lässt du meine Flügel entfalten
die Flügel deines Engels, zernagt von all' dem Hass
die Flügel, auf die du immer hattest, dein eigen' verlass

Auf Ewig mit dir oder auf Ewig allein
nichts von beidem, der Tod würde sein
lässt du mich allein oder kenne ich dich doch
und kann ich zurückblicken an die Zeit, da ich zerbroch

Noch kann man mir Leben geben
doch auch kann man mir Leben nehmen
was mir kann helfen, bist einzig du
bist mein Fluch oder meine Ruh'

Und falls ich nicht mehr warten kann
so wirst du es erfahren dann
wirst du weinen oder lachen, wenn ich nicht mehr bin
wirst du es denn merken oder macht mein Dasein keinen Sinn

Wisse, du hast mich in der Hand
du entscheidest über meinen weltlichen Stand
und finde ich keinen Wert mehr bei dir
so bin ich auch schon bald nicht mehr hier

Und falls ich falle, falle ich weit
so rot mein Blut vom Himmel schneit
wer auch immer meine Hand nun hält
vielleicht schon bald, mein letzter Regen fällt



Ende

An dem Punkt, ich immer seien wollte,
ist doch nichts wie es seien sollte
je mehr ich mich kennenlerne, von and'ren lasse
merke ich ständig steigend, wie sehr ich mich hasse

Ein paranoides Wesen mit großen Beschwerden
ein hoffnunglsoser Kampf in dem sich and're gefährden
ein letzter Aufschrei nach Hilfe, nach meiner Liebe
doch nun, das Sterben letzter Menschlichkeit und all' ihrer Triebe

Mein Leid'weg dem Kopfe der Hydra, er gleicht
egal wie man mir das Leid genommen, fällt der Rückfall doch so leicht
oh du Stimme, die du mich für lebendig hälst
weck' mich auf und rette mich vor mir selbst

Nun Liebster, mein Selbstmord, führe mich hinter den Spiegel
zeige was es noch gibt, jenseits diesem und jedem and'rem Siegel
Zeige mir Liebster, was du, im Spiegel, für mich bereithälst
was einzig du, da du kennst, in deinen leiderfüllten Händen hälst

Hinter dem Spiegel, dein Gesicht ist anders

...und so soll es bleiben


Hoffnungsleben

Ich liege und lebe
erneut im eig'nem Sterben
ich hoffe, ich strebe
und ernte nur mein Verderben

Das Warten hat ein Ende und fängt von vorne an
ich blute immer weiter, jedes Ende ist ein Anfang
ich lebe in meinem Tod, der Erlösung und dem Schmerz
ich verfluche die Vergangenheit und trink' aus meinem Herz

Ich falle tief in mein eigen' Nichts
fernab von all' des Dunkels, fernab von all' des Lichts
meine Liebe ward verschwendet
und mein Leben bleibt für sie verendet

Gib mir die Hoffnung, die nächsten Tage zu überleben
so traue ich mich dir, all' mein Leben, all' den Wert zu übergeben
gib mir die letzten Gedanken, weshalb ich aus meinem Grabe stiege
die Einsicht und die Tatsache, dass einzig ich dich auf ewig liebe

Lass mich nicht sterben, nun da ich wieder lebe
nun, da ich für dich bin und ich dir alles gebe
für dich lebe und sterbe ich
und einzig, mein Engel, dich liebe ich



Engelswunsch

Es rinnt und tropft
meinen Körper herab
mein Puls rennt, mein Herz klopft
doch nur im leichten Trab

Des Todes Finger an meinem Mund
des Engels Flügel an meinem Rücken
tu' ich die kranke Welt ihnen kund

Die Flügel stachen eine Wund' ins Fleisch
aus jeder Öffnung schwimmt das Blut heraus
"Oh liebster Engel, ich dir mein Leben entgegenschmeiß,
hüte es und lebe es weiter" danach ward nur der Leichenschmauss

Doch dem Tod gefiel mein sprechen
und nahm mir nun mein Leben nicht
doch ließ er dennoch mein Herz zerreißen
"du hast nun somit meine Welt vernicht'"



Weiterverlierende Hoffnung

Diese Welt wies mich zurück
diese Welt, sie warf mich weg
egal, die Zeit ich überbrück'
mir bleibt nichtmal mehr ein Versteck

Ich glaub' an nichts, was du getan
tat ich nur, was du mir aufgetragen
wie eine Krankheit, die ich aufnahm
schenkst du mir nur Niederlagen

Etwas in mir ist nun erwacht
als Überraschung für dich erdacht
hast es doch selbst in mich gebracht
hat es mich vollends zerstörerisch gemacht

Etwas in mir schlug die Augen nun auf
der Schrei in mir nimmt den lautesten lauf
ich wünschte er würde nun alles zertrennen
und würd' alles mit sich zu nichts verbrennen

Ich bin das Mittel, zur Käuflichkeit
endliches Ende der Heiterkeit
ich bin das Mittel, der Betörung
der letzte Engel der Zerstörung

Geheimer Wunsch der Subversion
des kunstvollen Stückes letzter Ton
die Zukunft deines Albtraums
die fünfte Wand des Endraums

Ich war nie ein Teil von dir
nimm die Verbrennung, die Flammen aus mir
werd' ich die ganze Welt verbrennen
lass dich von meinem Schmerz nun trennen

Inspiriert von Burn (Nine inch nails)



Eigengräber II

Siehe was aus mir wurde, dank dir
voller Hass und Neid, nahmst du die letzte Würde mir
doch was nützt sie wenn ich selbst nun nicht mehr bin
in deiner Welt in der ich mich einst verfing

Du hast nur genommen, was man herausreißen kann
und allein mein Ende, war wohl dein neuer Anfang
nur ungern beginn' ich die Abneigung auszusprechen
doch tät ich es nicht, würd' ich an meinen Gedanken zerbrechen

Fühl ich mich ausgenützt, nahmst du was dir zustand
so frage ich mich wohin wohl das Gefühl verschwand
welches von der ganzen Welt gepriesen, als das Beste
was ist so gut an dem Gefühl das mich bis heute nur verletze

Nun, da du hast was du wolltest, hast du es nicht
merkst du schon wie du an dir selbst zerbrichst
niemand, niemand kann dir helfen mehr
du gräbst dein eigen' Grab, so schwer, so sehr

Je tiefer du gräbst, desto mehr du erkennst
du hast Angst und erkennst die Person die ausgrenzt
bist du selbst, da du es nicht bist
hasse dich selbst, bevor du vergisst

Bevor du vergisst
was leben für dich ist
bevor das Leben dich betrüge
lebst du vollends glücklich dein Lüge



Gespräch mit der Welt

Ich sitze im dunklen Einsam der Welt
ich frage: "bist du oder bin ich entstellt"
"Kenne ich dein Antlitz, wie du es mir zeigst
gesucht in der Hölle, aus der du entsteigst"

Ihr Gesicht ward, mir gar so fremd
dennoch sprach ich und fragte ganz unverhemmt
über die Richtigkeit, die das Dasein mir bot
über die Lügen, denn Hass und über den Tod

"Große Mutter, des puren Lebens
"ich spreche des Hasses, doch des Vergebens
ich frage, doch die Antwort ist klar
ich spreche doch lege dir meine Stummheit dar"

"Genieße mit mir, die Einsamkeit der Nacht
in ihr allein, habe ich die schönste Zeit verbracht
nur der Mond, als dein Begleiter
so zieht sich, alles hinunter, doch weiter"

Ist es von Sinn, die Zeit so zu verbringen
die gesamten Gefühle, für sich selbst zu verschlingen
"Das Leben, sinnlos, Erkenntnis nicht zu vermeiden
so seit ihr all', nur hier um zu leiden"



Zweiseitigkeit
Größter Strom der Lächerlichkeit
fehlende Lügen der Freundlichkeit
endlich lass ich und ich verlier'
denn endlich seh' ich nichts mehr in dir

Lass mich allein
ich war nie dein
du hast mir so viel gestohlen
nur der Tod, ward mir empfohlen

Geh bitte endlich aus mir
denn egal wo und wie, ich bin bei dir
du lässt mich sterben, jederzeit
du bist mein Glück, du bist mein Leid

Willst du nicht, einmal mehr mein Blut
ich widme dir dennoch eine gesamte Flut
bleibe da und geh, schweige und sprich
man baut mich auf, auf das ich zerbrich


Herzsprache

gehendes Stehen
im ewigen Flehen
die Zeit mir geraubt
durch Staub mir verbaut

Der Staub mir vertraut
aus Haut wie zerkaut
der Mund der ergraut
der Person bis heut' laut

Mein Herz spricht die Sprache, die man nun nicht mehr erkennt
mein Herz, es spricht für mich doch jeder Wunsch ward mit verkennt
die Person, die mich zerkaut
jemand dem ich hab vertraut

Ich blute Tränen aus den Wunden, die noch offen sind von ihr
nun ist mein Kopf voll des Chaos, nicht des Verstands den ich verlier
ich möchte sterben für die Person, die sich versteckt noch tief in dir
doch nun bin ich mir nicht sicher, veilleicht wächst sie auch in mir
HybrisGotteslast

Ich wurde gejagt, ein ganzes Leben lang
von Menschen, dessen Gott sie drang
weil ich nicht glaube, an ihre Lüge
weil ich mich weig're, mich nicht betrüge

Weil ich belache, an was sie glauben
will mich jeder einzelne meiner Meinung berauben
sie denken sie leben für eine höh're Macht
gebe es diese, würd' man hören wie sie lacht
über jeden einzel'nen, der nicht kann alleine leben
über jeden stupiden Menschen, der nicht aufhört sich zu erstreben
sich zu unterwerfen, der imaginären Größe der Angst
nun, feiger Sklave der Glaubenskraft
sag mir wie man es so einfach schafft
sich selbst zu verleugnen, zu vergessen was wichtig
für einen Platz im Himmel, der immer schon nichtig

Lasst mich allein mein Leben leben
nehmt meinen Platz in eurem Reich
es gibt keinen Himmel und keine Hölle
und der Platz der Verwesung bleibt mir gleich

Sagst was ihr wollt, doch erkennt ihr selbst nicht
ihr seid die Pharisäer von der ihr in der Hölle spricht
denn ihr urteilt blind, über was ihr nicht versteht
hinter dem Rücken der and'ren Person, ohne das es euch vergeht
behalte ich Recht, denn fleht ihr bis an euer Ende
ihr wärt vollends überfordert läge man mehr in eure Hände
das Leben euer Got hat nicht gemacht, dies war mein
denn solange ich lebe, so leb' ich allein



9

Die Enttäuschung, sie trägt Flügel
sie fliegen schneller, als der Schmerz selbst
fliegen über Land, über jeder Hügel
"fliege und painige, solange du fällst"

Jedes Gesicht des Lächelns bespuckt mich
Jeder Neid des Betrachters verachtet
Jede Hoffnung stirbt zuletzt
doch, stirbt die Hoffnung nicht schon bei der Geburt?

Die Hoffnung auf ein Leben


Sprachwand

Die Ehre gebührt
wem nicht einfach führt
als wär' der Kopf geleert
Gedanken wie ein Schwert


Schmerzeslaut

Laute um mir, ich kann sie hören
wie zu verhalten um nicht zu verstören
paranoid, im tötendem Einsam
quälend die Frage wie es wohl kam

Doch gleich auch, was man lieber vergisst
es fällt gen end' auch jede Lisst
der Zweisamkeit und aller Lügen
von keiner Illusion mehr, lass ich mich betrügen

Dem Chaos nun die Hand gerreicht
fällt es mir nun eher leicht
zu akzeptieren, was ich nun bin
auf dass ich bald erkenn' den Sinn
meines Leides und meines Schmerzes
und dem Blutregen, meines Herzes

Soll ich denn sterben solange ich lebe
tödlich die Last, welche ich hebe
heb' ich sie, lebe ich, warte auf das Gute
schmeiß ich sie nieder, falle ich und verblute



Imaginär

Bewässert von feuchter Trauer
ist tief, der See des Tränenreichs
gespaltene Wund' geöffnet durch
Gewalt, so weich und weiß, gar rein

Toter Fluss menschlicher Qual
erdacht und doch real in
dem Kopfe des Erschaffers
der so umrangt und doch allein

Zu viel die Welt ihm abverlangt
hat er die Qual nun selbst verbrannt
gebannt, verdammt und ausgebrannt
dennoch, nichts war was er fand

Der Gedank' gen End'
seinem eigen' Chaos gleicht das
er hat erschaffen in Unnütz
der Zeit, ein Unnütz der Hand

Was nie hätt' sollen sein ist
einzig' hier beständig nun
so lässt er erinnern, bis er vergisst
so lässt er sterben, lässt er ruh'n



Auflösung des Schmerzes

Habe ich den Dolch gen Magen
oder einen Schnitt, der Wang' entlang
beantworte ich noch jene Fragen
befinde mich am End', doch dem Anfang

Sehe ich fließen was aus meinen Wunden ich gebe
erst dann weiß ich, dass ich wohl doch noch lebe
wie jene Note des schönsten Stückes ertönt in meinem Ohr
bringt auch das Leben hauptsächlich die Tränen hervor

Purste Schönheit, welche ausartet in Schmerz
allnächtlicher Albtraum, du brichst mir das Herz
bist nun verlobt mit dem Schmerz dessen Zustand gleicht
so fällt mir das erneute Sterben wiedermal zu leicht

Kokyuu ni karamaru chi no kaori ga koukotsu no yoru ni tadayou
senketsu ni somaru mirai no toki ...hageshiku modaeru honnou
tsumetai karada ni hotobashiru yokubou o akai chi de uruosu
kairaku no sakebi hibiku yoru ni ...surudoku myaku utsu honnou

letzer Absatz aus "Beast of blood" von Malice Mizer



Herz

Es war veranker tief unter meinen Rippen
der Verlust zwingt den Schrei aus meinen Lippen
doch wurde es gerissen oder gab ich es her
egal ob eines oder beides, schmerzen tut es sehr

Ich will es nicht wieder, doch brauch ich es zu leben
ist dies die Äußerung von allem, werde ich nie mehr geben

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