| Midir | schwarz es ist der traum ein traum der traum des endes eines schmerzes der leiden des lust frieren in der kälte des eises flammenentsternt verheißenes glück im taumel der freude vergessener liebe glänzt extase einer lust silberlicht deiner schenkel tiefe fliege ich benommen entgegen berauscht im dunkel deiner höhle ich ertrinke im fluß deiner sturmgewalten |
| Midir | meines wissens ist es dunkel das die straße entlang läuft ein wesen von nichts |
| Midir | wundersamer bilder zeit sucht `ich vergangnen wilder augen blicke blut der sterne mondin silber zaubert grasblüten fischreich ist das meer |
| Midir | es träumte es träumte mir ein inwendig totes herz geborsten geglühter diamant blutroter fahnen hilflos zerstückelter glieder entfernter ruf gehetzter brise sturmvogels nacht |
| Midir | oh mondin verschwende deinen zauber der dunkelheit trotz ich reite auf grashalmen deinen perlen entgegen aufgehend deiner schenkel mutter aller wesen ich entgegnete dem licht lachende dunkelheit in deiner fülle labsal meines glücks meine träume entschwinden das entsetzen meines glücks bereitet wunden schmerzvoll tropft dunkelheit meiner sinne staub frohlockt im taumel deines silberlichts ich gewinne nacht meines traumes gestalt erwacht |
| Midir | meines herzens pracht begraben in dunkler höhle sternenschimmer in mondins nacht vergangener helligkeit leuchtet ein edelstein |
| Midir | taubenässt trinke ich deinen duft und erleide mondstrahlen ein kleid sternenübersät bedeckt mich ich irrlicht im moor |
| Midir | die göttin ist schwarz ich trage die trauer der göttin in mir die göttin weint die kreatur geschunden die bestie m zerstört zerstört mordet ein träne im meer des nichts wir kinder der mondin weinen tränen |
| Midir | keines augenblickes kann mich töten ich dunkler krieger poet schwarz verrückt nach liebe zu dir ein poet der dunkelheit dein poet |
| Midir | der mondin licht verzaubert welten blütenweißer schatten welker blätter moderduft um mitternacht |
| Midir | schwarze spur heftet meine ferse wilder bäche sturzfluten fallen himmelwärts graben eislöcher in der luft eingefrorener herzen |
| Midir | du kommst mit silbernen flügeln in der nacht schwarz in schillernder pracht im gefolge leuchtende wesen dir ergeben |
| Midir | als ich erwachte sah ich samtaugen der tiefe in der wonne deiner umarmung trinke ich roten wein aus deinem kelch der lust es ist gut zu wissen dein hiersein mein glück deiner liebe meine hände streicheln pfirsichduft und deine liebe lindert meinen schmerz |
| Midir | im hause des zwerges ROT geschehen wundersame dinge... tod droht macht es nächtigt trommelfeuer entbrennt hitziger getränter schmerz der welt tropft eisblumen im kiemenwasser des roten lachses sich windender blumen blutspur unter wasser wenn der tod meer errreicht wenn das wort schreit |
| Midir | göttin ich weine um dich mein traum zerbricht eine zartes glas erinnerung tropft welke blüten |
| Midir | das rinnsal eines verzauberten prinzen tropft unaufhörlich in gehöhltem stein ein zeichen flüstert mein gebein |
| Midir | moder holz gezeitigt liegt es auf des wassers schneide |
| Midir | als das wasser an land ging erkannte ich traum verfinstertes strandgut getarnt wie treibholz und steine sandweiße stürme bleichen wälder |
| Midir | rosenduftige gefährtin du rehweiße himmelsleuchte ich atme deine honigdüfte und küsse deine blüten |
| Midir | liegen im dunkel reglos nur aufbrechender gedankenstrom das ende endloser plattheiten ein grenzfluß erreicht seelenschwingung |
| Midir | sei gegrüßt dunkle versüße mein entsetzen schlaf raubt gesternte nacht dein wagen braust sturm im wipfel der bäume sitzt ein nest kalt gefröstelter regen schauert mein rücken zerhackt eulenschnäbel bluten stumm ein schrei der nacht |
| Midir | der tod hat mich eingeholt kein drängen ich dränge mich auf nicht gewiß ein blatt zweiblatt lindenblatt was sollt`ich tun als zu sitzen und nicht tun die nacht gebiert den schlaf ich war verdammt zu tauen eisblitze regten sich es regnete träume ich sog auf ein rabenei den gesang der raben schrill wurr schrill wurr ich war bei dir sah deinen verzweifelten blick entsetzen ich rief den entsinn: schokolade schmilzt bei 100 grad der hase flieht in die mondin ich wirbele mich um dein schloß dein schoß gebiert wunder blütenpracht steinspur im regen der gezeit meerfluß spült meinen schmerz ich möchte kein balljunge sein ich empfehle mich |
| Midir | es ist dunkelheit dunkelheit die mich trifft dunkler schrei im nichts genannt die welt was soll mich entzünden ? das schluckende eis des lebens ? erdrosselte lust roter glut ? |
| Midir | hilmar meines kopfes schlau tränt wolken niederregnen des kindes hastiger eltern brutaler schlag mondin trauer der rettung feen silberliebe das blut der tage quillt schorfbedeckter häupter übersättigt milchbrei in schwarzer nacht auf der suche nach zimtstangen verwechselt zucker und lust ich ergehe mich in trauerhänden wolkender rosen zersplittert kalk im getriebe der muschel oblag dünen meerrausch legt schlaf auf eulenschwatz oh hilmar heilt hunde nirwana nirwana du beißt den spargel ach |
| Midir | ein bild das geschwärzt mir den rücken stärkt ende der nacht sturmwindfetzen versteinerte regentropfen vergessener reden |
| Midir | fünfstern blutrot schoß der unterwelt primel der lust schwarzer göttin kunst heilige hochzeit ewiger wiederkehr |
| Midir | samstag-morgen shopping in gießen beleuchtung einer beleuchteten situation STIGMA kontrolle der behandlungsfetzen der standbilder MENSCH entsagung der lüste rauschhafter SINNE entfernung ringwärts lall laute(r) blicke ringe geträumter bruchstücke meiner zeit auf straßen der rolltreppen haftschweiß einer einbildung SPONSOR liegt schuld in der weigerung einer atmung glück ZWANG DIE WANGE MEINES GLÜCKS liebe |
| Midir | wasser leuchtet den stein milch der brust reinweiß dunkel geheimes mondkind traum bannt katzenschrei blauer glut tau mondin steigt taumel und weiß und schrei |
| Midir | um eine euphorie zu bewegen berge gestürzter himmel glieder im bauch gequelle an wassern lüsternheit treibt bohnen feuerrot ich kiesele kieselsteine die liebe deines geschlechts wirkt wassertropfen der mondin weiß wirklich ich sterbe der welt und trinke deine frucht des verlangens entbehre ich liebe brombeeren farborgien der lust entweichen saftrot ich trinke deine lust und silber tropft tauig an fäden der nacht es zwängt sich auf regensanft nieselt nebel |
| Midir | brombeere du gefärbter duft stachelspieß finger gesüsster lippen du farbenrausch des todes getropfter herbst ein septembermorgen gleich sinnberauscht zerschmelzt farborgie ich schmecke deines farbmarks süße der vergänglichkeit geschlungener äste gestrüpp und dem stachel einer lust entweichen beeren zu hause trophäen |
| Midir | welt verlorene welt durch dunkelheit gedrückt fundsachen am strand gepflückt und tausendfach beglückt achtsam berauscht über dornengestrüpp vogelstimmen gelauscht der wahrheit entrückt vielfach geschmäht und zerzaust in vergessenheit ertrunken durch traumesland geweht um vielfaches am eichbaum - gebunden silberflüster durch mondlicht gewirkt doch wegkreuzung verfehlt - im abendlicht türme gebaut groß ist des adlers flug im weiten sonnenrausch des nachts eulenaug mondstaub elfenlicht in silberbäche getaucht träume verstaubt um vielfaches verloren darüber geweint und trauer geweckt hilfreiches gibt es nicht auf dieser welt nur flüsterhauch im mondsilber versteckt abendlich verhaucht wirkliches versteckt grüngewirkt im elfenlicht flügelweit im mond-weißgesicht |
| Midir | an bhfuil tú ansin a Bhríd ? Herbstblatt-Traumdenken in vielen stätten gerügt... geht die geschichte ein- und derselben eingehends dahin und auch dorthin vielerorts weis man nichts doch wer will diesverfolgen ein ort oder nimmermehr wahrlich ich sage dir: fünf blätter ergeben keinen herbst und blattgeflüster wer hat ohren die wolken hören den wind doch ich ich ein stammelnder dichter der der magie des wortes folgt eingegeben aus sturmumtosten klippen im tiefen weiten wasser wandernd von woge zu woge... verdammt ich möchte trinken vertrinken ertrinken austrinken umtrinken übertrinken löschen essen trinken ... eine träne sehe ich eine träne im salzigen wasser gehindert zu zerfließen auszufließen großartiges ist zu finden.... die liebe erzeugt den sonnenstrahl und mondgeflüster gibt ihr die kraft und erleuchtet ist das dunkel.... mehl als kerzenlicht tá an t-úlla anseo... brionglóidí an béal an poill ai ich wollte eigentlich ein paar blätter d.h. herbstblätter einkleben habe aber keine gefunden und schreibe daher ein gedicht wie: zertrümmerte wege die ungeheuer in meinem kopf zertrümmern wegloses gehen und wahnsinn klippen umspült und graues donnerndes wogengetöse in transparenz zerfließt ich fliege über und komme unter traumgedanken hindurch über stoppelfelder rasend - oder gleitend - zur erde berauscht sie küssend wieder und immer wieder und glücklich von sinnen und über alle maßen voller freude... es geht ein die sonne in den abend und mond glänzt in silbrigen licht feenzauber legt mondtau über meine augen und glänzend streicht wind über mein gesicht geträumtes leben - gelebter traum was ist eins und was ist anders ich laufe über tausend wolken und zerfließe im meer ich gehe über wege und fliege in lüften ich lebe im baum und unter wasser ich sitze auf der erde und treibe über den wolken.... dáirigh mé gealachairgead-gáire rabenschwarzes gedankengeflüster unter grauem himmel brennender magen geduckt.... wieder versuche ich..... pfeilgeschosse hören mein ohr und getriebe in gedärmen iin wachsender nacht gedanken gesetzt und freiheit durchbricht das licht die grüne insel erscheint und lebensfrohe (meeres)wogen treffen mich pfeilschnelle gedankenblitze vermisse ich zu zeiten traumbild in meiner zeit verbrennt in heißen öfen gedankenlos zerrt unruhe an mir und willenlos zerschellt die zeit ich wage es in träume zu springen - feenküsse werden mich begleiten um gefahrlos über wogen zu gleiten im weiten land gedankenströme erhitzt strudel im kopf und über wasser ich besuche das weite land und begleite tausend bilder ich hoffte zu treffen und blieb im vergessen metaphern gebärend und schweigend gelebt will ich noch vor dem tode reden über das land das wellen umspült agus... oíche na gaoithe móire agus gar ainm na bainríona mhór und fand und seevogelkreise ich hofft´sie zu treffen am meeresstrand windesstiller grauer strand und frag`nicht nach mir wenn verlangen ruft nach salzigen tränen... in der glut des feuers mondtau über augen rinnt und tausend küsse über münder gleiten und traumgewirkte musik durchdringtdas glas - farbenstrahl zerspringt das glas melodienentrückt eisblaue augen verlieben mich und schönheit beglückt - traumverloren mein gesicht entrückt und glücklich... liebesreigen traumgetanzt agus tá an t-téan ansin... tá mé an móin uaithi (Eírinn ) |
| Midir | fliegen in das schwarze schwärze in das dunkel schwärzestes schwarz nachtlicht der mondin mondins tau tropft kalt in das schwarz |
| Midir | der schrei der taube windet sich im gefolge der krähen heiße schwärze tropft über asphalt wirbelt federn sie kleben meinem haupt ich träume wassertropfen unter verbrannter kohle |
| Midir | ich träumte an der seite deines lichts und fiel dunkelgründig herzerfülltes sehnen am regen dieses abends |
| Midir | die mondin geht trauer entfaltet ihren mantel in dunkelster schwärze kein schein kraftlos entgleitet leben silberschein |
| Midir | stöhnend darnieder liegend im herzen der lust möchte nicht in schwärze versinken doch mein schicksal in dunklem traum mein schwarz |
| Midir | ich sehe dich todgeweiht im äther ich blut an der braue tropft roter wein am schenkel im kelch der lust düsternis funkelt edelstein silberflug der königin göttin der lust extase in schwarz |
| Midir | als feinste adern überliefen sah ich schmerz gewundener lianen der duft feiner blüten umschwärmte bienen ich fiel ein herz reitet auf wellenbergen in der tiefe mein blei leuchtet silber |
| Midir | mit mir selbst meine sprache gleicht triebspitzen nadeln einer eibe dialog selbst ausgelotet die grenzen meines seins und den schmerz meines lebens |
| Midir | komm komm komm komm ich suche suche suche herz herz herz zerbrochen zerbrochen meide das licht die sonne verbrennt mein inneres lodernde flammen brandwunden des kindes ich schmiede speerspitzen kratzte mir wunden in mein träumendes gebein komm komm schwärze der nacht |
| Midir | herz ein blutendes herz gezeichnet der jahre findet kein glück blitze toben über unwetter sturmumtoster klippen es gibt kein halten verzweiflung treibt düstere wolken ich träume schatten trinke blutenden wein die welt die welt ist mir über gezwungen im korsett der angeblichen notwendigkeiten ertrage ich unsägliches the second sun die andere sonne sehnsucht walking to the moon zwischen dunklen wolken schwere düsternis die mondin lächelt sie wartet sie ist wissend sie ist grausam ich trete auf der stelle ich weiß wo du bist ich erreiche sie nicht du meine kindheit leuchte the second sun from the other land |
| Midir | der traum erstickt die wucht der gedanken treibt felder ins gehirn fäden der vergangenheit treffen auf blutende gegenwart tod tod tod sanftes licht leuchtet mir silbernen fäden gleich ich suche dich mondin find ich dich mein glück |
| Midir | artemis verrückt im geiste verrückt in der seele verrrückt nach dir schwarz wie die nacht silber wie die mondin die da kommt auf fledermausschuhen in schwarzer nacht jägerin streif durch die nacht ich folge deinem bogen und finde deinen pfeil mitten im herz meinem herz |
| Midir | ich flüstere dir zu schwarz dunkelheit rinnt nächtliches schweigen wolken treiben düsternis wahnsinn quillt in mir ich sterbe weine vor schmerz durchbohrtes licht mündet im schwarz meiner pein qualvoll im nichts gezündeter kerzen windet sich mein ich gebogener wege ich frage mich was ist mein ich ein sich windender wurm am angelhaken der macht treibend im schlick der zeit hilfloser selbstmord exstase im nichts mein traum im trunkenen wein entstellte lichter der nacht ich traue nur dem regen auf fledermausschwingen möcht´ ich mich erheben und wartend auf der mondin licht und wenn ich sie erblick´ die große leuchtende ich werd´jubeln ich werd´ dasw gibt´s net´schrei´n über und über vor glück ich werd´eintreten in den silberschein im ring mit feen tanzen und das gibt´s net´schrein´n und werd´ schwarz und schwarz und schwarz... |
| Midir | wirklichkeit vertraut ich träume den süßen duft des flieders an kalten orten dunkle gedanken fragmente stein auf stein zerfallen im moos modriges geschlinge fäulnis weckt leben ich teibe im dunklen hel-schlund der unterwelt entgegen treffe bleiche gestalten könige und bettler erwarte dich o königin göttin der nacht göttin der dunkelheit du schwarzgesichtige... du rotlippige... du bleiche... mit ebenholz-haar.... ich suche deinen weg |
| Midir | aus einer kindheit himmelwärts himmelwärts stürmte ich der vollen mondin zeit traumvergessen der folter qual als freude der feen doch hinterrücks am swimming pool erdrosselung einer liebe in ketten gelegt eingesperrt und verdammt ewiglich verstört getötet und gebrannt und tränen der feen mondin mondin.... tröste mich |
| Midir | aus einer kindheit II zerrissen zerfleddert gebrochen mürbe der sprache entrissen stöcke stöcke ein geprügelter hund der mondin rund öffnet es regnet silber ein leichtes wäre schrei doch stumm |
| Midir | ich schwimme am äußersten rand der menschlichen wesen all dieser abnormität dieser wesen erkennend dringe ich in den fluß der göttin ein in die andere welt |
| Midir | aus einer kindheit III das zerquetschen meiner innereien halte still junger mann das aufquellen der augen linierte schriftstücke der see wittern wölfe die spur fährte längst getretener pfade inmitten roter flüsse zerborstender herzen |
| Midir | hindin geleite mich in das dickicht in der lust deiner fülle zauber der mondin licht |
| Midir | aus einer kindheit IV meine liebe mein reh meine rote glut krähenfeder im weißen schnee dein herz stillt meiner sehnsucht ruf gebluteter tränen luft rufe ich der wasser endlichkeit untertauchend im meer der wellen gesalzenen blutes |
| Midir | ich narr des aprils kein wort eines tobens wilder furien gebein ich narrheit toter wege ausgemerzt gab fremdes mein schweigen fällt kalter regen |
| Midir | verloren im staub der zeit vergangenheit erdrückt die mondin erwartet medbh tobt in mir ich trinke nektar der musik entwicklung einer taubheit ich höre wachsen das gras |
| Midir | entsinnen es fiel schatten in die schwärze luft entsinnen endsinn blutleerer hände |
| Midir | inmitten der müdigkeit dunkler brut nester bildet traumlicht blauer hexen schwärze |
| Midir | ich will nicht des blutes zepter sein oder bin ich eines alters ego phantasmus scheint oh flug der nacht willenlos mein schmerz gehört dem dunkel gegrabener erde doch mondlicht scheint |
| Midir | c r y - aus einer kindheit V machtvoll treibt gestirn pfeile im herz meiner wunden schulterschluß schrei überspritzt blutsamen geilt salziges in der luft meerfrauen wispern es speert ein gefängnis kerkert will laufen schlammspur im schlick traum ein brennen deiner lippen ich küsse deinen körper brenne trinke in der höhle deiner augen tränen tropfen eines gestirns benetzen meine lippen ich erkenne deine schenkel tor dunkel flug |
| Midir | es gibt der liebe tausend träume sinnfest der schwärze eines blutenden rausches trennt meine maske im trieb der sinne |
| Midir | aus einer kindheit VI schrei auswärts gemerzt mühle geweißt blutloch trinke erde schweiß erde blitzschlag |
| Midir | aus einer kindheit VII totgetrieben entsetzen der orgie zerschundener glieder tod blutzoll harrend der wiedergeburt |
| Midir | mantel aus honig fahlgelbes pferd monghfinn nächtlicher ritt durch schwarz in der königin haus |
| Midir | um eines göttlichen auges willen gekämmter sprache licht füllt der träne der zeit meiner träume luft |
| Midir | fliegen in das schwarze schwärze in das dunkel schwärzestes schwarz nachtlicht der mondin mondins tau tropft kalt in das schwarz |
| Midir | der alten hexe voller mondin brüste rotgoldene fülle geschwängerter lust keine vergessen unsrer lippen aufgesprungenen blutes aus einer kindheit VIII der alten hexe voller mondin brüste rotgoldene fülle geschwängerter lust kein vergessen unsrer lippen aufgesprungenen blutes schrei gib körper der nacht |
| Midir | der mondin lust überstreift wolken fesseln der lust gesprenkter ketten gewaltiger sprung im dickicht unter der milch des waldes mondins silberglut kalter küsse entblättern der äste feuriger scham lust der klugheit des entsetzens entfacht der glut im kessel der rot extase der lust kreist in der spitze des baumes strömt im eulennest der hag |
| Midir | stromabwärts zogen lichter gewaltiger reben rot erglüht dein getropfe wasserlicht wasser gewärmter flügel leichthin seicht mondin trinkt erde gefüllter kelche sinne berauscht trunken der mondin streben |
| Midir | mir spielte eine meerfrau wasserbreit gedanken überfluss fontäne ziegelsteine gesprengt wilder wasser robbenfluß erlenstamm geschlick und liebe |
| Midir | ich spreche dir zu spreche dunkel |
| Midir | aus einer kindheit IX wasser leuchtet den stein milch der brust rein weiß dunkel geheimes mondkind traum bannt katzenschrei blauer glut tau mondin steigt taumel und weiß und schrei |
| Midir | aus einer kindheit X todesengel hauchen weiße leiber durch hinabstürzende welten hintenan logisches einbrüche wider willen glassplitterdenken meine körper gebären ich treibe sonnenlicht ins mark roter beeren behelf rotfluß lebensspendend grabend nach umgrenzung |
| Midir | aus einer kindheit XI ihnen meine damen und herren habe ich eine freudige mitteilung zu machen ich bin tot die freiheit der geburt ist feenlicht geboren im winter der sonne herzwärme der nacht in kalten betten wach auf Diarmuid der hirsch schläft nicht in weißer sorge weiter flucht erfasse mich mit zarter macht deiner freude ergötzen kleid aus silberfäden trägt geschwind westwärts entgegen die freude schläft nicht liebe torfiges Grainne |
| Midir | türme der vergänglichkeit ich eingedrückt in kalter menge knochenscherben klirren wegesränder der zeitgegen skeletthaufen suchen im schlick der zeit mein herz im rücken einer trollblume wurzeln in eingesumpfter erde getorft wasserfäden im reich der mondin roter trank des traumes reißt wolkenbrüche in das gefüge der welt wogenbrecher stürzen tränen sandkörner der zeit |
| Midir | aus edelsteinen der nacht strandgut gebohrt im grau des morgens abdruck der nächtlichkeit zurück im gefaltetem laken verströmter geruch einer liebe saugt räume eine donnernde woge treibt morgen ein körper speit grau |
| Midir | ich bin der windstoß fegend der Göttin lust liebend streift dämmerung licht kunstvoll das haar schattenbaum steinpfad gewunden giftzungen schlangentraum wuchernd wilde wege strauchgeschlinge ginstertraum geheime wege deines vlieses dunkel kleinod zauberlicht nie gefunden und doch entdeckt |
| Midir | o mondin mondin silberner schatten meiner vergangenheit und meiner zukunft bleiche kalte königin erhöre mich in meiner verzweiflung ich entsende dir mein herz roten wein trinke ich zum zeichen deiner verehrung trunken haste ich über felder fliege der nacht entgegen deine fülle inspiriert mich scgwärzer als nichts dunkler grüfte vergangenes ich träume dir entgegen komm... auf deinen fledermausschuhen mir entgegen errette mich umfange mich erfülle mich liebe mich ich bin dein auf immer und ewig der kreis schließt sich fließend kalter hauch winterlicht silbrig glänzt mein ich |
| Midir | suizide suizide my questions... my questions himself... suizide silbrige wildnis meines innern taucht ein im blut der beeren ich sauge dich ein schwärze meiner kinder namen ich treibe mondnacht hier kommt die nacht meine nacht mondins tränen pflücken meinen zerstückelten leib zerfallender glieder knochenstaub glänzt silber im schwarzen zenit meiner existenz hier kommt die nacht das ende des lichts kalter schauer silber endraum meiner seele erloschene gedanken zerfallen zu steintropfen in der see hoffnung ein letzter funken silberschein die bleiche runde lächeln des vergessens eine letzte kerze meines seins brennt verstohlen zur neige asche asche meines selbst entsetzen einer existenz die toten reiten so schnell |
| Midir | dunkle pfade des todes sind die wege des albatross könnten mir flügel wachsen... er blickt ins nichts dunkler wege über stürmischer see tag und nacht freiheit atmend entfernt der ätzgestalt mensch entwirft er wege der einsamkeit in schwerelosem gleiten inmitten der welt der belanglosigkeiten entfernung ins glück melancholie der nacht sturmfluten im herbst ein flügel streift mein ohr meine seele schwingt hinauf in lüften hoffnung auf mich selbst |
| Midir | alles so starr - statuenhaft - der regen fällt leise geknebelte gedanken schreien nach luft doch erstickt am lebendigem leibe ich zerfalle im schrein der verlogenheit zerrissen - wie ein blatt papier verfolge ich den wahn der menschen ohne glück welcher sekunde bin ich habhaft ich suche dich schwärze meine heimat mein traum mein glück entsetzen hilfloser schlick mein traum mein traum ich komme aus einem märchenland um die hölle anzuschaun |
| Midir | tränen rinnen gedanken sprengen splittern stachel ins fleisch ich träume ins nichts aus der tiefe leuchtet mein ich zertreten zermartert zerschunden eine letzte qual: erinnerung ich betrete das floß es bringt mich über lethes fluß in hekates schoß dunkel vergessen glück |
| Midir | traumland verlorener seelen bleiches rund in schwarzer nacht verbleibt meiner sinne qual verborgen im dickicht der gefühle keine gunst bringt freiheit mein haus brennt nieder hilflos treibt sand auf meeresgrund steine weinen tränen rinne spur am strand mein traumland verbannt die welt streitet mir hoffnungsvolles sterben schwärze der nacht kleiner funken sternenschimmer meint regen ich umkreise meine bahn auf der suche nach dir gewundene wege im nichts der zeitlosigkeit treibe ich dir entgegen traumland spinne silberfäden mir entgegen umwunden vernetzt netze am grund der see |
| Midir | die mondin geht ich bin so leer ich durchbohrt opfertod getrunken den schwarzen met das geheimnis dunkel sich mir enthüllt der traum der nacht die wunden der qual meines seins |
| Midir | totgestromte reden entsetzen der wildnis da gibt es menschen die pflügen das feld blinde gefühle im gefolge sturmglocken der kirchen ich fliehe flügelschlagend über welten mein einziges ziel : nacht schwärzester kohle gleich im urgrund diamanten finden schwarze wellen bergen mich mein mund saugt süße geheimnisse entfernter menschenwelt glück trinke ich den honig des vergessens namenlos namenlos und ... bewegungslos |
| Midir | hymne an den tod tod tod und tod ... ich streue die blumen auf den weg himmelszelte leuchten schwarz die stadt umgibt nacht ich wünsche dich entsenden dunkler stürme und leiser lieder stumm ergibt sich die lust in deine arme treibt tränen und freudiges wissen deines geheimnisses wo willst du hin schwester ich erwarte dich schwarze göttin königin meiner welten dein leuchten in der nacht erfreut die herzen der einsamen ich huldige dir den tod meiner seele gestorben und ungeboren im bleichen silberlicht dunkler fahrt der unterwelt errreiche ich sternenpfad 0 bereite blumen meiner füsse der duft deiner lider bringt freude meinem haupt dem letzten glück meiner existenz |
| Midir | an gestaden der anderen welt gesichte der mondin freudiges erwarten der dunkelheit glück funkelnde diamanten gleich sternenschauern über erstickenden sümpfen stahlschädel gebeine vertrockneter knochen starren ertrunkene worte himmlischer zerrbilder erlauchte gedanken der meisten ertränkt im most der zeiten hilfloses gerippe im schlamm seelenlos zerrüttete träume erblicken die welt meines da-seins willenlos treibt der sand im meer der welt entkommen - sein sei... es hieß einmal die erde sei eine scheibe sei... dunkel leuchten die sterne |
| Midir | als die sonne unterging atmete ich wilde lüfte ich sank ins gras in erwartung der dunkelheit nächtliches glück gepaart mit elfenblicken und fledermausschwingen phantasie eines träumenden gebeins unter erdhügeln die königin erwacht mein blutendes opfer ist vollbracht ein blutendes herz voller träume singt silbernen tau über die gräser entrückte spinnen taumeln über tau-be-netzte weberwerke ich entsende meinen gruß einer entfernung sternenzelt leuchtender lichter zeit |
| Midir | an die muse 0 meine königin melancholie ich entsende die schwarze träume fliehe nicht meinem hause ich huldige dir stürme und nächte du große schwarze meine dunklen gedanken entspringen deiner muse in dunklen hainen wie an meeresgestaden träumte ich deiner entsandte meinen gruß deiner dunklen hohen macht ich entferne mich den menschen um deiner liebe willen denn menschenwelt ist wie schlick schlammig auf dem grund der see ich halte dein sternenbanner der nacht ertrinke im schwarz erhebe mich auf schwingen der dunkelheit in deinen zenit silberner fäden in schwarze nacht |
| Midir | o mondin - versteckst dich in finsternis kommst auf fledermausschuhen grabend in mein herz verdunkelst meine gedanken zu hilflosem schrei wirrnis wilder tränen träumender gebeine in schwarzer gruft ich irre durch die nacht unbeweglich keiner glieder regung erfährt gedanken nur stummer schrei |
| Midir | ich liege in einer dunklen mulde reglos gedanken träumen wege derer ich gegangen inbrunst inferno ich innerstes blut aufgefangen in kelchen der vergangenheit zeitloses sterben meines ichs hilfloses gewinde eines gefesselten ich suche dich entferntes licht aus dunkelheit meine dunkelheit meiner wege traum zerspringt im dunkel der reglosigkeit träume ich stille entferne mich dem entsetzen der menschheit ertrinke im fluß lehte zu deinen füssen erhebe mein haupt in deinen armen erwache mein traum der reglosigkeit |
| Midir | ich....ganz ganz tief heute unten o mondin erhöre mich nimm mich mit in deine dunkelheit zersprungener kerzen lust traumschlaf meines ichs hilflos entgleite ich welten du mein traum mein sinnen und trachten mein leben meine zuversicht mein tod ist unser leben komm zu mir tröste mich entfalte deine schwarzen schwingen auf zerrisenen gefühlen spinnesilbrige fäden ertöne der dunkelheit musik |
| Midir | gesang eines verdunkelten herzens in der neumondnacht o mondin mondin zeige dich fülle mich ich folgte dir in die dunkelheit entsteige der unterwelt erfülle mich mit silbrigem licht ich träumte tausend blutige träume niederliegend in tiefster nacht umgeben von blauer schwärze gesang der sterbenden im flusse styx wo ist meine hoffnung in deiner abwesenheit zertretener seele wunde letzter funke leben im silberlicht ich streue meine glieder unter die sterne hoffend deines blickes entsetzen der nichtigkeit ein gestirn vertreibt meine wunden und ich warte warte... träume unter steinen für die ewigkeit |
| Midir | die wunde schmerzt tief der stachel ich vermag ihn nicht zu ziehen ein traumwagen gleitet vorüber ich erreiche ihn nicht es bleibt schwur schwur dem tod derer die stachen und traten |
| Midir | katapult des seins katapultiert in dieses sein ohne wollen ohne willen gedemütigt getreten gemordet - fasf in dunkelheit geschlüpft schutz entfernung versuch eines lebens stiller schrei wer hört |
| Midir | ich schrieb mich an gegen welten hier kommt die nacht meiner dunkelheit inferno des nichts entzauberung einer verzückung blendung des tages flucht in mein geliebtes schwarz meiner träume willen ist zerfetzt von lefzen wilder hunde mein bruder wolf stirbt verblutend ich träume deine liebe und entferne mich der menschen es gibt keine welt der traum ist meine welt entzündeter hölzer schwefel liebt meine küsse ich trinke grad ein glas wein rot wie blut ich opfere den geistern meiner seele heil waiting for the night for the night verströmen entgegen einer welt die so gerade geht kein denken entspringt der linie gewalt nur gewalt ist die welt die menschenwelt |
| Midir | die kraft der dämmerung eintritt in die dunkelheit nächte des glücks verhangener träume abseits ich bereite deines körpers land auf meiner sinne lust entreiße dem dunkel silber traumpfade wandelnd dein steiniges bett in heller nacht entsendet meiner seele trunkene worte ich folge dir in tiefste nacht um glücklos zu wandeln auf nebliger pfade geisterland entkommen dem licht im dickicht der mondin lust wartet die hindin auf mich |
| Midir | das aushalten der welt ist ein schwieriges unterfangen wenn unbefleckte tropfen der dunklen see im blute weilen entzünden sehnsüchte der tiefe der gefahren und lüste entstehen perlen der unvernunft zerborstener seelen schwarz getrockneter torf glühend im feuer der lust in leuchtender dunkelheit gebrannt der tiefen nacht entgegen entströmen geisterwelten meiner gespräche mit den feen unter hügeln begraben in palasten diamantener lichter er- zeugen töne wahre wunder ich möchte versinken ins dunkel meiner nächte traum licht meines glücks meiner göttin silberlicht leuchte mir in ewiger nacht |
| Midir | tiefer und tiefer sinke ich im moor der schatten traumlichter wie irrlichter trunken der finsternis geläute der dunkelheit omen hilflos gleitet letzter tropfen zwielicht im nebelmoor ich tautropfen der nacht trinke mondtau tanze im regen schauerhafte stürme windende steinträume entsetzen gleicht mondins gesichter gleichen totenbleich wilder schar reitender wellen über sturmgepeitschter gischt entfernt aller welten gleich jeglichen traumes gemordeter alltäglichkeit blutstropfen der wahrheit |
| Midir | ich trank deinen met in kindheitstagen ich trank deinen met in jugendtagen ich trank deinen met nicht mehr in erwachsenentagen totenglocken meinem geleit seelenschrei einer einsamkeit zerbrochene träume eines totgeweihten todgeweiht rufe eines ertrinkenden in der mitte des seins |
| Midir | ich treibe holz in deine wunde du stachelst mich an und forderst mein blut |
| Midir | meiner blutstropfen trank trinke ich mit vergnügen ertränke mich im strom der gezeiten hilfloser massen geströme kill me kill me |
| Midir | aus dunkler äste schwärze reckt sich der baum der dunkelheit entgegen ich ertränke mein sein im nichts entwendeter zeiten traum ich tanze und tanze eröffneter blutströme kerzen love me ich ertrinke love me |
| Midir | im fahrwasser der traurigkeit gleiten über die see wellenhohe ärgernisse begleiten entschieden der unvernunft entsetzen ich liebe liebe ein ausweg hoher bäume himmelszeichen dein duft beglückt sommerluft entströmt schwimmen im luftstrom deines duftes mich vergraben in deiner blüte du blume meines lebens meeres lebensmeeres wellenhoch entgegen dem unverständnis einer langanhaltenden unwissenden gegenüber und mißverstandenen welt ich trete entgegen und verachte doch du bist ich liebe hyazinthenblüten betören duft einghüllt in rehaugen blühn im dunklen vlies deiner blume mein glück honigmund liebster sterne blick verzweiflung entstürzt trauer entweicht ich atme wind die heroen entsteigen ihren gräbern lieben körpersanft doch... |
| Midir | ich lächle dir zu und vergesse das lächeln verstumme |
| Midir | das streben wonach? sag was gibt`s zu tun? das sterben ein schwarzer schatten glückseligkeit einer erde glück und liebe |
| Midir | bevor es nacht wird dämmerung durchbricht wälder der wind ruft tautropfen silbrig fische über land |
| Midir | das wiederkommen im salz der liebe schaumkronen überschäumender gischt mein land traum über meereswellen luft aus west ertgötze regenschauer das fallen der sprache meerüber in deinen grünen haaren knöcheltief in wellen watend ein versuch nach menschen grabend sprachlos nach sprache grabend |
| Midir | ein kurzer luftzug demgegenüber das grün der bäume knospender brüste weiß und himmelseinstürze blau schwarzgerandet hellstrahlstern der nacht trostschweiß hindengeläuf Grainne schläft nicht und... wir waren steinwärts entweicht wassertropfen am schenkelweiß gegenfluß einer vergessenheit |
| Midir | ich spreche zu dir wie der zauberer zum herold ich filtere dich in aquarienkästen ruhelos hingestreckt wasserader sprachgedicht |
| Midir | traumfetzen nachtgedicht herzweg schwarz behaart lippenlust elektrastrom vergeltung wirbelsturm Bran mondlichtwitterung |
| Midir | wogen und wildlicht blumenbekränzt deiner samtnen haut und deiner blüte duft flußlauf und wonne deiner pfirsiche nektar lust und blitzlicht deiner liebe blick |
| Midir | trauma einer geburt kranker welten aussatz wandelnder sonnen streifen finsternis es brennt es brennt die haut wie wachs o empfindlicher stimme schall nächtigt in sümpfen echo mitternacht ich trinke nebel der dunkelheit entschlüpfter tagträume wirrnis entzauberter welten dunkelheit entfernt die länge des tages ich erstrebe vernichtung vom sein die schlinge tut not geglichen sehnsucht entfremdet der notwendigkeit des seins entferne ich mich spuenlos... |
| Midir | ich trinke schwarz erhoffe leb - los salztraum der meereslüfte ersticktes ankommen im hafen der lust |
| Midir | zeig mir deine wunde und ich zerstöre mein ich bleibe dunkel und unerkannt gehe ich mein er wege |
| Midir | das sterben ist überall gespielter entsetzen wundmark ergreife dein selbst spalte glieder winselnder hunde glück das treibt schwärze hexenglück gezauberter regenwolken schwindender blutstropfen daß ein wissender käme kerzenlicht röte springendes hundeglück dein selbst zerspringt nichts alles |
| Midir | ich wußte um deine stärke ich wußte um deine unbeständigkeit ich wußte um deine liebe ich wußte um deine kälte dein licht dein silber deine dunkelheit deine runde deine fülle deine abwesenheit deine fahrt die nacht deines glücks meine liebe meine anbetung mein glück meine suche meine wahl meine sein meine erfüllung mein traum meine sehnsucht meine nacht mein licht mein ich mein nichts alles |
| Midir | schatten trinkende dunkelheit nachtschatten zauberreich der hel rubine der lust blutroten todes schwärze ertrinkender o weiße blüte führe meine wunde über neunarmige flüsse den tautropfen des meeres entgegen erwirke den traum der dunklen gefäße geisterscharen der nacht hel´s gefährtinnen erwarten meine dunkelheit anbetung und liebe |
| Midir | warten das warten warten auf nichts dunkler gedanken traum entfernter welten glück eines einsamen herzens schwarze diamanten zeitloser begierde lustloses gebahren und ein blutendes gebein schädelstätten der vergessenen endlichkeit. |
| Midir | ich schüttle gefrorene tränen ab frosthärte vergangener winter lichtloser zeit doch rastlos tränengewänder leg´ich an zerstäube wissen flammende wege hitziger glut verwerfe entstehe aus mir flammenüber verbrannt und entstellt verworfen der menschheit entsende ich letzte grüße ertränke mein ich stürze in tiefen gespaltener seele einer anderen welt einer anderen zeit |
| Midir | dunkle orte ich kann es nicht in worte fassen diesen flug der göttin fallender tränen der nacht - sie geht und geht und ich muß ihr folgen in dunkle welten sie kommt auf fledermausschuhen und schwarze schwingen erheben mich zu silberstreifen der nacht - ich trinke tau, schließe die augen, erwache in modrigen gefilden dunkler welten mein lebenssinn erlischt zauberschlaf umnachtet wie undurchdringlicher nebel ein augenlicht es gibt kein entrinnen zerschlagener glieder und sterbender seele mein herz brennt und mein bauch weint ängste - ich träume in die nacht suche sie und folge und folge.... bis sie wieder aufsteigt aus der unterwelt - in den armen mein ich... |
| Midir | aus - seelenlosen lebens nächte dunkler reiter rabenkunde bleicher königin kein entrinnen ihrem netz gezauberter gespielinnen lockendes eis ich entferne mein leben irrlichter im moor entsenden wärme |
| Midir | schwarzer flug dunkler gefährten lust dianas schar getroffener pfeile schmerz mein opfer deiner liebe ich trinke den met blutender wunden pein hilft meinen träumen entgegen dem schein ich ertrinke in deinen fluten und öffne mein herz der endlichkeit stürme der nacht nicht schrecken die toten reiten so schnell deiner geisterschar willen ich schenke dir meine lust ich träume dich erwarte deine dunklen schwingen im silberlicht versinke in deinem bleichen angesicht |
| Midir | in einsamen seelentürmen der nacht steigt seelenpein auf und modert hölzer |
| Midir | am ende der nötigen zeit entsprang einer quelle ein fluß zeitlosen traumes. kein raum ist zu entdecken im gewölbe der dunkelheit. ein archaiches gedächtnis zieht schwarze kreise im mondlicht. ein messer gerät zwischen steine, verglüht zu aschenbrand. wahrlich, ein apokalyptisches herz stößt schreie in die nacht. felsenfest steht gestirn an gestirn, schleudert sternen- staub, lichter glühen in ferner zeit. selig einer maienzeit reigen und vergangener lust. |
| Midir | ein stück treibholz - den wellen und der stürmischen see preisgegeben - besitzt mehr heimat wie ich |
| Midir | irland ich lag weinend am strand meeres luft brauste hernieder zerzauste mein haar meterhohe wellen spritzender gischt nässte mich und keine feenluft streichelte und küsste mich ich lag weinend am meeresstrand |
| Midir | ein messer zerschneidet lüfte ein schrei nicht erlernt verboten |
| Midir | zerbrochene krüge reichen wein eines verdurstenden keine rettung |
| Midir | salzige see trinke ich aus bechern der dunkelheit wate im blutfluß zur höhle der göttin ertränke mein ich in schwarzen schlünden und erhoffter sehnsüchte |
| Midir | betreten der wolkentürme schattenträume im nichts gefangene pappeln flüstern lüsternes gedenke mein herz: - die bleiche dunkle jagd der nacht |
| Midir | die vielen gesichte meines kopfes vermächtnis todräume bleicher knochenbänke erinnern wachträume wahnsinn bluttrümpfe - dianas pfeile |
| Midir | freunde der ewigkeit ich trinke mit euch den tau des morgens und die salzige see der vergossenen tränen ich sehe dem regen zu träume rinnen über ewigen stein |
| Midir | ein strudel blut zertrümmerter welten schmerz ich halte den spiegel meines innersten geheimnisses und nichts geboren ich brenne und träume und träume ein land ein ich ein du stille... |
| Midir | augenblicke eines schmerzes ausgetretene pfade erwarten mich milchige gläser des nichts getreten und verachtet einer des lebens verstoßener gründelnd in meerestiefen trunkener seelen erwecke die nacht trete in die dunkelheit und trinke das nichts und träume schwarzes glück |
| Midir | die außenseite der mondin sternentrinker der zeit fliegt er hekate hinzu trinkt morgentau im dunkel der nacht erfüllt roten wein ergeben der bleichen königin |
| Midir | schnede schneegestöber und eis ich träume dunkle gedanken lichtschein die augen der wölfin erblicken mein ich zerstäubende blitze augenblicke zerrütterter liebe ich träume natur ich träume meinen wald ich gehe mit der wölfin |
| Midir | ich sehe einen traum dunkler schmetterling ich verpuppe mich der welt verwundet mein schmerz träumt von heilung doch ohne wendung und ich entsende gift der welt mein traum entstellt wo bist du, dunkelheit mein licht und schwärze meiner liebe erfüllung kerzenschein meines herzens schenke mir deinen trank |
| Midir | ich träume und träume und träume ich weine und weine und weine ich sehe: elend erbrochener unrat einer zivilisation : mensch ich flüchte und weiß nicht wohin ich sollte leben ein versuch ich kotze galle entfliehe der wölfin doch sie... ist wissend es gibt kein zurück erinnerung leid und schmerz und wut zertrümmerte welten ich lebe in ruinen ich möchte fliehen vergessen ein anderes sein in einer anderen welt die wölfin ruft... ich kann nicht folgen noch nicht... |
| Midir | wider dem lärm der zeit trinke ich deinen tod - ewiger stein - kristallne träume der unendlichkeit aber mein schmerz sinkt über mich und fäulnis über herbstlaub modernder grüfte |
| Midir | friedhof an der wegkreuzung unter mondins licht fief ich an hekate eines hundes naher ruf erschauern in kalter nacht frostiges überfiel mich |
| Midir | o lass meine augen wachen schmerz in vergangenen hallen türme der bäume entsetzlicher augen der nachtmahr auf dunklen felsen inmitten blutiger schnäbel brut hockt der dichter sinnen im tod: ich folge auf fahlem roß im auge der eule blick durch dunkle nacht der bleichen muse gelächter hinterher |
| Midir | die nacht sie kriecht dir entgegen in dich hinein - schwarz satt gestelzte herrlichkeit des tages zerrinnt - einer dunklen macht färbt schwarz trinkt nacht auf fledermausschwingen entferne (den) tag |
| Midir | sterbend, von minute zu minute explosion der sekunden traum einer ewigkeit doch nicht meines traumes blumen welker blumen endlichkeit mein trunkener traum des todes die nacht meiner freude körper wir trinken zusammen den wein des nichts |
| Midir | eine blutende blume einsamkeit geburt dunkler geheimnisse schwarzer schmetterlinge nacht ich trinke mit fledermäusen roter wein - auf schwarzen schwingen mondsilber eingefangen entgleite der welt - meine heimat dunkelheit der unteren welt |
| Midir | einfach liegen - ruhig liegen in der dunkelheit - ohne regung der glieder nightmare, nightmare ein fahles pferd ich folge dir in deinen wilden garten deiner dunklen schönheit willen ich entferne der menschen antlitz deiner bluttriefenden augen bin ich willens ich fallend deiner jungen leben.... |
| Midir | ich folge dir ruf der nacht einsamer dunkle begleiterin aufruhr wilder begierden auf der fährte der wölfin meines lebens schicksal traumdeutung eines verlustes silbriger nächte in klarer winterluft todbleiches antlitz meiner selbst ertrinken in der flut der gefühle kalter hauch meines ichs starr mein leib winterfrost wessen erlösung harrt |
| Midir | meine ermordeten träume gleiten in die nacht ein dunkles licht erhebt wonne meiner müden augen ich möchte trinken der dunklen flut liebe schwarzer schwingen kein tag kann mich locken ertrinke in tiefen dunkelflüssen schwarzer lüste erhobener berge grüfte |
| Midir | sterben - ein süßes gift träume dunkelster grund ich gleite mit fledermäusen durch die nacht meiner mondin silberlicht lichtet wolken funkelnder sterne o schwarze göttin ertränke mich ich trinke deinen purpurnen wein erhebe die nacht zu leuchtender lust dunkelster schwärze |
| Midir | ich treffe dich geliebte unter dunklen eiben an der friedhofsmauer schwarzer gründe |
| Midir | dunkle nächte wandeln unter bäumen entfernter lichter lärm wirken keinen schaden ich ertränke mein sein im schwarz der nacht immerfort in deinen armen träume ich tränen der nacht meiner existenz ich entferne sein kein mensch sieht mich an sterbender stein des nichts regen zerrinnt auf stein wasser meiner tränen träume rinnend in der zeit ich liebe liebe den moder des vergehens ich finde kein wort meine sprache ist tod ich gebe mich hin schwarze schwingen erlösen den schmerz meine sprache ist leben meine sprache ist tod |
| Midir | dunkelster verliese kammern betrete ich auf schwarzen schwingen der mondin schwere tore öffnen bleiche gebeine weiße hände lichter der dunkelheit schwärze entrinnt meinen lidern meine träume ertrinken im fluß des vergessens meinen blutenden wunden ungehört teile ich die erde der nacht |
| Midir | meiner blutigen tränen heilt ein schatten unter schwarzen eiben |
| Midir | gefährten des todes engel der finsternis kommt o kommt mit euren großen schwarzen schwingen erhebt mich in dunkle nächte mein traum in schwarz deiner lust ewiger wiederkehr |
| Midir | mein schweigsames herz erlischt in deinen armen ich höre das sanfte rauschen deiner großen schwarzen schwingen du kommst auf fledermausschuhen daher mitten in der nacht und bringst schrecken bleicher gesichter ich trinke deinen roten trank wonne meines glücks schwinge mich empor in deine dunklen grüfte moder schwebe in deiner schwärze lust und träume deine liebe |
| Midir | als ich verlangen aß wilder beeren dornen stach mir pan zur seite saß trieb lust meine glieder wispern der stimmen blütenstaub erregte mein herz trank in dunklen kammern der lustvollen liebe über und über von beerengeranke eine maid reichte den becher voll roten weine ich ertrinke im fluß der lust mein rasend herz ich gedenke deines todes glück verzeih mein mißgeschick ich trinke im bleichen angesicht tausende lichter der nacht der preis des glücks ist die nacht dunkler weg einer macht meiner elfennacht |
| Midir | der nächte traum entzündet feuer in mir ich erträume dich unter schwarzen zypressen fahren sie meinen wagen der dunkelheit entgegen blut fordern deine lippen ich trinke den roten wein des vergessens |
| Midir | du traum angefachter feuer ich betrete den raum dunkel erlischt mein licht meiner dunkelheit rotes blut fließt hernieder sturzbäche der verlorenen meine kerze erlischt ich fülle die tränke des todes und ich sehe dich großer schwarzer vogel wie schön das antlitz deiner schwingen ein traum läßt mich entgleiten den schmerz des todes alleiniges glück deines seins schwarzer schwingen in silbriger nacht |
| Midir | ich kann nicht mehr fliegen zerbrochen mein flügel zu asche zerstampft mein gruß dem fliehendem eulenvogel ich entsende tränen der nacht mein traum entfacht keine wunder mehr ich zerstäube verreibe mein ich mit wonne lese sternenstaub im tau des morgens und hülle mein sein im schleier des nebels die toten wissen um meine begierde enthaupteter köpfe sein meiner hülle ledig träume ich deine spur weißer linnen abdrücke im dunkel der nacht vergessener taten im wasser der lust ich entehre dich o göttin und doch trinke ich aus deinem kelch ausgetretene pfade wandle ich und entsetzen breitet sich ich suche dich bitte um vergebung o mein stern ich wandle in finsternis nachtschwarzer traum ich erwarte dich auf mein heil und glück trinke ich roten wein erwarte deine schwarzen schwingen gib meinem entsetzen kraft ich liebe dich deine dunkle macht heilt meine wunden vergib meine verfehlung ich bin dein ich trinke deinen wein der dunklen lust breite meine arme gegen deine schwarzen schwingen in ewiger dunkelheit |
| Midir | tanatos dein tod liegt mir nahe erhebe das dunkel deiner flügel schwärze der nacht ich streue deinen samen ins nichtsder gebeine mein licht streut finsternis über deinen namen mein rufen und suchen ein übersetzen im nebel dunkel der fluß... sistre - ich erwarte dich dunkelheit schwarzer schwingen melancholie dein durst ist meine nacht trotzig dringt übelkeit in meinen körper würmer begleiten meine säfte ich stürze beklommen mein gesicht in erde das verdauen meiner säfte erwirkt neue blüten die göttin erwirkt wunder doch ich wäre gern ein bleicher könig in der höhle der königin tränke ihren wein der liebe im tode und wisse der wege um hekates gunst und dann erhebt hekate ihre schwarzen schwingen trägt mich empor in die ewige schwärze ihrer lust und ewigkeit |
| Midir | zerschundene tränen aßen mein selbst schwarze nacht |
| Midir | ertränkt mein sein im fluß ich trinke nacht auf schwarzen flügeln zerstäube |
| Midir | Lilith II schatten deines fortgangs mein herz stürzt folterqualen ich suche dein dunkles tor zersetzte christliche träume eines göttlichen herrn du Lilith mein traum der dunkelheit lustvoller nächte blutige tränen harren deinem lautlosen flug der nacht ich zünde kerzen deiner ankunft zerbrochene spuren des lichts würdigen deine schönheit nicht eulenruf erschallt ich atme deinen duft o göttin erlaube mir dich zu trinken o göttin liebe mich ertränke mich in deiner flut öffne dein dunkles tor der ewigkeit nähe schwärze der lust und dunkles glück der nacht |