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  Forum: Verlassene Gärten
    Thema: schwarz
Midirschwarz

es ist der traum

ein traum

der traum des endes
eines schmerzes

der leiden des lust

frieren in der kälte des eises
flammenentsternt verheißenes glück im
taumel der freude vergessener liebe

glänzt

extase einer lust silberlicht

deiner schenkel tiefe
fliege ich benommen entgegen


berauscht im
dunkel deiner höhle

ich ertrinke im fluß
deiner sturmgewalten
Midirmeines wissens ist es
dunkel
das die straße entlang läuft
ein wesen von nichts
Midirwundersamer bilder zeit
sucht `ich vergangnen
wilder augen blicke

blut der sterne
mondin silber zaubert grasblüten
fischreich ist das meer
Midires träumte es träumte mir
ein inwendig totes herz
geborsten geglühter diamant
blutroter fahnen
hilflos zerstückelter glieder
entfernter ruf gehetzter brise
sturmvogels nacht
Midiroh mondin
verschwende deinen zauber
der dunkelheit trotz
ich reite auf grashalmen
deinen perlen entgegen
aufgehend deiner schenkel
mutter aller wesen

ich entgegnete dem licht
lachende dunkelheit
in deiner fülle
labsal meines glücks

meine träume entschwinden
das entsetzen meines glücks
bereitet wunden

schmerzvoll tropft

dunkelheit

meiner sinne staub frohlockt
im taumel deines silberlichts
ich gewinne nacht
meines traumes gestalt erwacht
Midirmeines herzens pracht
begraben in dunkler höhle
sternenschimmer in mondins nacht
vergangener helligkeit
leuchtet ein edelstein
Midirtaubenässt trinke ich
deinen duft und
erleide mondstrahlen

ein kleid sternenübersät
bedeckt mich
ich irrlicht im moor
Midirdie göttin ist schwarz

ich trage die trauer
der göttin in mir

die göttin weint

die kreatur geschunden

die bestie m zerstört




zerstört



mordet



ein träne im meer des nichts

wir kinder der mondin weinen


tränen
Midirkeines augenblickes


kann mich töten


ich


dunkler krieger


poet


schwarz


verrückt


nach liebe zu dir


ein poet


der dunkelheit


dein poet
Midirder mondin licht
verzaubert
welten
blütenweißer schatten
welker blätter
moderduft
um mitternacht
Midirschwarze spur heftet
meine ferse
wilder bäche sturzfluten
fallen
himmelwärts
graben eislöcher
in der luft eingefrorener herzen
Midirdu kommst
mit silbernen flügeln
in der nacht

schwarz
in schillernder pracht

im gefolge leuchtende wesen
dir ergeben
Midirals ich erwachte
sah ich samtaugen der tiefe

in der wonne deiner umarmung
trinke ich roten wein
aus deinem kelch der lust

es ist gut zu wissen
dein hiersein
mein glück deiner liebe

meine hände streicheln pfirsichduft
und deine liebe
lindert meinen schmerz
Midirim hause des zwerges ROT geschehen
wundersame dinge...

tod droht macht es nächtigt
trommelfeuer entbrennt hitziger
getränter schmerz der welt tropft
eisblumen im kiemenwasser des
roten lachses sich windender
blumen blutspur unter wasser wenn
der tod meer errreicht wenn
das wort schreit
Midirgöttin

ich weine um dich
mein traum zerbricht
eine zartes glas erinnerung
tropft welke blüten
Midirdas rinnsal eines
verzauberten prinzen

tropft

unaufhörlich

in gehöhltem stein

ein zeichen

flüstert mein gebein
Midirmoder

holz

gezeitigt liegt

es

auf des wassers

schneide
Midirals das wasser an land ging
erkannte ich traum
verfinstertes strandgut
getarnt
wie treibholz
und steine
sandweiße stürme bleichen wälder
Midirrosenduftige gefährtin
du
rehweiße himmelsleuchte
ich atme
deine honigdüfte
und
küsse deine blüten
Midirliegen im dunkel
reglos
nur aufbrechender gedankenstrom
das ende endloser plattheiten
ein grenzfluß erreicht seelenschwingung
Midirsei gegrüßt dunkle
versüße mein entsetzen
schlaf raubt gesternte nacht
dein wagen braust sturm
im wipfel der bäume sitzt ein nest
kalt gefröstelter regen schauert
mein rücken zerhackt
eulenschnäbel bluten stumm
ein schrei der nacht
Midirder tod hat mich eingeholt
kein drängen
ich dränge mich auf

nicht

gewiß
ein blatt zweiblatt lindenblatt

was sollt`ich tun als zu sitzen

und

nicht tun

die nacht gebiert den schlaf
ich war verdammt
zu tauen
eisblitze regten sich
es regnete träume

ich sog auf ein rabenei
den gesang der raben
schrill wurr schrill wurr

ich war bei dir
sah deinen verzweifelten blick
entsetzen

ich rief den entsinn:
schokolade schmilzt bei 100 grad
der hase flieht in die mondin
ich wirbele mich um dein schloß
dein schoß gebiert wunder
blütenpracht

steinspur im regen der gezeit
meerfluß spült meinen schmerz
ich möchte kein balljunge sein
ich empfehle mich
Midires ist dunkelheit
dunkelheit die mich trifft
dunkler schrei im nichts
genannt die welt

was soll mich entzünden ?
das schluckende eis des lebens ?
erdrosselte lust roter glut ?
Midirhilmar

meines kopfes schlau tränt wolken niederregnen des kindes
hastiger eltern brutaler schlag mondin trauer der rettung
feen silberliebe

das blut der tage quillt schorfbedeckter häupter übersättigt
milchbrei in schwarzer nacht auf der suche nach zimtstangen
verwechselt zucker und lust

ich ergehe mich in trauerhänden wolkender rosen
zersplittert kalk im getriebe der muschel oblag dünen meerrausch
legt schlaf auf eulenschwatz

oh
hilmar heilt hunde nirwana nirwana
du beißt den spargel
ach
Midirein bild
das geschwärzt mir
den rücken stärkt
ende der nacht
sturmwindfetzen
versteinerte regentropfen
vergessener reden
Midirfünfstern blutrot
schoß der unterwelt
primel der lust
schwarzer göttin kunst
heilige hochzeit ewiger wiederkehr
Midirsamstag-morgen shopping in gießen

beleuchtung einer
beleuchteten situation
STIGMA
kontrolle der behandlungsfetzen
der standbilder MENSCH
entsagung der
lüste rauschhafter SINNE
entfernung ringwärts
lall laute(r) blicke
ringe geträumter
bruchstücke meiner zeit
auf straßen der rolltreppen haftschweiß
einer einbildung SPONSOR
liegt schuld in der weigerung
einer atmung glück
ZWANG


DIE WANGE MEINES GLÜCKS

liebe
Midirwasser leuchtet den stein
milch der brust reinweiß
dunkel geheimes
mondkind traum
bannt katzenschrei
blauer glut tau
mondin steigt
taumel und weiß und schrei
Midirum eine euphorie zu bewegen

berge
gestürzter himmel glieder im bauch
gequelle an wassern
lüsternheit treibt bohnen feuerrot
ich kiesele kieselsteine

die liebe deines geschlechts
wirkt wassertropfen der mondin weiß
wirklich ich sterbe der welt
und trinke deine frucht des verlangens
entbehre

ich liebe brombeeren
farborgien der lust entweichen saftrot
ich trinke deine lust
und silber tropft tauig an fäden der nacht
es zwängt sich auf

regensanft

nieselt

nebel
Midirbrombeere

du gefärbter duft
stachelspieß finger gesüsster lippen
du farbenrausch des todes
getropfter herbst ein
septembermorgen gleich sinnberauscht
zerschmelzt farborgie ich

schmecke deines farbmarks süße der vergänglichkeit
geschlungener äste gestrüpp und
dem stachel einer lust entweichen

beeren

zu hause trophäen
Midirwelt

verlorene welt durch dunkelheit gedrückt
fundsachen am strand gepflückt
und tausendfach beglückt

achtsam berauscht
über dornengestrüpp vogelstimmen gelauscht
der wahrheit entrückt

vielfach geschmäht und zerzaust
in vergessenheit ertrunken
durch traumesland geweht
um vielfaches am eichbaum - gebunden
silberflüster durch mondlicht gewirkt
doch wegkreuzung verfehlt -
im abendlicht türme gebaut

groß ist des adlers flug
im weiten sonnenrausch
des nachts eulenaug
mondstaub
elfenlicht
in silberbäche getaucht

träume verstaubt
um vielfaches verloren
darüber geweint
und trauer geweckt
hilfreiches gibt es nicht
auf dieser welt
nur flüsterhauch
im mondsilber versteckt

abendlich verhaucht
wirkliches versteckt
grüngewirkt im elfenlicht
flügelweit im mond-weißgesicht
Midiran bhfuil tú ansin a Bhríd ?

Herbstblatt-Traumdenken

in vielen stätten gerügt...
geht die geschichte ein- und derselben
eingehends dahin und auch dorthin
vielerorts weis man nichts
doch wer will diesverfolgen
ein ort oder nimmermehr
wahrlich ich sage dir: fünf blätter ergeben keinen herbst
und blattgeflüster
wer hat ohren
die wolken hören den wind
doch ich
ich ein stammelnder dichter
der der magie des wortes folgt
eingegeben aus sturmumtosten klippen
im tiefen weiten wasser
wandernd von woge zu woge...

verdammt ich möchte trinken
vertrinken ertrinken austrinken umtrinken übertrinken
löschen essen trinken ...

eine träne sehe ich
eine träne im salzigen wasser
gehindert
zu zerfließen auszufließen
großartiges ist zu finden....
die liebe erzeugt den sonnenstrahl
und mondgeflüster gibt ihr die kraft
und erleuchtet ist das dunkel.... mehl als kerzenlicht

tá an t-úlla anseo...

brionglóidí an béal an poill ai

ich wollte eigentlich ein paar blätter d.h.
herbstblätter einkleben habe aber keine gefunden
und schreibe daher ein gedicht wie:

zertrümmerte wege

die ungeheuer in meinem kopf
zertrümmern
wegloses gehen
und wahnsinn klippen umspült
und graues donnerndes wogengetöse
in transparenz zerfließt

ich fliege über
und komme unter traumgedanken hindurch
über stoppelfelder rasend - oder gleitend
- zur erde
berauscht sie küssend
wieder und immer wieder
und glücklich von sinnen
und über alle maßen voller freude...

es geht ein die sonne in den abend
und mond glänzt in silbrigen licht
feenzauber legt mondtau über meine augen
und glänzend streicht wind über mein gesicht
geträumtes leben - gelebter traum
was ist eins und was ist anders

ich laufe über tausend wolken
und zerfließe im meer
ich gehe über wege
und fliege in lüften
ich lebe im baum
und unter wasser
ich sitze auf der erde
und treibe über den wolken....

dáirigh mé gealachairgead-gáire

rabenschwarzes gedankengeflüster unter grauem himmel
brennender magen geduckt....
wieder versuche ich.....
pfeilgeschosse hören mein ohr
und getriebe in gedärmen
iin wachsender nacht gedanken gesetzt
und freiheit durchbricht das licht
die grüne insel erscheint
und lebensfrohe (meeres)wogen treffen mich

pfeilschnelle gedankenblitze vermisse ich zu zeiten
traumbild in meiner zeit
verbrennt in heißen öfen
gedankenlos zerrt unruhe an mir
und willenlos zerschellt die zeit
ich wage es
in träume zu springen - feenküsse werden mich begleiten
um gefahrlos über wogen zu gleiten

im weiten land gedankenströme erhitzt
strudel im kopf und über wasser
ich besuche das weite land
und begleite tausend bilder
ich hoffte zu treffen
und blieb im vergessen
metaphern gebärend und schweigend gelebt
will ich noch vor dem tode reden über das land
das wellen umspült

agus...
oíche na gaoithe móire
agus gar ainm na bainríona mhór

und fand
und seevogelkreise
ich hofft´sie zu treffen
am meeresstrand
windesstiller grauer strand
und frag`nicht nach mir
wenn verlangen ruft
nach salzigen tränen...

in der glut des feuers
mondtau über augen rinnt
und tausend küsse über münder gleiten

und traumgewirkte musik
durchdringtdas glas -
farbenstrahl zerspringt das glas

melodienentrückt
eisblaue augen verlieben mich
und schönheit beglückt -
traumverloren mein gesicht
entrückt

und glücklich...
liebesreigen traumgetanzt
agus tá an t-téan ansin...


tá mé an móin uaithi (Eírinn )
Midirfliegen in das schwarze
schwärze in das dunkel
schwärzestes schwarz
nachtlicht der mondin
mondins tau tropft
kalt in das schwarz
Midirder schrei der taube
windet sich
im gefolge der krähen
heiße schwärze tropft
über asphalt
wirbelt federn
sie kleben meinem haupt
ich träume wassertropfen
unter verbrannter kohle
Midirich träumte
an der seite deines lichts

und fiel



dunkelgründig herzerfülltes
sehnen

am regen dieses abends
Midirdie mondin geht
trauer entfaltet
ihren mantel
in dunkelster schwärze
kein schein
kraftlos entgleitet
leben
silberschein
Midirstöhnend darnieder
liegend
im herzen der lust
möchte nicht in schwärze versinken

doch

mein schicksal in dunklem
traum

mein
schwarz
Midirich sehe dich
todgeweiht im äther

ich

blut an der braue

tropft

roter wein am schenkel
im kelch der lust

düsternis funkelt edelstein
silberflug der königin

göttin der lust
extase in schwarz
Midirals feinste adern
überliefen
sah ich schmerz
gewundener lianen

der duft feiner blüten
umschwärmte bienen

ich fiel

ein herz reitet auf wellenbergen
in der tiefe
mein blei leuchtet silber
Midirmit mir selbst

meine sprache
gleicht triebspitzen

nadeln einer eibe

dialog selbst

ausgelotet
die grenzen meines seins
und
den schmerz meines lebens
Midirkomm

komm
komm
komm

ich suche
suche
suche

herz
herz
herz

zerbrochen
zerbrochen

meide das licht
die sonne verbrennt
mein inneres
lodernde flammen
brandwunden des kindes

ich schmiede speerspitzen
kratzte mir wunden
in mein träumendes gebein

komm
komm

schwärze der nacht
Midirherz

ein blutendes herz
gezeichnet der jahre
findet kein glück

blitze toben
über unwetter
sturmumtoster klippen

es gibt kein halten
verzweiflung treibt düstere wolken
ich träume schatten
trinke blutenden wein

die welt
die welt ist mir über
gezwungen im korsett
der angeblichen notwendigkeiten
ertrage ich unsägliches

the second sun
die andere sonne
sehnsucht
walking to the moon

zwischen dunklen wolken
schwere düsternis
die mondin lächelt
sie wartet
sie ist wissend
sie ist grausam

ich trete auf der stelle
ich weiß wo du bist
ich erreiche sie nicht
du meine kindheit
leuchte
the second sun
from the other land
Midirder traum erstickt
die wucht der gedanken
treibt felder ins gehirn

fäden der vergangenheit
treffen
auf blutende gegenwart

tod tod

tod

sanftes licht leuchtet mir
silbernen fäden gleich

ich suche dich
mondin

find ich dich
mein glück
Midirartemis

verrückt im geiste
verrückt in der seele
verrrückt nach dir
schwarz wie die nacht
silber wie die mondin
die da kommt auf
fledermausschuhen
in schwarzer nacht

jägerin streif durch die nacht
ich folge deinem bogen und
finde deinen pfeil
mitten im herz
meinem herz
Midirich flüstere dir zu
schwarz
dunkelheit rinnt
nächtliches schweigen
wolken treiben düsternis
wahnsinn quillt in mir
ich sterbe
weine vor schmerz
durchbohrtes licht mündet
im schwarz meiner pein
qualvoll im nichts
gezündeter kerzen windet sich
mein ich gebogener wege

ich frage mich
was ist mein ich
ein sich windender wurm
am angelhaken der macht
treibend im schlick der zeit
hilfloser selbstmord
exstase im nichts
mein traum im trunkenen wein

entstellte lichter der nacht
ich traue nur dem regen
auf fledermausschwingen möcht´
ich mich erheben
und wartend auf der mondin licht

und wenn ich sie erblick´
die große leuchtende
ich werd´jubeln
ich werd´
dasw gibt´s net´schrei´n

über und über vor glück
ich werd´eintreten
in den silberschein
im ring mit feen
tanzen
und das gibt´s net´schrein´n
und werd´
schwarz
und schwarz
und schwarz...
Midirwirklichkeit vertraut
ich träume den
süßen duft des flieders
an kalten orten

dunkle gedanken
fragmente stein auf stein
zerfallen im moos
modriges geschlinge
fäulnis weckt leben

ich teibe im
dunklen hel-schlund
der unterwelt entgegen
treffe bleiche gestalten
könige und bettler

erwarte dich o königin
göttin der nacht
göttin der dunkelheit

du schwarzgesichtige...
du rotlippige...
du bleiche...
mit ebenholz-haar....

ich suche deinen weg
Midiraus einer kindheit

himmelwärts himmelwärts
stürmte ich der vollen mondin zeit
traumvergessen der folter qual
als freude der feen
doch hinterrücks am swimming pool
erdrosselung einer liebe

in ketten gelegt
eingesperrt und verdammt
ewiglich verstört
getötet und gebrannt
und tränen der feen

mondin mondin.... tröste mich
Midiraus einer kindheit II

zerrissen
zerfleddert
gebrochen

mürbe

der sprache entrissen
stöcke stöcke
ein geprügelter hund

der mondin rund öffnet
es regnet silber
ein leichtes wäre schrei
doch stumm
Midirich schwimme am
äußersten rand der
menschlichen wesen

all dieser abnormität
dieser wesen erkennend
dringe ich in den fluß der göttin ein
in die andere welt
Midiraus einer kindheit III

das zerquetschen meiner innereien
halte still junger mann

das aufquellen der augen

linierte schriftstücke der see

wittern wölfe die spur
fährte
längst getretener pfade
inmitten roter flüsse
zerborstender herzen
Midirhindin geleite mich
in das dickicht

in der lust deiner fülle
zauber der mondin licht
Midiraus einer kindheit IV

meine liebe
mein reh
meine rote glut
krähenfeder im weißen schnee

dein herz stillt
meiner sehnsucht ruf

gebluteter tränen luft
rufe ich der wasser endlichkeit
untertauchend im meer
der wellen gesalzenen blutes
Midirich narr des aprils

kein wort eines tobens

wilder furien gebein

ich narrheit toter wege

ausgemerzt

gab fremdes

mein

schweigen fällt kalter regen
Midirverloren
im staub der zeit
vergangenheit erdrückt
die mondin erwartet
medbh tobt in mir

ich trinke nektar der musik

entwicklung einer taubheit

ich höre wachsen

das gras
Midirentsinnen

es fiel schatten
in die schwärze

luft

entsinnen

endsinn blutleerer
hände
Midirinmitten der müdigkeit

dunkler brut nester

bildet traumlicht

blauer hexen schwärze
Midirich will nicht des blutes zepter

sein

oder bin ich
eines alters ego

phantasmus scheint

oh
flug der nacht willenlos

mein schmerz
gehört dem dunkel gegrabener erde

doch mondlicht scheint
Midirc r y - aus einer kindheit V

machtvoll treibt gestirn
pfeile im herz
meiner wunden schulterschluß

schrei

überspritzt

blutsamen geilt
salziges in der luft
meerfrauen wispern
es speert

ein gefängnis kerkert

will laufen
schlammspur im schlick

traum

ein brennen deiner lippen
ich küsse deinen körper

brenne

trinke in der höhle deiner augen

tränen

tropfen eines gestirns
benetzen meine lippen

ich erkenne

deine schenkel

tor

dunkel

flug
Midires gibt der liebe
tausend träume
sinnfest der schwärze
eines blutenden rausches
trennt meine maske
im trieb der sinne
Midiraus einer kindheit VI

schrei

auswärts gemerzt

mühle geweißt

blutloch

trinke erde schweiß

erde

blitzschlag
Midiraus einer kindheit VII

totgetrieben entsetzen
der orgie zerschundener glieder

tod blutzoll
harrend der wiedergeburt
Midirmantel aus honig
fahlgelbes pferd

monghfinn

nächtlicher ritt durch schwarz
in der königin haus
Midirum eines
göttlichen auges willen
gekämmter sprache licht
füllt der träne der zeit
meiner träume luft
Midirfliegen in das schwarze

schwärze in das dunkel

schwärzestes schwarz

nachtlicht der mondin

mondins tau tropft

kalt in das schwarz
Midirder alten hexe
voller mondin brüste
rotgoldene fülle geschwängerter lust
keine vergessen unsrer lippen
aufgesprungenen blutes

aus einer kindheit VIII

der alten hexe
voller mondin brüste
rotgoldene fülle geschwängerter lust
kein vergessen unsrer lippen
aufgesprungenen blutes schrei
gib körper der nacht
Midirder mondin lust überstreift wolken
fesseln der lust gesprenkter ketten
gewaltiger sprung im dickicht
unter der milch des waldes
mondins silberglut kalter küsse
entblättern der äste feuriger scham
lust der klugheit des entsetzens
entfacht der glut im kessel der rot
extase der lust kreist in
der spitze des baumes strömt
im eulennest der hag
Midirstromabwärts zogen lichter
gewaltiger reben rot erglüht
dein getropfe wasserlicht
wasser gewärmter flügel
leichthin seicht
mondin trinkt erde
gefüllter kelche sinne

berauscht

trunken der mondin streben
Midirmir spielte eine meerfrau
wasserbreit gedanken
überfluss fontäne
ziegelsteine gesprengt
wilder wasser
robbenfluß erlenstamm
geschlick und liebe
Midirich spreche dir zu


spreche dunkel
Midiraus einer kindheit IX

wasser leuchtet den stein
milch der brust rein weiß
dunkel geheimes
mondkind traum
bannt katzenschrei
blauer glut tau
mondin steigt
taumel und weiß und schrei
Midiraus einer kindheit X

todesengel hauchen
weiße leiber
durch hinabstürzende welten
hintenan logisches
einbrüche wider willen

glassplitterdenken

meine körper gebären

ich treibe sonnenlicht ins mark roter beeren
behelf rotfluß
lebensspendend grabend nach umgrenzung
Midiraus einer kindheit XI

ihnen
meine damen und herren
habe ich eine freudige
mitteilung zu machen

ich bin tot

die freiheit der geburt
ist feenlicht geboren
im winter der sonne
herzwärme der nacht
in kalten betten

wach auf Diarmuid
der hirsch schläft nicht

in weißer sorge weiter flucht
erfasse mich
mit zarter macht deiner freude ergötzen

kleid aus silberfäden trägt
geschwind westwärts
entgegen
die freude schläft nicht
liebe
torfiges

Grainne
Midirtürme der vergänglichkeit

ich
eingedrückt in kalter menge
knochenscherben klirren
wegesränder der zeitgegen skeletthaufen
suchen im schlick der zeit

mein herz im rücken einer trollblume
wurzeln in eingesumpfter erde getorft
wasserfäden im reich der mondin

roter trank des traumes
reißt wolkenbrüche in das gefüge der welt
wogenbrecher stürzen tränen
sandkörner der zeit
Midiraus edelsteinen der nacht
strandgut gebohrt im
grau des morgens
abdruck der nächtlichkeit
zurück im gefaltetem laken
verströmter geruch einer liebe
saugt räume
eine donnernde woge treibt morgen
ein körper speit grau
Midirich bin der windstoß fegend
der Göttin lust
liebend streift dämmerung licht
kunstvoll das haar

schattenbaum steinpfad gewunden
giftzungen schlangentraum

wuchernd wilde wege strauchgeschlinge
ginstertraum geheime wege

deines vlieses dunkel
kleinod zauberlicht
nie gefunden und doch entdeckt
Midiro mondin
mondin
silberner schatten
meiner vergangenheit
und meiner zukunft

bleiche kalte königin
erhöre mich
in meiner verzweiflung

ich entsende dir mein herz
roten wein trinke ich
zum zeichen deiner verehrung

trunken haste ich über felder
fliege der nacht entgegen
deine fülle inspiriert mich
scgwärzer als nichts
dunkler grüfte vergangenes

ich träume dir entgegen
komm...
auf deinen fledermausschuhen
mir entgegen

errette mich
umfange mich
erfülle mich
liebe mich

ich bin dein auf
immer und ewig
der kreis schließt sich
fließend
kalter hauch winterlicht
silbrig glänzt mein ich
Midirsuizide suizide
my questions...
my questions himself...

suizide
silbrige wildnis meines innern
taucht ein
im blut der beeren

ich sauge dich ein
schwärze
meiner kinder namen
ich treibe mondnacht

hier kommt die nacht
meine nacht
mondins tränen
pflücken meinen zerstückelten leib
zerfallender glieder knochenstaub
glänzt silber im schwarzen zenit
meiner existenz

hier kommt die nacht
das ende des lichts
kalter schauer silber
endraum meiner seele

erloschene gedanken zerfallen
zu steintropfen in der see
hoffnung
ein letzter funken silberschein

die bleiche runde
lächeln des vergessens
eine letzte kerze
meines seins
brennt verstohlen zur neige

asche
asche meines selbst
entsetzen einer existenz
die toten reiten so schnell
Midirdunkle pfade des todes
sind die wege des albatross
könnten mir flügel wachsen...

er blickt ins nichts dunkler wege
über stürmischer see
tag und nacht

freiheit atmend
entfernt der ätzgestalt mensch
entwirft er wege der einsamkeit
in schwerelosem gleiten
inmitten der welt der belanglosigkeiten

entfernung ins glück
melancholie der nacht
sturmfluten im herbst
ein flügel streift mein ohr

meine seele schwingt hinauf
in lüften
hoffnung auf mich selbst
Midiralles so starr
- statuenhaft -
der regen fällt leise

geknebelte gedanken
schreien nach luft
doch erstickt
am lebendigem leibe

ich zerfalle im schrein
der verlogenheit
zerrissen -
wie ein blatt papier
verfolge ich den wahn
der menschen

ohne glück
welcher sekunde bin ich habhaft
ich suche dich
schwärze meine heimat

mein traum
mein glück
entsetzen hilfloser schlick

mein traum
mein traum
ich komme aus einem märchenland
um die hölle anzuschaun
Midirtränen rinnen
gedanken sprengen
splittern stachel ins fleisch
ich träume ins nichts

aus der tiefe
leuchtet mein ich
zertreten
zermartert
zerschunden

eine letzte qual:
erinnerung

ich betrete das floß
es bringt mich über lethes fluß
in hekates schoß
dunkel
vergessen
glück
Midirtraumland verlorener seelen
bleiches rund in schwarzer nacht
verbleibt meiner sinne qual
verborgen im dickicht der gefühle

keine gunst bringt freiheit
mein haus brennt nieder

hilflos treibt sand auf meeresgrund
steine weinen tränen
rinne spur am strand

mein traumland verbannt
die welt streitet mir

hoffnungsvolles sterben
schwärze der nacht
kleiner funken sternenschimmer
meint regen

ich umkreise meine bahn
auf der suche nach dir
gewundene wege im nichts
der zeitlosigkeit

treibe ich dir entgegen
traumland

spinne silberfäden
mir entgegen
umwunden
vernetzt

netze am grund der see
Midirdie mondin geht
ich bin so leer
ich durchbohrt opfertod
getrunken den schwarzen met
das geheimnis dunkel
sich mir enthüllt
der traum der nacht
die wunden der qual
meines seins
Midirtotgestromte reden
entsetzen der wildnis
da gibt es menschen die
pflügen das feld

blinde gefühle im gefolge
sturmglocken der kirchen
ich fliehe flügelschlagend über welten
mein einziges ziel : nacht
schwärzester kohle gleich

im urgrund diamanten finden
schwarze wellen bergen mich
mein mund saugt süße geheimnisse

entfernter menschenwelt glück
trinke ich den honig des vergessens
namenlos
namenlos und ...
bewegungslos
Midirhymne an den tod

tod

tod

und tod ...

ich streue die blumen auf den weg
himmelszelte leuchten schwarz
die stadt umgibt nacht
ich wünsche dich

entsenden dunkler stürme
und leiser lieder
stumm ergibt sich die lust
in deine arme
treibt tränen und
freudiges wissen deines geheimnisses

wo willst du hin schwester
ich erwarte dich
schwarze göttin

königin meiner welten
dein leuchten in der nacht
erfreut die herzen der einsamen
ich huldige dir den
tod meiner seele

gestorben und ungeboren
im bleichen silberlicht
dunkler fahrt der unterwelt
errreiche ich sternenpfad

0 bereite blumen meiner füsse
der duft deiner lider
bringt freude meinem haupt
dem letzten glück meiner existenz
Midiran gestaden der anderen welt
gesichte der mondin freudiges erwarten

der dunkelheit glück
funkelnde diamanten
gleich sternenschauern
über erstickenden sümpfen

stahlschädel
gebeine vertrockneter knochen
starren
ertrunkene worte himmlischer zerrbilder

erlauchte gedanken der meisten
ertränkt im most der zeiten
hilfloses gerippe im schlamm

seelenlos zerrüttete träume
erblicken die welt meines da-seins
willenlos treibt der sand im meer der welt
entkommen - sein
sei...

es hieß einmal die erde sei eine scheibe
sei...
dunkel leuchten die sterne
Midirals die sonne unterging
atmete ich wilde lüfte
ich sank ins gras
in erwartung der dunkelheit
nächtliches glück
gepaart mit elfenblicken
und fledermausschwingen

phantasie eines träumenden
gebeins unter erdhügeln
die königin erwacht
mein blutendes opfer ist vollbracht

ein blutendes herz voller träume
singt silbernen tau über die gräser
entrückte spinnen taumeln über
tau-be-netzte weberwerke

ich entsende meinen gruß
einer entfernung sternenzelt
leuchtender lichter zeit
Midiran die muse

0 meine königin melancholie
ich entsende die schwarze träume
fliehe nicht meinem hause

ich huldige dir stürme und nächte
du große schwarze
meine dunklen gedanken
entspringen deiner muse

in dunklen hainen
wie an meeresgestaden
träumte ich deiner
entsandte meinen gruß
deiner dunklen hohen macht

ich entferne mich den menschen
um deiner liebe willen
denn menschenwelt ist wie schlick
schlammig auf dem grund der see

ich halte dein sternenbanner der nacht
ertrinke im schwarz
erhebe mich auf schwingen der dunkelheit in
deinen zenit silberner fäden
in schwarze nacht
Midiro mondin -
versteckst dich in finsternis
kommst auf fledermausschuhen
grabend in mein herz
verdunkelst meine gedanken
zu hilflosem schrei

wirrnis wilder tränen
träumender gebeine in schwarzer gruft
ich irre durch die nacht
unbeweglich
keiner glieder regung erfährt gedanken
nur stummer schrei
Midirich liege in einer dunklen mulde

reglos

gedanken träumen wege

derer ich gegangen inbrunst

inferno ich

innerstes blut aufgefangen
in kelchen der vergangenheit
zeitloses sterben meines ichs
hilfloses gewinde eines gefesselten

ich suche dich

entferntes licht aus dunkelheit
meine dunkelheit

meiner wege traum zerspringt
im dunkel der reglosigkeit

träume ich stille
entferne mich dem
entsetzen der menschheit

ertrinke im fluß lehte
zu deinen füssen

erhebe mein haupt
in deinen armen

erwache

mein traum der reglosigkeit
Midirich....ganz ganz tief heute
unten

o mondin
erhöre mich
nimm mich mit
in deine dunkelheit

zersprungener kerzen lust
traumschlaf meines ichs
hilflos entgleite ich welten
du mein traum

mein sinnen und trachten
mein leben
meine zuversicht
mein tod ist unser leben

komm zu mir
tröste mich
entfalte deine schwarzen schwingen

auf zerrisenen gefühlen
spinnesilbrige fäden
ertöne der dunkelheit musik
Midirgesang eines verdunkelten herzens
in der neumondnacht

o mondin mondin
zeige dich
fülle mich

ich folgte dir in die dunkelheit
entsteige der unterwelt
erfülle mich mit silbrigem licht

ich träumte tausend blutige träume
niederliegend in tiefster nacht
umgeben von blauer schwärze
gesang der sterbenden im flusse styx

wo ist meine hoffnung
in deiner abwesenheit
zertretener seele wunde
letzter funke leben im silberlicht

ich streue meine glieder
unter die sterne
hoffend deines blickes
entsetzen der nichtigkeit

ein gestirn vertreibt meine wunden
und ich warte warte...

träume unter steinen
für die ewigkeit
Midirdie wunde schmerzt
tief der stachel
ich vermag ihn nicht zu ziehen
ein traumwagen gleitet vorüber
ich erreiche ihn nicht
es bleibt schwur
schwur
dem tod derer
die stachen und traten
Midirkatapult des seins

katapultiert in dieses sein

ohne wollen

ohne willen

gedemütigt

getreten

gemordet - fasf

in dunkelheit geschlüpft

schutz

entfernung

versuch eines lebens

stiller schrei

wer hört
Midirich schrieb mich an gegen welten hier kommt die nacht meiner dunkelheit
inferno des nichts entzauberung einer verzückung blendung des tages flucht
in mein geliebtes schwarz meiner träume willen ist zerfetzt von lefzen wilder
hunde mein bruder wolf stirbt verblutend ich träume deine liebe und entferne
mich der menschen es gibt keine welt der traum ist meine welt entzündeter
hölzer schwefel liebt meine küsse ich trinke grad ein glas wein rot wie blut
ich opfere den geistern meiner seele heil waiting for the night for the night
verströmen entgegen einer welt die so gerade geht kein denken entspringt
der linie gewalt nur gewalt ist die welt die menschenwelt
Midirdie kraft der dämmerung
eintritt in die dunkelheit
nächte des glücks
verhangener träume abseits

ich bereite deines körpers land
auf meiner sinne lust
entreiße dem dunkel silber
traumpfade wandelnd

dein steiniges bett in heller nacht
entsendet meiner seele trunkene worte
ich folge dir in tiefste nacht
um glücklos zu wandeln

auf nebliger pfade geisterland
entkommen dem licht
im dickicht der mondin lust
wartet die hindin auf mich
Midirdas aushalten der welt ist ein schwieriges unterfangen wenn
unbefleckte tropfen der dunklen see im blute weilen entzünden
sehnsüchte der tiefe der gefahren und lüste entstehen perlen der
unvernunft zerborstener seelen schwarz getrockneter torf glühend
im feuer der lust in leuchtender dunkelheit gebrannt der tiefen
nacht entgegen entströmen geisterwelten meiner gespräche mit
den feen unter hügeln begraben in palasten diamantener lichter er-
zeugen töne wahre wunder ich möchte versinken ins dunkel meiner
nächte traum licht meines glücks meiner göttin silberlicht leuchte mir
in ewiger nacht
Midirtiefer und tiefer sinke ich
im moor der schatten
traumlichter wie irrlichter
trunken der finsternis
geläute der dunkelheit omen

hilflos gleitet letzter tropfen
zwielicht im nebelmoor
ich tautropfen der nacht
trinke mondtau
tanze im regen

schauerhafte stürme
windende steinträume entsetzen

gleicht

mondins gesichter gleichen

totenbleich

wilder schar reitender wellen
über sturmgepeitschter gischt
entfernt aller welten
gleich jeglichen traumes
gemordeter alltäglichkeit

blutstropfen der wahrheit
Midirich trank deinen met
in kindheitstagen

ich trank deinen met
in jugendtagen

ich trank deinen met

nicht mehr

in erwachsenentagen

totenglocken meinem geleit
seelenschrei einer einsamkeit

zerbrochene träume
eines totgeweihten

todgeweiht

rufe eines ertrinkenden
in der mitte des seins
Midirich treibe holz
in deine wunde

du stachelst mich an
und

forderst mein blut
Midirmeiner blutstropfen trank
trinke ich mit vergnügen

ertränke mich im strom

der gezeiten

hilfloser massen geströme

kill me

kill me
Midiraus dunkler äste schwärze
reckt sich der baum
der dunkelheit entgegen

ich ertränke mein sein
im nichts
entwendeter zeiten traum

ich tanze und tanze
eröffneter blutströme kerzen

love me

ich ertrinke

love me
Midirim fahrwasser der traurigkeit
gleiten über die see
wellenhohe ärgernisse begleiten
entschieden der unvernunft entsetzen
ich liebe liebe
ein ausweg hoher bäume himmelszeichen

dein duft beglückt sommerluft
entströmt
schwimmen im luftstrom deines duftes
mich vergraben in deiner blüte
du blume meines lebens
meeres
lebensmeeres

wellenhoch

entgegen dem unverständnis einer
langanhaltenden unwissenden gegenüber
und mißverstandenen welt

ich trete entgegen und verachte
doch du bist
ich liebe

hyazinthenblüten betören duft
einghüllt in rehaugen
blühn im dunklen vlies deiner blume

mein glück honigmund
liebster sterne blick
verzweiflung entstürzt
trauer entweicht

ich atme wind
die heroen entsteigen ihren gräbern
lieben körpersanft
doch...
Midirich lächle dir zu
und vergesse das lächeln
verstumme
Midirdas streben
wonach?

sag

was gibt`s zu tun?

das sterben

ein schwarzer schatten
glückseligkeit

einer erde glück und liebe
Midirbevor es nacht wird

dämmerung durchbricht wälder
der wind ruft
tautropfen silbrig
fische über land
Midirdas wiederkommen im salz der liebe
schaumkronen überschäumender gischt
mein land

traum

über meereswellen
luft aus west
ertgötze regenschauer

das fallen der sprache
meerüber in deinen grünen haaren
knöcheltief in wellen watend

ein versuch

nach menschen grabend

sprachlos

nach sprache grabend
Midirein kurzer luftzug
demgegenüber das
grün der bäume
knospender brüste weiß
und himmelseinstürze blau

schwarzgerandet

hellstrahlstern der nacht

trostschweiß hindengeläuf
Grainne schläft nicht
und...

wir waren steinwärts entweicht
wassertropfen am schenkelweiß
gegenfluß einer vergessenheit
Midirich spreche zu dir
wie der zauberer zum herold

ich filtere dich
in aquarienkästen

ruhelos hingestreckt

wasserader

sprachgedicht
Midirtraumfetzen nachtgedicht
herzweg schwarz behaart

lippenlust elektrastrom

vergeltung

wirbelsturm Bran
mondlichtwitterung
Midirwogen und wildlicht
blumenbekränzt deiner samtnen haut
und deiner blüte duft

flußlauf und wonne
deiner pfirsiche nektar lust
und blitzlicht deiner liebe blick
Midirtrauma einer geburt

kranker welten aussatz wandelnder sonnen streifen
finsternis es brennt es brennt die haut wie wachs
o empfindlicher stimme schall nächtigt in sümpfen
echo mitternacht
ich trinke nebel der dunkelheit entschlüpfter tagträume
wirrnis
entzauberter welten dunkelheit entfernt die länge des tages
ich erstrebe vernichtung
vom sein
die schlinge tut not geglichen sehnsucht
entfremdet der notwendigkeit des seins
entferne ich mich
spuenlos...
Midirich trinke schwarz
erhoffe leb - los
salztraum der meereslüfte
ersticktes ankommen
im hafen der lust
Midirzeig mir deine wunde
und ich zerstöre mein ich

bleibe dunkel

und unerkannt

gehe ich mein er wege
Midirdas sterben ist überall
gespielter entsetzen wundmark
ergreife dein selbst
spalte glieder

winselnder hunde glück
das treibt schwärze
hexenglück gezauberter
regenwolken schwindender blutstropfen

daß ein wissender käme
kerzenlicht röte
springendes hundeglück

dein selbst zerspringt

nichts

alles
Midirich wußte um deine stärke

ich wußte um deine unbeständigkeit

ich wußte um deine liebe

ich wußte um deine kälte

dein licht

dein silber

deine dunkelheit

deine runde

deine fülle

deine abwesenheit

deine fahrt

die nacht deines glücks


meine liebe

meine anbetung

mein glück

meine suche

meine wahl

meine sein

meine erfüllung

mein traum

meine sehnsucht

meine nacht

mein licht

mein ich

mein nichts

alles
Midirschatten
trinkende dunkelheit
nachtschatten
zauberreich der hel

rubine der lust
blutroten todes schwärze
ertrinkender

o weiße blüte
führe meine wunde
über neunarmige flüsse
den tautropfen des meeres
entgegen

erwirke den traum der
dunklen gefäße
geisterscharen der nacht


hel´s gefährtinnen erwarten
meine dunkelheit
anbetung und liebe
Midirwarten

das warten
warten auf nichts
dunkler gedanken traum
entfernter welten glück
eines einsamen herzens

schwarze diamanten
zeitloser begierde
lustloses gebahren und
ein blutendes gebein

schädelstätten der
vergessenen endlichkeit.
Midirich schüttle gefrorene
tränen ab
frosthärte vergangener winter
lichtloser zeit

doch rastlos

tränengewänder leg´ich an
zerstäube wissen
flammende wege hitziger glut

verwerfe

entstehe aus mir flammenüber
verbrannt und entstellt
verworfen der menschheit
entsende ich letzte grüße

ertränke mein ich
stürze in tiefen gespaltener seele
einer anderen welt
einer anderen zeit
Midirdunkle orte

ich kann es nicht in worte fassen
diesen flug der göttin fallender tränen der nacht
- sie geht und geht und ich muß ihr folgen in dunkle welten
sie kommt auf fledermausschuhen und schwarze schwingen
erheben mich zu silberstreifen der nacht
- ich trinke tau, schließe die augen, erwache in
modrigen gefilden dunkler welten
mein lebenssinn erlischt zauberschlaf umnachtet wie
undurchdringlicher nebel ein augenlicht
es gibt kein entrinnen zerschlagener glieder
und sterbender seele
mein herz brennt und mein bauch weint ängste
- ich träume in die nacht suche sie
und folge und folge.... bis
sie wieder aufsteigt aus der unterwelt
- in den armen mein ich...
Midiraus - seelenlosen lebens
nächte dunkler reiter
rabenkunde bleicher königin
kein entrinnen ihrem netz

gezauberter gespielinnen lockendes eis
ich entferne mein leben
irrlichter im moor entsenden wärme
Midirschwarzer flug
dunkler gefährten lust
dianas schar
getroffener pfeile schmerz
mein opfer deiner liebe
ich trinke den met

blutender wunden pein
hilft meinen träumen
entgegen dem schein

ich ertrinke in deinen fluten
und öffne mein herz der endlichkeit
stürme der nacht nicht schrecken
die toten reiten so schnell
deiner geisterschar willen

ich schenke dir meine lust
ich träume dich
erwarte deine dunklen schwingen
im silberlicht
versinke in deinem bleichen angesicht
Midirin einsamen seelentürmen
der nacht
steigt seelenpein auf
und modert hölzer
Midiram ende der nötigen zeit entsprang einer quelle
ein fluß zeitlosen traumes. kein raum ist zu entdecken
im gewölbe der dunkelheit. ein archaiches gedächtnis
zieht schwarze kreise im mondlicht. ein messer gerät
zwischen steine, verglüht zu aschenbrand. wahrlich, ein
apokalyptisches herz stößt schreie in die nacht.
felsenfest steht gestirn an gestirn, schleudert sternen-
staub, lichter glühen in ferner zeit.
selig einer maienzeit reigen und vergangener lust.
Midirein stück treibholz -
den wellen und
der stürmischen see

preisgegeben -
besitzt mehr heimat
wie ich
Midirirland

ich lag weinend am strand
meeres luft brauste hernieder
zerzauste mein haar
meterhohe wellen spritzender gischt

nässte mich
und keine feenluft streichelte
und küsste mich
ich lag weinend am meeresstrand
Midirein
messer zerschneidet lüfte
ein
schrei nicht erlernt
verboten
Midirzerbrochene
krüge reichen wein
eines verdurstenden
keine rettung
Midirsalzige see trinke ich
aus bechern der dunkelheit

wate im blutfluß
zur höhle der göttin

ertränke mein ich
in schwarzen schlünden

und
erhoffter sehnsüchte
Midirbetreten der wolkentürme
schattenträume im nichts
gefangene pappeln flüstern
lüsternes

gedenke mein herz:

- die bleiche

dunkle jagd der nacht
Midirdie vielen gesichte
meines kopfes vermächtnis
todräume bleicher knochenbänke

erinnern

wachträume wahnsinn
bluttrümpfe
- dianas pfeile
Midirfreunde der ewigkeit
ich trinke mit euch
den tau des morgens
und die salzige see
der vergossenen tränen
ich sehe dem regen zu
träume rinnen über ewigen stein
Midirein strudel blut
zertrümmerter welten
schmerz
ich halte den spiegel
meines innersten
geheimnisses
und nichts geboren

ich brenne
und träume
und träume ein land
ein ich
ein du
stille...
Midiraugenblicke eines schmerzes
ausgetretene pfade erwarten mich
milchige gläser des nichts

getreten und verachtet
einer des lebens verstoßener
gründelnd in meerestiefen
trunkener seelen

erwecke die nacht
trete in die dunkelheit
und trinke das nichts

und träume schwarzes glück
Midirdie außenseite der mondin
sternentrinker der zeit
fliegt er hekate hinzu
trinkt morgentau im
dunkel der nacht
erfüllt roten wein
ergeben der bleichen königin
Midirschnede

schneegestöber und eis
ich träume dunkle gedanken

lichtschein

die augen der wölfin
erblicken mein ich

zerstäubende blitze augenblicke
zerrütterter liebe

ich träume natur
ich träume meinen wald

ich gehe mit der wölfin
Midirich sehe einen traum
dunkler schmetterling

ich verpuppe mich der welt

verwundet

mein schmerz träumt von heilung
doch ohne wendung

und ich entsende gift der welt

mein traum entstellt
wo bist du, dunkelheit
mein licht und schwärze

meiner liebe erfüllung
kerzenschein meines herzens
schenke mir deinen trank
Midirich träume und träume
und träume

ich weine und weine
und weine

ich sehe: elend

erbrochener unrat
einer zivilisation
: mensch

ich flüchte
und weiß nicht wohin

ich sollte leben

ein versuch

ich kotze galle

entfliehe der wölfin
doch sie...
ist wissend

es gibt kein zurück

erinnerung

leid und schmerz und wut

zertrümmerte welten
ich lebe in ruinen
ich möchte fliehen

vergessen

ein anderes sein
in einer anderen welt

die wölfin ruft...

ich kann nicht folgen

noch nicht...
Midirwider dem lärm der zeit
trinke ich deinen tod -

ewiger stein -

kristallne träume
der unendlichkeit

aber mein schmerz
sinkt über mich

und

fäulnis über herbstlaub
modernder grüfte
Midirfriedhof

an der wegkreuzung
unter mondins licht
fief ich an hekate

eines hundes naher ruf
erschauern in kalter nacht
frostiges überfiel mich
Midiro lass meine augen wachen
schmerz in vergangenen hallen
türme der bäume
entsetzlicher augen der
nachtmahr auf dunklen felsen
inmitten blutiger schnäbel brut hockt

der dichter sinnen im tod:
ich folge auf fahlem roß
im auge der eule blick
durch dunkle nacht
der bleichen muse gelächter hinterher
Midirdie nacht
sie kriecht dir entgegen
in dich hinein -
schwarz satt

gestelzte herrlichkeit des tages
zerrinnt -
einer dunklen macht färbt schwarz
trinkt nacht auf fledermausschwingen
entferne (den) tag
Midirsterbend,
von minute zu minute
explosion der sekunden
traum einer ewigkeit
doch nicht meines traumes blumen

welker blumen endlichkeit
mein trunkener traum des todes
die nacht
meiner freude körper
wir trinken zusammen den wein des nichts
Midireine blutende blume einsamkeit
geburt dunkler geheimnisse
schwarzer schmetterlinge nacht
ich trinke mit fledermäusen

roter wein -

auf schwarzen schwingen
mondsilber eingefangen
entgleite der welt -
meine heimat dunkelheit
der unteren welt
Midireinfach liegen -
ruhig liegen in der dunkelheit -
ohne regung der glieder

nightmare, nightmare

ein fahles pferd

ich folge dir
in deinen wilden garten
deiner dunklen schönheit willen

ich entferne der menschen antlitz

deiner bluttriefenden augen
bin ich willens
ich fallend deiner jungen leben....
Midirich folge dir ruf der nacht
einsamer dunkle begleiterin
aufruhr wilder begierden
auf der fährte der wölfin

meines lebens schicksal
traumdeutung eines verlustes
silbriger nächte in klarer winterluft
todbleiches antlitz meiner selbst

ertrinken in der flut der gefühle
kalter hauch meines ichs
starr mein leib winterfrost
wessen erlösung harrt
Midirmeine ermordeten träume
gleiten in die nacht
ein dunkles licht erhebt
wonne meiner müden augen

ich möchte trinken der dunklen flut
liebe schwarzer schwingen
kein tag kann mich locken

ertrinke in tiefen dunkelflüssen
schwarzer lüste
erhobener berge grüfte
Midirsterben - ein süßes gift
träume dunkelster grund
ich gleite mit fledermäusen
durch die nacht

meiner mondin silberlicht
lichtet wolken funkelnder sterne
o schwarze göttin ertränke mich

ich trinke deinen purpurnen wein
erhebe die nacht zu
leuchtender lust dunkelster schwärze
Midirich treffe dich
geliebte
unter dunklen eiben

an der friedhofsmauer
schwarzer gründe
Midirdunkle nächte
wandeln unter bäumen
entfernter lichter lärm
wirken keinen schaden
ich ertränke mein sein
im schwarz der nacht

immerfort in deinen armen
träume ich tränen
der nacht meiner existenz
ich entferne sein
kein mensch sieht mich an
sterbender stein des nichts

regen zerrinnt auf stein
wasser meiner tränen
träume rinnend in der zeit
ich liebe
liebe den moder des vergehens
ich finde kein wort

meine sprache ist tod
ich gebe mich hin
schwarze schwingen erlösen
den schmerz
meine sprache ist leben

meine sprache ist tod
Midirdunkelster verliese kammern
betrete ich auf schwarzen schwingen
der mondin
schwere tore öffnen bleiche gebeine
weiße hände lichter der dunkelheit

schwärze entrinnt meinen lidern
meine träume ertrinken im
fluß des vergessens

meinen blutenden wunden ungehört
teile ich die erde der nacht
Midirmeiner blutigen tränen
heilt

ein schatten

unter schwarzen eiben
Midirgefährten des todes
engel der finsternis
kommt o kommt
mit euren großen schwarzen schwingen

erhebt mich in dunkle nächte
mein traum in schwarz
deiner lust ewiger wiederkehr
Midirmein schweigsames herz
erlischt
in deinen armen

ich höre das sanfte rauschen
deiner großen schwarzen schwingen

du kommst auf fledermausschuhen
daher
mitten in der nacht
und bringst schrecken bleicher gesichter

ich trinke deinen roten trank
wonne meines glücks

schwinge mich empor
in deine dunklen grüfte moder
schwebe in deiner schwärze lust
und träume deine liebe
Midirals ich verlangen aß
wilder beeren dornen stach
mir pan zur seite saß
trieb lust meine glieder

wispern der stimmen blütenstaub
erregte mein herz
trank in dunklen kammern
der lustvollen liebe

über und über von beerengeranke
eine maid reichte den becher
voll roten weine
ich ertrinke im fluß der lust

mein rasend herz
ich gedenke deines todes glück
verzeih mein mißgeschick
ich trinke im bleichen angesicht

tausende lichter der nacht
der preis des glücks ist die nacht
dunkler weg einer macht
meiner elfennacht
Midirder nächte traum
entzündet feuer in mir
ich erträume dich

unter schwarzen zypressen
fahren sie meinen wagen
der dunkelheit entgegen

blut fordern deine lippen
ich trinke den roten wein
des vergessens
Midirdu traum angefachter feuer
ich betrete den raum
dunkel erlischt mein licht

meiner dunkelheit rotes blut
fließt hernieder
sturzbäche der verlorenen
meine kerze erlischt

ich fülle die tränke des todes
und ich
sehe dich großer schwarzer vogel

wie schön das antlitz deiner schwingen
ein traum läßt mich entgleiten
den schmerz des todes

alleiniges glück deines seins
schwarzer schwingen
in silbriger nacht
Midirich kann nicht mehr fliegen
zerbrochen mein flügel
zu asche zerstampft

mein gruß dem fliehendem eulenvogel
ich entsende tränen der nacht
mein traum entfacht keine wunder
mehr

ich zerstäube
verreibe mein ich mit wonne
lese sternenstaub im tau des morgens
und hülle mein sein
im schleier des nebels

die toten wissen um meine begierde
enthaupteter köpfe sein
meiner hülle ledig
träume ich deine spur

weißer linnen abdrücke
im dunkel der nacht
vergessener taten im wasser der lust
ich entehre dich o göttin
und doch trinke ich aus deinem kelch

ausgetretene pfade wandle ich
und entsetzen breitet sich
ich suche dich
bitte um vergebung o mein stern
ich wandle in finsternis

nachtschwarzer traum
ich erwarte dich
auf mein heil und glück
trinke ich roten wein
erwarte deine schwarzen schwingen

gib meinem entsetzen kraft
ich liebe dich
deine dunkle macht
heilt meine wunden
vergib meine verfehlung

ich bin dein
ich trinke deinen wein
der dunklen lust
breite meine arme gegen
deine schwarzen schwingen
in ewiger dunkelheit
Midirtanatos

dein tod liegt mir nahe
erhebe das dunkel deiner flügel
schwärze der nacht

ich streue deinen samen
ins nichtsder gebeine
mein licht streut finsternis
über deinen namen

mein rufen und suchen
ein übersetzen im nebel
dunkel der fluß...

sistre - ich erwarte dich
dunkelheit
schwarzer schwingen melancholie
dein durst ist meine nacht

trotzig dringt übelkeit in meinen körper
würmer begleiten meine säfte
ich stürze beklommen
mein gesicht in erde

das verdauen meiner säfte
erwirkt neue blüten
die göttin erwirkt wunder

doch ich wäre gern
ein bleicher könig
in der höhle der königin

tränke ihren wein der liebe
im tode
und wisse der wege
um hekates gunst

und dann
erhebt hekate ihre schwarzen schwingen
trägt mich empor
in die ewige schwärze
ihrer lust und ewigkeit
Midirzerschundene tränen
aßen mein selbst
schwarze nacht
Midirertränkt mein sein im fluß
ich trinke nacht
auf schwarzen flügeln
zerstäube
MidirLilith II

schatten deines fortgangs
mein herz stürzt folterqualen
ich suche dein dunkles tor
zersetzte christliche träume
eines göttlichen herrn

du Lilith
mein traum der dunkelheit
lustvoller nächte
blutige tränen harren
deinem lautlosen flug der nacht

ich zünde kerzen deiner ankunft
zerbrochene spuren des lichts
würdigen deine schönheit nicht
eulenruf erschallt
ich atme deinen duft

o göttin
erlaube mir
dich zu trinken
o göttin
liebe mich

ertränke mich in deiner flut
öffne dein dunkles tor
der ewigkeit nähe
schwärze der lust
und dunkles glück der nacht

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