| Nefaria | Komm lass die Puppen tanzen streue Asche auf ihr Haupt auf dass sie in Demut zu Dreck werden lass sie über glühende Kohlen gehen auf dass sie tanzend langsam verbrennen lass sie leiden spritze ihnen Gift ins Blut denn sie sollen elendiglich vergehen Nimm die Fäden in die Hand Marionetten lebe deine Macht aus spiele Gott denn es ist dein Wille ob das Leben lebenswert ist Und wenn das unwerte Leben vertilgt wurde kannst du sagen dass du das Böse aus der Welt geschafft hast das Gute regiert Aber eines Tages wirst du fallen hinab in den Schacht und wenn dein lebloser Körper das kalte Pflaster berührt wird dein Leben das unwerte sein Denn du bist das Ende der langen Kette die mit dir anfing und die in dir ihr Ende findet ein Kreislauf wird durchbrochen du bist tot und doch… ein Fingerzeig |
| Nefaria | Wann immer wir versuchen das gleiche Level zu erreichen, kommt irgendetwas dazwischen. Wann immer die Schranken weichen, müssen wir uns entwischen. Ich strecke die Hand aus und fühle nichts, ich kann dich nicht berühren. Die Strecke ist viel zu weit, wir können einander gar nicht spüren. Und wenn das Leben ruft, bin ich nicht da. Und wenn ich nach dir such, seh ich nicht klar. Mein Herz schreit in Flammen stehend, doch keiner scheint mich zu hören. Ich verbringe mein Leben schrittweise gehend ohne mich dir zu nähern. Der Weg wird länger jeden Tag, die Distanz erweitert sich, ich weiß nicht wie lang ich das noch vermag so ganz ohne dich. Und wenn wir gemeinsam sind, bin ich verloren. Die Gedanken fliegen wie im Wind, du kannst mich nicht hören. Ich bin stumm und taub und blind, wenn ich dich seh’, fühl mich wie ein Kind, hilflos und weh. Wie soll es nur weitergehen, wenn ich das Ziel nie vor Augen habe, wie sollen wir weiter spielen, wenn ich mich in mir vergrabe. Vielleicht denkst du da gleich wie ich, bist einfach wie du bist. Sei nicht so zimperlich, du unwürdiges Ich. |