| Sweet Isolation | [COLOR=red][B]Engel[/B] [/COLOR] [B]Verletzt – allein – am Boden gekrochen. Dann kamen andere Engel, brachten Beistand und Heilung. Doch Flügel gestutzt, durch der Liebe Entgleisung. Engel verschwinden, fliegen wieder empor. Nur du bist noch bei mir, und bringst bittere Tränen hervor. Am Ende gehst auch du, bist daran zerbrochen. Meinen letzten Halt zerstört – allein – höre mein Herz nur leise pochen. Du bist mein letzter Engel, warst lang bei mir. Nun bin wieder alleine hier. Flügel verkümmert, Hoffnung verbrannt. Alles stürzt ein, denn letzter Engel verbannt. [/B] [I]20/04/05 ©Sweet Isolation[/I] |
| Sweet Isolation | [B][COLOR=red]Letzte Träne[/COLOR] Eine Träne rinnt über mein Gesicht, Doch du siehst sie nicht. Geboren aus Leid und Schmerz, Fließt sie dahin. Ich frage mich, hat dies alles Noch einen Sinn? Alleingelassen und vergessen kämpfte ich Gegen den Schmerz. Doch kein Sieg war zu erringen, erkennt nun Mein blutend Herz. Ich sank immer tiefer, unaufhaltsam dem Ende entgegen. Vollkommen der ewigen Dunkelheit Erlegen. Dann kamst du und gabst mir Halt, Halt am Abgrund. Es war wie eine Erlösung dieser Tröstende Bund. Doch nun bist du fort, Halt verloren, Verlassen. Schmerz und Leid größer als zuvor, Wieder allein gelassen. Drum lasse diese Träne fließen und Vergiss sie nicht. Denn sie ist das letzte was du siehst Von mir im Licht[/B] [I]07/04/05 ©Sweet Isolation[/I] |
| Sweet Isolation | [B][COLOR=red]Nacht[/COLOR] Dunkel und kalt, die Nacht kommt bald. Umhüllt dich mit ihren Schwingen, hörst du die Schatten singen? Hernieder kommen aus der Tiefe, Dämonen, Geister, Ungeheuer, wie aus einer dunklen Nische, herauf auf Erden, aus dem Fegefeuer.[/B] [I]03/04/05 ©Sweet Isolation[/I] |
| Sweet Isolation | [b][COLOR=red]Zeit[/COLOR] Man sagt die Zeit heilt alle Wunden. Tiefe Narben, zu viele, zu tief, Ein ins Fleisch geritzter Brief. Du sagst die Zeit heilt alle Wunden. Wunden – alt und wieder aufgerissen. Wunden – von dir zurückgelassen. Ich sage die Zeit heilt keine Wunden. Meine blutende Seele sinkt auf den Abgrund zu. Doch selbst die Zeit bringt keine Ruh. Zeit schafft Wunden! Der Sand der Zeit fließt dahin. Keine Erlösung, keine Rettung darin.[/b] [I]08/04/05 ©Sweet Isolation[/I] |
| Sweet Isolation | [B][COLOR=red]Kleines Lichtlein[/COLOR] Versucht mich anzupassen, gescheitert und doch gelassen. Versucht mich jemandem anzuvertrauen, doch wem kann ich schon trauen? Versucht das Glück zu finden, doch nur wieder selbst geschunden. Versucht Gefühle zu verdrängen, gefangen in langen dunklen Gängen. Wo kannst du nur sein? Helles kleines Lichtlein? Doch nur wieder selbst belogen, hat sich Geist und Seele selbst betrogen. Sehe Menschen in Liebe gehen, mich selbst im Regen stehen. Lehne Hilfe ab – ungewohnt, nie mit Frieden oder Glück belohnt. Sterbe still vor mich hin, frage mich selbst nach dem Sinn. Möchte fort von hier, neu beginnen, rettendes Lichtlein finden.[/B] [I]08/04/05 ©Sweet Isolation[/I] |
| Sweet Isolation | [B][COLOR=red]Allein[/COLOR] Ich war allein. Jahre verfielen und die Zeit verging. Wenig Halt aber nicht verloren. Leben nicht am seidenen Faden hing. In Kälte und Dunkelheit geboren. Nicht mehr allein. Freunde, dachte ich, wären das. Aber Freundschaften zerbrachen wie Glas. „Freude“, „Spaß“ und „Glück“ in mir. Angst, dass ich sie verlier. Wieder allein. Freunde kehren sich ab. Falle in den Abgrund hinab. „Wahre“ Freunde lassen mich allein. Möchte nicht mehr sein.[/B] [I]09/04/05 ©Sweet Isolation[/I] |
| Sweet Isolation | [B][COLOR=red]Schwarzes Licht[/COLOR] Licht erhellt mein Leben, würde soviel für dich geben. Komm zu mir ins Licht, hasse dich nicht. Das Licht reicht für uns beide, will nicht dass ich leide. Soviel zu geben, auch für dich, nutze es, denn auch Licht ist vergänglich. Licht verändert sich, trügerisch und falsch, Erkenntnis schnürt mir zu den Hals. Licht nur schwarz und dunkel, nur Illusion, nur eine nötige Konstruktion meiner Seele – keine Rettung, purer Hohn doch nur gefangen in den Schatten, zerbrochene Illusion.[/B] [I]09/04/05 ©Sweet Isolation[/I] |
| Sweet Isolation | [B][COLOR=red]Abschied[/COLOR] Neue Pfade gefunden, neue Wege gegangen. Doch war alles umsonst, Trauer hält ewig. Ich habe Freunde gefunden und verloren. Du warst immer bei mir als ich dich brauchte. Nun verlässt du mein Leben. Endgültig. Werde ich dich je wieder sehen? Schenke dir zum Abschied meine Tränen, als Zeichen der Erinnerung. Bin wieder allein. Keine Lust aufs Weiterleben. Du bist weit weg. Vergiss mich nicht! Bevor du gehst schau mir ein letztes Mal in die Augen, und du erkennst den Schmerz der bleibt. Werde glücklich dort, für dich und für mich, denn ich habe jegliche Hoffnung verbrannt.[/B] [I]11/04/05 ©Sweet Isolation[/I] |
| Sweet Isolation | [B][COLOR=red]Lügen....[/COLOR] Schau mir ins Gesicht und du wirst mich Lachen sehen denn ich bin glücklich ohne DICH Schau mir in Gesicht und du wirst sehn, wie gleichgültig du mir bist denn ich habe dich nie richtig geliebt Aber schau mir nicht in die Augen denn dort würdest du die Träne sehn , die dir sagt, dass alles nur lüge ist Denn in Wahrheit weine ich , bleibe stehen und sage Dir, das ich Dich liebe- noch immer- FÜR IMMER [/B] [I]30/03/05 ©Sweet Isolation[/I] [SIZE=1]In Erinnerung an meinen schwarzen Engel...[/SIZE] |
| Sweet Isolation | [B][COLOR=red]Selbstmordgedanken[/COLOR] Leben in Dunkelheit, verlassen von jener Wirklichkeit. Ausweg sehen, wortlos gehn. Gedanken kreisen, Tabletten speisen?!? Vom Hochhaus fliegen wie ein Fink?!? Im eigene blute ich ertrink. Mich selbst in Grund und Boden hassen. Vor einem Zug mich fallen lassen? In meiner Ader des Pulses ich mich ritze? Schweigend mit Kopfschuss dazusitzen. Ne Vergiftung mir eingefangen. Im Zimmer heimlich aufgehang. Einen Baum für andere ich zu spät sah, mit 180 gegenfahr?! Ersticken mit einem großen Kissen? Wer von euch wird mich vermissen? Wer wird mir eine träne schenken? Auch nach Jahren an mich denken? Wer wird mein nie grab besuchen, und mich in die Hölle fluchen? Wer mich im kopf seiner selbst radieren? Ohne mich auch im Sommer frieren? Ich stelle mir noch weiter fragen, unter anderen werd ich es wagen? Kann man sich selber so sehr hassen? Und diese Welt ganz leise zu verlassen?[/B] [I]30/03/05 ©Sweet Isolation [/I] |
| Sweet Isolation | [B][COLOR=red]Glashaus[/COLOR] Kann die Welt da draußen sehen, ohne vor die Tür zu gehen, träumend in den Himmel schauen, ohne Menschen zu vertrauen. Der Wind wiegt Blumen sanft, ganz sacht, doch in mir bleibt's finstre Nacht. Ich sehe es, die Sonne scheint, gleichwohl, ich frier, die Seele weint. Seh ein Bächlein munter fließen, sein Plätschern wollt ich jetzt genießen. Die roten süßen Beeren reifen, möcht so gern nach ihnen greifen. Nun hör ich Schritte vor der Tür, du klopfst und rufst: "Ich will zu dir!" Auch ich will nur zu dir gelangen, doch hält mein Glashaus mich gefangen.[/B] [I]30/03/05 ©Sweet Isolation [/I] [SIZE=1]An meinen schwarzen Engel - mein Halt in dieser Welt. Leider ehemals.[/SIZE] |
| Sweet Isolation | [B][COLOR=red]Schwarzer Engel[/COLOR] Schwarzer Engel komm zu mir Bleibe noch ein bisschen hier Schwarzer Engel mit dunkler Gestalt Hole mich zu dir, auch mit Gewalt Schwarzer Engel, sieh ich knie vor dir Verängstigt und neugierig, ein scheues Tier Schwarzer Engel brauche mich, liebe mich Missbrauche mich, mein Flehen vergeblich? Schwarzer Engel deine Flügel hüllen mich ein Deine Wärme in mir, möchte nur mit dir sein Deine Berührungen machen mich abhängig Das Feuer in meinem Herz verbrennt mich Es ist mir gleich, Schwarzer Engel, für deine Nähe Ich durch schwarze Glut und dunkle Gräber gehe Du lächelst, nimmst meine Tränen in deine Hand Führst mich sicher in ein neues, schwarzes Land Schatten sind tief, doch du bist bei mir Halte dich fest - lass dich nicht los, auch wenn ich frier Du wendest dich ab, lässt mich allein zurück Renne hinterher, Tränen, Schreie, verlorenes Glück Schwarzer Engel bleib doch stehen Willst du wirklich jetzt schon gehen? Schwarzer Engel ich spüre deine Nähe und höre dich sagen „Alles hat ein Ende“ – Doch es bleiben viele Fragen Schwarzer Engel du verblasst und vergehst, nur Erinnerung bleibt Erinnerung aus Schmerz und Leid, es fehlt dein sicheres Geleit Schwarzer Engel hast mich zurückgelassen in diesem Land Unbekannt und dunkel, suche vergebens nach rettender Hand Schwarzer Engel, sagtest du brauchst mich, sagtest du liebst mich Doch unter Schmerzen seh ich nun alles ist endlich Schwarzer Engel, Glück meines Lebens Schwarzer Engel, Fluch meines Sterbens[/B] [I]24/04/05 ©Sweet Isolation[/I] [SIZE=1]Für meinen schwarzen Engel. Letzter Halt in dieser Welt. Aber verloren...[/SIZE] |
| Sweet Isolation | [B][COLOR=red]Intermezzo - Part I[/COLOR] Verschlungene Pfade Wandere auf ihnen, einsam und allein Alles schmeckt so fade Kein Gefühl kommt in meine Welt herein Stehe allein, doch ich darf nicht verweilen Werde verfolgt, Paranoia beginnt Sollte mich mehr beeilen Doch die Zeit - ungenutzt - verrinnt Der Sand der Zeit schwindet Nichts das mich hier bindet [/B] [I]25/04/05 ©Sweet Isolation[/I] |
| Sweet Isolation | [B] [COLOR=red]Schwarzer Engel - Part II[/COLOR] Aufgewacht, blasse Träume verschwinden Erinnerung an Tod und Schmerz Spüre wild schlagend mein gehetztes Herz Doch kann es sich dem entwinden? Details fehlen, wackliges Gerüst Doch weiß ich genau was in den Träumen geschah Weiß genau wen mein Herz vermisst Wen ich in den Abgründen meiner Träume sah Schwarzer Engel, fortwährend quälst du mich Siehst wie ich leide Andere um ihr Glück beneide Warum tust du mir das an? Nimmst mir letzte Hoffnung auf einen Neuanfang Angst in meinem Blick, ständig bist du bei mir Trotzdem bin ich stets alleine hier Hast mich fallen gelassen Kannst dennoch nicht von mir lassen Schwarzer Engel lass es mich beenden Mein Schicksal liegt in meinen Händen Spüre die Kälte, steigt an mir empor Hole kalte, feste Klinge hervor Ein einziger Akt des endlosen Schmerzens Dunkles vergiftetes Blut meines Herzens Bin befreit von dir dunkler Engel, für immer Doch was ist das in deinen Augen, dieser Schimmer? Dunkler Engel weine keine Tränen für mich Es tut mir leid, alle meine Taten doch vergeblich [/B] [I]27/04/05 ©Sweet Isolation[/I] |
| Sweet Isolation | [B][COLOR=red]Verloren[/COLOR] Sehne mich so sehr nach dir Habe dir vertraut So viel erzählt Kann nicht mehr leben Ohne den Gedanken an dich Habe dir geglaubt Zu dir aufgeschaut Scherben sind alles, was mir geblieben Von meinem kranken Herzen Rote Tränen sind die Einzigen, die noch fließen wollen Sehne mich so sehr nach dir Habe auf unsere Zukunft gehofft Bis du sie zerstört hast Kann es nicht glauben Bin dir gleichgültig Werde niemals bei dir sein Wurde von dir nur belogen Und doch liebe ich dich![/B] [I]27/04/05 ©Sweet Isolation[/I] |
| Sweet Isolation | [B][COLOR=red]Schmerzhaft[/COLOR] ich kann noch immer deinen blassen Körper sehen deine schwarzen haare wie sie noch immer im winde wehen ich kann noch fühlen wie du bei mir liegst wie du dich in meinen armen wiegst deinen blick kann ich noch immer spüren wie du versuchst mich zu führen dieses Gefühl habe ich noch immer in mir als währst du noch immer bei mir ich höre es noch immer hallen als käme es von allen konnte hören wie du noch etwas summst und dann plötzlich verstummst du wolltest mir noch etwas gestehen wie du versuchst bei mir zu sein doch nun bin ich wieder allein [/B] [I]27/04/05 ©Sweet Isolation[/I] |
| Sweet Isolation | [B][COLOR=red]Schwarz wie meine Seele[/COLOR] Früher trug ich weiße Kleider, passte zu mir, froh und heiter. Irgendwann ward weiß zu grell, meine Seele nicht mehr hell? Kleider wurden grau, dann schwarz, sichrer fühlte sich mein Herz. Diese Farbe mir gefällt, meiner Seele Qual darstellt? Dunkel färbte ich mein Haar, schwarz stellt keine Farbe dar. Weißer ward nur mein Gesicht, bemerkte ich dies alles nicht?[/B] [I]09/04/05 ©Sweet Isolation[/I] |