| Wasserlilie | ~Freiheit~ Recken, sanft die Flügel weiten. Strecken, in den Wind sie breiten. Abheben, seine Sinne kühlen. Schweben, seine Pein fortspülen. Leben und die Freiheit fühlen. |
| Wasserlilie | ~Erkenntnis~ Fluchend, Sinn suchend durchs Leben hetzen. Bebend, fortstrebend die Seele zerfetzen. Schwitzend, erhitzend sich selber verletzen. Klagend, verzagend sein Dasein verschwenden. Lebend, vergebend sich lernen zu schätzen. Sacht, mit Bedacht die Spitzen abwetzen. Lachend, Spaß machend sich niedersetzen. Heilend, verweilend die Seele benetzen. Und heiter, gescheiter, weiter sich wenden, denn ruhend wohltuend soll alles einst enden. |
| Wasserlilie | ~Bekenntnis (an Yomi)~ verfasst am 2.7.2004 (3-4 Uhr morgens) Für alle Zeit, Die Ewigkeit, Will ich an deiner Seite weilen. Von Grübelei’n Dich zu befrei’n, darum schreibe ich diese Zeilen. Will dich retten, dich sanft betten, wenn Müdigkeit dich taumeln lässt. Wenn die Welt Ein Bein dir stellt, dann bin ich da und halt‘ dich fest. Ich kann allein Eins prophezei’n: Ewige, liebevolle Treue. Will dies Versprechen Niemals brechen. Ich weiß, dass ich es nicht bereue. Ich weiß, du spürst, dass du entführst mich zu Himmeln, die noch nie ich sah. Wenn du mich berührst, mein Feuer schürst, wird mir endgültig eines klar: Nur du allein Kannst, darfst, sollst, musst, wirst Mein Schicksal sein. |
| Wasserlilie | Narben sind die Zeichen der Mutigen der Ungeschickten immer der Verletzten. Narben sind Geschichten eingesenkt in Haut und Herz. ------------------------------- (spontan als Aufmunterung für Feuervogel geschrieben) |