| Was war bleibt | [i]~ Totenglocke ~[/i] Unter meinem Mantel aus gewobener Nacht ersticke ich das Licht schenke mir ewige Dunkelheit Mit schwarzer Farbe lackier ich meine Augen dann spiegeln sie meine Seele wider Die Sehnsucht windet sich in meinem Herzen Radikal Entzug: Es sind nur zwei tiefe Schnitte dann schläft es schon neben mir In meiner Seele erstirbt alle Hoffnung fallende Tränen läuten ihre Totenglocke Dem Sonnenlicht entflohen verstummte ich für immer mein Schweigen erfüllt nun der Erde zeitlosen Raum Ein zu Asche verbrannter Phönix kann niemals sich selbst entsteigen |
| Was war bleibt | [i]~ Tränen der Einsamkeit ~[/i] Erbrochenes im Fleischsalat umschwirrt von Motten mit brennenden Flügeln Daneben verwest eines Menschen Gehirn und wird vom Mond silbern beschienen Von links da dringt ein Lachen herein, es lässt ein Glas glanzlos zersplittern Im Schatten weint ein Kind einsame Tränen; man sieht es angstvoll erzittern |
| Was war bleibt | [i] Farbenpracht ~[/i] Mein Glasauge reflektiert das Sonnenlicht Und wirft einen Regenbogen an die weiße Wand Diese kunstvolle Hoffnung könnte ich jetzt erklären Worte finden wie Brechung oder Spektrum Doch will ich sie einfach genießen Solange keine Wolken die Sonne bedecken |