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  Forum: Verlassene Gärten
    Thema: Lysanders Wache
RankshaDunkles Scharren weckt sie in ihrer Höhle der Vernunft
Der Gestank von niederem Gewürm erweckt ihre Aufmerksamkeit
Ein Schritt noch, dann ist sie am Weltenlicht
Doch Kadyshas Blick trifft sie hart.
Verfolgt von ihm, macht sie sich auf den Weg
über die Welt zu wachen, ihr ein Leiden zu schicken.
Die Krankheit des niederen Gewürms aus dem Schmutzwasser
ergreift Besitz.
Lysander wacht und wird nicht weichen
denn eine Pest bedarf des Wissens.
Ranksha[U]Ich kann das auch[/U]

Ich kann es auch
Du unnützes Stück Dreck
Ich kann es nur besser als du.
Du willst mir alles nehmen, was ich besitze
Schmiegst dich an ihn
Aber mir machst du nichts streitig.
Ich bin nicht an feige Schatten gebunden
ich bin nur mir selbst etwas schuldig.
Du kannst es nicht!
Verfaul doch in deinem Dreck.
Ich spucke auf dich.

Du bist der Käfer, den ich zertrete.
Du bist ein GAR NICHTS.
Du wirst es niemals lesen.
Schade,
denn du bist die, die ich hasse.
Ranksha[U]Windwächter[/U]

Auf dem hohen Berge stehest du
der kalte Wind zieht an dir vorbei
deine Haare wehen über den Stummen Himmel
Schweigen ist in deinem Gesicht
Die Lippen stumm, verschlossen.
Eine Melodie dringt sanft an dein Ohr
doch dein Blick bleibt finster.

Du musst den Wind hüten
die Luft und ihre Fänge
Ihr flatterndes Gewand ist dir ein Herz geworden
Dein Schwert dient in der Fremde.

Einmal noch konntest du sie sehen
Bis sie der silbernen Axt weichen musste
und flüchtete nach Norden
hinter dein Firmament.
Der Berg ist dein Wachturm
die Bäume deine Boten

Du musst den Wind hüten
die zarte Kälte und ihre Kinder
Ihr Kuss ist dir ein Schmerz geworden
Deine Seele trägt ihre Tränen

Dein leises Flüstern geht über die Welt
dein langes Haar lässt Wasser fließen
Der Krieg im Osten ist vorbei
die Silberaxt hat neu gesiegt
dein Einzug ist nun wieder sicher.

Du musst den Wind hüten
Die Wolken und ihren Gesang
Ihre Berührung ist dein Blut geworden
Es fließt durch jeden Baum.
Ranksha[U]Geflecht[/U]

Ketten aus Worten spielen im Wind
ein Satz so schön wie Seide
und auch so zart anzurühren
Wie Haar im Wind, wehen Gefüge in der Luft
wippen auf und ab, ganz sacht
Bringen mich zum Lächeln
Lassen dich vielleicht weinen
Ranksha[U]Nur[/U]

Du bist nicht mehr der, der alles kann
Nicht mehr mein ewiger Halt.
Du bist nur noch einfach da...
Du bringst mein Blut nicht mehr in Wallung
Du bist einfach nur noch da...
Ich liebe dich mehr als alles andre
Will dich nie mehr hergeben
aber verdammt, du bist einfach nur noch da...
Was soll geschehn, wie muss ich sein
dass du wieder mein Ein und Alles bist?
Ich will es, will es mehr als mein Leben, meine Existenz.
Doch du bist einfach nur noch da.
Dein Kuss ist roh, ohne Geschmack
doch ich weiß, dass dort einst eine Flamme brannte.
Ich will sie wieder,
will dir nicht wehtun
Doch das, was einst war, ist nicht mehr da...
Kein Gefühl, kein Reiz mehr.
Du bist mein Leben und mein Untergang.
Was ist zu tun, was muss ich vergessen?
Dein Gesicht ist mein Lebensgrund - und mein Tod...
Ich kann nicht ohne dich sein,
doch das was WIR ist, ist tot...

Du bist nur noch einfach da...

Kannst du mir auch jetzt nicht helfen?
Ranksha[U]Kleines Tor[/U]

Ein kleines Tor ward mir gelassen,
tat sich auf, ganz leise.
Endlich fiel etwas Licht ins Dunkel,
doch die Freude währte nicht lang,
denn es wurde zu hell.
Das Licht verbrannte mich.

Doch die Dunkelheit will mich nicht zurück,
ist gekränkt von mir.
Hab ich doch ihren Schatten verlassen.
Aber das Licht tut so weh...
Auch wenn es wirklich ist
auch wenn es mir die Tränen nimmt.
Ranksha[U]Engel[/U]

Mein Herz bist du
mit blutigen Händen.
In deinem Lächeln seh ich doch das Unglück
verzerrt ist dein Mund, tränende Augen zieren dein Gesicht.

Ein letztes Mal
durfte ich dich sehen,
nun bist du fort
mein Alles, mein Nichts...
Verflogen, wie das Glück
das uns umgab
Umwoben wie in Spinnseide
Aneinander gelegt

Hand in Hand.

Mein Stern, mein Seelensplitter:

Kein Engel wird je so weinen wie du
Ranksha[U]Ohne Das[/U]

Ohne das alles
Unser Alles
Es ist fort.
Ich sollte dich hassen
doch etwas in mir streikt, will dich zurück.
Die süßen Momente, die seltene Zärtlichkeit
Ein Stück Vergessen hat bereits eingesetzt.
Wenn du nun in ihren Armen liegst,
scheint alles nie gewesen.
Ein Wenig noch,
lass mich es träumen.
Ein wenig noch,
vom alten Alptraum.

Deine Worte schmerzten wie Nadeln
Deine Küsse waren ohne gefühl.
Und wieso
nur wieso, fehlst du mir?

Kein Gedanke, der nicht dir gilt,
keine Sekunde, ohne weiter Dein zu sein.
Wieso, wieso kann ich nicht vergessen?
Ich will frei sein.
Doch bin noch immer in dir gefangen.
RankshaDer Windkönig

Ein Lächeln vielleicht,
doch vielmehr war es die Brise
aus Kälte, aus heißem Eis
Umspielte sein Gesicht, seinen Mund und seinen Geist.

Hast du es vergessen?
In Lhysanders Wache haben wir es gesehn
Wir haben stumm geschworen
und unsere Hände waren kalt...

Deine Seele lässt du fliegen
Du treibst durch das Land
So weit hast du es verworfen
dein Glück kannst du nicht finden.
Bist ruhelos und still.

Deine Macht dem Sturm und den Winden
Sende das Heil den Waffen des Eises.
Deine Liebe zerschneidet die Haut.
Damals in Lhysanders Wache...
Hast du es schon vergessen?
RankshaEfeugarten

In meinem Dasein
liege ich in grünem Blatt
mit Erde bedeckt
wartend auf die Maden
die mich die Zeiten lehren.

Gelebt, geschunden und aufgeschnitten
Mein Efeugarten will mich haben

Seine Hände
aus Porzellan
aus weißem Marmor...
Stießen mich fort, als die Schneide ihrer gewahr wurde
Die Klinge der Rache
Das Schwert des Hasses
Der Stahl des Morgens.

Hast mich fort geschickt
mich gelassen.
Mein Fenster blieb offen
Und der Reif vermischte den Tau
in den grünen Blättern.
Efeugarten nimmt mich auf
Grün deckt mich zu
Hält mich warm
Lässt mich zu Erde werden

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