| Lalana | Dunkler Engel Kalt und düster ist Sein Blick Schatten verzerren Seine Züge Er weiß genau Es git kein Zurück, Seine Seele strahlt Schwarz und trübe. Dunkel und mächtig Seine Schwingen Stolz prägt seine Erhab’ne Gestalt Sein Gut und Böse Mit sich ringen, Das Böse siegt, schreit laut: Gewalt! Doch verzweifelt und schmerzhaft Pocht sein Herz Sehnsucht umhüllt sein Ganzes Wesen Vervielfacht all den Tiefen Schmerz Er trauert dem nach, was einst gewesen. |
| Lalana | Einsamkeit Silbrig glänzend ihre Wangen Ihre verwundete Seele im Käfig gefangen, der beständig seine Stäbe enger zieht verhindert mit Lachen, dass sie ihm entflieht. Einsamkeit umhüllt ihr Herz Verschlimmert durch grenzenlosen Schmerz Gelindert allein durch seiner dunklen Augen Blick Doch sie weiß, er sieht nie mehr zu ihr zurück. Der Wunsch sie möge Flügel haben, die sie sanft und eilends zu ihm tragen, erwacht in ihrer Seelenpain. Der Wunsch sie wär nie mehr allein. Doch statt hellen Engelsschwingen Hört sie nur Regentropfen singen. Kein leises Gleiten in die Dunkelheit. Sie blickt nach unten, weiß, dass er ihr verzeiht . Blitzende Lichter spiegeln sich in Wellen In ihren Ohren ihre eignen Schreie gellen. Jetzt endlich wendet sie sich ab, tritt einen Schritt zurück Doch so stark sie auch ist, sie findet nie ein neues solches Glück. |
| Lalana | Paradies Die Blumen blühen sanft und leise, Schmetterlinge ziehen fröhlich Kreise Vögel zwitschern Liebeslieder Die verstimmten Nachbarn lachen wieder. Der Wind fährt zaghaft durch die Bäume Auf seinen Schwingen leben Träume, Sie glitzern hell im Sonnenschein Und trotzdem fühlt sie sich allein. Wasser plätschert ruhig und kühl Und wieder hat sein ein Gefühl, Dass die Wände sie erdrücken Blut wird bald das Weiße schmücken. Doch vorher wird sie lächelnd grüßen In der der leeren Kirche büßen, Um Erlösung aller Sünden flehen Aber keiner wird sie je verstehen. Denn sie hat alles was sie wollen, Weswegen sie ihr heimlich grollen Doch zeigen würden sie es nie, Immer die gleiche, falsche Melodie. |
| Lalana | Krieg Donnergrollen durchbricht die Luft mit stoischer Miene der Hauptmann ruft nach seinen Kriegern mit Todesmut In den Herzen der Männer verbrennt Angst die Wut. Und als der erste Regentropfen fällt klirrend der Schrei der Schwerter gellt. Die Luft durchtränkt von Schweiß und Blut In den irren Augen der Kämpfer glimmt Glut. In den Ohren das Klagen der Frauen versuchen sie grimmig sich selbst zu vertrauen Schmerz und Furcht treibt sie voran Es ist des Kampfes tödlicher Bann. Unsicherheit zerfrisst ihr Herz, viel schlimmer als der pochende Schmerz, der ausgeht von den geschlagenen Wunden, die doch verheilen nach endlosen Stunden. |
| Lalana | Verlust der Liebe Meine Lippen sprechen Worte, Sie verhallen ungehört, Einsamkeit zerfrisst mein Herz, Obwohl es sie hat stets begehrt. Leere füllt nun meine Seele, Schwarz und düster mein Gemüt. Der Einsatz war für mich zu hoch, Ich hab ihn unachtsam verspielt |