| Traumtöter | [b]bild mit menschen[/b] du spiegelst mich auf die rotspur von auge zu mund; der abendbeton malt ein leichenportrait (grauer kussmund, du heißer liebesgemahl): in den rillen der ewigen straße wiegt dich mein beben blind in den schlaf. [kritik erwünscht, sogar gern gesehen: [url=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=50159]hier[/url]] |
| Traumtöter | [b]mai, 2005[/b] ich küss' von deinen lippen dir den wein, der dich erwärmt, und mich, und dieses zimmer; auf deinen augen liegt vom kerzenschein ein vorsichtiger glanz, ein zarter schimmer. du hebst in dieser nacht für mich die zeit auf, wenn deine hand sich sanft auf meine legt - und blick auf blick auf blick, ein stiller kreislauf, der wiederkehrt und neu mein herz erregt. |
| Traumtöter | [b]tejo[/b] es ist der fluss, der uns ins meer zieht und die straßen teilt wie die klinge in händen eines blinden. ich kann das zittern hören in gedanken, die fremden lieder, wenn ich die augen schließe, dann sehe ich mich fliehen, dann sehe ich mich lächeln. |
| Traumtöter | [b]polaroid #12[/b] irgendwo in der ferne kann sie die stadt fühlen mit ihren menschen, ihren liedern aus tausendundeiner straße und fern am horizont, dort, wo wir uns trennen vom himmel, an der grenze wartet jemand auf sie und schenkt ihr ein stück seines lächelns. |
| Traumtöter | [b]glaskörper[/b] ein reden von liebe erfüllte den geist und lässt uns nun wissen, was einsamkeit heißt. wir griffen nach nähe, wir suchten nach glück und fanden am ende den weg nicht zurück; nun liegen wir kraftlos am ufer der nacht, die zeit hat aus menschen erstarrtes gemacht. mein finger ertastet erlöschendes licht, danach deinen körper, der wortlos verspricht: berühre mich, bitte. wir kennen uns nicht. |