| Poetryofdark | Der Soldat Sehe ihn an sein schweres Gewehr gelehnt Und hat doch nichts anderes als Frieden ersehnt Mit Dreck und Schweiß verschmutzt sein Gesicht Auf seinen Schultern nicht nur des Tornisters Gewicht Starr blickt er auf die Erde umgeben vom Tod Auch seine Hände verschmutzt durch getrocknetes Blut Er schaut auf seine immer noch zitternden Hände Ersehnt nichts mehr als des Krieges Ende Sein Leben verändert in wenigen Wochen Hört man sein Herz nur noch sehr leise pochen Eigentlich gehörte er nie hierher An die Front und in dieses Qualenmeer Erneut durchbricht die Stille ein weiteres Signal Auf in den Kampf um ein weiteres mal Fest in der Hand wieder sein Gewehr Seine Gedanken sind nun völlig leer Ein Schuß schneidet sich durch die Luft Als ihn sein Kamerad noch warnend ruft Schnell nun sein Lebenslicht erlischt Als die Kugel seinen Kopf durchbricht Niemand hat Zeit um ihn zu trauern Oder sich nur selbst zu bedauern Erneut ertönt das Angriffssignal Und wieder siegt der Tod hunderte mal Er wird der einzige wahre Sieger bleiben Und sich den fehlenden Verstand ein zu verleiben Sehe ihn im Dreck und eigenem Blut liegen Während weitere Truppen zur Front nun fliegen Viele wird ereilen das selbe schreckliche Schicksal Im eigenen Blut, alleine mit der unheimlichen Qual |