German Gothic Board
 
Boardansicht: Klick HIER und betrachte das Thema mit allen Funktionen direkt im Board.

 
  Forum: Verlassene Gärten
    Thema: Die geburt der engel
Jin00Mein Körper liegt still am Boden noch völlig taub vom Übergang ins nichts. Da lieg ich nun und blick mich um, alles scheint verschwommen und geisterhaft. Die umrisse der Umgebung geben mir kaum einen Aufschluss darüber wo ich bin. Die Ränder der gestalten sind wie in Rauch und Nebel gehüllt. Einwenig angst, macht sich in mir breit, als sie nach mir greifen. Ich sehe umrisse von flügeln die wie ein Mantel ihre Leiber umhüllen. Langsam und ruhig öffnen sich die schwingen aus schwarzen federn und leises Windsäuseln legt sich in die stille. Meine Augen werden klarer und die umrisse nehmen formen an, der karge Rauchvorhang verzieht sich und lässt mich in eine Welt blicken die so unbeschreiblich schön ist. Die engelsgleichen Wesen stehen majestätisch vor mir und ihre langen schwarzen haare wiegen sich im wind. Sie reichen mir eine hand zum aufstehen ihre Hände so weiß wie Schnee sind verziert mit narben die wie eine Bemalung wirken. Ohne einen Zweifel nehme ich die hand und scheinbar unendlich Energie durchströmt meinen Körper, mir wird warm ums herz und das schweigen um mich herum findet ein ende. Leise wie der wind so schweben die Gesänge der inneren stimmen in meine Ohren sie sagen kein Wort und dennoch kann ich sie hören. Willkommen sagen sie und wie ist es dir ergangen fragen sie. Noch vollkommen benebelt von der Energie die mich durchfliest blicke ich mich um. Ich sehe Rot-schwarzen Himmel der wie ein Feuer brennt, aber keinen Rauch der ihn verhängt der Mond steht still und leuchtet vor sich hin und schenkt dem Boden einen Anblick wie ein leuchtend moosiger Teppich. In der ferne steht ein Hain aus Riesigen Bäumen. Eichen, Ahorn und viele andere so alt wie die Welt selbst. Ein kleiner See ruht still daneben auf dem sich das mondlicht spiegelt und der wind spielt sanft mit dem Wasser und kleine lichter tanzen dort wo des Mondes Licht sich spiegelt. Die Engel mit ihren großen schwingen beginnen sich auf dem weg zum Hain zu begeben die Flügel legen sich wieder um sie wie Mäntel. Ich höre sie mit sanfter Stimme sagen folge uns. Sie schreiten edel und sanftmütig voran es scheint fast als würden sie schweben. Die strecke die solang erschien war kurz wie ein einziger Sprung und dort angekommen sah ich eine Stadt gebaut in den Wipfeln der Bäume. Aber es war kein Holz und auch kein Gestein aus was sie die Stadt erbauten, Es fühlte sich wie Runen an ein jedes der Gebäude und jede Brücke waren in feinster handarbeit aus Gebeinen verstorbener der anderen Welt gefertigt. Zahlreiche Verzierungen und Skulpturen machten den Anblick atemberaubend. Als wir durch die Straßen zogen sah ich noch mehr von ihnen und ein jeder hieß mich willkommen. Am ende des Weges, standen wir vor einer großen Halle jedoch trennte eine Schlucht den Eingang der Halle vom weg. Der, der mir die hand reichte hielt kurz inne und bat mich am Rand der Schlucht zu warten. Er erhob sich in die lüfte und stürzte in den Abgrund, ich sah ihn noch im Nebel verschwinden. Ich sah gespannt nach unten, wartete und die zeit bis zu seiner Rückkehr wirkte auf mich wie eine Ewigkeit. Ich saß da und blickte ihn an, er reicht mir einen kleinen Kelch kaum größer als meine hand verziert mit vielen Symbolen und magischen Sprüchen. Da er mir sagte ich solle Trinken nahm ich ihn und leerte den kleinen schluck des nach Wasser und Wein schmeckenden Getränkes. Mir wurde schwindelig und ich fiel über den Rand des vor mir liegenden Abgrunds. Als ich gen Nebel flog begann mein blut an zu kochen schmerzen machten sich in meinem Körper breit und trieben mich fast in den Wahnsinn. Mein herz schien mir in der Brust zu zerspringen und dann traf ich auf den Nebel. Die schmerzen waren verschwunden doch ich fühlte wie sich aus meinem rücken etwas durch meine haut schob. Das Gefühl von entstehen immerlänger werdenden Knochen überkam mich. Der fall schien sich zu verlangsamen und ich wendete meinen kopf zur Seite und sah das aus den Knochen federn wuchsen, sie schimmerten schwarzblau mit kleinen roten spitzen es wurden immer mehr und am ende waren es Flügel die doppelt so lang waren wie ich selbst. Ich verlies den Nebel im freien fall und am Boden des vorher endlos scheinenden Abgrundes sah ich ein Meer aus Gebeinen die sich wie eine wand aus verderben vor mir aufzeigte. Wirre Gedanken schossen mir durch den Kopf als wurden die toten mit mir Sprechen, sie riefen nach mir und als ich kurz vor Boden war überkam mich ein Gefühl von furcht. Es lies mir das blut in den Adern gefrieren und ich war fast nicht im Stande mich zu bewegen. Als sich vor mir dieses Meer aus Gebeinen teilt und sich ein Schlund aus nicht auftat faste ich den mut und versuchte meine Neugewonnenen Flügel zu benutzen. Es tat weh sie zu benutzen und brachte mich vor schmerz fast um ich fiel in das Nichts und gab meine Hoffnung schon fast auf und tat noch einen letzten Flügelschlag, die Flügel reckten sich gen neblige Schlucht und senkten ich dann plötzlich, dieser eine Flügelschlag reichte aus um mich aus dem Nichts zu Tragen. Kurz vorm Nichts, mit den flügeln schlagend, schwebte ich an der stelle und betrachtete den vor mir liegenden Friedhof aus den Gebeinen all jener die dem Nichts nicht entkommen konnten. Voller Trauer wendete ich meinen Blick nach oben und flog zurück durch den Nebel, durch das schlagen meiner Flügel Riss ich ein loch in den Scheinbar undurchdringbaren Nebel. Als ich weiter nach oben Flog rann mir eine Träne der Trauer über die Wangen der mittlerweile schneeweißen Haut, sie fiel durch den Nebel der sich Langsam wieder schloss, ich hielt kurz inne, drehte mich um und sah nach unten. Ich folgte der Träne mit meinen Augen und als sie den Nebel Passierte begann sich das Meer aus Gebeinen darunter wieder zu offnen, es nahm die Träne auf schloss sich und begann zu beben es war so als würde das nicht darunter verschwinden und das Meer mit ihm der Nebel Begann ebenfalls sich in nichts aufzulösen. Und die Stimmen all der toten eilten durch meinen Kopf mit Worten des Dankes. Ein kleines licht erschien am Grund und ich entschied mich zurück zu Fliegen. Der Boden war nun fest und begehbar ich trat vor das licht und betrachtete es, es war wie der Himmel oberhalb der Schlucht warm, dunkel, mit dem Glanz des Mondes und der Brise des Windes. Ich fühlte mich geborgen und Berührte es und wissen durchströmte mich. Dann nach Umfing mich Dunkelheit...........

Jin 07.05.2005
Jin00Gnadenlos ziehen die schlächter von gedanken zu gedanken.
meuchelnd, morden und alles verbrennend hintelassen sie ein schlachtfeld voller toter gedanken. zunehmend bin ich verstummt. ein jeder meiner gedanken verloren und verstümmelt. fast seelenlos betrachte ich das gemetzel. alles wird dunkel. ich seh die axt die mich tötet und ich greife mein schwert. wie in trance befreie ich mich von der knechtschaft des feindes und rette all die kleinen gedanken die noch übrig sind. mein feind........mein ich!

German Gothic Board
 
Boardansicht: Klick HIER und betrachte das Thema mit allen Funktionen direkt im Board.

 

German Gothic Board

Startseite Chat Grüße SchwarzKultur