German Gothic Board
 
Boardansicht: Klick HIER und betrachte das Thema mit allen Funktionen direkt im Board.

 
  Forum: Verlassene Gärten
    Thema: schreie in der nacht...
RonsardWhy have you gone ?

In this time
My memory goes back
Back into the week
Where you and I went together,
Together through this world

Why have you gone?
Why have you left me alone?
Why are you so afraid of love?
So afraid of hope?
Why have you gone?

In my memories I see pictures
Pictures of you and me
In a time full of love and a time of hope
But where are you now?
I’m so alone, I miss you

Why have you gone?
Why have you left me alone?
Why are you so afraid of love?
So afraid of hope?
Why have you gone?

You’ve got my heart
You’ve got my soul
But what abaout me? I have nothing
Only pain but not you

Why have you gone?
Why have you left me alone?
Why are you so afraid of love?
So afraid of hope?
Why have you gone?

One day, that’s what I promise you,
When I’ve spent enough tears for you
I’ll stand up to go through this world
With love and hope…
Without you.

Why have you gone?
Why have you gone?
Why???


vor gar nicht langer zeit aus eben jenem anlass geschrieben scheint es mir nun an der zeit loszulassen von der vergangenheit und mich dem morgen zu widmen...
RonsardWo die Seen ruhen

Dort wo die Seen ruhen geht meine Seele spazieren,
wandert in der Finsternis um Licht zu erkennen.
Kühl ist die Luft und frisch ist der Tau,
Heere von Nebeln ziehen über die Felder.
Gespenstische Wärme umhüllt meinen Körper,
innere Ruhe finde ich hier.

Gedanken sind frei und groß die Ideen,
doch füllt nur Leere die Köpfe und Seelen,
Tot sind wir alle, tot bin auch ich,
nur ich ergebe dem Tode mich nicht.
So wandert ins Licht und findet die Ruhe,
zum Tode verdammt sind wir alle nicht.

Sterben muss jeder, sterben befreit,
nur ist zum Sterben im Leben nicht Zeit.
So gebt Euch die Blöße und lasst Euch tief fallen,
Nur dann wird Dein Name dem Tode nachhallen.
Und siehst Du dort draußen nur Spiegel von Dir,
dann geh raus und sterbe: Dort ist die Tür!

Geh nur hindurch denken brauchst Du nicht,
selbst im Leben taten andere das für Dich.
So war es leicht tot rumzuwandeln,
sich immer nach dem Winde richtend.
Wo Sturm herrscht wehst Du laues Lüftchen,
in Richtung Deines Herren Willen.

(geschreiben von einem freund)

dort wo die seelen ruhn
am ende allen seins
werde ich verweilen einst
wenn der schnitter mich erlöst
vom hier und jetzt befreit
und tote freunde wieder vereint
dort am ende des seins
wo die seelen ruhn
seh ich jene seen
gedanken verlieren sich im hier und jetzt
licht und schatten mich zerfetzt
und doch schlafe ich friedlich ein
es mögen doch nur träume sein...

(meine antwort)
RonsardStumme Schreie

Stumme Schreie in der Nacht
Der Wahnsinn grüßet meine Seele
Er frisst sie auf und ich ergebe
Mich der stillen Einsamkeit

Sehet hin es ist vollbracht
Die Stimmen in mir schrien
Der Mond in dieser Nacht er schien
Dem Schicksal mich ergebe

Und irgendwann werd ich erwachen
Am neuen Tag die Welt erkunden
Und siehe da ich hab gefunden
Meines Lebens Sinn und Ziel
Ronsardschreie in der nacht

in tiefstem dunkel ich verharre
ohne licht und hoffnung
im einklang lagen einst gefühle
ich habe angst das ich belüge
mein eigen leben das ich führ

schreie in der nacht erinnern mich
das ich noch leb’
ich schau nach vorne und erheb’
mich müde aus dem grabe

in tiefstem dunkel ich verharre
dort scheint ein licht weit in der ferne
ich stehe auf und laufe los
zu finden meine hoffnung

schreie in der nacht sie zeigen mir
den rechten weg
nun war es da in mir das schweigen
die schreie die ich einst vernahm
die schreie warn mein eigen
RonsardDie Einsamkeit

Die Einsamkeit sie hüllt mich ein.
Gefangen in der Ewigkeit
Der Schmerz nagt unaufhörlich
An Herz und Seele
Die Dunkelheit in mir
Steigt immer mehr
Bitte holt mich hier raus
Ich kann nicht mehr
Bitte holt mich hier raus
Irgendwer…
RonsardMüde

Ich bin so müde vom wandeln in dieser Welt
So müde von der ewigen Suche nach der Liebe
Worte tun mehr weh als alles andere
Und doch stehe ich wieder auf und gehe kämpfen
Kämpfen für das Glück der anderen
Denn das meinige ist verloren…


Hoffnung

seht die welt in flammen stehen
die menschheit klagend untergehen
seht die kinder leiden
die dunkelheit sie droht zu bleiben

doch seht die wenigen menschen dort
sie kämpfen und verweilen an diesem ort
den wir einmal erde nannten
bevor sie dunkelheit verbrannte

am ende werden wir doch siegen
die dunkelheit in scherben liegen
der menschliche wille wird erblühn
wir werden niemals untergehn!
RonsardAn die Göttin

wenn ich könnte
würde ich zurückgehen
zurück in jene zeit
die ich niemals werd’ verstehen

in jener nacht
hast du mich zerstört
und niemand hatte sie gehört
die schreie von mir

ich war doch noch so klein
die glut sie brannte hell
die schläge trafen hart und schnell
und sie hat nur geschaut

der tot stand schon vor der tür
doch schickte ich ihn fort
ich erinner’ mich nicht an diesen ort
ach könnt ich dich nur hassen

heute bin ich erwachsen
und doch nagt sie immer noch an mir
die vergangenheit und diese tat von dir
doch wird sie mich nicht ewig halten

die erinnerung ist verblasst
ich verarbeite alles ohne hast
denn ich lebe und das verdanke ich ihr
meinem schicksal ergeben vertrau’ ich dir…
RonsardSchlaf

Wünsche sind so heilig klein
doch scheint niemand mich zu hören
Ich weine leise dann ein schrei
Und ich erwache aus dem schlafe
Alleine wach und ohne kraft
Erhebt sich ein Gedanke
Was ist wenn alles anders wär’
Und ich merk dass ich noch schwanke
Doch geht mein blick hinauf zum Himmel
Spür ich diese kraft
Sie bläst die sorgen, Zweifel weg
Und öffnet mir die Augen
Dank ihr ich endlich schlafen kann
Sie schenkt mir gute träume.
RonsardTod

Ich lausche in den raum hinein
und alles was ich höre ist dieses summen.
Unaufhörlich auf und ab
Geht die linie in tiefem grün.

Dort an der türe stehe ich
Und warte nur auf den moment
Da dieses licht erlischt
Und die stille mich umgibt

Ich seh’ dich leiden, seh’ den kampf
Doch stehe ich nur hilflos da
Ich weiss du möchtest gehen
Und doch bleibst du hier.

Bitte stellt ab diese maschinen
Sie lassen dich leben
Obwohl du nicht mehr willst
Unerträglich ist die pein

Endlich steht sie still
Diese linie in tiefem grün
Lasst mich nicht am leben
Ihr wisst das ich nicht will.
RonsardDer Sturm

der sturm dort an mein fenster klopft
ich schau hinaus in dunkle nacht
aus bösen träumen ich erwacht
und sehne mich nach nähe

doch tiefe leere mich umgibt
stille in mir einzug hielt
so lieg ich wach und sehne mich
nach ewiglichem schlaf

dann endlich fällt sie über mich
ganz langsam und verführerisch
schleicht sie sich an mich heran
die so ersehnte müdigkeit

jetzt wird ich ruhen
wird ich schlafen
träumend wird ich untergehn
und diese welt wohl nie verstehn

so grausam wahr und doch so schön
wird langsam meine zeit vergehn
zum wandeln hier in dieser welt
erst recht wenn mich hier nichts mehr hält.
Ronsardwohin mit dem schmerz
wenn man es nicht versteht
wohin mit dem schmerz
hoffen das er vergeht

es wird weitergehen,
muss es ja
und doch fehlt etwas,
er ist nicht mehr da

bald kommt der abschied
dort an seinem sarg
bald wird er kommen
dieser eine tag

ihm geht es jetzt gut
dort wo er jetzt ist
ich kann nur hoffen
das ihn niemand vergisst

er wird mir fehlen
die dienste mit ihm
waren besonders
kurz : ich mochte ihn.

danke für alles
vieles von dem
was ich heute weiss
das verdanke ich ihm

in gedenken an n.s. gestorben am 22.08.05

German Gothic Board
 
Boardansicht: Klick HIER und betrachte das Thema mit allen Funktionen direkt im Board.

 

German Gothic Board

Startseite Chat Grüße SchwarzKultur