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  Forum: Verlassene Gärten
    Thema: Von Asche und brennenden Vögeln
ViciousIch habe in den letzten 10 Jahren unheimlich viel geschrieben. Die älteren empfindet man meist als etwas schlechter, da man sich nicht mehr mit allen Gefühlen identifizieren kann. Aber auch davon werde ich ein paar Posten. Ich habe bisher sehr viel positives Feetback bekommen, würde mich aber auch mal über eine ehrlich Kritik freuen.
Der Titel dieses Treats entschpricht dem Titel, den ich einem Sammlung meiner "Gedichte" gegeben habe. Der Feuervogle einfach, weil er mich symbolisiert. Immer wieder der Phönix, immer wenn ich ganz unten war, wenn ich nicht wusste ob, oder wie es weiter gehen soll, dann fing eine Flamme in mir an unglaublich zu brennen und ich war stärker als je zuvor!
Auf einem dieser höhenflüge befinde ich mich grad. Auch wenn die meisten Gedicht etwas nachdenkliches haben, denn so bin ich halt...
ViciousPhönix aus der Asche

Die Nacht ist vorüber,
ein neuer Tag beginnt,
die Nacht ist vorüber,
meine Tränen trocknet der Wind.
Auferstanden aus der Asche
Als Schatten des Lichts
Auferstanden aus der Asche
Zurück aus dem Nichts

Ein lauter Knall, jetzt bin ich wieder da.
Trotzdem fragt mich keiner wo ich war
Nehmt es einfach hin ich bin zurück.
Fragt mich nicht warum, ich bin verrückt.
Ich bin zurück in Eurer kleinen Welt,
und es ist mir scheiß egal ob`s Euch gefällt!

Ich bin ein Gott auf eurem Planeten,
rettet Euch, fangt an zu beten.
Ohne mich ist Euer Leben eh zu fade,
für Euch allein ist diese Welt zu schade.
Dass Ihr mich nicht vermisst habt kann ich nicht verstehen.
Keine Angst ich werde nie wieder gehen.

Auch wenn diese Welt sich ohne mich such weiter dreht,
schöner ist es, ich weiß das Ihrs versteht
Fickt Euch, Ihr werdet mich nie wieder los,
die Welt ist klein, doch ich bin groß
die Welt ist klein, doch ich bin groß

In einem Anfall von Grössenwahrn… es sollte eigentlich ein Songtext werden, es ist uns leider nie glungen diesen zu vertonen. Na ja, jeder kennt wohl solche Phasen in seinem Leben???
Björn, 13.11.99
ViciousParadisvogel

Ein Feuer in meinem Herzen hast Du entzündet,
sind es die Zweifel und das Gefühl, was Uns verbindet?
Das Feuer brennt heiss, doch anders als ich es kannte,
es schmerzt nichmal an den Narben, wo ich mich einst verbrannte.
Und doch folgt mir ein dunkler Schatten auf meinem Weg.
Ein Schatten voll Zweifel und Fragen, die keiner versteht.
Viele Wege führen zu einem Ziel, doch welcher zu Dir?
Kommt irgendwann der Tag, wann bist Du bei mir?
Ein bisschen wie Romeo, der das begeehrte nicht darf,
und jede Nacht träume ich mit Dir in den schlaf.
Meine Gefühle wiedersprechen mir und woran ich glaubte,
denn jedes Deiner Worte war Melodie, die meine Sinne raubte.
In meinem Herzen so nah, und doch nicht hier,
in meinem Herzen so nah und doch niemals hier!

01.08.2005 Björn

Schon seltsam, was man sich so zu recht schreibt, wenn man einfach drauf los schreibt. Jedoch nicht ohne Sinn, nein ich musste dabei schon an eine ganz bestimmte Person denken. Irgendwie schaffen wir es uns unsere Leben stark zu chaotisieren. Nenne ich sie mal an dieser Stelle Julia, denn wie Romeo fühle ich mich schon längst.
ViciousMit Jedem Sinn

Jede Berührung brennt wie Feuer
Schmerz, immer wieder Schmerz
Tiefer und tiefer die Wunden

Jedes Wort treibt zur Flucht
Angst, ständig wachsende Angst
Weiter und weiter ohne zurück

Jeder Blick blendet die Seele
Blindheit, unendliche Blindheit
Leere, Leere in mir

Jeder Geruch ist eine Qual
Ratlosigkeit, nur Ratlosigkeit
Größer, immer größer die sucht

Jeder Geschmack ist so weit weg
Erinnerungen, nur noch Erinnerungen
Ferne, ständig wachsende Ferne

Kostet denn jede Begegnung all meine Liebe?
Mein Fleisch brennt
Ich fliehe
Seelen sterben
Erinnerungen aus weiter Ferne
Warum so tief
Warum so hart
Warum Du

Kann mich nicht finden
Kann mich nicht sehen
Kann mich nicht spüren
Nicht schon wieder
Nicht das Feuer

Ohne Kommentar…
Björn
ViciousDu

Nicht gesucht, doch gefunden habe ich Dich!
Nicht verführt, doch verwirrt hast Du mich!
Nicht in meinem Leben, doch nah bei mir!
Nicht in Deiner Welt, und doch nah bei Dir?
Nicht unbedingt Liebe, doch unglaublich viel Gefühl!
Nich die wärme des Körpers, doch niemal richtig kühl!
Einfach nur Du!

08.08.2005 Björn

Ein paar zeilen, die ich auf der Arbeit recht schnell gekritzelt habe. Kein Meisterwerk, aber igendwie glaube ich, dass es ganz schön ist!
ViciousFragen

Was ich kann, das gebe ich für Dich;
Doch was ich suche, das sehe ich nicht.
Wo ist die Liebe, wo das Licht;
Wenn ich Dich suche, finde ich Dich nicht.
Warum diese Dunkelheit, warum dieser Schmerz;
alles was mir bleibt ist mein trauerndes Herz.

Wie kann das sein, wie konnte das passieren;
Nie hätte ich erwartet, dass wir uns verlieren.
Wieso dreht sie sich weiter und bleibt nicht stehen;
kann diese Welt sich nicht langsamer drehen?
Wohin ist die Zeit, wohin das Gefühl,
was mir bleibt war mal warm, ist jetzt kühl

Für mein Glück und meine Trauer, für alles was ich hab und verlor. Für das was ich wusste, aber nicht sehen wollte. Aber auch für alles was ich gewonnen habe…
Björn 05.07.04
ViciousDer traurige Clown

Du warst anders als die meisten,
doch Du konntest es Dir auch leisten.
Deine Art war unglaublich,
doch warum liest Du uns im stich.
Was für ein verrückter Narr,
und jetzt bist Du nicht mehr da.

Als fröhlich warst Du uns bekannt,
doch niemand schaute durch diese Wand.
Das war Dein Verhängnis,
Und Du sprangst – aus dem Gefängnis
Ich gab Dir kein letztes Geleit,
es tut mir leid, tut mir leid.

Du sprangst hinunter aus dem Leben,
all unsere schreie waren vergebens.
Erst Minuten später hatten wir es kapiert,
es war etwas sehr schreckliches passiert.
Du lagst unten, was war geschehen,
Warum wolltest du gehen?

Du hast uns immer aufgebaut,
ich habe zu Dir aufgeschaut.
Das war das Ende,
zerbrochen alle dicken Wände.
Ich würde Dich am liebsten hassen,
warum hast Du uns verlassen?

Doch schon bald sehen wir uns wieder,
gröhlen besoffen unsere Lieder.
Hör mich rufen, hör mich schreien,
ich kann Dir noch mal verzeihen.
Halte mir ein Platz im Himmel frei,
denn bald bin ich auch dabei…

Für einen guten Freund, der sein Ende selbst gewählt hat. Dieser Text wurde in leicht abgewandelter Form von Aufhöhren und Resevoir Dox als Songtext verwendet. Ich denke heute (in 2 Tagen ist es 10 Jahre her), dass ich diesen Text mehr aus Selbstmitleid geschrieben habe, als um ihn zu betrauern. Auf wieder sehen Stephen!!!
Irgendwann im Jahre 1999
ViciousSchatten der Vergangenheit

Die Einsamkeit droht mich zu verschlingen,
wenn Du nicht da bist ist meine Welt so leer.
Meine Gedanken kreisen um so viele Dinge,
Dich zu vergessen fällt mir wirklich schwer.

Ich kann meinen Schatten nicht mehr sehen,
nicht im Dunkeln , nicht im hellen Licht.
Kann meine Gefühle nicht mehr verstehen,
und auch Du verstehst mich nicht.

Es ist eine Einbahnstrasse in die Einsamkeit,
denn Du bist so weit weg von meiner Welt
Es gibt keinen der mich von hier befreit,
bis auch die letzte mauer fällt.

Dürfte ich Dich nur einmal noch berühren,
nur noch einmal Deine wärme spüren.
Diese Realität mit Dir verlassen,
lass die Welt um Uns verblassen.

Die erste große Liebe ist halt bei den meisten am schwersten zu vergessen, so auch bei mir. Und obwohl das ganze viele Jahre her ist, denke oft noch wehmütig an manche schönen Tage.
Aber nicht mal einen Monat nach diesen Zeilen hat sich der Wunsch erfüllt und ich musste festellen, ich wollte es nur weil ich es zuvor nicht haben konnte.
Für Sina
Björn, Januar 2000
ViciousGeliebter Schmerz

Ich bin gefallen.
Gefallen von meiner Wolke.
Ich lass mich fallen.
Schmerz, geliebter Schmerz
Nimm Dir alles!
Meine Seele, mein Herz
Rose?
Welche Zeit habe ich verloren?
Ich hatte sie Dir gegeben!
Nur Dein Glück war mein bestreben.
Wer hat verloren?
Du? Wir?
Alles!
Nur der Schmerz,
es bleibt nur der Schmerz.
Ich gebe Dir alles,
meine Seele, mein Herz…

Eher ein Antwortschreiben als ein Gedicht, aber Trotzdem für mich bedeutungsvoll genug um es fest zu halten. Wenn man schon sonst nichts festhalten kann…
Björn 23.08.04
ViciousWie Du!

...nichts brennt wie Du
...nichts bleibt wie Du
...nichts ist wie Du
...nichts liebt wie Du
...nichts küsst wie Du
...nicht fühlt sich an wie Du
Nie liebte ich, wie ich Dich liebe!


Es ist lange her, dass wir uns trafen.
13.09.04 Björn

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